Monat: November 2019

Die weltbeste Currysoße

#Curry #Soße #Berlin #Zuhause #Süßscharf #legendär #erprobt #getestet #fürgutbefunden

„Engel, wie hast Du noch einmal Deine weltbeste Currysoße gemacht?“. Kaum ausgesprochen, werde ich in die Küche der feinen Gewürze und Geschmacksnuancen entführt. Die Grundlage dieser Soße stellen passierte Tomaten dar, welche mit sehr vielen verschiedenen Gewürzen und der Süße von Aprikosen die Soße zu einem Unikat machen. Ihr kennt unsere Berliner-Currywurst-Challenge. Bei uns kann keine dieser Soßen dort mithalten. Wir haben es einfach raus. Testet es unbedingt aus.

Zutaten

  • 500 g passierte Tomaten
  • 2 TL Tomatenmark
  • 3 EL Curry
  • 2 EL Curry mittelscharf
  • 1 TL Paprika
  • 1 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Chili con Carne-Gewürz
  • 1 TL Zwiebelpuver
  • 1 TL Kloblauchpulver
  • 12 Aprikosen
  • 1 TL Senf

Zubereitung

Die passierten Tomaten mit dem Tomatenmark und den Gewürzen vermischen.

Jens hat das Glas der passierten Tomaten mit Wasser ausgeschwenkt und in die Soße gegeben.

Hier seht ihr den Teil passierter Tomaten, etwas von den Gewürzen, 1 Klecks Senf und die Aprikosen, welche im Mixer püriert werden.

Madame Lillyfee, die Aprikosen magst Du doch gar nicht. ♡【ツ】🐈

Ein Viertel der Soße nun mit den Aprikosen in einem Mixer fein pürieren und zu der restlichen Soße hinzugeben. Das verleiht dem Gericht eine fruchtig süße Komponente.

Jens hat uns zu unserer weltbesten Currysoße eigene Bratwürste aus Seitan und Seidentofu hergestellt. Falls ihr Interesse an diesem Rezept habt, gebt uns gerne bescheid.

Diese tierleidfreien Bratwürste passen natürlich perfekt zu unserer Currysoße. Aber auch jedem anderen Gericht, verleiht dieses Rezept den ultimativen Gewürz-Kick.

Fazit: Selbst wenn ihr die Bratwürste, oder auch eine andere Beilage, relativ reduziert abschmeckt, wird durch die würzige Currysoße ein schmackhaftes Gericht dargereicht werden. Ihr könnt die Soße gerne mit angebratenen Zwiebeln verfeinern. In Berlin war dies sogar mit Sauerkraut möglich. Seid kreativ und probiert aus. Mit der Grundlage dieser Soße liegt ihr schon mal richtig. Lasst es Euch schmecken. 🌭🌱

 

Das Zauberlicht ✩

#Weihnachtszeit #Advent #Kinder #Augen #Freude #Sehnsucht #Erlebnis #Erkenntnis #Freundschaft ✩🕯🔮

Alle Mittel bleiben nur stumpfe Instrumente,
wenn nicht ein lebendiger Geist sie zu gebrauchen versteht!
Albert Einstein

Präsentieren werde ich Euch heute ein Angebot zur Advents- und Weihnachtszeit. Lichter erhellen den Raum, Spannung macht sich breit und der Zauber der Zeit nimmt seinen Lauf.
Geprägt ist die Situation momentan natürlich durch die Adventszeit und dem anstehenden Weihnachtsfest. Lieder, Gedichte und Geschichten im Morgenkreis orientieren sich daran. Bei den etwas älteren Kindern steht das Thema Zauberei und Hexerei im Vordergrund. Derzeit finden viele Gespräche darüber statt. Ein von uns gefalteter Düsenjet wird sogar per Zauberei gelenkt. Und auch beim Malen stehen Magie und Zauberstäbe ganz hoch im Kurs.

Beschreibung 
Herstellung eines Zauberglases

Das Glas wird aus mehreren Schichten von kreuz und quer übereinander geklebten Papierstreifen oder –schnipseln bestückt . Zum Kleben verwenden wir Kleister. Der Bezug zu der beschriebenen Situation lässt sich ganz klar von dem Interesse der Kinder an der Zauberei und der Magie herleiten. Die Beobachtung der Kinder hat die Idee zum gewählten Thema reifen und entstehen lassen. In Bezug auf die Zielsetzung erhoffe ich mir eine Gruppendynamik, welche zulässt, dass mit viel Freude an das Thema herangegangen wird. Die Kinder sollen sich wild und frei und voller Energie gemeinsam dem Thema annähern.

