Monat: September 2018

Walnüsse

#Walnüsse #Hirn #gesund #Omega 3 #Advent #Eichhörnchen #Ahörnchen und Behörnchen #Sammeln 🥜🌰


Die Erntezeit für Walnüsse ist bei uns in vollem Gange.

Unser großer Walnussbaum im Garten trägt unendlich viele Früchte dieses Jahr. Die Nüsse sind erst dann reif, wenn sie vom Baum fallen und ihre Schale aufplatzt. Gut getrocknet und richtig gelagert sind sie dann viele Monate haltbar. Wir sammeln die Nüsse und trocknen sie auf einem Tuch entweder im Garten oder legen sie im Haus an einer luftigen Stelle aus. Jeden Tag werden die Nüsse dann gewendet um Schimmelbildung vorzubeugen. Sind die Nüsse vollständig getrocknet, können sie bedenkenlos aufbewahrt werden.

.
Jeder Tag ist bestückt mit Sammeln der Nüsse.
*
Hier schweifen meine Gedanken beim Auflesen ab: Ein Mehrgenerationenhaus zeichnet sich durch die Mithilfe aller Beteiligten aus. Im Idealfall natürlich, denn zweifelsohne sind alle Altersklassen in verschiedenen Lebensphasen verbandelt. Der Eine will seine selige Ruhe, der Andere Bewegung und Abwechslung, der Dritte ist beruflich stark eingespannt und der Vierte frönt seinen Hobbies nach. Zielfördernd für ein harmonisches Zusammenleben ist nun, jeden so sein zu lassen wie er ist. Trotzdem ist das Aufteilen von häuslichen Arbeiten oder der Gartenarbeit zur Entlastung jedes einzelnen Familienmitgliedes unabdingbar. Im besten Fall engagiert sich jeder in dem Bereich, in dem er sich selbst zu finden vermag. Gemeinsame Absprachen wirken hier wunder und vereinfachen die alltäglichen Abläufe. Es ist schön, wenn bei uns klein und groß gemeinsam mit anpacken. So soll es immer sein. ♥

Zurück zum Thema: Reife Walnüsse sind durch den hohen Gehalt an Vitamin C und Omega-3-Fettsäuren übrigens sehr gesund. Ganz lecker schmecken sie im Müsli, Obstsalat oder veganem Joghurt. Aber auch zum knappern pur sind sie eine Köstlichkeit.

Die trockenen Nüsse werden bei uns in Körben, besser noch in Säcken eingelagert

Fazit: Sammelt Nüsse, einheimische Nüsse hier bei uns. Das Jahr 2018 birgt eine reiche Ernte. In Erinnerung habe ich, dass meine Oma uns Kindern immer die Seeberger Nüsse nach dem Schwimmunterricht gereicht hat. Mit meinem heutigen Wissen ein Unding: Diese Walnüsse kommen aus Chile und den USA. Ein No-Go. Unsere wilden Walnüsse hier bei uns sind einmalig. 🥜🌰

Wild-Tomaten-Samen

Die Tomate
Eine Tomate grün und rund,
sah zum Verfärben keinen Grund.
Sie sprach selbstbewusst und kühn,
ich find mich schön, ich bleibe grün.
Ein Käfer der den Satz gehört,
war von dem Früchtchen gleich betört.
Er sagte: „Dein Grün gefällt mir auch,
drum krabbel ich über Deinen Bauch.“
Bei diesem intimen Angebot,
wurde die Tomate rot.  ツ

Es ist Mitte September und in unserem kleinen Gartenstreifen wuchern die Tomaten. Kaum zu glauben, aber wir haben diese starken Pflänzchen, welche sich bei uns immer weiter ausbreiten keinesfalls gepflanzt. Es sind die Ableger von heruntergefallenen Tomaten, welche sich letztes Jahr in die Erde geschmuggelt haben.

Da es sich um Wild-Tomaten handelt und somit um KEINE Hybriden werden wir die Kerne der besonders leckeren Paradiesäpfel für nächstes Jahr selber ziehen. Das heißt wir entnehmen ein paar Kerne, säubern sie indem wir sie unter klarem Wasser abwaschen, lassen sie dann durch ein Sieb abtropfen und am besten auf einem Frühstücksbrettchen trocknen. Die Samen werden sodann in einem Glas oder einer Papiertüte bis zum nächsten Frühjahr aufbewahrt. Ein Versuch ist es wert. Am liebsten wäre es mir, wenn die starken, wilden Pflanzen mit ihrer Bärenkraft alles allein bewerkstelligen. Da wir aber nicht auf dieses besonders leckere, aromatische Fruchtgemüse verzichten wollen, gehen wir auf Nummer sicher und werden sie säen. Und das Ganze natürlich Bio vegan ohne Tierleid und Chemie.

