Dresden: Erster Liebesurlaub

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-Unser erster gemeinsamer Kurzurlaub in Dresden-

Wir schreiben August 2016 und freuen uns auf unseren ersten gemeinsamen Urlaub.
Noch wohnen wir hunderte Kilometer getrennt, sind jedoch im Herzen so nah, dass nichts dazwischen passt. Deswegen freuen wir uns so auf diese gemeinsamen Tage im schönen Dresden. Im Vorfeld habe ich Karten für das Silbermond OpenAir Konzert am Elbufer besorgt, sodass wir, wie bei unserem ersten Treffen, erneut zum Rhythmus der Musik unseren Gefühlen freien Lauf lassen können. Ebenso habe ich für uns eine kleine Wohnung per Airbnb herausgesucht, in der „Äußeren Neustadt“, ein Szeneviertel mit besonderem Touch. Aber nun der Reihe nach.

Meine Fee kommt von Stuttgart mit dem ICE und wir treffen uns in Frankfurt, um gemeinsam die Reise fortzuführen. Es ist ein wunderschönes und doch auch besonderes Ereignis, aber wir werden noch 4 Monate warten müssen, um wirklich gemeinsam von zu Hause starten zu können. Aber es ist in diesem Moment egal, denn wir genießen unsere gemeinsame Zeit.

Angekommen in Dresden, werden wir vom Bruder der Vermieterin abgeholt und zur Unterkunft gebracht. Diese liegt idyllisch in einem Innenhof und wir fühlen uns dort sehr wohl. Nachdem wir uns eingerichtet haben, begeben wir uns auf einen Erkundungsspaziergang bei schönstem Sommerwetter. Entlang der Elbe bekommen wir einen ersten Einblick der wunderschönen Kulisse mit der historischen Silhouette der Altstadt mit ihren Wahrzeichen.

Allerdings heben wir uns diese nähere Erkundung für die nächsten Tage auf. Wir gehen noch in einen Biomarkt und versorgen uns mit etwas essbaren. Auf dem Rückweg kommen wir am Elbufer vorbei, wo gerade „Crow“ ein Konzert gibt und wir bekommen Vorfreude auf unser Konzert mit Silbermond. Der Abend bricht ein und die erleuchteten historischen Gebäude sorgen für eine besondere Atmosphäre.

Am nächsten Tag machen wir uns dann auf den Weg in die Altstadt und erfreuen uns heute am Zwinger und laufen durch eine wunderschöne Anlage.

Danach entlang an der Reiterstatue des sächsischen Königs Johann. Wir erfreuen uns an den verschiedenen Gebäuden und machen dann einen Schwenk in die Moderne und erkunden die Einkaufszentren.

Hier nehmen wir eine Mahlzeit ein, an veganen Möglichkeiten mangelt es in Dresden nicht. Am Abend ist es dann soweit, Silbermond steht auf dem Programm, ein schönes Konzert, welches wir mit allen Sinnen genießen. Eine echte Live-Band und das an dieser Location, grandios!

Nun kommt der dritte Tag und er bringt uns erneut einmalige Erlebnisse, allerdings nicht alles positiv.
Wir laufen erneut am Elbstrand entlang und begeben uns abermals in die bezaubernde Altstadt. Hier stößt uns als erstes eine widerliche Tierquälerei absolut negativ auf.

Es ist heiß und wir sehen diese kranke Menschheit, die meint mit Pferdekutschen rumfahren zu müssen. Ich wünschte mir, diese Personen würden vor den Karren gespannt werden und müssten dieses Gewicht ziehen! Es gibt so viele Alternativen, Rikschas oder auch historische motorisierte Kutschen (lieber ein paar gefilterte Abgase, wie diese Tierquälerei). Aber da sieht man wieder, was der Menschheit am Herzen liegt! Auf jeden Fall nicht das Wohl der Tiere, nur ihr eigenes Wohlbefinden!

Nunja, wir stärken uns mit leckerem Grillgemüse auf Salat am Marktplatz bei „Die Manufaktur Burgerei“, sehr gemütlich. Im Anschluss geht’s auf eine Schifffahrt auf der Elbe mit dem rustikalen Schaufelraddampfer „Dresden“.

Einfach herrlich die Fahrt mit vielen Eindrücken.
Dann kommt das Highlight, wir besuchen die Frauenkirche und besteigen dieses imposante Bauwerk.

Eine wunderbare Aussicht über Dresden und auch in das Innere der Kirche. Das ist einfach beeindruckend und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Wir können nur sagen, Dresden ist eine Stadt, die jeder gesehen haben muss. Wir verstehen nicht die Menschen, die meinen in der Welt herumreisen zu müssen, ohne das wunderschöne Deutschland mit seinen herrlichen Gegenden zu erleben. Nach unseren kurzen bisherigen Trips haben wir uns geschworen, niemals in die Ferne zu schweifen. Deutschland und eventuell noch die angrenzenden Länder, welche mit dem Zug erreichbar sind, bieten so viel, dass ein Leben gar nicht ausreicht. Diese unsere Urlaubszielwahl unterstützt die Wirtschaft vor Ort und entlastet die Umwelt. Es wäre für unsere Erde so schön, wenn dieser wahnsinnige, klimakillende Tourismus aufhören würde. Aber die Menschheit ist leider auf dem Ego-Trip! Nun gut, davon lassen wir uns nicht beeinflussen.

Die Reise geht zu Ende und wir machen uns auf dem Weg in unsere noch getrennten Wohnortschaften. Das schöne ist, dass wir uns immer häufiger sehen werden und wir uns auf unser gemeinsames Leben freuen. In Frankfurt trennen sich erstmal unsere Wege, unsere Augen tränen fürchterlich, doch die Gewissheit unser Leben gemeinsam zu verbringen, hilft bei jeder Verabschiedung.

Ich möchte mich auf jeden Fall bei meinem Engel bedanken und freue mich auf eine weitere Reise in diese Stadt, da es hier noch so viel zu erkunden gibt.