Kulturen und Traditionen stoßen aufeinander!

Mir machen viele Dinge in unserem Alltag zu schaffen. Ganz abgesehen von meiner veganen Lebenseinstellung. Nein es geht um das Miteinander von all den unterschiedlichen Nationen in unserem glücklicherweise offenen Land. Ich liebe Multikulti mit all den umfangreichen Facetten.

Aber…
…es ist nicht alles so rosig. Leider trauen sich die verantwortlichen Personen nicht, mal Klartext zu reden. Darüber freuen sich die braunen Unverbesserlichen und das ist das Schlimmste was passieren kann. Die Politiker trauen sich wegen unserer Vergangenheit nicht, unangenehme Angelegenheiten anzusprechen. Natürlich auch, um über die eigenen Fehler zu vertuschen. Sie haben vergessen, dafür zu sorgen, dass die Neubürger Unterstützung benötigen, um sich hier migrieren zu können. Das ist schade und puscht die rechte Szene. Auch gegenüber anderen Regierungen wird eher der Schwanz eingezogen, anstatt mal Tacheles zu reden. Aber so sind die heutigen deutschen Politiker nun mal, kuschen vor der Lobby!

Nun betrifft dies aber nicht nur die aktuelle Flüchtlingssituation, sondern auch die Mitmenschen, die schon lange hier leben, aber immer noch nicht bereit sind, sich den hiesigen kulturellen und sozialen Gegebenheiten und Gesetzten anzupassen, bzw. diese zu akzeptieren. Keiner muss seine Heimat aufgeben oder auf Traditionen und Kultur verzichten. Es ist wunderschön, wenn hier viele Kulturen gelebt werden. Jeder kann vom anderen etwas lernen. Aber man sollte in dem selbst ausgesuchten Land, in dem man sehr gut und abgesichert leben kann, die grundsätzlichen Dinge verinnerlichen.

Genau hier sehe ich manche Probleme, denn diese Einstellung vermisse ich oft. Aktuell mit Bezug auf die Türkei. Bei den Wahlen konnte ich schon nicht nachvollziehen, dass eigentlich gegen unsere freiheitlich demokratische Einstellung (ich sag es mal so), gestimmt wurde. Nun wird salutierenden Fußballern applaudiert, damit werden kriegerische Handlungen gutgeheißen, was unsere Demokratie mit Füßen tritt. Es gibt diese „Grüße“ schon des Öfteren, allerdings empfinde ich diese aktuellen Aktionen schon bezogen auf den militärischen Einmarsch in das von Kurden bewohnte Gebiet. Wie kann man diese Invasion unterstützen? Wer Erdogans Politik und kriegerische Handlungen gutheißt, bitteschön. Die Grenzen sind offen und ihr könnt gerne in den Kampf ziehen, aber eine Rückkehr ist dann ausgeschlossen. Warum seid Ihr dann hier, wenn es doch in Eurer Heimat so toll ist und Euer Präsident alles für Euch tut. Das kann ich nicht nachvollziehen!
Nun muss ich aber auch einwerfen, dass ich die Vorgehensweise der hiesigen Regierung dahingehend auch nicht unterstütze. Die Waffenlieferungen in Krisenregionen, nur wegen dem Umsatz und ohne Rücksicht auf verbrannte Erde, sind so abstoßend. Auch die Auslandseinsätze der Bundeswehr sind für mich absolut nicht akzeptabel, wir sollen Frieden schaffen, aber ohne Waffen! Für mich zählt daher nur der sofortige Ausstieg aus der kriegstreibenden NATO. Wir brauchen dies nicht und sollten mit Menschlichkeit und freiheitlichem Handeln helfen.

