Widerliche Traditionen

Gerade diesen Bericht in Brandenburg aktuell gesehen und mir wurde ganz übel.

Wie ist es heutzutage möglich, dass solch eine Tierquälerei noch geduldet und dann noch im Fernsehen gezeigt wird. Diese egoistischen Verbrecher gehören allesamt wegen Tierquälerei angezeigt. Haben die Menschen denn überhaupt keine Achtung vor anderen Lebewesen, außer ihren „Haustieren“?

Ich schäme mich Mensch zu sein!

 

Erste eigene Gemüseernte

#Gemüse #roh-vegan #Sonne #Liebe #Ernte #Sommer

Überschaubar ist nach unserer Salatschwemme die Ernte von Zucchini, Kohlrabi und kleinen Speisetomaten. Aber es ist erst der Anfang. Viele weitere noch grüne Tomaten schmücken die Sträucher und auch der Erdboden hat noch einiges an Gemüsesorten zu bieten. Wir freuen uns und üben uns in Geduld. ツ🍅🍆🥒🥕🌽🌶🥔

Norden

#Norden im Norden # Seeluft #Urlaub #Wind #Zweisamkeit #Museen 🌬💦☔☂

Unser erster gemeinsamer Sommerurlaub in der Stadt Norden. Wir reisen in chaotischen Verhältnissen über Nacht mit der Bahn in dieses für mich bis dato unbekannte Städtchen. Bis jetzt wissen wir nicht, dass uns die Nordsee ab diesem Zeitpunkt im Sommer nie wieder loswerden wird. Zwar nicht hier, aber die Luft haben wir geschnuppert.

Das Wetter ist nordisch: Unbeständig, regnerisch und windig. Wie ihr schon wisst sind wir aber spontan und niemals verzweifelt. Wir disponieren um, planen wetterentsprechend und genießen dabei unsere Zweisamkeit. So erfahren wir Dinge, welche wir unter anderen Umständen gar nicht hätten erleben dürfen. Ein Träumchen. ツ

Die Seehundstation Nationalpark-Haus in Norddeich

Jetzt möchte ich ausholen. Die letzten Jahre habe ich mich aktiv gegen Zoo´s, Tierparks und das Einsperren von Tieren eingesetzt. Delphine waren vor allem vor dem Tierpark Nürnberg das Hauptthema. Dafür habe ich Plakate entworfen und umgesetzt und viele Reisen getätigt. Was ich jedoch niemals nie gemacht habe ist, Geld für die Eintrittskarte gezahlt, um mir die dort eingesperrten Tiere anzusehen. Es ist mir zuwider nur einen Cent für diese Gefängnisse zu investieren. Mein Gewissen macht da nicht mit. Ich habe in dieser Zeit Verständnis für die Tierschützer, welche sich um das Wohl der dort leidenden Geschöpfe Sorgen machen und regelmäßig die Wasserbecken kontrollieren und Auskunft über den Gesundheitszustand der Lebewesen geben können. Für mich undenkbar.

Hier im Urlaub stehe ich vor der Entscheidung, ob ich das erste Mal einen Sprung über meine Einstellung mache. Nichts ist eingemeißelt, alles kann relativiert werden. Und was soll ich sagen: Jens und ich besuchen die Seehundstation Nationalpark-Haus in Norddeich mit dem Hintergrund, dass hier zwischen 80 und 150 verwaiste Seehunde, aber auch Kegelrobben jährlich aufgezogen werden, um später in der Nordsee wieder die Freiheit zu erlangen. Ich bin gutgläubig und springe über meinen Schatten.

Die Seehundstation Norddeich ist zuständig für das Niedersächsische Wattenmeer, das als Nationalpark und Weltnaturerbe besonderen Schutz genießt. In der naturnah gestalteten Beckenanlage können die Gäste die Seehunde auf den Liegeflächen, im und sogar unter Wasser beobachten.

Ich bin sehr aufgeregt und habe trotz allem ein sehr mulmiges Gefühl. Gehe ich mir als Person mit gewissen ethischen Vorstellungen fremd? Gehe ich von meinem ursprünglichen Weg ab? Werde ich mir selbst unglaubwürdig, wenn ich eine Eintrittskarte für diese Seehundstation kaufe? Wird den Tieren dort geholfen, oder ist das reiner Touristenbetrug?

