Berlin: Veganes Sommerfest

#Berlin #veganes Sommerfest #Abenteuer #liebe Menschen #Empathie #Tierliebe #Zukunft 

Früh morgens kommen wir in Berlin Hauptbahnhof an. Die Fahrt in unserem Zugabteil war gewöhnungsbedürftig und wir möchten erst einmal einen Kaffee trinken. Im Bahnhof gibt es unzählige Möglichkeiten und wir finden eine gemütliche Sitzecke in einem Café. Dazu genießen wir unser eigenes pflanzliches Frühstück.

Da wir diesen Beitrag im Nachgang zwei Jahre später veröffentlichen, ist es manchmal erstaunlich zu sehen, wie sich die Essgewohnheiten in dieser Zeitspanne komplett verändern. Damals noch mit vielen Nüssen, Obst, Brot und Hülsenfrüchten. Dagegen heute vollwertig, viel roh und KH-arm. Gänzlich weg von Obstsorten aus Übersee, vielmehr heimische Gemüsesorten in Kombination mit Proteinen aus Tofu, Erbsen und Soja. Niemals habe ich mich damit besser gefühlt. Niemals habe ich gänzlich auf jede Art KH-Zucker freiwillig verzichten können. Und last but not least hatte ich niemals bessere Blutzuckerwerte als jetzt. Dies so am Rande. Gerne dürft ihr uns dazu etwas schreiben oder fragen.

Hier seht ihr die perfekte Kutsche für tierliebe MenschenOHNE Pferde davor. Das ist genial! 🐎

Wir machen uns auf den Weg zum veganen Sommerfest in Berlin und laufen an der Spree entlang.

So viele neue Eindrücke erwarten uns auf dem von Tierliebe durchzogenen Fest.

Wir schlendern über den Platz und schauen uns die Stände mit den dahinterstehenden Organisationen an.

Diese Tasche erwerben wir hier und tragen sie seit zwei Jahren, um der Öffentlichkeit das Thema Tierschutz zu signalisieren. ♡

Auf den Veganator warten wir gefühlte Stunden….aber es hat sich gelohnt. ツ

Auch Treffen wir uns dort mit den Leuten der V-Partei Berlin. Jens war im steten Kontakt damals mit den Organisatoren. Er gehörte mitunter zu den Gründungsmitgliedern, wobei er viele aktive Monate später dann doch die Diskrepanz von Parteiprogramm und der Umsetzung von oben verspürte, weshalb sich die Wege dann trennten. Nichtsdestotrotz war die Erfahrung dort mit den wunderbar engagierten Menschen unvergesslich. Das möchten wir nicht missen.

Das mit der Rechtschreibung üben wir nochmal, aber ansonsten, fühlen wir uns hier in der U-Bahn-Station schon ganz heimelig. ツ

Im Viasko lassen wir uns des späteren verköstigen, wobei ich Euch nicht sagen muss, dass es auf dem Sommerfest unendlich viele Möglichkeiten der pflanzlichen Verkostung gibt.

Zwei Tage nach unserer Rückkehr von Berlin, am 28.08 2017, macht mir Jens einen Heiratsantrag und mich gleichzeitig zur glücklichsten Frau auf der ganzen Welt. ★♡

Orca Morgan

Empty the tanks  🐳

Die Orca-Dame Morgan wurde im Juni 2016 gefilmt, wie sie nach einer Show im Loro Parque auf Teneriffa, Spanien, aus dem Becken sprang und bewegungslos mehr als 10 Minuten am Beckenrand liegen blieb. Offensichtlich versuchte sie den Angriffen eines männlichen Orcas zu entkommen und sprang daher aus dem Becken. Dieses Verhalten wurde bereits im Februar 2016 gefilmt, als Morgan während einer Show aus dem Becken flüchtete und am Beckenrand in der Sonne liegen blieb. Der beigefügte Link führt zu dem Video, welches dieses traurige Geschehen belegt.

Wie alles begann: Morgan wurde als Baby völlig entkräftet im Wattenmeer vor der niederländischen Küste entdeckt.
Das Delfinarium Harderwijk fing Morgan nach Absprache mit dem niederländischen Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität ein und brachte sie in den Meereszoo. All dies geschah mit einer speziellen Genehmigung, der zufolge Morgan sich wieder erholen und danach freigelassen werden sollte.
In Harderwijk wurde sie unter schlimmen Bedingungen gehalten, in einem viel zu kleinen Becken und völlig alleine. Sie entwickelte Stereotypien (unnatürliche Verhaltensweisen, die ständig wiederholt werden) und stieß über Stunden Rufe aus. Daraufhin verglichen renommierte Orca-Forscher Morgans Rufe mit dem Dialekt frei lebender Orca-Populationen.

Es gelang ihnen Morgans Familienmitglieder in Norwegen zu finden. Die Wissenschaftler entwickelten daraufhin einen Plan für Morgans Auswilderung beginnend mit einem gezielten Auswilderungstraining in einer Meeresbucht, wo sie in einer nahezu natürlichen Umgebung auf ihre vollständige Entlassung zurück zu ihrer Familie vorbereitet worden wäre.