Mein methodisches Vorgehen beinhaltet, dass ich mein eigenes, schon fertiges Zauberlicht bereitstelle, um es den Kindern zu veranschaulichen. Dabei knüpfe ich an die Vorkenntnisse der Kinder an. Hier ein Tipp von mir: Nicht für jede Kindergruppe ist diese Variante geeignet, da ein schon fertiges Objekt nicht immer motivierende Eigenschaften aufweist. Beobachtet Eure Kinder und berücksichtigt bei der Planung Eures Angebotes deren Charakter, Entwicklung, Alter etc.
Den Gestaltungskriterien wie der Farbwahl räume ich einen eigenen Gesprächspunkt ein.
In der anschließenden Gestaltungsphase stehe ich den Kindern in den gemeinsamen Arbeitsschritten behutsam zur Seite. Sie sollen so viel wie möglich selbst entdecken und bekommen Freiräume zur Verwirklichung von eigenen Ideen.
Die in der Einleitung verwendete Geschichte „Die Hexe Pimpinella und der Drache Louis“ wurde in Zusammenarbeit mit einer Kollegin eigens dazu geschrieben um die Verbindung zum Zauberlicht herzustellen. Danke dieser lieben Person dafür. ♡

Mit der Dekoration und Gestaltung des Ateliers schaffe ich eine Atmosphäre zum phantasievollen und konzentrierten Arbeiten, wobei die Freude am kreativen Tun unbedingt Vorrang hat!

Anschließend werden die entstandenen Arbeiten gemeinsam betrachtet. Hierfür habe ich eine Ablage vorbereitet, welche durch die naheliegende Heizung gleichzeitig als Trockenplatz geeignet ist.
Das abschließende Gespräch mit den Kindern über den Arbeitsprozess und die entstandenen Werke und die gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung der individuellen Gestaltungswege führt die Kinder bedachtsam zurück.
Das gemeinsames Aufräumen beendet unser Kreativ-Angebot.

Richtziel: Förderung der Kreativität, Gruppenarbeit am Basteltisch

Grobziel: Die Kinder erweitern ihre Kenntnisse mit dem gewählten Material. Sie gestalten damit ihr Glas.

Feinziel: Die Kinder zerreißen Seidenpapier in kleine Stücke. Sie kleben das Glas mit Kleister und Zeitungspapier zu, ganz nach ihren Vorstellungen und entscheiden selbstständig über die Farbe ihrer Papierschnipsel.

Das Kind ist reich an Potentialen, stark, kraftvoll, kompetent
und vor allem verbunden mit Erwachsenen und anderen Kindern.
Loris Malaguzzi
Reggio Emilia

Auseinandersetzung mit dem gewählten Thema

Der Bezug zum Orientierungsplan stellt sich hier unter dem Bildungs- und Entwicklungsfeld „Sinne“ wie folg dar:
Die Kinder entwickeln, schärfen und schulen ihre Sinne (Hören, Sehen, Riechen, Tasten). Der Kleister wird gefühlt/gerochen, Papiere in Stücke gerissen, Anweisungen gehört, das Beispiellicht gesehen und Hände gewaschen.

Das Bildungs- und Entwicklungsfeld „Denken“ fließt hier ein um Bekanntes zu variieren und weiterzuentwickeln, wie bei uns z.B. die Vorarbeit mit Kacheln (hier wurden Kacheln mit Kleister und Papier bestückt): Erkennen und sich erinnern!
Wort und Sprache werden durch die vorab erzählte Geschichte in der Einleitung gefördert, welche dann durch Wiederholung der wichtigsten Punkte nacherzählt werden können.

Das Bildungs- und Entwicklungsfeld „Gefühl und Mitgefühl“ wird im sozialen Miteinander der Gemeinschaft beim Kleistern und anhand der Sprache/Kommunikation in diesem Prozess erlebt.
Es wird darauf geachtet, dass mit den Materialien und fremden Eigentum respektvoll
umgegangen wird. Auch das gegenseitige Helfen und die Ausstellung der gebastelten Werke zum Schluss dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

