Monat: Oktober 2019

Herbstlicher Power Kürbis 🎃

#Herbst #Kürbis #Essen #kochen #Rohkost #Nebel #Powerfood #Nährwerte #Vitalstoffe #Leben 🎃

Es ist Oktober. Die Blätter tanzen, das Laub färbt sich bunt. Fröstelnd nehmen wir nun die Abende wahr. Nebel legt sich über das Land und die Tage werden dunkler und kürzer. Jedoch küsst es sich in langen Nächten bekanntlich gut, wodurch die Liebe niemals einschläft in dieser düsteren Zeit. Noch besser Küssen als sonst, yucheee.ツ

Doch auch ausgehöhlte Kürbisse mit brennenden Teelichtern prägen diesen Monat. Schaurig aussehende Gespenster, Hexen und Vampire finden bei den Kindern großen Anklang. All diese Dinge kommen von Amerika zu uns nach Deutschland. Am Abend des 31. Oktobers und somit am Vortag des Allerheiligen wird deshalb Halloween gefeiert. Einiges scheint dafür zu sprechen, dass ursprünglich an diesem Tag der Toten gedacht wurde und böse Geister vertrieben werden sollten. Große Feuer wurden vor vielen Häusern der Einwohner entzündet und sollten den vom Himmel herabsteigenden Seelen, die bei ihren Angehörigen Fürbitte ersuchten, den Weg nach Hause zeigen. Doch manche Kelten versuchten nicht, diese Seelen nach Hause zu bringen, sondern wollten ihnen ausweichen. Sie verkleideten sich und erhofften, dass sie nicht als lebendige Wesen erkannt wurden. Diese Verkleidung ist auch heute noch ein fester Bestandteil bei Kindern und Erwachsenen.

Ich verrate Euch nun ein Geheimnis: Meinem lieben Mann ist das Halloween-Fest tatsächlich zuwider. Meine Rezeptüberschrift mit dem Titel „Halloween-Kürbis“ war deshalb von Anbeginn sehr gefährdet. Aber weil ich meine Seelenhälfte über alles liebe und alles Erdenkliche für ihn tun werde habe ich mich in mein Kreativstübchen zurückgezogen und gebrainstormed. Die Ideenfindungen nehmen ihren Lauf und wisst ihr was? Wir bleiben einfach mit den Füßen auf dem Boden und benennen dieses leckere Kürbisgericht einfach nach dem Urgestein der Zeitebene, nämlich „Herbstlicher Power-Kürbis“. Die Power rührt daher, dass durch die Rote Beete in Kombination mit Kürbis, Algen und Zitrone einfach beste Voraussetzungen geschaffen werden, unsere Zellen mit Frischkost und Vitalstoffen auf die kältere Jahreszeit vorzubereiten.

Mein Engel dankt es mir und ich bin damit sowas von glücklich. ♡

Es ist also Halloween-Herbst, so ist das nun mal Engel, und ich möchte ein grusel Kürbisrezept kreieren! Das Ergebnis macht uns total happy, denn es schmeckt so lecker. Unsere blutrote Rote-Beete-Kürbissuppe ist nicht nur einfach und schnell zubereitet, sie ist auch gesund und enthält nur wenige simple Zutaten. Auch Lillyfee hilft uns heute wieder ganz tatkräftig. Lasst uns beginnen.

Zutaten

  • 1 Kürbis
  • ¼ Glas eingelegte Rote Bete + Saft
  • 2 Kohlrabi
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Hefeflocken (optional)
  • 2 EL Gemüsebrühe-Pulver (je nach Geschmack)

…………………………………………………………….

  • Eine Handvoll Champignons
  • Alfa-Alfa-Sprossen, Petersilie

Zubereitung

Zwei der Kürbisse hölt ihr aus. Sie werden Euch zum Anrichten dienen. Ein Tellerersatz sozusagen.

Sowohl den Kürbis, als auch den Kohlrabi in der Gemüsebrühe dünsten.

Die Zwiebel hackt ihr ganz fein und röstet sie in der Pfanne an. Hinzu gebt ihr die Handvoll kleingeschnittener Champignons.

Nun püriert ihr alle Zutaten mit der Roten-Beete.

Würzt gerne mit Salz, Pfeffer nach.

Gebt die fertige Power-Suppe in die vorab ausgehölten Kürbisse und dekoriert sie mit den angebratenen Champignons und dem Grünzeug.

Der grüne Halloweenrand besteht aus unserer Käse-Sahne-Sauce mit Algen verfeinert. Gerne bekommt ihr hierfür das Rezept auf Nachfrage.

Falls ihr es zuhause nicht so rustikal mögt, könnt ihr diese herbstliche Kürbis-Powersuppe auch in edlem Porzelangeschirr servieren und es dann Kürbiscremesüppchen nennen.

Aus unserer pflanzlichen Hackfleisch Beilage hätte ich ja sooo gerne blutige Finger und Augen gebastelt. So mit weißen Mandeln als Fingernägel und unserer Roten-Beete als Blut, Oliven als Pupillen usw…. ツ Da wir aber das Reformationsfest und wie ihr ja jetzt wisst nicht Halloween feiern, habe ich mich besonnen und zurückgehalten. Ihr dürft es Euch einfach in Eurer Fantasie vorstellen. ツ

In unserem Fall hat Jens dann einfache Hackfleischbällchen und Cevapcici aus dem Next-Level-Hack kreiert. Ein Traum! ♡

Fazit: Es ist ein ganz einfaches, schnelles Rezept, welches ihr so zwischendurch kreieren könnt. Einzig die Schnippelei kostet etwas Zeit. Aber wenn alle Familienmitglieder mitmachen, um danach Hallowe….sorry Engel, den Reformationstag zu feiern, ist in null komma nix die Suppe auf dem Tisch. Lasst es Euch schmecken. ★🎃

Jammern der Landwirte, die keine mehr sind!

Was ist los mit diesen Personen?

Begreifen die nichts aus reinem Egoismus?

Die Erde brennt, massenweises Artensterben, verseuchtes Grundwasser, usw. und sie jammern, weil endlich mal etwas für den Naturschutz umgesetzt wird.

50% der deutschen Bodenflächen wird für die Landwirtschaft genutzt. Davon wiederum ca. 60% für den Futteranbau der Nutztierhaltung verschwendet. Nur 20% dienen der Herstellung von pflanzlichen Lebensmitteln für den Menschen. Wenn nun die Umwandlungsrate von pflanzlichen in tierische Kalorien beachtet wird, sollte jedem ersichtlich sein, was für eine Ressourcenverschwendung nur der Bodennutzfläche durch diese sogenannten Landwirte stattfindet. Gehen wir im Mittel von positiven 5:1 aus und rechnet dies auf die Fläche um, wird klar, dass wir um die gleiche Kalorien zu erreichen, ein Vielfaches für die Nutztierhaltung benötigen.

Gesamtfläche Deutschland 360.000 km²
Landwirtschaftliche Nutzfläche (ca. 50%) 180.000 km²
Tierhaltung (Futter, Weide, usw.) 108.000 km² Kalorien 5:1 (Mittelwert *)
Nahrungsmittel (pflanzlich) 36.000 km² Kalorien 1:1
* Verhältnis schwankt im Idealfall zwischen 2:1 bei Geflügel, 3:1 bei Schweinen, Zuchtfischen, Milch und Eiern und 7:1 bei Rindern

Wenn dies nun in Landfläche umgerechnet wird, könnten wir 86.000 km² einsparen. Also um die gleiche Kalorienzahl rein pflanzlich zu erzeugen, würden nur 58.000 km² benötigt anstatt 142.000 km²!
Es ist natürlich nicht so einfach, da bei einer bio-veganen Landwirtschaft auch wiederum etwas mehr Land benötigt wird. Hierbei werden Felder in der Regel 2 Jahre bewirtet und dann gibt es ein Jahr Pause. Desweiteren wird nur Gründüngung verwendet, welche ebenfalls Land benötigt. Trotzdem wird bei weitem nicht soviel Land verschwendet, keine gen-manipulierten Futterpflanzen ausgesät und der Boden und die Pflanzen mit Chemie verseucht! Es entstehen wieder neue unbenutzte Flächen für die heimische Tierwelt und auch auf den genutzten Böden können sich die Tiere wohlfühlen und die Natur, ihre Natur genießen. Schädlinge werden durch Nützlinge ferngehalten. Es funktioniert, das beweisen viele Betriebe in verschiedenen Regionen und es gibt auch ein großes Unternehmen, mit Ladengeschäften und bundesweitem Versand. Auch wenn dieser gerne schlecht geredet wird, wir lieben ihn. Es handelt sich um „Lebe Gesund“, bitte mal in Marktheidenfeld besuchen. Religiöse Sekte, nein! Glauben, ja. Aber absolut kein aufdringliches Verhalten, wie bei manch anderen Glaubensgemeinschaften.

Wenn nun noch der CO² Faktor mit eingerechnet wird, sollte die karnivore Lebensweise für jeden klar denkenden Menschen nicht vertretbar sein. Deutschland ist in Europa das Land mit dem höchsten CO² Ausstoß. Dabei wird aber vergessen, dass wir auch für den CO² Ausstoß im Ausland verantwortlich sind. Durch unseren unverhältnismäßig hohen und extrem egoistischen Konsum, beeinflussen wir die Umweltverschmutzung weltweit. Auch hier natürlich wieder ganz besonders aufgrund der tierleidlastigen Ernährung. Es wird Gen-Soja, Palmfett, Fleisch usw. importiert und dadurch beeinflussen wir auch in den Herstellungsländern den CO² Ausstoß! Aber auch hier muss ich eingestehen, dass es doch einige Veganer gibt, die das vernachlässigen. Es gibt so viele importierte Produkte, die zwar immer noch umweltschonender sind, als die aus der Tierqualindustrie, aber trotzdem unnötig!

