Monat: März 2018

Recht auf Unversehrtheit!

Das Leben meiner lieben Frau und meins, wird immer mehr belastet von den ignoranten Argumenten der karnivoren Mitmenschen. Ich frage mich, ob ich die verantwortliche Fleischindustrie mit den Verbrauchern und die lobbygesteuerten Politiker nicht verklagen kann.
Durch diesen Konsum und der damit verbundenen Herstellung von Leichenteilen wird unsere Lebensqualität eingeschränkt. Diese wird beeinflusst durch das Klima, Qualität des Wassers, des Bodens und der Atemluft. Wir haben dort soweit Einfluss, dass wir versuchen, Schaden an diesen Elementen, soweit uns möglich, zu verhindern. Durch unsere bewusste vegane Lebensweise wird kein Tier gehalten, getötet und verarbeitet. Dadurch erhalten wir den Regenwald, schützen den Boden und damit das Grundwasser vor Chemie und sorgen auch für saubere Luft. Von den positiven Auswirkungen auf die Länder, die das Futter für unsere Massentierhaltung herstellen, ganz zu schweigen. Mit unserem Verhalten wollen wir die Umwelt auch für die folgenden Generationen bewahren.

Das ist unser Recht und auch unsere Pflicht für die Nachwelt.

Haben wir nicht ein Anrecht auf gesundes Leben, sind unsere Politiker nicht verpflichtet dafür zu sorgen, unsere Umwelt und unser Leben zu schützen? Ich denke schon, denn sie sind gewählt vom Volk um für das Volk das Beste zu erreichen. Doch was tun sie? Sie sorgen dafür, dass ihr Geldbeutel voll wird und der Umsatz der Industrie steigt, ohne Rücksicht! Dass noch mit voller Absicht und Inkaufnahme von Krankheiten und die Zerstörung der Natur.

Die Industrie macht da natürlich gerne mit, denn denen ist egal was passiert, Hauptsache der Rubel rollt.
Gewissen und Empathie kennen diese Menschen nicht.

Tja, und der gemeine Verbraucher? Der hat kein Verstand mehr oder nutzt diesen nicht. Er fällt auf die Werbung rein und frisst alles was er vorgesetzt bekommt. Was er der Natur antut, wird ausgeblendet. Was er sich antut, wäre uns egal, wenn da nicht die Krankheitskosten durch diese ungesunde Ernährung wären. Denn diese tragen auch wir mit, genau wie die Kosten durch Umweltschäden.

Wir haben darauf keine Lust mehr!

Das Bienenhotel

#Bienen #Insekten #Pollen #Leben #Blumen #Bestäubung #Flora 🐝🌼🌱

Es summt und brummt…..
Ein Bienenhotel ist eine künstlich geschaffene Nist- und Überwinterungshilfe für Bienen und anderen Kleinsttiere (Insekten). Durch intensiven menschlichen Eingriff hat sich die Umwelt für Bienen gewandelt, so dass nur noch wenige natürliche Lebensräume für Insekten vorhanden sind. Deshalb werden Bienenhotels heutzutage als Nisthilfen bereitgestellt. Gerade Wildbienen sind auf diese Behausungen angewiesen in welchen sie sicheren Schutz finden.

Als Niströhrchen können z.B. hohle oder markhaltige Planzenstängel, Bambusstangen oder auch Schilfhalme verwendet werden. Neben den Niströhrchen ist der natürliche Lebensraum vieler Bienen- und Wespenarten in Löchern im Holz angesiedelt. Für diese Arten bieten sich beliebig große Hartholzblöcke an, in die Gänge von 2-10 mm gebohrt werden. Diese Gänge sollten so tief wie möglich ins Holz reichen, aber nicht komplett durchgebohrt werden.
Weiterhin bieten sich auch Lehmwände als Nisthilfe an. Hierzu kann man z.B. eine alte Holzkiste mit feuchter Erde befüllen und diese komplett austrocknen lassen. Danach wird die Kiste senkrecht hingestellt und bildet so eine kleine Steilwand, in der sich Bienen und Wespen zukünftig ihren Nistraum einrichten können.


Welcher Standort ist nun geeignet?
Wie bei allen anderen Insektenhotels auch, ist ohne Frage ein regen- und windgeschützter Standort zu bevorzugen, wobei dieser Unterschlupf dann auch im Winter bewohnt bleiben soll. Eine Sonnenseite wäre optimal weil die Bienen auf diese Weise im Frühjahr bereits von der wärmenden Morgensonne profitieren können. Auch soll es mit einem eigenen kleinen Dach vor Regen geschützt werden. Wenn die Niströhren zu feucht werden, kann sich leicht schädlicher Schimmel bilden.

Wie die Wespen sind auch die Wildbienen ungefähr von März bis September unterwegs.

Unsere  eigenen Insektenhotels sind an einem Geräteschuppen angebracht. Nicht sehr optimal, da der Weg in den Garten direkt daneben verläuft. Jedoch ist das die Sonnenseite und perfekt für die kleinen Tierchen. Die Bienen scheint es jedoch nicht zu stören, dass wir des Öfteren am Tage daran vorbei gehen.