Wir informieren uns und entscheiden uns dafür. Eine große Ausstellung in der Seehundstation zeigt das Leben der Seehunde und lässt den Besucher, vieles über ihren natürlichen Lebensraum – das Weltnaturerbe Wattenmeer -, hautnah erleben. Für jede Altersgruppe wird ein vielfältiges Programm zu den Themen Seehund und Naturerlebnis Wattenmeer angeboten.

Trotzdem ist die Sichtweise, welche ich auf die Angebote dort lege, sehr kritisch. Mir macht niemand so leicht etwas vor. Dafür habe ich tierschutzmäßig zu viel erlebt und werde auch von Jens dahingehend sensibilisiert. Mein gutmütiges menschliches Gemüt macht mir hier manches Mal einen Strich durch die Rechnung. Aber ganz so blauäugig bin ich dann doch nicht. Das Gefühl die Seehunde lebendig zu sehen war enorm zwiespältig: Die Euphorie der um uns stehenden Menschen lies nicht nach, doch mein kritischer Blick mit dem unwohlen Gefühl bleibt fraglich. So bin ich, so sind wir. Wenn den Tieren letztendlich aber in diesen Auffangbecken geholfen wird, kann ich es nur gutheißen und hoffe, dass alle Lebewesen nach der Gesundung die Freiheit wieder erleben dürfen.

Das Wetter bleibt weiterhin unbeständig und wir entschließen uns, das Ostfriesische Teemuseum in Norden-Norddeich zu besuchen.

Auf über 1000 qm Ausstellungsfläche werden Anbau, Ernte und Verarbeitung des Tees ebenso anschaulich dargestellt wie dessen gesellschaftliche Bedeutung aufgezeigt. In verschiedenen Ländern haben sich unterschiedliche Rituale rund um den Tee entwickelt. Ostfriesland kommt mit seiner Teekultur einer besonderen Bedeutung zu. Sehr interessant.

Am nächsten Tag besuchen wir das Marinemuseum in Wilhelmshaven. Museumsschiffe und das Freigelände sind zu bestaunen. Die Technik vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart sind dargelegt und die Atmosphäre ist zu spüren.

Essenstechnisch versorgen wir uns mehr schlecht als recht. Zwar 100%ig pflanzlich, aber es ist die Plastikverpackung, welche sich manches Mal nicht vermeiden lässt, obwohl wir vieles selbst zubereiten.

Ein Besuch im Hafen zeigt Euch den morgendlichen Nebel am heutigen Tag.

Die Fischernetze gefallen mir gar nicht. Die engmaschigen, netzförmigen Flächengebilde, werden zum Fischfang benutzt. Sie bestehen aus Verknotungen von Fadenreihungen mit einer Fadenfolge, wodurch sie die Unverschieblichkeit dadurch besitzen, dass sich die Knoten durch Zug in jeder der Fadenrichtungen fester schließen. Es ist der Horror und ich möchte nicht wissen, wie viele Seelen in diesem Haufen ihr Leben lassen mussten.

Die Möwen sind ausgezeichnete Segelflieger, insbesondere auch bei starkem Wind. Sie suchen vor allem den Strand nach Nahrung ab und jagen manchmal anderen Vögeln die Beute ab. Wenn sie nach Nahrung tauchen, dann sind nur der Kopf und ein Teil des Körpers unter Wasser. Und laut sind sie. 

Fazit: Einmal Norden, nicht immer Norden. Jedenfalls für uns. Da wir die Stadt meinen, bleibt die Gegend aber die unsere und wir werden unsere weiteren Sommerurlaube auf Sylt verbringen. Im Prinzip ist jedes Fleckchen Erde für mich perfekt, wenn mein Seelengefährte und geliebter Mensch bei mir ist. ♡

 

 

Wenn schon Fleischesser, dann aber richtig!

Ich höre, bzw. lese immer öfters, dass wir Veganer so überheblich,
von oben herab und aggressiv sind.