Was sollten wir daraus lernen? Die Menschheit muss runter kommen von ihrem Trip! Dieser Fleisch- und Milchwahnsinn, der unseren Planeten zerstört und das Leben vieler unschuldiger Lebewesen nimmt, gehört verboten.

Bezugnehmend zur Überschrift:
Ich wende mich mit dieser Aussage an die kommerziellen Landwirte, die nichts mehr mit ihrer Berufsbezeichnung gemeinsam haben. Massentierhaltung, vollautomatische Melkmaschinen, genmanipulierte und glyphosatresistente Futterpflanzen, jaucheverseuchte Böden, Umweltvernichtungsmittel und vieles andere hat nichts mehr mit Landbewirtung zu tun. Diejenigen die bio-vegane Landwirtschaft betreiben, sind ebenso Landwirte und diese habe ich natürlich nicht gemeint. Auch solche, die bewusst mit den Ressourcen und den Tieren umgehen, möchte ich nicht pauschal die Herzlosigkeit und Profitgier unterstellen, aber dies ist die Minderheit. Subventionen, um den Planeten zu ruinieren, einkassieren ist heuchlerisch und egoistisch. Mit dem dicken Traktor umherfahren und einen auf dicke Hose tun, ist in meinen Augen auch nur der Nachweis von Minderwertigkeitskomplexen. Denn wer anderen Lebewesen die Freiheit und das Leben nimmt, denkt nur an sich und nicht an unseren Planeten!
Infos zu bio-veganer Anbauweise gibt es bei Ariwa oder auch direkt bei einer bioveganen SoLaWi.
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Go Vegan und kauft pflanzliche Produkte aus der EU, natürlich Bio 💚🌱

Herbstspaziergang ins Arboretum 🍁🌳

#Herbst #Sonne #wolkenlos #lauwarm #verliebt #Spaziergang #Wald #Bäume #Lehrpfad 🍂🍁🌿🌲🌳

Im elterlichen Garten spüren wir den Zauber des Spätsommers, den Herbst als dritte Jahreszeit und die Farben der Natur. Wassertröge für Vögel, Futternäpfe für Eichhörnchen und gelagerte Nüsse für alle weiteren hungrigen Tierleins da draußen in der Freiheit gibt es hier zu entdecken. Fallende Blätter in einer reichen Farbenvielfalt: Dunkle Rottöne, helles Gelb-Orange und lichtes Grün lassen den Garten erglühen. Walnüsse, Bucheckern und Haselnüsse stellen energiereiche Nahrung dar und versorgen viele Säugetiere wie Eichhörnchen Mäuse oder Siebenschläfer mit fettreicher Nahrung für den Winter.

Den Bienen und Kleintieren steht im Garten reichlich Boretsch zu Verfügung. Ein Summen und Brummen ist hier zu vernehmen. Unser Herz erstrahlt bei diesem Anblick. 🌸🐝

Von den Zwergen bekommen Jens und ich extra tierleidfrei gegrillte Köstlichkeiten zubereitet, wie zum Beispiel vegane Würschtle, Sauerampfer, Rosmarin und vegane Brötchen, so der Wortschatz der Zwergen-Köche. Dies alles zur Stärkung für unseren Spaziergang. So süß. ♡

Nach diesem wundervollen Mahl, verabschieden wir uns von den Zwergen mit Familie und den Tieren

Durch den wunderschönen Garten, die Natur, die kunterbunten Farben hinein ins satte Grün. Auf dem Weg dorthin entdecken wir viele Pilze.

Wir machen uns auf den Weg zu unserem herbstlichen Spaziergang ins Arboretum Serach, welches unterhalb der Katharinenlinde liegt, unweit des Esslinger Höhenwegs. Der idyllischer Baumlehrpfad beinhaltet die Sammlung verschiedenartiger, auch exotischer Gehölze. Arbor entstammt dem Lateinischen und heißt Baum.

Die ersten Bäume des Seracher Arboretums wurden bereits im 19. Jahrhundert gepflanzt. Hier ist die offizielle Seite dazu der Stadt Esslingen. Dazu zählen die 170 Jahre alte Blut-Buche und die 150 jährige Stiel-Eiche. Ein Riesen-Mammutbaum aus den Anfängen des Landgutes musste leider 1985 gefällt werden. Es war einer der Sämlinge aus der Anzucht König Wilhelms I. Dieser bestellte 1864 bei der Königlichen Forstdirektion ein Pfund Mammutbaumsamen, ohne zu wissen, dass dies ca. 100 000 Stück sind. Nachdem an die 8 000 Pflanzen in der Wilhelma unter Glas keimten, lies Wilhelm I. an vielen Stellen im Land die Keimlinge pflanzen, so auch auf dem Landgut Serach.

1962 wurde auf dem Gelände des Landguts eine öffentliche Parkanlage im Stil eines Arboretums eingerichtet.

Aktuell gibt es ca. 50 Baumarten im Seracher Arboretum. Dazu zählen einheimische Bäume wie Winter-Linde, Hainbuche, Feld-Ahorn, Mehlbeere, Eibe, Blut-Buche und Stiel-Eiche. Es gibt aber auch Raritäten wie zum Beispiel die Ferkelnuss und die Butternuss aus dem östlichen Nordamerika, die Tränen-Kiefer aus dem Himalaya, die Westamerikanische und Ostamerikanische Lärche, Riesen-Mammutbäume aus dem westlichen Nordamerika und der erst seit 1941 bekannte Urweltmammutbaum aus Zentralchina.

Hier verbringen wir, wie so viele Tage im Jahr, den heutigen sonnigen Herbsttag in Sandalen, Rock und kurzer Hose. Ein Träumchen. ♡

Fazit: Der Besuch dieses Baumlehrpfades ist ein sehr lohnenswertes Ausflugsziel am Wochenende. Gerade Kinder entdecken hier wahre Schätze wie Kastanien, Tannenzapfen, Fichtennadeln, Laub, Blätter, Wurzeln, Stöcke und vieles mehr. Die Natur braucht nicht uns, sondern wir sie! Wenn wir uns dies vor Augen führen, spüren wir ganz tief im Innern wie die Seele es uns dankt. „Das Glück besteht darin, dass man da steht, wo man seiner Natur nach hingehört“, sagte einmal Theodor Fontane. Und genau das tun wir. ★🍁🌳

Unsere ultimative vegane Käse-Sahne-Sauce

#tierleidfrei #fettfrei #pflanzlich #ölfrei #nussfrei #cremig #käsig #milchfrei #ohne Soja #super lecker #einfach 🧀🌱

Es gibt mittlerweile unendlich viele Rezepte für vegane Käse-Sahnensaucen im Internet, aber die meisten von ihnen enthalten Cashews, Kokos- oder Pflanzenmilch, vegane Sahne oder Käse, Mehl und viele weitere Zutaten. Unsere einfache vegane Käse-Sahnesauce ist eine fast fettfreie Variante, besteht im Grunde nur aus zwei simplen, gesunden Zutaten. Wenn ihr sie als Rohkost verspeisen wollt, ist sie im Prinzip in 3 Minuten servierbereit. Wir zeigen Euch die gekochte Variante, welche ein paar Minuten länger benötigt, aber genauso fix zubereitet ist.

Das Rezept ist tierleidfrei, pflanzlich, ölfrei, nussfrei, cremig, käsig, milchfrei, ohne Soja und ohne Schnickschnack.

Unsere cremige, pflanzliche Käse-Sahne Alternative wird Euch umhauen. Wir sind durch unsere Versuchsküche und eine Brise Zufall auf diese Nahrungsmittelkombination gekommen und ihr werdet sie so, in dieser Zusammenstellung sicherlich nirgends finden können. Zumindest wir sind im großen Netz nicht fündig geworden. Solltet ihr sie also in der Haut-Cuisine der veganen Sternenküche serviert bekommen, dürft ihr gerne an uns denken. ツ

Aber Spaß beiseite: Es ist natürlich alles Geschmacksache. Da Jens und ich, wie ihr bereits wisst, schon sehr reduziert mit Salz und Fett umgehen, kann es sein, dass ihr hier und da noch etwas nachwürzen müsst. Mit Gewürzen, Salz oder Pfeffer. Aber probiert das Rezept bitte unbedingt erst einmal in seiner reinen Form, so wie wir es Euch vorgeben, aus. Ihr werdet begeistert sein. ♡

Unsere Zauberzutat sind die Bio-geschälten Hanfsamen. Diese enthalten viele Nähr- und Vitalstoffe, welche die Entstehung von Krankheiten verhindern und natürliche Alterungsprozesse im Körper verlangsamen sollen. Außerdem verleihen sie dem Gericht die cremige Konsistenz.

Bereitet Euch dazu einen gesunden Berg voller Gemüsenudeln, Gemüsespaghetti oder geschnippeltem Gemüse zu. Hierfür ist wirklich jedes Gemüse möglich. Ob Zucchini, Karotte, Süßkartoffel, Kürbis oder eben unser heißgeliebter Käse-Kohlrabi. Ja, diesen Namen hat er sich tatsächlich verdient. Wenn ich ein Restaurant hätte würde dieses Gericht ganz oben auf der Tageskarte stehen. Versprochen. Wir als bekennende Gemüsekinder könnten uns hineinlegen.