Enten füttern …?! 🦆

Wir gehen oft in Parks mit Seen und erfreuen uns an der Natur und den Tieren.

Was uns aber dann gar nicht gefällt, sind dicke und kranke Wasservögel, die durch unwissende Bürger in ihr Elend getrieben werden. Diese sogenannten Tierliebhaber sollten sich bitte mal an Organisationen wenden, die sich auskennen. Es gibt so viele Ahnungslose, die meinen sie helfen den Tieren, indem sie diese mit Brot und ähnlichen Produkten füttern. Wenn Sie wirklich mit Herz und Verstand an die Sache herangehen würden, dann füttern sie entweder gar nicht oder mit speziellen Produkten!

Aber warum muss man überhaupt füttern?

Ist es in der Natur nicht so vorgesehen, dass es nur so viele Nachkommen gibt, wie es Nahrung gibt?
Enten essen Brot, weil sie wie wir Menschen alles mögliche essen, aber dies nicht in deren Natur liegt.

Laut Wiki:
„Die Stockente ist in Bezug auf die bevorzugte Nahrung anspruchslos, sie ist eine ausgesprochen omnivore Art, die alles frisst, was sie hinreichend verdauen und ohne großen Aufwand erlangen kann. Neue Nahrungsquellen werden von dieser Art schnell erkannt und unverzüglich genutzt.
Die Nahrung der Stockente besteht überwiegend aus pflanzlichen Stoffen. Sie liebt Samen, Früchte, grüne Wasser-, Ufer- und Landpflanzen. Zum Nahrungsspektrum gehören aber auch Weichtiere, Larven, kleine Krebse, Kaulquappen, Laich, kleine Fische, Frösche, Würmer und Schnecken.“

Der erste Satz sagt genau das aus, was diese Fütterer ausnutzen um sich an den Tieren zu ergötzen.
Aber ist das wirklich im Sinne der Tiere?
NEIN!
Keine Tier in der freien Natur benötigt den Menschen um zu überleben. Gibt es wenig Nahrung, gibt es wenig Nachkommen. Dann gibt die Natur genug Nahrung her, um diese Anzahl auch satt zu bekommen.

Das ist die natürliche Populationskontrolle, überall auf der Welt!

Nur der Mensch mischt sich ein, sorgt dadurch für viel Nachwuchs und hat dann die Berechtigungen zu füttern, wegen den armen hungernden Tieren.

Lasst es doch einfach sein, damit die Natur sich selber regelt. Das betrifft aber nicht nur Wassertiere, sondern viele Wildtiere. Jäger nutzen dies auch aus, um den Bestand an Rot- Damwild künstlich hochzuhalten, damit sie ihrem perversen Hobby nachgehen können. Dies zeigt doch immer wieder, da wo der Mensch sich in die Abläufe der Natur einmischt, gerät diese aus dem Gleichgewicht.

Es gibt auch Organisationen, die sich um kranke Tiere kümmern, welche durch das unachtsame Handeln, wie z.B. falsches Füttern, Verletzungen durch Seile, Haare, Plastik oder ähnliches immer öfters vorzufinden sind.

Um wieder auf das Hauptthema zurückzukehren, ich möchte hier noch dazu einige Links veröffentlichen, die Euch zeigen dass Enten und weitere Wassertiere nicht gefüttert werden sollen. Natürlich auch mit der entsprechenden Begründung!

Also, wenn Ihr Tiere liebt, wenn Ihr möchtet, dass auch in Zukunft diese Tiere für Freude sorgen, hört auf diese zu füttern! Eure Kinder erfreuen sich auch so an den Lebenwesen!

Sorgt für natürliche Population, lasst die Natur in Ruhe und hört doch bitte auf Euren Verstand und Herz!
Nicht auf Eure anerzogenen, auf Unwissenheit aufbauende Erziehung und Traditionen! ★🦆

Hier ein paar Links zu Info´s zu diesem Thema:

LBV

Spektrum

NABU Hamburg

GEO

 

 

error: Nana :-)