Gestaltungsprozesse werden angeregt. Denn das Material lädt mit seinem mehr oder weniger stark schleimigem, klebrigem Charakter zum lustvollen Matschen und Kneten ein. Die Kinder festigen ihre feinmotorischen Fähigkeiten durch die einzelnen Bastelschritte.
Psychomotorischer Bereich: Die Handgeschicklichkeit wird beim Kleistern und Bekleben gefördert.
Insbesondere das Arbeiten mit Farben stimuliert die Sinne der Kinder und hat auch Auswirkungen auf die geistige Entwicklung. Das überlappen der einzelnen Farben (Seidenpapier) wird eine Vielzahl an Farbmischungen deutlich machen.
Sozialer Bereich: Die Kinder lernen durch das Teilen der verschiedenen Bastelmaterialien Rücksicht aufeinander zu nehmen: Ein Wir-Gefühl entsteht!
Affektiver Bereich: Durch Lob und Anerkennung wird das Selbstbewusstsein der Kinder gefördert.
Die Bedeutung des Raumes für den Selbstbildungsprozess des Kindes ist äußerst wichtig. Kinder brauchen eine anregungsreiche Umgebung, die ihr Tun herausfordert und unterstützt. Dieses Wissen setze ich in meinem gewählten Raum um, indem ich mit Licht und Farbe, Tüchern etc. arbeite und eine objektbezogene Lernwerkstatt entstehen lasse.
Die Umsetzung von inneren Bildern in Sichtbares/Begreifbares wird durch meine vorab erzählte Geschichte und die darauf folgende Bastelarbeit ermöglicht.
Die Ko-Konstruktiven Lernprozesse sollen angeregt werden. Somit sehe auch ich mich als aktiven Partner bei der Organisation der kindlichen Bildungsprozesse und Durchführung meines Angebotes.

Ich möchte Euch die wunderbare Geschichte meiner Kollegin gerne bereitstellen, weil so eine Kreativität Aufmerksamkeit verdient. Danke nochmals dafür.

Die Hexe Pimpinella und das Zauberglas                                                             

Die Hexe Pimpinella ist eine kleine Hexe, welche gerne zaubert und in einer kleinen Hütte im Wald wohnt. Sie liebt es anderen zu helfen und sie mit kleinen Zaubertricks zu überraschen. Eines Tages begegnet sie einem Drachen und hat anfangs große Angst vor ihm. Der Drache spricht zu ihr:
„Hallo, bist du Pimpinella die kleine Hexe? Ich bin Louis der grüne Drache“.
Pimpinella schaute ihn an und stammelt: „Ja…die bin ich wohl. Aber was möchtest du denn von mir?“
„Ich brauche deine Hilfe kleine Hexe. Du brauchst keine Angst vor mir zu haben, ich bin ein lieber Drache“

„Bei was könnte ich kleine Hexe dir denn helfen?“
„Meine Mutter ist schwer krank und nur ein Zauberlicht kann sie gesund machen. Es ist bunt und leuchtet ganz hell und klar. Ich weiß einfach nicht wo ich es finden kann“.

Pimpinella möchte dem grünen Drachen unbedingt helfen und überlegt lange.
„Ich habe eine Idee!“ sagt sie „Meine Zauberkugel kann uns den Weg zeigen“.
Louis ist überglücklich. Zusammen setzen sie sich vor Pimpinellas Glaskugel und die kleine Hexe spricht:

Zauberstab, Zylinderhut,
Zaubergeister, helft jetzt gut!
Abrakadabra 1,2,3
der Weg zum Zauberglas komme herbei.

In der Glaskugel wird der geheime Weg plötzlich ganz deutlich sichtbar. Pimpinella und Louis sehen sich an und gleichzeitig rufen beide: „Los geht´s“. Mit der kleinen Hexe auf dem Rücken fliegt der Drache also los. Die Reise dauert zwei Tage und zwei Nächte. Schließlich kommen die beiden zu einer dunklen Höhle und schleichen sich leise und vorsichtig hinein, um nach dem Zauberglas zu suchen. Ganz am Ende der Höhle finden, sie zugedeckt von Spinnenweben, das von Licht durchleuchtete Zauberglas und tanzen vor Freude im Kreis.
„Endlich kann meine Mutter wieder gesund werden. Vielen Dank Pimpinella. Du bist die beste kleine Hexe auf der Welt. Schnell, lass uns zurück fliegen, damit ich das Zauberlicht nach Hause bringen kann“.       
Zurück in Pimpinellas Hütte verabschieden sich die beiden und versprechen sich, für immer Freunde zu bleiben. „Tschüss Louis“ ruft Pimpinella dem Drachen hinterher. „Bis bald liebe Freundin“ schallt es aus der Ferne zurück.

Unsere Vorgeschichte orientiert sich am vorangegangenen Thema Krankenhaus und dem aktuellen Thema Zauberei, weshalb sich diese Geschichte genau damit beschäftigt. Ich motiviere Euch hier kreativ zu sein und Euch die Geschichte zur Einführung in das Thema einfach umzuschreiben. Passend auf die momentanen Themen Eurer Kinder.