Zutaten

  • 190 g gedünsteter Kohlrabi (ca. 1 Kohlrabi)
  • 2 EL Hanfsamen
  • 3 EL Hefeflocken
  • 1 gestrichener TL Zwiebelpulver
  • 45 ml Gemüsebrühe
    …………………………………….
  • Knoblauchpulver (optional)
  • Zwiebelpulver (optional)
  • 1 Zwiebel (optional)
    …………………………………….
  • 1 Süßkartoffel und/oder 1 Kohlrabi

Zubereitung

Den Kohlrabi in einer Gemüsebrühe gar dünsten. Lasst ihn kurz auskühlen und vermixt ihn mit den Hanfsamen, den Hefeflocken, dem Zwiebelpulver und der Gemüsebrühe.

Die Zwiebel anbraten und auch viel Knoooobi wenn ihr wollt und die Kohlrabi- und/oder Süßkartoffelspaghetti hinzugeben. 

Die bereits fertige vegane Käse-Sahne-Soße mit den Gemüsespaghetti anrichten.

Mit Petersilie bestreuen, servieren und genießen.

Die Mengenangaben beziehen sich auf zwei Portionen. Solltet ihr es jedoch gerne etwas soßenlastiger mögen, gebt einfach noch etwas Brühe hinzu.

In diesem Bildbeispiel haben wir die Käse-Sahne-Sauce etwas dicker zubereitet um das Gemüse zu binden

Werdet kreativ und experimentiert ein bisschen. Jens gibt gerne etwas Knoblauch hinzu. Es passen aber auch Senf, Paprikapulver, Nama Bio-Tamari und Zitrone. Für eine etwas gelbere Farbe könnt ihr eine Brise Kurkuma hinzugeben, um unserem Auge noch das letzte Fünkchen Misstrauen einer tierleidfreien Käse-Sahne-Sauce abzugewinnen.

Fazit: Solltet ihr unsere vegane Käsesauce ausprobieren, wäre es sehr nett von Euch, wenn ihr uns einen Kommentar hinterlassen würdet. Gerne auch per E-Mail. Wir sind doch so gespannt, wie Euch unser sahniges Gemüserezept gemundet hat. ★🧀🌱

Lidl „Next Level Meat“ Food-Truck

Vor ein paar Tagen bekamen wir in Facebook die Info, dass in Stuttgart am Pariser Platz ein Food-Truck von Lidl halt macht. Aber nicht irgendeiner, nein, Lidl verköstigt Interessierte mit seinen „Hack“-Produkten der „NEXT LEVEL MEAT“ Reihe!

Dieser Truck tourt durch ganz Deutschland und möchte seine veganen Produkte den Konsumenten näher bringen und schmackhaft machen. Genau so geht Zukunft, pflanzliche Zukunft zur Rettung unseres Planeten. Aber Lidl revolutioniert nicht nur mit diesen Produkten die Einkaufswelt. Es wurde eine Umfrage der veganen Werkstatt erstellt, jeder kann mitmachen und seine Produkte nennen, die er gerne in der pflanzlichen Variante hätte. Es wurden zigtausende Ideen eingereicht und es wird mit den Besten einen Workshop in Berlin geben, mal schauen, ob wir dazugehören. Das ganze Vorgehen zeigt, dass dieser Konzern wirklich daran interessiert ist, diese Ernährungs- und Lebensweise in der Gesellschaft zu integrieren. Diese Vorhaben kosten nicht gerade wenig, werden aber sinnvoll eingesetzt. Auch wenn Unternehmen natürlich auf den Umsatz achten, aber dass können sie gerne machen, wenn dadurch Leben und Klima gerettet werden.

Nun aber zum Food-Truck, der in Stuttgart halt gemacht hat. Einfach genial, obwohl es noch mehr Aufsehen gegeben hätte, wenn er in der Königstraße gestanden hätte, aber ok. Auch hier waren doch viele Menschen interessiert. Auf dem Weg zum Milaneo fällt der kleine LKW auf und etliche Menschen lassen sich darauf ein, die veganen Köstlichkeiten zu testen. Auch aus den umliegenden Büros kommen in der Pause einige zum probieren. Was gabs nun zum schlemmen?

  • Zum einen den bekannten „Next Level Burger“, schön als Hamburger im Brötchen mit allem was dazu gehört, nur ohne Käse. Lecker und sehr fleischähnlich in Konsistenz und Geschmack.
  • Dann gibt es noch die neuen Cevapcici zu probieren, schön angerichtet auf etwas Djuvec-Reis. Vegetarier können dazu noch eine Soße bekommen, die wir abgelehnt haben. Vegan ist halt vegan. Dieses Produkt ist ohne Soja.
  • Als dritte Variante gibt es Hack-Bällchen an Salsa-Sauce, genial. Auch ein neues Produkt.

Die Cevapcici gibt es momentan nur Aktionsweise und die Hackbällchen werden in den nächsten Wochen im Sortiment zu finden sein, laut dem Food-Truck-Team, wir freuen uns darauf. Burger, Hack, Cevapcici und Bällchen, da gibt es nun also eigentlich für jeden Geschmack Alternativen. Man muss dafür nur offen sein und das Ego mal abschalten. Kein Mensch braucht Fleisch, auch keine Männer. Sorry aber welcher Mann das meint, ist ein armer Typ mit Minderwertigkeitskomplexen.

Alle Gerichte werden sehr liebevoll auf Papptellern angerichtet, leider nur mit Plastik-Gabeln, aber da sehen wir mal im Bezug aufs Ganze hinweg. Das Team ist sehr freundlich und Gesprächsbereit. Für gegenseitige Fotos haben wir uns eine ruhige Phase ausgesucht. Wir haben gesprochen, gelacht, fotografiert und gepicknickt an diesem herbstlichen Sonnentag.

Also Lidl, ihr seid auf dem richtigen Weg, macht weiter so!

PS: Für diejenigen, die meinen: Warum „Meat“! Es geht um die nächste Stufe des Fleisches, da sind nicht unbedingt Leichenteile gemeint.

NEXT = nächste
LEVEL = Stufe
MEAT = Fleisch

Bedeutet: Die Weiterentwicklung der Ernährung für Menschen, die unbedingt Fleischgeschmack benötigen. Und für alle anderen, denen es einfach schmeckt.

Es findet sich bestimmt ein passender Termin für Euch. Besucht den Truck, sprecht mit den Menschen dort und lasst es Euch schmecken. ツ
Folgende Tourdaten können wir in Erfahrung bringen:

19. Oktober vor dem Olympia-Einkaufszentrum in München
24. Oktober auf dem Burgplatz in Essen
25. Oktober auf dem Münsterplatz in Bonn
26. Oktober vor den Arcaden in Düsseldorf
30. Oktober auf dem Spielbudenplatz in Hamburg
1. November in der Kulturbrauerei in Berlin
2. November auf dem Jorge-Gomondai-Platz in Dresden
7. November auf dem Augustusplatz in Leipzig
8. November auf dem Domplatz in Erfurt
9. November am Bahnhof in Bamberg

VEGAN for the Future, for all Life!🌱

 

Apfel Projekt 🍎🍏

#Apfel #Bio #Natur #Eigenanbau #Import #Projekt #Angebot #Erfahrung #Zwerge 🍎🍏

Während schon im September der Tag des Apfels in Norddeutschland gefeiert wird und Ende November in Großbritannien, findet sich der Tag des deutschen Apfels landesweit am 11. Januar 2020 ein.

Schon in der Bibel spielt der Apfel eine entscheidende Rolle. Schneewittchen wurde mit einem Apfel vergiftet und angeblich hält ein Apfel am Tag den Arzt fern. Es ranken sich sehr viele Geschichten um den Apfel. Und weil die kleine, gesunde Vitamin-C-Bombe auch das Lieblingsobst schlechthin ist wird dem Apfel ein Ehrentag eingerichtet.

Über Apfelbäume freuen sich aber nicht nur wir Menschen, sondern auch Bienen, Hummeln und andere Insekten, vor allem auch das Klima. Deshalb steht einem Angebot für unsere kleinsten Zwerge im Kindi und Zuhause doch nichts im Wege. Ich biete Euch mein eigenes geistiges Eigentum. Einfach so. Umsonst. Lasst Euch inspirieren. Seien wir kreativ.

Projektwoche Apfel

Wir beginnen mit dem erstes kleinen Angebot: Dem „Kennenlernen“ der Äpfel und der verschiedenen Apfelsorten. Wir entdecken den Aufbau eines Apfels mit seinem Kerngehäuse und erfahren in einer folgenden Geschmacksprobe wie unterschiedlich jedes einzelne Obst doch schmeckt.

Einführung

Material

  • Äpfel
  • Apfelkerne
  • Messer
  • Schneidebrett
  • Dreieckstuch
  • Körbe

In der Mitte des Tisches stehen mehrere Körbe, abgedeckt mit einem großen Tuch. In einer Gesprächsrunde überlegen wir, was sich wohl unter dem Tuch befindet.  Beim Aufdecken sehen die Kinder mehrere Apfelkörbe. Wir überlegen uns, was uns alles zum Thema Apfel einfällt und warum die Äpfel verschieden Formen und Farben haben. Ob jeder Apfel gleich aussieht, gleich schmeckt. Dann lasse ich ein Säckchen herumgehen, in welches jedes Kind hineingreifen darf. Es sind Apfelkerne darin enthalten. Die Kinder behalten ihre Lösung bei sich. Wir stellen nun Überlegungen an, ob denn jeder Apfel Kerne hat? Und warum überhaupt?