Mich stört aber auch immer öfter der auftretende Ausstieg aus der Gemeinschaft, weil mittlerweile jeder meint, er könne tun, was er will. Die Polizei erhält keinen Rückhalt der Politik und daher auch keinen Respekt mehr der Bürger. Dies nutzen viele aus, auch diese Feierlichkeiten bei Hochzeiten mit den schwachsinnigen Autokorsos. Hat man dies nötig? Ist man so in seinem Ego zurückgeblieben, dass man andere so nerven muss? Auch diese Lautstärke, mit denen manche in der Öffentlichkeit kommunizieren. Ich möchte hier meine persönlichen Erfahrungen mitteilen und stelle fest, dass dies mehrheitlich von Mitbürgern aus den südlichen und südöstlichen Regionen stattfindet. Auch hier muss ich sagen, dass es bestimmt kulturell verwurzelt ist, aber hier nicht hinpasst. Es nervt nur. Geht man an Flüchtlingsunterkünften vorbei, fällt oft auf, dass es einer Mülldeponie gleicht. Ich denke, dass auch hier das Wissen mit dem Umgang von Müll und Umwelt fehlt.
Wie gesagt, ich verurteile keinen, da der Umstieg in unsere Lebensweise erstmal ge- und erlernt werden muss. Dafür ist die Regierung verantwortlich und muss, wie schon angemerkt, mit Sozialarbeitern dafür sorgen, dass neuen Mitbürgern die Migration erleichtert wird. Auch sollten Anlaufstellen in allen Städten dafür sorgen, dass jeder sich informieren kann.

Neben der Eingliederungshilfe muss aber auch mal auf den Putz gehauen werden. Wer die Migration nicht annimmt oder nach Jahren der Ideologie seiner Heimat hinterherläuft oder sich abgrenzt, der braucht auch nicht hier zu leben und denen einen Platz nehmen, die gewollt sind, sich zu integrieren. Das hat nichts mit Nationalstolz zu tun, sondern einfach mit gegenseitigem respektvollem Umgang.
Genauso würde ich mich auch im Ausland verhalten.

Also ich heiße alle willkommen, lasst uns zusammen eine bunte Gesellschaft sein, aber wer das nicht zu schätzen weiß, der darf gerne gegangen werden. Ich bin alles andere als ein rechts gerichteter Veganer, ich bin einfach nur Mensch und möchte mit allen Lebewesen und Kulturen in Frieden leben. Für mich zählt das Herz, der Verstand, die Rücksichtnahme und das Leben. Alle Menschen auf der Welt stammen von den gleichen Urmenschen ab. Es entwickelten sich in den Regionen dieser Welt verschiedene Kulturen und unterschiedliche Lebeweisen. In den ganzen Jahrtausenden lebten die Menschen so, wie sie es vor Ort gewohnt waren. Nach dem 2. Weltkrieg fing es an, die ganze Struktur durcheinander zu bringen. Sogenannte Gastarbeiter wurden angeworben und Migration gab es damals nicht. So wurden eigene Viertel geschaffen, ein eigener kleiner Staat im Staat. Ich werfe es den damaligen „Gastarbeitern“ nicht vor, sie kannten es nicht anders. Aber von den nachfolgenden Generationen bin ich enttäuscht, jeder Mensch kann sich entwickeln, die hoch beschworene Evolution. In der aktuellen Zeit ist die Regierung selbst verantwortlich. Anstatt sich vom Krieg abzuwenden, siehe oben, unterstützt sie den Imperialismus der USA und erntet deren Früchte. Die Länder werden in den Abgrund getrieben und somit ist die Flucht der Menschen eine logische Folge. Sie verlassen kopfüber ihre Heimat und erleben hier einen Kulturschock. Wie gesagt, benötigen sie eine intensive Migrationshilfe und aber auch den Hinweis, dass wenn kein Interesse besteht, eine Rückführung in deren Heimat unumgänglich ist.
Wenn nun das Argument kommt, hier gibt es ja auch genügend Straftäter, ja! Genau dafür ist die deutsche Justiz zuständig, um mit der Härte des Gesetztes durchzugreifen. Aber wenn die Gerichte sich mit Themen befassen müssen, die hier nicht hingehören und die Gefängnisse überfüllt sind mit zu vielen Straftätern, dann läuft was aus dem Ruder.
Es geht mir um unsere Demokratie, um Freiheit und friedliches Miteinander. Ich will, dass die braune Seuche keine Chance bekommt! Das geht aber nur, wenn man offen und ehrlich mit Problemstellungen umgehen kann, ohne sich an die Vergangenheit zu klammern. Denn sonst ist der Weg in diese grauenhafte Zeit nicht mehr so abwegig! Das wollen wir alle nicht, wir wollen Multikulti mit Freude, Spaß aber auch mit Respekt und gegenseitiger Achtung!
Peace all over the World!
Peace for all living beings!
Live vegan!

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