Praktische Vorbereitungen
Mein Angebot findet im Mal- und Bastelzimmer statt. Es ist ein heller Raum mit einem runden Tisch und allen benötigten Arbeitsmaterialien. Die Gläser für das Zauberlicht habe ich mit bedacht ausgesucht, um jedem Kind die Möglichkeit zu bieten fertig zu werden. Da das wichtigste Material zur Herstellung eines Glasüberzuges Papier ist verwenden wir Seidenpapier, dieses ist saugfähig und deshalb gut geeignet. Ihr könnt wie ich für die Geschichte den Raum gerne ein wenig abdunkeln. Sprecht aber unbedingt mit den Kindern darüber und beachtet hier abermals, Entwicklung und Alter der Zwerge.

Eine Liste mit Material, Werkzeug und Hilfsmittel, aber auch Dekorationsutensilien wird Euch helfen alles zu organisieren und zu beschaffen. Mit der praktischen Übung könnt ihr das irgendwann aus Eurem Ärmel schütteln. ツ
Zusätzlich zum Arbeitstisch habe ich einen Materialtisch und einen Trockenplatz vorbereitet.
Auch das Anrühren von Farb– und Klebstoff, das Aufteilen der Materialien auf Teller, Wasserbehälter Bereitstellen, Papiere herrichten, Kittel und Lappen Bereitlegen wird von mir übersichtlich arrangiert.

Reflexion
Schon fertige Kinder dürfen gerne die Pinsel unter dem fließenden Wasser reinigen. Das birgt auch einige Freudensjuchzer. Wasser ist immer toll. 
Durch das Beschriften der Namensschilder und das entzünden des LED-Teelichtes hat die Rückführung der Kinder ein  nachvollziehbares Ende. Sie sind ganz im Hier und Jetzt und freuen sich über ihre Zauberlichter.
Einen Tag später erzählt ein am Angebot teilnehmendes Mädchen ihrer Mutter im Beisein von mir von dem Glibber und Schleimgefühl auf ihren Händen beim Herstellen des Lichtes. Bis ins kleinste Detail berichtet sie davon. Wir schmunzeln und erfreuen uns alle darüber. ♡

5000 Seitenaufrufe ✩

5000 Besucher auf unserem kleinen, feinen Blog. Kaum zu glauben, aber er heißt ja nicht umsonst Zauberwald!
Wir möchten uns bei all denen bedanken, die unsere Seite angeschaut haben. Natürlich hoffen wir, dass es kein einmaliger Besuch war und wir Euch mit unseren Berichten, ob Rezepte, Produkttests und Herstellerangaben, politische und soziale Themen, oder sonstiges allerlei, zum Wiederkommen animieren. Schreibt uns gerne, wenn Euch etwas auf dem Herzen liegt.
An all die Elfen, Feen und sonstigen Fabelwesen, kommt in unseren Zauberwald und lasst Euch inspirieren oder zum Nachdenken anregen.★ Nadl & Jens ★

Future-Mango-Sorbet

#Süßkartoffel #Zukunft #Veränderung #Denken #Verantwortung #Kraft #Dank #Liebe 🍑🍠

Ein Mango-Sorbet OHNE Mango? Aus Süßkartoffeln? Undenkbar sagt ihr. Probiert es aus, sagen wir. Vielleicht wird es ja auch der Mangotraum der Zukunft. Wenn wir uns nämlich die Südfrüchte nicht mehr um die halbe Welt fliegen lassen können, um darin gedankenlos zu schwelgen. Weil die Voraussagungen der verehrenden Folgen der Umweltkatastrophen eventuell doch schneller Realität werden als vermutet. Weil die Menschen nicht mehr täglich Mangos, Papayas, Ananas, Datteln, Cashews und Avokados arglos konsumieren können, um sich erst aus der Not heraus nach Alternativen umzusehen.

Schwarzmalerei?

Bei weitem nicht.

Nur der Versuch die Realität zu reflektieren und Veränderung zuzulassen.

Wir können alle nicht alles richtig machen. Wenn aber jeder Einzelne das für sich Bestmöglichste unternimmt, um die Welt ein Stückchen heiler zu machen, ist das wertvoller, als gar nichts zu tun.

Ist Euch nach einer Mango, dann kauft Euch eine Mango. Am besten fair trade und Bio Demeter Qualität.

Zu teuer?

Nicht wenn ihr dieses eine Obststück in vollem Bewusstsein und Dankbarkeit genießt. Wenn ihr Euch dabei die Folgen für die Umwelt vor Augen führt und wisst was ihr tut. In liebenden Gedanken. ♡

Dies ist kein Vergleich zu dem achtlosen Massenkonsum in der Bevölkerung, bei welchem unendlich viele Nahrungsmittel weggeschmissen werden und im Umkehrschluss Menschen in armen Ländern verhungern müssen. Ihr braucht keinen 10 Bananen-Dattel-Shake und auch nicht täglich Avokados. Schaut Euch um. Hier bei uns. Die Fülle unserer heimischen Obst- und Gemüsesorten ist unendlich groß. Seid kreativ und überlegt Euch, was ihr daraus zaubern könnt. Was Euer Körper, Geist und Seele braucht.