Reihum probiert jedes Kind von jeder Apfelsorte. Zu Verfügung steht noch eine Tuch, falls ein Kind ohne zu schauen, nur den Geschmack einsetzen möchte. Die Kinder können dies frei entscheiden. Wenn jeder Apfel getestet wurde versuchen sich die Kinder, an die verschiedenen Geschmacksrichtungen zurück zu erinnern. Zum Abschluss werden wir versuchen zu beschreiben, wie unterschiedlich die Apfelsorten schmecken. Das ist so spannend.

Aus diesen Impulsen heraus ergeben sich wiederum neue Anhaltspunkt, die wir Aufgreifen und in weiteren Angeboten umsetzen.

In einer nächsten Angebotseinheit schneiden wir die Äpfel klein und machen uns einen Apfelsalat für unseren Frühstückstisch.

Ab jetzt finden einmal die Woche Vormittags Angebote zu unserem Apfelprojekt statt. Das möchten auch alle Eltern und Erziehungsberechtigten gerne wissen und wir bereiten deshalb einen kreativen Infobrief vor. Die Kinder haben so viele Ideen und Basteln, Malen und Kleben um die Wette.

Auch werden Einladungen für den Apfel-Elternabend geschrieben um unser Projekt vorzustellen und alle dafür anfallenden Termine zu präsentieren.

Den Flur dekorieren wir derweil mit selbstgebastelten und gemalten Kunstwerken. Auch befindet sich hier eine Tafel, mit allen uns nun bekannten Apfelsorten. Hier preisen wir den für uns leckersten Apfel mit einem Apfelmagnet. Dies kann sich täglich ändern, denn manches Mal erhaschen wir einen besonders süßen und leckeren Apfel der einen Sorte, ein anderes Mal schmeckt uns ein süß-säuerlicher Apfel der anderen Sorte um Weiten besser. Hier wird jeden Tag der Apfel-Tagessieger gekrönt. 🏆

Liedeinführung: „In meinem kleinen Apfel“ ♫ ♪ ♪ ♫ ♩ ♬

Ich singe für mein Leben gerne. Falls Ihr das mit mir teilt, freut es mich sehr für uns. Falls nicht: Habt keine Angst davor, die Kinder helfen Euch in allen Belangen und jedes angestimmte Lied wird zum Erfolgshit!

Material

  • Stöcke,
  • Puppenstubenzubehör
  • Holzbäume
  • Äpfel
  • Steine, Erde
  • Papierfiguren
  • Gitarre

Im Vorfeld habt ihr bereits im Morgenkreis schon die Melodie und den Text mehrfach angestimmt. Zur Verfestigung und bildlichen Darstellung legen wir das Apfelgehäuse mit den Apfelbaumzweigen in die Mitte des Stuhlkreises. Anknüpfend an den vorherigen Morgenkreis werden sich die Kinder daran zurück erinnern. Diesmal werden wir aber die fünf Stübchen mit den Textinhalten befüllen um dies bildlich darzustellen.

1. In meinem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus:
es sind darin fünf Stübchen
grad wie in einem Haus.

2. In jedem Stübchen wohnen
zwei Kernchen schwarz und fein,
die liegen drin und träumen
vom lieben Sonnenschein.

3. Und alle Apfelkerne
die haben diesen Traum,
dass einst aus Ihnen werde
ein neuer Apfelbaum.

4. Wenn wir den Apfel essen,
dann kommen sie heraus.
Wir tun sie in die Erde,
im Garten vor dem Haus.

5. Dann wird aus jedem Kerne
ein Baum, der wächst heran.
Ein Baum mit grünen Blättern
und vielen Äpfeln dran.

6. Sie träumen auch noch weiter
gar einen schönen Traum,
wie sie einst werden hängen
am lieben Weihnachtsbaum.

Die Kinder legen also erst den Apfelstern mit den fünf Stübchen. Zu der jeweiligen Strophe werden die passenden Bilder und Gegenstände ausgewählt. Die einzelnen Strophen lese ich laut und deutlich vor. Dann singen wir gemeinsam. Am Ende werden wir das Lied mit Gitarrenbegleitung vervollständigen. 🎸♫ ♪ ♪ ♫ ♩ ♬

Bucheinführung 📖📙

Das nächste Angebot steht im Zeichen der Erzählung und dem Kamishibai. Ja, mit diesem japanischen Zaubertheater arbeite ich tatsächlich am Liebsten. Es trägt mich und die Kinder in eine Märchenwelt, voller Zauber, Magie und Spirit. Falls es Euch schwer fällt damit zu arbeiten, könnt Ihr hier gerne eine Bilderbuchbetrachtung im klassischen Sinne vorbereiten. Es soll immer authentisch sein.

Material

  • Buch
  • Kamishibai
  • Apfel

In dem Buch „Das „Apfelmäuschen“ wird ein Apfel zum Haus! Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht ein Mäuschen, das einen Unterschlupf sucht. Im Garten findet es einen Apfel und beginnt, ihn auszuhöhlen. Es hält Einzug in sein neues Haus, bekommt Besuch von einer zu dicken Weinbergschnecke, die mit ihrem großen Schneckenhaus nicht durchs ausgeknabberte Fenster passt und erlebt einen kräftigen Regenschauer, der sie wie einen Igel aussehen lässt. Obwohl die Fotos im Buch schwarz-weiß sind, sind die Kinder immer wieder aufs Neue fasziniert. Vielleicht ist das aber auch gerade der Reiz. Das Buch ist schlicht gehalten und ein Gegentrend zu den oft sehr überfrachteten Bilderbücher. Auch die Sprache ist sehr klar und ansprechend. Ein Traum.

Immer und immer wieder fiebern die kleinen Zuhörer mit, wenn das “Apfelmäuschen” loszieht, um die Welt im Garten zu erkunden.

Wir setzen uns für die Geschichte in den Stuhlkreis. In der Mitte des Tisches liegt ein Apfel mit einem Tuch abgedeckt. Wenn alle Kinder sitzen werde ich fragen, ob jemand weiß, was unter dem Tuch liegen könnte. Beim Aufdecken sehen die Kinder einen ausgehöhlten Apfel. Wir überlegen uns, warum wohl der Apfel Löcher hat. Wer diese Löcher wohl hineingebohrt haben könnte….oder etwa gefressen….genascht oder gesägt? Dann erzähle ich den Kindern, dass ich heute eine Geschichte zu diesem Apfel mitgebracht habe und wir diese in einer Art Theater erfahren werden. Das Kamishibai ist eine japanische Form des Erzähltheaters, bei dem die Handlung durch Bildtafeln in einem bühnenähnlichen Rahmen dargestellt wird. Ihr könnt hierfür mit den Kindern auch eigene Apfelgeschichten erfinden und die Bilder fürs Theater selber basteln und malen.

Versucht bei Eurer Präsentation zum Apfelmäuschen möglichst frei und kindverständlich zu sprechen. Greift die Überlegungen und Fragen der kleinen Zwerge auf, um darauf einzugehen und andere Angebote daran anzuknüpfen.

Äpfel tonen und anmalen

Material

  • Ton
  • Farben wie Fingerfarben/Bio-Acryfarben/Wasserfarben
  • Erde
  • Wasser

Anlehnend an die Buchpräsentation im Kamishibai stehen uns heute 2,5 Kilo Ton im Atelier zu Verfügung, welchen wir auf die 20 vorgesehenen Zwerge gerecht aufteilten. Zuallererst öffneten wir die Verpackung.

Dann teilen wir den Ton in gerechte Stücke. Die Kinder helfen bei der Einteilung mit und korrigieren, wenn sie mit der Vorabzeichnung im Ton nicht ganz einverstanden sind.

Jeder Zwerg formt zuallererst eine Kugel. Gar nicht so leicht. Der Anfang gestaltet sich schwer, da der Ton erst weichgeknetet werden muss. Nach einer Weile bemerken wir, dass der Teig geschmeidiger wird und sich viel weicher und sanfter anfühlt.

Nach der Formung der Kugel, bohren die Zwerge ein Loch in den Apfel. Sie wollen die Höhle der Maus nun endlich bauen. Manche machen zwei Eingänge, ein „Fenster“ und eine „Türe“, ganz wie das Apfelmäuschen. Korrigiert dabei bitte nicht. Lasst der kindlichen Kreativität ihren Lauf. Ihr werdet staunen was sich hier für Kunstobjekte offenbaren.

Um die Äpfel nicht zu verwechseln werden die Initialen der Zwerge darauf geschrieben und auch auf die darunter liegenden Zettel werden fleißig die Namen notiert. Wobei, ganz ehrlich: Jeder Zwerg erkennt grundsätzlich sein eigenes Kunstwerk. Aber Sicherheit geht nun mal vor.

Für jeden Apfel wird noch ein Stiel ausgewählt und von dem mitgebrachten Ast abgeschnitten. Dieser wird ganz zum Schluss dem Apfel noch aufgesetzt.