Das mag vielleicht so scheinen, weil wir all die Sachen ansprechen, die jeder normal denkende, fühlende Mensch, selber wissen sollte. Doch es wird ignoriert und somit sind wir böse.

Doch was sprechen wir an? Sagen wir so schlimme Dinge?
Wir sagen doch nur die unverblümte Wahrheit, ohne wenn und aber.

Was tun wir Veganer der Menschheit an?
Durch unsere Lebensweise:
– sparen wir tausende Liter Wasser
> 20.000l > Fleischesser, 2000l > Vegan
– werden Unmengen an Land effektiv genutzt
> 2 ha Land > 1 Fleischesser > 80 Veganer
> 45 Prozent der eisfreien Landflächen dieser Erde werden für die Viehhaltung benutzt
– wird kein Regenwald abgeholzt, keine Monokultur betrieben!
> für den Anbau von Soja als Mastfutter für europäische Tiere

  > für mehr Weideflächen für südamerikanische Rinder.
– wird die Nahrung effektiver umgesetzt
  > Um eine Kilokalorie Nahrung aus tierischen Lebensmitteln zu erzeugen, werden durchschnittlich
  7  pflanzliche Kilokalorien benötigt
– erzeugen wir viel weniger Emissionen
  > Die Viehzucht ist für bis zu 51 Prozent aller Treibhausgase verantwortlich
– sorgen wir für saubere Böden und sauberes Grundwasser
  > durch ein Kilogramm Fleisch entstehen circa 6 Kilogramm Gülle
  > tonnenweise Unkrautvernichtungsmittel werden auf die Felder gesprüht
– sparen wir den Krankenkassen Unsummen an Ausgaben durch weniger Krankheiten
> Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes II, Übergewicht, Osteoporose, Alzheimer, diverse Krebsarten

– ersparen wir unsägliches Tierleid
  > Massentierhaltung, Tiertransporte, Mutterraub, Ausbeutung, Dressurqualen, Platzmangel, usw.

Wen schädigen wir denn nun?
Die Pharmaindustrie, die Tierqualindustrie, Lebensmittelkonzerne, alles gesteuert durch skrupel- & gefühlslose Geldgierige Gestalten.

So und nun zum Thema des Beitrages.
Wir Veganer machen die Menschheit darauf aufmerksam, dass die Fleischesser die Welt auffressen! Sie schaden allen Lebewesen dieser Welt und dass kann nicht wahr sein. Wir werden auch manchmal etwas überheblich oder aggressiv in unseren Aussagen, weil wir es nicht begreifen können, dass dies alles ignoriert wird. Erst wenn mir der Fleischesser ins Gesicht sagt, dass ihm diese ganzen Konsequenzen vollkommen egal sind, dann akzeptiere ich seine Meinung. Allerdings ist er für mich dann noch unerträglicher, denn dann ist er ein purer Egoist. Und diese Aussagen, dass es so viele arme Menschen gibt, die zur Tafel gehen müssen und so. Was ist mit den Menschen in anderen Ländern, denen die Lebensmittel weggenommen werden um hier die Nutztiere zu füttern? Und der Spruch „Leben und Leben lassen“ ist ebenso einfach nur arrogant und dumm.

Es gibt einen passenden Satz des Investmentbankers Philip Wollen: „Jeder Bissen Fleisch ist der Schlag in das Gesicht eines hungernden Kindes!“

Zu dem Thema gibt es natürlich viele weitere Aussagen bekannter Tier- & Umweltaktivisten, wie z.B. Albert Schweitzer, Dr. Helmut F. Kaplan, Gandhi, usw.
Nun sollte der Sinn und das Handeln der Veganer doch verständlich sein und bei dieser Ernsthaft- und Dringlichkeit ist auch unsere Art und Weise mehr als gerechtfertigt.
Denn ich als Veganer fühle mich von den ignoranten Fleischessern um die Zukunft unserer Erde beraubt und somit direkt angegriffen.

Zu meinen Aussagen könnt ihr gerne Google befragen, dort gibt es massenweise Infos und Studien von unabhängigen und nicht Lobbyfinanzierten Untersuchungen die diese belegen. Auch diese Seite gibt sehr gut Auskunft mit entsprechenden Verweisen