Zurück zum Rezept. Wir werden heute keinen Fußabdruck backen, sondern ein zauberhaftes Sorbet kreieren. Versprochen. Trotzdem kommen wir nicht nur mit einheimischen Produkten aus. Aber weitgehendst. Tauscht und wechselt aus, probiert und experimentiert bis es zu Euch passt. Bis ihr Euer eigenes, persönliches Rezept gefunden habt. Dann haben wir unser Ziel erreicht.

Nun lasst uns glücklich sein, so voller Freude und einem Lächeln im Gesicht. Es ist ein schöner Tag heute. Legen wir los.

Zutaten Sorbet
(für 2 Personen)

  • 1 Süßkartoffel
  • 12 Aprikosen
  • 1 TL Quittengelee
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
  • 1 TL Zitronensaft

Die Süßkartoffel weich kochen. Mit den Aprikosen, dem Quittengelee und den Gewürzen klein mixen  und in das Eisfach geben. Etwa 2 Stunden bis zum optimalen Gefrierpunkt dort verbleiben lassen. In einer Schüssel, Teller oder einem Glas anrichten.

Zutaten Plätzchen

  • 3 EL pürierte Rote Beete
  • 8 Soft-Aprikosen
  • 1 EL Leinsamenmehl
  • 1 EL Goldleinsamen
  • 1 EL Flohsamenschalen
  • 1 TL flüssige Vanille
  • etwas schwarzer Sesam

Es kitzelt mir in den Fingern und wir werden doch einen Fußabdruck backen. Die genannten Zutaten dafür zusammenmischen und Plätzchen, oder wie in unserem Fall Fußabdrücke formen. Bei 180° etwas 20 Minuten im Ofen garen. Die Zeit ist abhängig von der Dicke und Größe Eurer Plätzchen. 👣

Zutaten Rote-Beete-Jus

  • 3 EL Rote Beete Saft
  • 3 TL Quittengelee
  • 2 TL Tapioka-Stärke
  • 1 TL Vanille

Die Zutaten zusammenrühren und der feinen Soße etwas Zeit abgewinnen, bis die Stärke eindickt. Es schmeckt laut Jens wie ein Himbeertraum.

Zutaten Karamellisierte Äpfel

  • 4 kleine Äpfel
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • Lebkuchengewürz
  • Eine Handvoll Rosinen

Die Äpfel klein schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Den Vanillezucker in der Pfanne erwärmen und mit Wasser oder Weißwein ablöschen. Die Äpfel hinzugeben und karamellisieren lassen. Mit ein paar Rosinen abschmecken. Durchziehen lassen.

Das Future-Mango-Sorbet mit einem süßen Fußabdruck-Plätzchen und den karamellisierten Äpfeln anrichten. Mit dem Rote-Beete-Jus beträufeln.

Fazit: Das Rezept gleicht einem orangefarbenen Traum. Mangozauber liegt in der Luft, obwohl KEINE tropischen Früchte bei unserer Rezeptur um die Welt transportiert werden mussten. Und ganz ehrlich, wenn ihr Euch die Zutaten anseht, wäre dieses winterliche Gewürz-Sorbet auch ein sommerlicher Dessert-Traum. So lässt sich die Zeit bis dahin doch überstehen. Wir sind gespannt, auf Eure Ergebnisse. ♡ 🍑🍠

Julia Klöckner, die beliebteste Person der Landwirtschafts- und Pharmaindustrie!

1 ½ Jahre Tierqualpolitik dank der schlimmsten Lobby-Ministerin!

Was geht in dem Kopf dieser Person eigentlich vor?
Wie kann sie, ohne tot umzufallen, in den Spiegel schauen?

Eine Landwirtschaftsministerin, die ohne Rücksicht auf sämtliche Warnungen alles tut, um der Landwirtschafts- und Pharmaindustrie volle Kassen zu garantieren. Lobbyismus par excellence!

Dass die Umwelt (Natur, Mensch und Tier) durch ihr Handeln extremst in Mitleidenschaft gezogen wird, stört sie nicht. Es wird überhört oder einfach nicht reagiert, denn was interessiert sie schon das Leid anderer Lebewesen, Mensch und Tier oder die Verseuchung des Grundwassers. Warnungen zur Klimakatastrophe nimmt sie auch nicht wahr. Diese Umsetzung der totalen Missachtung ist schon ungeheuerlich, dass schafft man nicht, wenn man mit Herz und Verstand handelt.