Verschiedenste Apfelformen mit und ohne Mausehöhlen entstehen. Sogar ein Gala-Apfel wird geformt. ツ

Nach dem Trocknen des Tones verleihen die Zwerge ihren Äpfeln ganz individuelle Farbkombinationen. Sie leuchten nun in kräftigen Rot-, Grün-, Braun-, Orange und Gelbtönen und sind Teil des Apfel-Projektes.

Apfelausstellung

Material

  • Tonäpfel
  • farbiges Untergrundtuch
  • Tisch
  • mit den Kindern gesammeltes Laub

Zwerg1: „Meinen Apfel finde ich schön“

Diese Aussage greife ich sogleich auf und sage zu den Zwergen, dass wir ja eine Ausstellung von ihren Ton-Äpfeln machen können. Für die Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde. Zwerg1 fragt mich, was eine Ausstellung sei. Ich antworte, dass wir einen Tisch richten können, mit einem schönen Tuch darauf und die Äpfel darauf stellen würden, dann könnten die Gäste sie betrachten.

Es war kurz ruhig.

Zwerg1 sagt zu mir: „Du bist ein Genie!“

Ich: „Warum bin ich ein Genie?“

Zwerg1: „Weil Du einen Plan hast“

Ich: „Welchen Plan habe ich denn?“

Der Zwerg deutet mit den Fingern und sagt: „Den einen Tisch da, den Apfel da und dann werden die Mamas und Papas unsere Äpfel sehen.“

Wir lächeln uns an.

Apfeldruck-Laternen🏮

Anknüpfend an das Apfelprojekt werden heute unsere Laternen für den Laternenlauf vorbereitet. Die Kinder kommen nacheinander an die Reihe und suchen sich für den Druck die Farben heraus. Diese werden auf einen Pappteller gegeben und mit einem Pinsel bereitgestellt.

Die Zwerge versehen die Apfelhälften mit Farbe. Dann wird das vorgesehene Pergamentpapier damit bedruckt.

Am Ende entscheiden die Zwerge, ob sie noch einen „Zauberapfel“ auf ihre Laterne möchten. Der Zauberapfel ist eine mit Farbe überzogene Apfelhälfte, welche die Kinder mit Punkten versehen. Das Endergebnis wird ein marmorierter Apfel sein.

Zwerg1 des späteren ganz erfreut im Malzimmer: „Schau mal Nadl, ich male einen Apfelbaum mit Bananen und Obst daran“.

Rollenspiel „Der Apfelkönig“ 👑

Material

  • Äpfel
  • Symbolkarten
  • Stirnband
  • Geschichte

Als die Zwerge sitzen sage ich ihnen, dass ich die GeschichteDer Apfelkönig“ mitgebracht habe und diese jetzt vorlesen werde.

Ich weise die Zwerge daraufhin, dass sie heute besonders gut zuhören sollen.

Sie wiederholen mit ihren eigenen Worten die Erzählung um den Inhalt zu vertiefen.

Im Hauptteil nun wollen wir die Geschichte „Der Apfelkönig“ nachspielen. Aus einem Körbchen ziehen die Kinder Karten, auf denen ihre Rollen abgebildet sind. Passend zu der gezogenen Figur erhält das Kind ein Stirnband, welches die zu spielende Figur symbolisiert. Wir markieren grob Schloss und Garten um eine Orientierung herzustellen. Ab hier beginnt das Rollenspiel.

Die Zwerge erhalten von mir die Information der noch verbleibenden Zeit um sich darauf einstellen zu können. Die Stirnbänder werden in die Schachtel zurückgelegt und damit die Rolle abgegeben. Das ist ganz wichtig.

Memory zum Apfelprojekt

Im Stuhlkreis machen wir heute alle gemeinsam ein Memory. Hier geht es nicht ums Gewinnen, sondern um das Erinnern an die vorangegangenen Angebote und die dabei empfundene Gefühlslage der Zwerge. Allen fällt zu dem Thema etwas ein und die verschiedensten Gedankengänge kommen zu Tage. Wir haben sehr viel Freude daran uns zurück zu erinnern, darüber nachzudenken und miteinander darüber zu sprechen. Das festigt unser Erlebtes und gibt uns Zusammenhalt, ein Gemeinschaftsgefühl und Teamgeist.

Fingerspiel „Apfelbaum und Zottelzaum“ 🖐

Da steht der große Apfelbaum.
(Der linke Arm ist der Apfelbaum, die Finger werden gespreizt.)
Da kommt der kleine Zottelzaum.
(Die rechte Hand spielt den „Zottelsaum“ der den Baum hochklettert.)
Er will die ganzen Äpfel klau’n.
Er klettert hoch, von Ast zu Ast,
(Der „Zottelsaum“ hüpft nacheinander auf jeden Finger der linken Hand.)
und hat alle Äpfel angefasst.
(Jede Fingerkuppe der linken Hand leicht drücken)

Der erste, der schmeckt sauer,
(Den Daumen berühren und Brrrrrr sagen.)
Der zweite, der hat einen Wurm,
(Den Zeigefinger berühren und Igittigitt sagen.)
Der dritte, der ist faul,
(Den Mittelfinger berühren und Pfui sagen.)
Der vierte, der hat eine Wespe,
(Den Ringfinger berühren und Sssssss sagen.)
Der fünfte Apfel, der ist klein, der schmeckt fein,
(Den kleinen Finger berühren und Mmh sagen.)

Da kommt der große Pustewind.
(Pusten)
Da wackelt aber der Apfelbaum.
(Mit dem linken Arm wackeln.)
Da zappelt aber der Zottelzaum.
Plumps, da fällt er hinunter.
(Der „Zottelsaum“ fällt den Arm herunter)

Apfelbaum malen

Material

  • Rinde
  • Apfelbaum-Puzzle
  • Farben
  • Papier

Kurzer Rückblick zu der Geschichte „Der Apfelbaum“. Nun kommt der praktische Teil hinzu: Die Zwerge legen nun gemeinsam ein Puzzle von einem Apfelbaum. Im Hauptteil haben sie die Aufgabe den im Vorfeld besprochenen Baum künstlerisch/zeichnerisch darzustellen.

Zur Anschauung haben wir einen Blumentopf mit einem kleinen Baum auf unserem Maltisch stehen. Am Ende findet eine Wertschätzung der Bilder durch gemeinsames Betrachten statt und das Aufräumen der Arbeitsflächen.

Turnstunde  

Material

  • Tücher
  • Reifen
  • Bänke

Wir versammeln uns auf den Bänken. Den Kindern erkläre ich die Spielregeln für das folgende Aufwärmspiel: Die Zwerge rennen im Kreis. Nach einer kurzen Weile rufe ich die vorab vereinbarten Wörter Apfel, Kern oder Apfelbaum. Sie erinnern sich an die damit verbundenen Aufgaben und führen diese durch. Es geht primär um das gleichzeitige Bewegen, Zuhören und Umsetzen der Wörter.

Bewegungsgeschichte

Die Kinder sitzen auf der Sitzbank und horchen der Geschichte zu. Im Vorfeld wurde erklärt, dass bei der Benennung der eigenen Farbe bis zur Wand nach vorne und wieder zurück gerannt werden soll. Wir müssen so lachen dabei.

-Im Herbst nun fallen die frisch polierten Äpfel vom Baum herunter.

-Erst fallen die roten Äpfel vom Apfelbaum.

-Dann fallen die gelben Äpfel herunter.

-Zuletzt plumpsen die grünen Äpfel herunter.

 

-Jetzt liegen alle Äpfel in der grünen Wiese verstreut.

-Die gelbe Sonne scheint herunter,

-und färbt die Äpfel rot.

 

-Für Omas Kuchen werden die roten Äpfel benötigt.

-Für den Apfelsaft werden die grünen Äpfel eingesammelt.

-Für das Apfelmus werden die gelben Äpfel ausgewählt.

Gestaltet die Geschichte nicht zu kompliziert. Es reichen einfache kurze Sätze.

Im zweiten Hauptteil tun sich jeweils zwei Kinder zusammen. In unserem Apfelbaum sitzen die Apfelmännchen. Sie wissen, dass bald die Ernte bevorsteht und sind eifrig dabei sich gegenseitig zu polieren und fein zu machen. Es beginnt eine Erzählung und unsere Apfel-Zwerge beginnen mit ihrer Arbeit. Hier stelle ich Euch mein Dokument zur Verfügung, worin auch der Schlussteil zu ersehen ist. Ganz viel Freude damit.

Apfelsaft pressen

Im Vorfeld vor dem Apfelsaft pressen in der Bücherecke beim Vorlesen:

Zwerg1: „Bei der Omi habe ich eine Handmühle. Wenn ich da oben Trauben rein tue, kommt unten Traubensaft heraus“

Ich: „Geht das auch mit Äpfeln?“

Zwerg1: „Nein, ich glaube nicht“.

Zwerg2 daraufhin: „Wir haben einen Apfelbaum“

Heute findet unser Ausflug zu den Apfelbäumen statt. Ich habe ein solches Glück so liebenswerte Eltern zu haben, die diesen besonderen Tag, mit ihrem Wissen rund um das Thema Äpfel und Saftpressen begleiten. Dafür bin ich Euch für immer dankbar. Ich liebe Euch beiden naturbewussten, allwissenden Eltern. Der Tag steht im Zeichen der Sonne und wir treffen nach einem guten Fußmarsch , auf unserem Apfelgrundstück ein. 🌳

Vor Ort versammeln wir uns in einem Kreis. Die Kinder erfahren etwas über die verschiedenen Apfelbäume mit den entsprechenden Sorten. Hier knüpfen wir an unsere Apfelverkostung im Kindergarten an wobei die Kinder aus ihrem Erfahrungsschatz schöpfen können. Es werden drei Gruppen gebildet, jedes Kind durchläuft die verschiedenen Stationen.