 

Fazit: Bringt Insektenhotels in Gärten, Felder und Wiesen an. Pflanzt Blumen und Kräuter, damit die Bienen Nahrung haben. 🐝🌼🌱

EarthHour WWF 🐼

#Energie #Licht #Klima #Umwelt #Recourssen #Nachhaltigkeit 🕯💡

Am 24.03.2018 fand die alljährliche EarthHour statt. Millionen Haushalte weltweit schalteten hierfür das Licht für eine Stunde am Abend aus. Auch wir beteiligten uns daran. Es ist die weltgrößte Klimaschutzaktion weltweit und soll ein Zeichen gegen den Klimawandel und das weltweite Artensterben setzen.

So weit, so gut.

Doch warum bleibt bei dieser Aktion ein negativer Beigeschmack?

Die Dokumentation „Monsanto und der WWF – Der Pakt mit dem Panda“ bringt es auf den Punkt:
Der WWF ist nach eigenen Angaben die größte Umweltschutzorganisation der Welt mit etwa 500 Millionen Euro an Spenden jährlich. Seit seiner Gründung 1961 ist der WWF eine der weltweit einflussreichsten Lobbyorganisationen für den Natur- und Artenschutz und hat gute Kontakte zu hochrangigen Entscheidungsträgern in Politik und Industrie. Der Film zeigt die zweifelhaften Praktiken und den Einfluss von verschiedenen Interessengruppen auf die weltgrößte Naturschutzorganisation.

Außerdem hat WWF einen Fischratgeber zum nachhaltigen Fischkonsum herausgegeben. Edeka vermarktet diese Produkte. Konkret geht es um die Edeka-Eigenmarken wie „Gut & Günstig“. Die Fischverpackungen werden künftig zusätzlich auch den Panda-Logo der Naturschutzorganisation WWF tragen. Ist das Werbung für den Konsum von Fisch von WWF? Die Weltmeere sind überfischt, gerade hier sollte die Umweltorganisation doch Aufklärung leisten!

Skepsis ist auch bei der Zertifizierungen für nachhaltigeres Palmöl gegeben. Die existierenden Labels sind einfach „zu schwammig“. So bleibt unklar, wie die Einhaltung der Standards vor Ort überprüft werden, als auch, mit welchen Sanktionen Produzenten rechnen müssen, die sich nicht an die Vereinbarungen halten.
Auch die Massentierhaltung bleibt völlig außen vor. Gerade hier kann vom Klimakiller Nummer eins gesprochen werden. WWF hält sich hier aber dezent zurück. Spricht sich auch nicht über die vegane, pflanzenbasierte Ernährung aus.

Fazit: Seid achtsam und hinterfragt die Machenschaften von WWF. Nicht alles ist Gold was glänzt. Traurig nur, dass es auf Kosten des Tier- und Umweltschutzes geht. 🌱

Sikkim, das Bio-Wunderland

#Bio #Natur #Tiere #Menschen #Gesundheit #Liebe 🌱🌾🌿🐾

Mir schlägt tatsächlich vor Freude das Herz höher: 100 Prozent Bio-Landbau. Der Bericht im aktuellen Schrot und Korn Heft über das Dorf Sikkim zeigt dies auf. Shri Pawan Chamling, ein Bauernjunge aus Sikkim, heute Ministerpräsident des Bundesstaats, hatte die Vision vom „100 Prozent Bio-Landbau“ und setzte dies innerhalb von 15 Jahren um. Viele Menschen hielten ihn anfangs für verrückt, denn die Farmen in Sikkim sind klein und zahlreich. Es gibt 65 000 Bauern und im Schnitt bewirtschaftet jeder von ihnen nur um die 1,5 Hektar Acker. Die Bauern mussten also erst einmal überzeugt und im Bio-Landbau geschult werden. Das war eine echte Herausforderung bei den vielen kleinen Höfen. Kluge Strategien waren gefragt und bald auch gefunden. So wurde Kunstdünger nicht einfach verboten, sondern unattraktiv gemacht, indem die staatliche Subvention für Chemiedünger jährlich um zehn Prozent gekürzt wurde. Bereits nach ein paar Jahren war kein Bauer mehr an Kunstdünger interessiert. Auch wurden die Bauern geschult Kompost herzustellen und damit ihre Felder zu düngen.