Hier einige ihrer Miss-Erfolge:

  • Exportsteigerung von Fleisch, aktuell Verhandlungen mit China
  • Verlängerung des Glyphosateinsatzes
  • Aufschiebung der betäubungslosen Ferkelkastration,
  • Wildtiere im Zirkus
  • Neuzulassung von Pestiziden
  • Hetze gegen Wölfe
  • Werbung für tierische Produkte im Kindergarten und Schule
  • Küken-Schreddern weiterhin erlaubt
  • Folterkäfige (Kastenhaltung) für Schweinemütter legalisieren
  • Verhinderung der Lebensmittelampel
  • Weniger Lebensmittelkontrollen
  • Tierrechtler die Qual aufdecken werden kriminalisiert
  • Offene Werbung für Nestle
  • Indirekte Mitverantwortung für das Abholzen des Regenwaldes

Ich frage mich, wie kann so ein Handeln in der heutigen Zeit überhaupt noch möglich sein? Wir leben in einer Epoche, wo die Wissenschaft schon fast alles, was auf der Erde passiert, nachvollziehen und auswerten kann. Warum hören diese Marionetten der Lobbyisten nicht darauf? OK, die Antwort war in der Frage schon integriert: Lobbyabhängigkeit! Doch kann, nein darf es wirklich sein, dass auf unsere Umwelt, auf unsere Ethik, auf unsere Gesundheit überhaut keine Rücksicht genommen wird, nur um persönliche Befindlichkeiten zu stillen, nur um seine Machtgeilheit zu befriedigen?

Die Politik hat schon immer mit dem Einfluss der Industrie regiert, je nachdem wie die Regierung zu diesen Machenschaften stand. Aber heutzutage habe ich den Eindruck, dass die Industrie komplett regiert. Die Politiker haben besonders in den wirtschaftsintensiven Bereichen, nichts mehr zu sagen. Hier drin ist die CDU und auch die FDP besonders gut, allerdings ist da kein großer Unterschied mehr zur SPD. Alles lobbygesteuert und die Politiker ohne Arsch in der Hose!

Wenn ich dann diese strahlende Visage der Industrie….  (sorry ich verkneif es mir) sehe, vergeht mir alles. Sie hat keine eigene Meinung und wenn dies doch ihre sein sollte, dann hat sie weder Hirn noch Verstand. Sie tut nichts für die „Landwirtschaft“, sie handelt nur für die Landvernichtungswirtschaft. Es ist so ekelhaft, es zählt kein Leben, nur das Geld und ihr Prestige.

Sehr ungeehrte Frau Klöckner, es wird Zeit zurückzutreten.
Geben sie der Umwelt mit all ihren Lebewesen eine Chance für ein gutes und langes Leben, aber um das zu erreichen, müssen Sie Sich verabschieden! Mit Ihnen geht unsere Natur zu Grunde!

Viel Glück und hoffentlich Einsicht, Verstand und Empathie in Ihrem weiteren Leben!
Wenn Ihnen das Überleben dieser Erde egal ist, so denken Sie wenigstens an Ihre Kinder und Enkel!
Oder haben Sie Ihre Seele komplett dem Teufel verkauft??

PS. Nehmen Sie direkt noch ein paar Ihrer Kollegen mit, wie den Pharma-Spahn oder Kohle-Altmeier!
Von mir aus auch mit geregelter Pension, Hauptsache Sie haben nichts mehr zu sagen!

Go Vegan, denn unsere Zukunft is[s]t pflanzlich!

Himmlische Adventsplätzchen | ✩

#ohne Backen #einfach #schnell #fettfrei #Herzenswärme #Winter #Advent #Sinnlichkeit #Liebe 🕯❄⛄

Unsere Zauberwaldküche hat sich in ein Versuchslabor verwandelt. Wir probieren hier, experimentieren dort und möchten Euch ein nahezu fettfreies Teigrezept vorstellen, voll gesunder Energie und tropischer Geschmacksexplosion, ohne eine einzig importierte Südfrucht. Ihr werdet dem Charme des Mangogenusses unterliegen. Versprochen.

Dafür wählen wir die Süßkartoffel, die aufgrund des Klimawandels mittlerweile auch bei uns angebaut werden kann. Sie ist eine Wurzel- und Knollenpflanze und zählt wie alle Gemüse zu den basischen Lebensmitteln. In Süßkartoffeln sind außerdem viele Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Ihre rosarote bis violette Färbung verdankt die Süßkartoffel bestimmten sekundären Pflanzenstoffen. Hochwirksame Antioxidantien, die freie Radikale entschärfen und somit über eine hohe antientzündliche und antioxidative Wirkung verfügen. Diese sind sogar dem Vitamin C und dem Vitamin E überlegen. Carotinoide können außerdem Krebs, Arteriosklerose, Rheuma, Alzheimer, Parkinson, Grauen Star und der Alterung vorbeugen.