Wir schauen uns bewusst die alten Bäume an. Edel, stolz und voller Kraft tragen sie das reife, rote und grüne Obst an ihren Ästen und Zweigen. Danke möchten wir dazu sagen, dass ihr uns so sehr verwöhnt mit Eurer Gabe. Wir legen die Hände auf den Stamm und bedanken uns dafür. Nun lesen wir die am Boden liegenden Äpfel auf. Wir pflücken keinen Apfel vom Baum. Die Zwerge erhalten hierfür einen kleinen Apfelbeutel, in welchen sie die vom am Boden aufgelesenen Äpfel sammeln können. Wir unterscheiden zwischen Fallobst und fauligen Früchten und sortieren sie in die entsprechenden Behälter.  

Eine weitere Zwergengruppe verarbeiten die eingesammelten Äpfel der ersten Gruppe. Hierfür stehen ihnen Schneidebrettchen und Messer zur Verfügung. Die Äpfel werden grob zerkleinert und in den Schredder gefüllt, der sie in kleine Teile zerreißt. Dadurch kann später beim Pressen mehr Saft aus dem Obst gewonnen werden. Reihum dürfen sich die Kinder an dem großen Dreh-Rad erproben. Es erfordert großen Kraftaufwand um die Maschine in Bewegung zu setzen um die Äpfel zu zerkleinern (Maische).

Die Maische der vorherigen Gruppe wird von den Zwergen in den Sieb-Beutel gefüllt und in die Saftpresse gehängt. Hier erfolgt die Pressung. Dafür wird mit Menschenkraft die Maische zusammengedrückt. Der dabei austretenden Saft wird aufgefangen und durch ein Sieb in die bereitstehenden Flaschen abgefüllt. Am Ende bleibt neben wunderbaren Saft noch sehr trockener Presskuchen über, der sich wunderbar zum Kompostieren eignet.

Das ist anstrengend und wir kommen alle doch sehr aus der Puste. Um so stolzer sind wir, als wir unsere ganze Arbeit am Ende begutachten. Zur Stärkung essen wir natürlich einen Apfel.

Wir räumen zusammen unsere Arbeitsstationen auf, dabei ist darauf zu achten, dass die Streuobstwiese genauso verlassen wird, wie wir sie vorgefunden haben.

In unserem Kindergarten angekommen probieren wir ein winziges Schlückchen von unserem Apfelsaft. Damit wir keine Bauchschmerzen bekommen, füllen wir den restlichen Saft in Glasflaschen und bewahren sie leicht geöffnet im Kühlschrank auf. In unserem Morgenkreis, dürfen wir nun jeden Morgen ein Schnapsgläschen davon kosten. Das ist wunderschön und lässt unser Herz erstrahlen. 

Freies Spiel

Am heutigen Tag bauen die Zwerge in der Bewegungsecke eine Apfelsaft-Presse aus Bewegungsmaterialien wie Hütchen, Stangen, Bällen und Matten nach. Selbstverständlich wird die Maschine dann auch vorgeführt und alle dürfen symbolisch von dem friscch gepressten Saft probieren. Der Impuls kommt alleine von den Kindern und wird von uns Erziehern dann aufgegriffen und weitergeführt.

Unser Apfelfest

Für unser Apfelfest werden in verschiedenen  Angebotseinheiten im Vorfeld Äpfel klein geschnitten, wie wir es von unserem Projektbeginn her kennen. Davon bereiten wir unseren bekannten Apfelsalat und Apfelbrot-Auflauf zu, stellen Apfelchips und Apfelküchlein her, kochen Apfelmus, stechen Formen für Apfelplätzchen aus und backen einen großen Apfel-Blechkuchen. Wobei, es wurden dann doch drei Bleche. ツ Die Festgirlanden werden natürlich in Apfelformen vorbereitet in den Farben Gelb, Orange, Rot, braun und Grün. Die passenden Servietten haben wir besorgt und einige Zweige und Blätter unserer Apfelbäume zieren den Tisch. Hier nehmen wir natürlich nur die heruntergefallenen Naturmaterialien. Ein wunderschönes Fest wird gefeiert und angestossen mit frisch gepresstem Apfelsaft. Hier wird jedem Zwerg eine Apfelurkunde überreicht und wir sind alle überaus glücklich über diese wunderbare Zeit.

Schreibt mich gerne an falls ihr Fragen habt, Euch etwas unklar ist oder ihr Hilfe braucht.

Fazit: Denkt immer daran: Es sind alles meine eigenen, persönliche Ideenkompositionen, die ihr zwar verwenden dürft und sollt, weswegen Eure eigene kreative Ader aber nicht zum erliegen kommen soll. Hört auf Euer Inneres, spürt in Euch hinein und ihr werdet sehen, was zu Euch passt, was ihr verändern und neu hinzunehmen wollt. Das wichtigste: Hört auf die Stimmen der Zwerge, die weisen Euch den Weg.♡★🍎🍏

Nachhaltiges Glitzerpulver ✨

#Zaubereffekt #Glitzer #Zwerge #Wünsche #Nachhaltigkeit #Umwelt #Vorstellung #Fantasie

˙·٠•●★•●★

Glitzerstaub und Sternenglanz – alles soll glitzern, denn in dem Funkeln liegt etwas Magisches und es verzaubert unser aller Gemüt. Lasst uns eintauchen in die Welt der Fantasie, welche als wunderbar glitzernder, funkelnder und bunter Regenbogen erscheint und die Farbenpalette queerbeet interpretiert. Fantasie ist zudem etwas Einzigartiges, unendlich und grenzenlos. Dies in kreativen Phasen und Angeboten umzusetzen ist ein Geschenk, welches unser Leben bereichert. Und hierfür ist Glitzer das Wunschmaterial vieler Zwerge.

Trotzdem wird es längst Zeit für Veränderung hinsichtlich dieser Glitzerpartikel. Meist besteht dieses Bastelutensil aus Plastik, im Prinzip Mikro-Plastik, denn die kleinen Glitzerpartikel sind oft kleiner als ein Staubkorn. Wir können die Verantwortung nicht einmal abwaschen, denn ob das Plastik in den Wasserkreislauf kommt oder vom Wind verweht wird spielt dabei keine Rolle, denn erst in den nächsten 500 Jahren zersetzt sich dieses Material. Wir verschmutzen unseren Boden, unsere Flüsse und unsere Meere damit und schaden längerfristig auch unserer Gesundheit. Passt bitte auch bei Bio-Glitzer auf, denn dieser bedeutet nicht unbedingt abbaubar.

Auch stellt dieses Material für mich als Erzieherin eine Herausforderung im Alltag dar. Ich ekel mich regelrecht davor, da ich noch Tage später irgendwelche Glitzerpartikel auf der Kopfhaut oder im Gesicht vorfinde.

Da ich innerlich aber doch auch eine Prinzessin bin muss dringend eine Glitzeralternative her:

  • umweltverträglich
  • ökologisch abbaubar
  • gesundheitstauglich für Mensch und Tier.

Wir sind verantwortlich dafür, also braucht es Ideen.

Heute möchte ich Euch also eine Glitzer-Variante für Eure Zwerge zuhause oder den Kindergarten zeigen. Hier bin ich vor ein paar Jahren im Atelier darauf gestoßen, als ich mit meinen kleinen Helfern sauber gemacht habe. Wir haben die gesamten Spitzbehälter gelehrt und waren erstaunt darüber, wie farbenfroh, leuchtend und glitzernd sich die kleinen Partikel verhalten. Ich bewahre den Spitzabfall für den nächsten Atelieraufenthalt auf und erzähle zu Beginn der Stunde die Geschichte eines Zauberlehrlings. Im Anschluss daran wollen wir alle unsere gedankliche Märchenwelt in Bildern festhalten und verwenden hierfür unser natürliches Glitzerpulver. Wir sind alle begeistert. Es werden Sterne, Herzen und Sonnenstrahlen erstellt. Wahre Kunstwerke entstehen.

Aus den großen Stücken haben die Kinder die darauffolgenden Tage manches Mal auch Schmetterlinge oder Prinzessinnen-Kleider gestaltet, da die Raffung aus dem Spitzprozess der Bunt- und Bleistiftteilchen hierfür optimal geeignet ist.

Fazit: Wenn wir uns bewusst machen, welcher Schaden durch Glitzer aus Plastik entsteht, ist der Naturglitzer aus Stiften eine echte Alternative für Umwelt und auch Mensch. Es muss auch hier ein Umdenken stattfinden. Wie leicht sind die Kita-Bedarfskataloge durchgeblättert und im Bereich Kreativität schnell bestellt. Aber nicht alles was darin angeboten wird ist ökologisch und gesundheitlich vertretbar. Deshalb Augen auf beim Glitzer-Kauf. Seid kreativ. ★✨

Kulturen und Traditionen stoßen aufeinander!

Mir machen viele Dinge in unserem Alltag zu schaffen. Ganz abgesehen von meiner veganen Lebenseinstellung. Nein es geht um das Miteinander von all den unterschiedlichen Nationen in unserem glücklicherweise offenen Land. Ich liebe Multikulti mit all den umfangreichen Facetten.