Trotz dieser guten Aussichten und trotz der Tatsache, dass der eigentliche Zweck von Morgans Genesung war, sie wieder nach Hause und zu ihrer Familie zu bringen, wies das Delfinarium diese Option öffentlich im Dezember 2010 ab, basierend auf dem Rat von sieben Einzelpersonen. Später stellte sich heraus, dass diese Personen unvollständige und falsche Informationen von dem Delfinarium erhalten hatten und dass vier von ihnen, nachdem die FMF ihnen die vollständigen Daten vorgelegt hatte, ihre Meinung wiederriefen. Diese vier waren zu diesem Zeitpunkt der Ansicht, dass Morgan ein geeigneter Kandidat für die Rehabilitierung und eine mögliche Auswilderung war.

Trotzdem ließ die niederländische Regierung im November 2011 zu, dass Morgan in den Loro Parque auf Teneriffa überführt wurde. Dort lebt sie nun mit fünf weiteren Orcas in engen, kahlen Becken und wird von Artgenossen attackiert. Sie zeigt stereotype Verhaltensweisen, zum Beispiel kaut sie sich die Zähne an den Betonwänden ab oder hämmert ihren Kopf immer wieder gegen das Stahltor.

Hier könnt ihr die Online-Petition an den Loro Parque und an SeaWorld unterstützen.

Laut meiner Recherche hat SeaWorld angekündigt, sein Orca-Zuchtprogramm einzustellen. Hier ist der dazugehörige Bericht. Unter dem Deckmantel Artenschutz und Rettungsaktionen wird zukünftig der Tierpark aufrechterhalten, heißt es jetzt. Jedoch bleibt abzuwarten, ob dies auch so umgesetzt wird, oder ob die Betreiber sich eine alternative Tierqualnummer einfallen lassen. Zu erwarten wäre dies. Nach der Ausstrahlung des Filmes Blackfish 2013 konnte sich der Park nämlich vor sinkenden Einnahmen und Besucherzahlen nicht mehr erholen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Killerwale keine Streicheltiere sind. Lasst uns die letzten Parks schließen, um diese Tierqual zu beenden.
Auch die Delfinarien haben keinerlei Berechtigung, werden aber weiterhin von den Städten Duisburg und Nürnberg subventioniert. Leute wacht auf: Besucht keine Zoo´s, Delfinarien und andere Tiershows.

Empty the tanks  🐳

 

Säge nicht an dem Ast, auf dem Du sitzt!

Unsere wunderschöne Erde, was haben wir aus ihr gemacht.
Wetterchaos mit extremen Unwettern, Wetterberichte, die trotz modernster Technik gerade mal bis zum nächsten Tag stimmen. Ein erneuter Lebensmittelskandal mit verseuchten Eiern. Täglich Berichte über Tierquälerei in der Nutztierhaltung, sogar bei Betrieben von Landwirtschaftsministern /in! Antibiotikaresistente Erreger und neue Krankheiten! …usw. Und was passiert? Nichts!
Dem größenwahnsinnigen und realitätsfremden US Präsident ist die Umwelt egal, er will die Wirtschaft ankurbeln, Amerika first! Doch wir sind nicht besser, subventionierte Massentierhaltung, Bauern- und Pharmavertreter in der DGE um deren Interessen zu vertreten. Doch wofür?
Geld kann man nicht atmen, nicht essen, an seinem Anblick kann man sich nicht erfreuen. Nur die Natur gibt uns alles, was das Leben ausmacht. Natur, die wir mit Füßen treten. Wir treiben so unsagbaren Raubbau, vergiften und zerstören  sie. Wir stehlen anderen Lebewesen ihre Heimat, sind verantwortlich dafür, dass viele aussterben. Verbrennen und vergiften die Wälder und Felder. Doch warum? Das geschieht zum allergrößten Teil, um die tierquallastige Ernährungsweise zu befriedigen. Es werden medikamentös verseuchtes Fleisch und Milchprodukte verschlungen. Das Futter ist genmanipuliert und stammt von durch Pestiziden und Jauche verseuchten Böden. Auch das eigentlich gesunde Obst und Gemüse wird so behandelt. Wir essen also mit jedem Bissen auch Kuhfäkalien und Unmengen Chemie.

Werdet doch endlich wach! Jeder einzelne kann soviel tun.
Fangt endlich an, auf die pflanzliche Ernährung umzusteigen. Fördert durch den Einkauf die biovegane Landwirtschaft,  sie ist ganz ohne Tierleid und Chemie. Ja, es funktioniert. Denn mit soviel Fläche, wie für Fleisch benötigt wird, kann man ohne Probleme die ganze Menschheit ernähren und gleichzeitig  die Natur schützen.
Was spricht also dagegen? Der Mensch muss sich nur mal hinterfragen und nicht auf die Lügengeschichten der ganzen Lobbyisten reinfallen. Es ist so ersichtlich, dass das ganze auf einem Kartenhaus voller Lügen aufgebaut ist.
Doch kaum jemand will das hören oder wahrhaben. Ein neuer Skandal, kurzes Aufhorchen und nach ein paar Tagen ist wieder alles vergessen. Wenn die Welt gerettet werden soll, muss der Mensch sich ändern. Es ist noch nicht zu spät etwas zu ändern, doch wer die Augen offen hat sollte merken, dass es fünf vor zwölf ist!