An Mineralstoffen und Vitaminen enthält die rosa Knolle außerdem reichlich Mangan, Folsäure, Kupfer und Eisen. Dazu die genannten Vitamine plus die Vitamine des B-Komplexes, das Ganze geschmückt mit hochwertigen Ballaststoffen und schon haben wir ein perfektes Lebensmittel für unseren Plätzchenteig.

Aber dürfen wir die Süßkartoffel überhaupt roh essen? Laut Verbraucherzentrale und unserer Erfahrung ja. Doch informiert Euch bitte hier oder anderswo, vor allem wenn Eure kleinen Zwerge mitnaschen. Einfach um auf Nummer sicher zu gehen, zwecks der darin befindlichen Oxalsäure. So ganz aus dem Bauch heraus würde ich in diesem Fall einen Teil der Süßkartoffeln eventuell durch Karotten ersetzen. Eine weitere Variante wäre, die Süßkartoffel vorher weich zu kochen und daraus den Teig zu kreieren oder den Rohkostteig mit ordentlicher Temperatur im Ofen zu backen.

Zutaten
(für ca. 12 Plätzchen)

  • ½ Süßkartoffel
  • 10 Aprikosen
  • 1 TL Quittengelee
  • 1 TL Spekulatiusgewürz

Zubereitung

Schneidet die Süßkartoffel in kleine Stücke, gebt die anderen Zutaten mit zusätzlichem Wasser hinzu und mixt alles in einem Hochleistungsmixer sämig. 

Die Menge vom Wasser ist von der Leistungsstärke Eures Mixers abhängig. Eine festere, sämige Masse ist das Ziel. Durch die stärkehaltige Batate mussten wir öfters Flüssigkeit nachgießen, bis uns das Ergebnis überzeugt hat. Geht nach Eurem Gefühl, probiert aus und experimentiert.

Mit unserer Mango-Attrappe können wir Lillyfee so gar nicht überzeugen. Sie ist kein Fan von den süßen und klebrigen Aprikosen und das ist auch gut so, da dies keine Nahrung für unseren Stubentiger darstellt. Jedoch möchte sie es einfach nicht akzeptieren und mischt trotzdem ordentlich mit. ¯\_(ツ)_/¯ 

Vorsicht…Dein Pfötchen! ♡🐈

Mit dem fertigen Ergebnis möchten wir Plätzchen herstellen, weshalb wir den Teig auf ein Dörrblech streichen, um ihn für einige Stunden im Ofen trocknen zu lassen.

Das wichtigste Arbeitsutensil ist eine professionelle Dörr- oder Backunterlage aus Silikon. Bei uns hat sich der Teig mit dem verwendeten Backpapier so vereint, dass wir es schwer hatten die Knetmasse zu lösen.

Nach abermaligem Durchkneten des Teiges können wir schließlich doch noch Plätzchen ausstechen. Da müsst ihr Euch etwas herantasten. Während des Dörrvorganges könnt ihr den Teig nach ein paar Stunden erstmalig wenden und noch etwas weiter dörren lassen, bis er dann bereit zum Plätzchen ausstechen ist. Auch die Zeitangabe ist rein spekulativ, da wir das Malheur mit dem Backpapier hatten. Aber ihr könnt das bestimmt selbst gut abschätzen.

Falls ihr die Teigschüssel nicht schon vorher ausgeschleckt habt, könnt ihr rein theoretisch die fertige Masse auch in Dessertgläser füllen und als Nachtisch servieren. Mit noch etwas zusätzlicher Vanille geschmacklich ein Träumchen!

Die Doppelkekse haben bei uns eine Schokofüllung erhalten, da wir für die typischen Spitzbuben (bei uns sagen wir natürlich genderkonform Spitzmädels…ツ) nur das farbengleiche Quittengelee zur Hand haben. Ich kann mir zu den orange-gold-farbenen Keksen am Besten eine dunkelrote Träuble– oder Himbeermarmelade aus dem Garten vorstellen. Ansprechend wäre auch eine dunkle blau-lila Waldbeerenfüllung. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Fazit: Die orangefarbenen Kekse sind sehr schön anzusehen und schmecken nach einem Tag etwa wie weiches Fruchtleder. Eben sämig, nach Teig, so wie es sein soll. Aus den Teigresten stellt ihr einfach Plätzchen her. Dazu knetet ihr alles zusammen, rollt den Teig aus und legt mit Euren Ausstechformen los. Ganz viel Freude dabei. ♡ 🕯❄⛄

Tag der Philosophie ✩

#Philosophie #Sinn #Interpretation #Auseinandersetzung #Wissen #Denken #Freigeist ✩⭐🌟✨👑

Heute ist der Welttag der Philosophie, welcher die Aufmerksamkeit auf philosophische Fragen und auf die Philosophie als Disziplin lenken soll.