Aber…
…es ist nicht alles so rosig. Leider trauen sich die verantwortlichen Personen nicht, mal Klartext zu reden. Darüber freuen sich die braunen Unverbesserlichen und das ist das Schlimmste was passieren kann. Die Politiker trauen sich wegen unserer Vergangenheit nicht, unangenehme Angelegenheiten anzusprechen. Natürlich auch, um über die eigenen Fehler zu vertuschen. Sie haben vergessen, dafür zu sorgen, dass die Neubürger Unterstützung benötigen, um sich hier migrieren zu können. Das ist schade und puscht die rechte Szene. Auch gegenüber anderen Regierungen wird eher der Schwanz eingezogen, anstatt mal Tacheles zu reden. Aber so sind die heutigen deutschen Politiker nun mal, kuschen vor der Lobby!

Nun betrifft dies aber nicht nur die aktuelle Flüchtlingssituation, sondern auch die Mitmenschen, die schon lange hier leben, aber immer noch nicht bereit sind, sich den hiesigen kulturellen und sozialen Gegebenheiten und Gesetzten anzupassen, bzw. diese zu akzeptieren. Keiner muss seine Heimat aufgeben oder auf Traditionen und Kultur verzichten. Es ist wunderschön, wenn hier viele Kulturen gelebt werden. Jeder kann vom anderen etwas lernen. Aber man sollte in dem selbst ausgesuchten Land, in dem man sehr gut und abgesichert leben kann, die grundsätzlichen Dinge verinnerlichen.

Genau hier sehe ich manche Probleme, denn diese Einstellung vermisse ich oft. Aktuell mit Bezug auf die Türkei. Bei den Wahlen konnte ich schon nicht nachvollziehen, dass eigentlich gegen unsere freiheitlich demokratische Einstellung (ich sag es mal so), gestimmt wurde. Nun wird salutierenden Fußballern applaudiert, damit werden kriegerische Handlungen gutgeheißen, was unsere Demokratie mit Füßen tritt. Es gibt diese „Grüße“ schon des Öfteren, allerdings empfinde ich diese aktuellen Aktionen schon bezogen auf den militärischen Einmarsch in das von Kurden bewohnte Gebiet. Wie kann man diese Invasion unterstützen? Wer Erdogans Politik und kriegerische Handlungen gutheißt, bitteschön. Die Grenzen sind offen und ihr könnt gerne in den Kampf ziehen, aber eine Rückkehr ist dann ausgeschlossen. Warum seid Ihr dann hier, wenn es doch in Eurer Heimat so toll ist und Euer Präsident alles für Euch tut. Das kann ich nicht nachvollziehen!
Nun muss ich aber auch einwerfen, dass ich die Vorgehensweise der hiesigen Regierung dahingehend auch nicht unterstütze. Die Waffenlieferungen in Krisenregionen, nur wegen dem Umsatz und ohne Rücksicht auf verbrannte Erde, sind so abstoßend. Auch die Auslandseinsätze der Bundeswehr sind für mich absolut nicht akzeptabel, wir sollen Frieden schaffen, aber ohne Waffen! Für mich zählt daher nur der sofortige Ausstieg aus der kriegstreibenden NATO. Wir brauchen dies nicht und sollten mit Menschlichkeit und freiheitlichem Handeln helfen.

Mich stört aber auch immer öfter der auftretende Ausstieg aus der Gemeinschaft, weil mittlerweile jeder meint, er könne tun, was er will. Die Polizei erhält keinen Rückhalt der Politik und daher auch keinen Respekt mehr der Bürger. Dies nutzen viele aus, auch diese Feierlichkeiten bei Hochzeiten mit den schwachsinnigen Autokorsos. Hat man dies nötig? Ist man so in seinem Ego zurückgeblieben, dass man andere so nerven muss? Auch diese Lautstärke, mit denen manche in der Öffentlichkeit kommunizieren. Ich möchte hier meine persönlichen Erfahrungen mitteilen und stelle fest, dass dies mehrheitlich von Mitbürgern aus den südlichen und südöstlichen Regionen stattfindet. Auch hier muss ich sagen, dass es bestimmt kulturell verwurzelt ist, aber hier nicht hinpasst. Es nervt nur. Geht man an Flüchtlingsunterkünften vorbei, fällt oft auf, dass es einer Mülldeponie gleicht. Ich denke, dass auch hier das Wissen mit dem Umgang von Müll und Umwelt fehlt.
Wie gesagt, ich verurteile keinen, da der Umstieg in unsere Lebensweise erstmal ge- und erlernt werden muss. Dafür ist die Regierung verantwortlich und muss, wie schon angemerkt, mit Sozialarbeitern dafür sorgen, dass neuen Mitbürgern die Migration erleichtert wird. Auch sollten Anlaufstellen in allen Städten dafür sorgen, dass jeder sich informieren kann.

Neben der Eingliederungshilfe muss aber auch mal auf den Putz gehauen werden. Wer die Migration nicht annimmt oder nach Jahren der Ideologie seiner Heimat hinterherläuft oder sich abgrenzt, der braucht auch nicht hier zu leben und denen einen Platz nehmen, die gewollt sind, sich zu integrieren. Das hat nichts mit Nationalstolz zu tun, sondern einfach mit gegenseitigem respektvollem Umgang.
Genauso würde ich mich auch im Ausland verhalten.

Also ich heiße alle willkommen, lasst uns zusammen eine bunte Gesellschaft sein, aber wer das nicht zu schätzen weiß, der darf gerne gegangen werden. Ich bin alles andere als ein rechts gerichteter Veganer, ich bin einfach nur Mensch und möchte mit allen Lebewesen und Kulturen in Frieden leben. Für mich zählt das Herz, der Verstand, die Rücksichtnahme und das Leben. Alle Menschen auf der Welt stammen von den gleichen Urmenschen ab. Es entwickelten sich in den Regionen dieser Welt verschiedene Kulturen und unterschiedliche Lebeweisen. In den ganzen Jahrtausenden lebten die Menschen so, wie sie es vor Ort gewohnt waren. Nach dem 2. Weltkrieg fing es an, die ganze Struktur durcheinander zu bringen. Sogenannte Gastarbeiter wurden angeworben und Migration gab es damals nicht. So wurden eigene Viertel geschaffen, ein eigener kleiner Staat im Staat. Ich werfe es den damaligen „Gastarbeitern“ nicht vor, sie kannten es nicht anders. Aber von den nachfolgenden Generationen bin ich enttäuscht, jeder Mensch kann sich entwickeln, die hoch beschworene Evolution. In der aktuellen Zeit ist die Regierung selbst verantwortlich. Anstatt sich vom Krieg abzuwenden, siehe oben, unterstützt sie den Imperialismus der USA und erntet deren Früchte. Die Länder werden in den Abgrund getrieben und somit ist die Flucht der Menschen eine logische Folge. Sie verlassen kopfüber ihre Heimat und erleben hier einen Kulturschock. Wie gesagt, benötigen sie eine intensive Migrationshilfe und aber auch den Hinweis, dass wenn kein Interesse besteht, eine Rückführung in deren Heimat unumgänglich ist.
Wenn nun das Argument kommt, hier gibt es ja auch genügend Straftäter, ja! Genau dafür ist die deutsche Justiz zuständig, um mit der Härte des Gesetztes durchzugreifen. Aber wenn die Gerichte sich mit Themen befassen müssen, die hier nicht hingehören und die Gefängnisse überfüllt sind mit zu vielen Straftätern, dann läuft was aus dem Ruder.
Es geht mir um unsere Demokratie, um Freiheit und friedliches Miteinander. Ich will, dass die braune Seuche keine Chance bekommt! Das geht aber nur, wenn man offen und ehrlich mit Problemstellungen umgehen kann, ohne sich an die Vergangenheit zu klammern. Denn sonst ist der Weg in diese grauenhafte Zeit nicht mehr so abwegig! Das wollen wir alle nicht, wir wollen Multikulti mit Freude, Spaß aber auch mit Respekt und gegenseitiger Achtung!
Peace all over the World!
Peace for all living beings!
Live vegan!

Wer isst hier wem was weg? UNICEF 2019

Liebe Karnivoren,
überlegt beim nächsten mal, wenn ihr zu Veganern sagt: „Ihr esst unserem Essen das Essen weg“, was tatsächlich passiert! Kein Veganer isst dieses gen-manipulierte Getreide/Gemüse was ihr dann über Eure Ernährungsweise zu Euch nimmt!
Aber was ihr vergesst, dass solche Bilder auf Euren Essenswahn zurückzuführen sind! In den Gegenden gibt es fruchtbaren Boden der für die dort ansässige Bevölkerung reichlich Nahrung bieten könnte. Doch was passiert? Weil die Industrienationen ja immer mehr Massentierhaltung fördern, wird dort die Natur verseucht um Futter für Eurer Leichenessen anzubauen. Die Menschen dort verhungern vorm gedecktem Tisch! Sie schuften sogar noch unter elenden Umständen, nur um Euren scheiß Egoismus zu stillen.
Fleischkonsum und auch der Verzehr sonstiger Tierqualprodukte sorgt für das größte Elend, was seid langem auf diesem Planeten stattfindet.