Der erste Eindruck des Autors Bernward Geier beim Besuch des Kleinstaates Sikkim:
„Bäume, viele Bäume und Affen. Es ist weder laut noch hektisch und auf den Straßen liegt kein Plastikmüll. Ich muss in einem anderen Indien sein. Es gibt viel Wald, unzählige Bäche, Flüsse und Seen – und Wasserfälle mit kristallklarem Wasser. Die Affen sind frech wie überall. Sie säumen mit ihren Clans die Hauptstraße und posen gerne mit den Neuankömmlingen für einen Schnappschuss. Mich faszinieren die idyllisch anmutenden Terrassenfelder und die Bauernhöfe, die an steilen Hängen in schwindelerregender Höhe zu sehen sind. Kaum zu glauben: Bio-Landbau soweit das Auge reicht.“ Der weise Spruch des leider verstorbenen Esprit-Gründers und Umweltschützers Doug Tompkins findet hier seine beste Bestätigung:

„Wenn etwas schön ist, kann man davon ausgehen, dass es gut und richtig ist. Wenn aber etwas hässlich ist, dann ist es sicher falsch.“

Auch beeindruckend sind die strengen Regeln, die den Tieren und der Umwelt zugutekommen: In Sikkim darf weder gejagt noch gefischt werden. Auch das Fällen von Bäumen ist strengstens verboten. Als Strafe für einen gefällten Baum muss der Täter zehn neue Bäume pflanzen. Einmal im Jahr wird mit dem Projekt „10 Minuten für Mutter Erde“ das ganze Land mobilisiert. Dann pflanzt quasi die ganze Nation Bäume. 🌳🐾

★ 

Die Energieversorgung erfolgt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Der Strom aus Wasserkraft- und Solaranlagen wird sogar exportiert und trägt maßgeblich zum Staatshaushalt bei. Das Vermeiden von Müll und Recycling sind in Sikkim beinahe Staatsziele. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Plastik. Bei allen staatlichen Institutionen und öffentlichen Anlässen wird Wasser nur aus Glasflaschen und in Gläsern serviert.

Fazit: 100 Prozent Bio sind tatsächlich machbar. Würden sich doch nur alle Politiker von Ministerpräsident Shri Pawan Chamling inspirieren lassen!

Ostern ohne Ei?

#Ostern #Hase #Lämmer #Eier #Kinder #Kirche #Sterben versus Auferstehung 🐇🐔🐣🐥

Ostern: Jedes Jahr die gleichen Gedankengänge über Sinn und Irrsinn dieser Tradition.

Mit unseren erwachsenen Kindern könnten wir nun rein theoretisch dem ganzen Ostertrara Lebewohl sagen. Wären da nicht die gesellschaftlichen Vorgaben, um die wir nur mühselig herumkommen. Schon Anfang Februar zieren Schokohasen und Co die Supermarktregale. Daher kommt hier die Frage auf: Wer deckt sich denn jetzt schon mit Osterutensilien ein? Muss das wirklich sein? Auch am Arbeitsplatz stehen schon die ersten Osterkörbe prall gefüllt mit Schokoallerlei. Im Kindergarten werden Rezepte ausgetauscht für das bevorstehende Ostermahl und es werden Sonderangebote für den bevorstehenden großen Eierkauf verglichen.


Hier fällt es mir besonders schwer einfach zusehen
zu müssen, wie aufgrund des Preisunterschiedes billige Supermarktketten ausgewählt werden, die mit ihren Dumpingpreisen von Hühnereiern das Tierleid mit dem Verkauf dieser Produkte nahezu fördern. Palettenweise werden auch die schon bunt gefärbten Ostereier im Handel und den Bäckereien angeboten. Welche Tierqual hinter diesem Produkt steht, scheint den wenigsten bekannt zu sein, bzw. wird es verdrängt, weil ich überzeugt davon bin, dass durch die Medien auch der letzte Hinterwäldler davon in Kenntnis gesetzt wurde unter welch schlechten Bedingungen Hühnereier heutzutage produziert werden.

Auch die Osterlämmchen werden jetzt schon von ihren Mamis getrennt und stehen zum Schlachten bereit. Babys!! Das Ganze ist derartig makaber, dass ich sprachlos darüber bin und fast ohnmächtig daneben stehen muss.

Wie also soll mit diesem Fest ethisch umgegangen werden? Wer nicht tatenlos zusehen möchte hat die Möglichkeit  sich in einigen deutschen Städten zum Beispiel Osterdemonstrationen anzuschließen, welche auf das Leid der Tiere aufmerksam machen. Hier ist jeder herzlich Willkommen.

„Du sollst NICHT töten!“

Auch gerade im Bezug auf die Kirche und der schon fast heuchlerischen Predigt „Das Leben beginnt neu“ wird immer nur für einen Selbst das Wohl gesucht, andere Spezies sind außen vor. Getreu dem Gebot „Du sollst NICHT töten“ sollte dies demnach auch auf Tiere bezogen werden. Einige wenige Pfarrer setzen dies in ihren Predigten um. Leben teilweise auch die vegetarische, teils auch vegane Lebensweise vor. Die Minderheit stellt diese Einstellung jedoch dar. Ein Besuch solch einer tierfreundlichen Predigt zeigt die Wichtigkeit des Themas auf.

Das Osterfest innerhalb der Familie kann auch von Anfang bis Ende tierleidfrei gestaltet werden. Gerade Tierschutzorganisationen wie der „Tierschutzbund“, „ProVeg“, „PETA“, „Petazwei“, „Provegan“ und viele, viele mehr zeigen Alternativen zu Ei, Osterlamm etc. auf.

Fazit: Vorleben heißt auch hier die Devise…und OHNE Ei kann auch tierleidfrei das Osterfest gefeiert werden.🌱🐾

 

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