  • Die Natur wird zerstört durch Rodung und Verseuchung!
  • Die Menschen werden ausgebeutet und in den Hungertod getrieben!
  • An den Tieren wird der Holocaust weitergeführt!
    (es ist ein systematisches, ekelerregendes Abschlachten von lebenden Wesen, damals wie heute)

Die Menschen in den Nationen, die davon auf ihren Tellern und in der Kasse profilieren, allerdings an den Folgen ihres Konsums krank werden, mit denen habe ich kein Mitleid. Leid tun mir nur die Kinder, die Aufgrund der Unfähigkeit der Eltern darunter leiden, jetzt oder durch Spätfolgen. Sie haben es selber herbeigeführt und alles was sie damit anderen antun, billigend in Kauf genommen! Ignorieren ist eine der größten Stärken des Menschen. Keiner kann sagen, er habe es nicht gewusst, denn sonst wäre der Mensch doch nicht so intelligent, wie immer alle sagen. Im letzten Jahrhundert haben die Menschen aus Angst verdrängt, heute aus Egoismus! Keiner wird erschossen, wenn er sich für das Leben ausspricht, es sei denn, die Lobbyisten rüsten auf!

Also wacht doch endlich auf und merkt, dass Eure Essen unseren Planeten zerstört!

Hier ein aktueller Bericht „UNICEF-BERICHT ZUR SITUATION DER KINDER IN DER WELT 2019“

Internationaler Tag des Eies 🥚

#Hühner #Leiden #Legebatterien #Kükenschrettern #Tod #Gefangenschaft #Angst #Traurig 🥚🐣🐥🐓 

Heute ist der internationale Tag des Eies.

Dieser Tag darf und soll eine ganz wunderbare Symbolik haben: Das Ei als Lebenssymbol, weil es werdendes Leben, das aus ihm hervortritt, umschließt; und es trägt die Vorstellung von Wiedergeburt und Verjüngung im Lebenskreis in sich, was auch seine Gestalt ohne Anfang und Ende ausdrückt.

Jedoch: Neues Leben bedeutet Leben, keine Ausbeutung.

Der Welt-Ei-Tag findet immer an jedem zweiten Freitag im Oktober statt und hat als Hauptziel einzig und allein den Eierkonsum anzukurbeln. Der Welt-Ei-Tag wurde 1996 von der „International Egg Commission“ (internationaler Verband der „Eierproduzenten“) im Rahmen des damaligen Welt-Ei-Kongresses in Wien initiiert. Das sagt wohl schon alles.

Dieser Tag soll auf die gesundheitlichen Vorteile von Eiern als Nahrungsmitteln aufmerksam machen. Das eierproduzierende Gewerbe ruft dazu auf, an diesem Tag ganz bewusst Eierspeisen zu verzehren und Veranstaltungen zum Thema zu besuchen. Und manch einer frägt sich dabei wo sich das “gesunde Ei vom glücklichen Huhn” verbirgt: Bodenhaltung versus Bio oder vielleicht doch Regionalerzeugnis?

Fakt ist, das die Eierbranche hier den Eierkonsum fördern möchte und hierfür hanebüchene Theorien an den Tag legt. Folgende Ziele werden genannt:

 „Jedes Mitglied unserer Branche kann dazu beitragen, dass die ganze Welt Eier als wertvolle Proteinquelle in jeder Lebensphase betrachtet. Am Welt-Ei-Tag möchten wir ganz gezielt die spezifischen Vorteile von Eiern für wichtige Verbrauchergruppen hervorheben – von vor der Geburt, im Kindesalter, im Erwachsenenalter und bis ins hohe Alter. Ob Sie jung oder alt sind, Eier können erhebliche Auswirkungen als wertvolle, wichtige Proteinquelle haben. Durch gemeinsame Projekte, verschiedene Kommunikationswege, Sonderveranstaltungen und vor allem die sozialen Medien streben wir dieses Jahr ein noch größeres Publikum an.“

Aha. Das sagt eine Firma, die Eierverpackungen produziert und führend ist in Technologie und Produktion. Etwas anderes könnten sie auch gar nicht formulieren, denn die verdienen ihr Geld mit Eiern. 🥚🥚🥚

Stellt Euch das mal vor. Was soll an dem enorm hohen Eierkonsum der Menschheit heute denn noch angekurbelt werden? Es geht wie immer ums Geld. Um viel Geld. Doch was passiert dabei mit den Tieren?

Die Realität hinter dem Ei: Um zu verstehen, warum Eier Tierleid bedeuten, muss man sich ins Gedächtnis rufen, dass Hühner schlicht Vögel sind, die Eier legen, um sich fortzupflanzen. Die heutige „Legeleistung“ von über 300 Eiern pro Huhn und Jahr ist keineswegs natürlich. Das wildlebende Haushuhn würde demnach nur 20 Eier im Jahr legen.

Damit jeder Deutsche im Schnitt aber weit über 200 Eier im Jahr konsumieren kann, wird das Huhn durch Qualzucht und Leistungsfutter zu einer „Legemaschine“ degradiert, die fast jeden Tag ein Ei legt. Hierbei handelt es sich um die sogenannte „Legelinie“. Im Gegensatz dazu steht die „Mastlinie“, also jene Hühner, die innerhalb kurzer Zeit besonders viel Fleisch ansetzen müssen.

Alle Tiere in der Lebensmittelproduktion sind dem Leid ausgesetzt – von der „freilaufenden” Henne bis hin zur „human aufgezogenen“ Kuh, deren Kalb an einen Kalbfleischproduzenten verkauft wird. Die einzig wirklich tierfreundliche Lösung ist der Konsum veganer Alternativen zu Fleisch, Eiern und Milchprodukten, die heutzutage in großer Vielfalt im Handel erhältlich sind.

Deshalb ist Aufklärung unabdingbar. In Kindergärten, Schulen und Weiterbildungsstätten sollte dies zum Pflichtprogramm werden. Erkennt bitte die Maschinerie hinter diesen Qualprodukten und wacht auf.

Nehmen wir das Thema Kinderbücher. Als Beispiel das Buch „Wer legt das schönste Ei!“. „Ich bin ein klasse Huhn!“, gackert Frieda den lieben langen Tag auf dem Hof herum. Schließlich ist sie etwas ganz Besonderes: Sie ist grün. Mit ihrer Hochnäsigkeit macht sich Frieda natürlich keine Freunde bei den anderen Hennen. Als es darum geht, wer das schönste Ei legt, da sieht auch Friedas Ei aus wie jedes andere. Am Ende steht die einfache und doch wichtige Botschaft: Wir sind alle gleich.

Und darum geht es doch: Wir sind selbstverständlich alle gleich. Unsere lieben Hühner mit inbegriffen. Aber an dieser Stelle endet meist das pädagogische Verständnis. Denn würden wir diese Botschaft von Herzen verbreiten wollen, würden wir auch auf die tatsächliche Eierproduktion eingehen. Wir würden mit den Kindern zusammen in Frage stellen, warum andere Lebewesen für uns in Produktionsstätten leben müssen. Warum sie zu Hochleistungsmaschinen umfunktioniert werden und das, obwohl wir doch alle gleich sind. Für mich eine Verniedlichung bezüglich dieses grausamen Themas.

Den Kindern wird eine gute Moral vermittelt und sie sollen auf diesem Wege erkennen, dass es um die inneren Werte geht und jeder auf seine Art eine besondere Person ist. Aber die Botschaft über Toleranz und Akzeptanz gilt auch für das Tierreich.

Natürlich möchte ich Euch auch ein positives Kinderbuch vorstellen, bei welchem eine Legebatterie tatsächlich gezeigt wird: „Freimut: Ein Huhn gibt nicht auf“. Hier liegt es an jedem einzelnen Erwachsenen feinfühlig und prompt das Thema aufzugreifen und die Kinder in ihren Überlegungen zu unterstützen.

Als Erzieherin kann ich Euch sagen, dass unsere kleinsten Zwerge in der Kita mit Irrtümern der Tier- und Hühnerhaltung und den daraus resultierenden falschen Festlichkeiten konfrontiert werden. Alles wird auf Traditionen aufgebaut, nichts hinterfragt. Jeder läuft mit, keiner dagegen und alles im Namen der armen Geschöpfe. Ich bereue, dass ich vieles stillschweigend hingenommen und zu spät bemerkt habe, dass es mich krank macht und dem Leid der Tiere keinen Deut weiterhilft. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich dies tun. Nun aber werde ich alles daransetzten, dass auch in den letzten Winkeln der Menschheit die Wahrheit über die Tierausbeutung zutage kommt. Fragt Euch ehrlich: „Was vermittle ich den kleinen, feinfühligen Menschen?“,“ Hinter was stehe ich als Mensch/Individuum?“, „Handel ich aus Überzeugung oder nur weil es von mir verlangt wird?“.

Mittlerweile bin ich frei davon. Mein Mann ist mir meine größte Hilfe und steht mir in allem beiseite. Das heißt, unsere Lebensphilosophie wird von uns tagtäglich von Herzen gelebt und wir fühlen uns damit rundum glücklich. Das ist empathisches Leben voller Liebe.

Fazit: Die Bilder zeigen Euch unsere Hühner aus der Tierrettung. Sie genießen nun das Leben und die Freiheit nach den oben beschriebenen Traumata. Wacht bitte auf, seid ehrlich zu Euch und betrachtet Aussagen der Lebensmittelindustrie immer kritisch. Stellt Euch vor ihr seid das Huhn, welches für Euch in der Massenproduktion Eier legen muss. Würdet ihr so leben wollen? Ich nicht. Wir brauchen keine tierischen Produkte. ★🥚 Go vegan.🌱

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