Mein erster Gedankengang zum Thema trifft mich wie ein Blitz: „Der kleine Prinz“ von Saint-Exupéry. Die kindliche Philosophie für Erwachsene. In dieser Geschichte setzt sich der Autor mit dem Sinn des Lebens auseinander. Er fragt sich, was das Leben bestimmt. Seine Antwort ist glasklar: Es ist der Geist. Der Geist ist das schöpferische Wesen, das Verbindungen zu den Dingen und Menschen knüpft. Der Geist beseelt die Dinge und macht sie einzigartig und unverwechselbar. Der Geist schafft Bedeutung. Der Körper dagegen ist nur eine Hülle, die der Geist überdauert. Wenn der Körper abgestreift wird, lebt der Geist in den von ihm geknüpften Verbindungen fort. Letztendlich verleiht der Geist dem Leben Sinn. Durch den Fuchs lernt der kleine Prinz, was den Geist ausmacht. Er lehrt: »Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.« Der Geist ist das verborgene Wesen der Dinge. Er wird geschaffen durch Freundschaft und Liebe, durch unsere Entscheidungen, durch unseren Eifer, unsere Opferbereitschaft und durch das Zuwenden zu etwas oder zu jemandem. Und wer mit dem Herzen sieht, wer den Geist entdecken will, muss alle Sinne bemühen. Ich habe dieses Buch in meiner Jugend verschlungen und liebe es heute noch.

Die Menschen bei dir zu Hause“, sagte der kleine Prinz, „züchten fünftausend Rosen in ein und demselben Garten… und doch finden sie dort nicht, was sie suchen…“

„Sie finden es nicht“, antwortete ich…

„Und dabei kann man das, was sie suchen, in einer einzigen Rose oder in einem bisschen Wasser finden…“

„Ganz gewiss“, antwortete ich.

Und der kleine Prinz fügte hinzu:

„Aber die Augen sind blind. Man muss mit dem Herzen suchen.“

Das Verzwickte an philosophischen Fragen ist, dass es für sie keine Lösungen gibt. Und trotzdem behaupte ich, dass gewisse ethisch bezogene philosophische Grundsätze nur EINE Antwort zulassen.

Große Fragen

Wer/was bin ich?

Ich bin die Summe meiner Erfahrungen. Trotzdem füge ich hinzu, dass ich der Mensch bin, der im Einklang mit sich, der Umwelt und den Mitlebewesen ist. Die großen Menschen sind deshalb so verwunderlich, weil sie ständig mit dem Strom schwimmen, ständig trumpfen wollen und wie der eitle Mann nach ständiger Bewunderung suchen. Das brauchen wir alles gar nicht. Wir brauchen nur unser empathisches Herz und den Willen, den stimmlosen Wesen zu helfen.

Was ist Nichts?

Die Abwesenheit von Materie.

Gibt es Schicksal?

Unter Schicksal wird entweder der Verlauf eines Lebens verstanden oder eine Vorherbestimmung, der Menschen nicht entweichen können. Eigentlich umschreibt Schicksal einfach das tatsächliche Geschehen im Leben. Viele Aspekte der eigenen Existenz können beeinflussen werden, aber vielleicht doch nicht alle? Äußere Faktoren lassen sich jedenfalls nicht vorherbestimmen. Mir fallen hier Unfälle oder Umweltkatastrophen ein. Aber auch Krankheiten. Ist das alles vorherbestimmt, oder kann ich es mit Herz und Verstand beeinflussen?

Ist der Konsum von Fleisch ethisch zu rechtfertigen?

Prof. Dr. J.-C. Wolf von der Universität Freiburg beantwortete die Frage folgendermaßen:

„Der Fleischkonsum ist moralisch problematisch, weil wir leider meistens nicht hinreichend kontrollieren können, wie Tiere gehalten und getötet wurden. Darüber hinaus ist der Fleischkonsum eine Vergeudung von Ressourcen, die wir – anstatt sie an Tiere zu verfüttern – selber essen könnten. Es ist demnach ein moralisches Gebot, den Fleischkonsum zu reduzieren. Der australische Philosoph Peter Singer hat bereits in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts einige der wichtigsten Argumente für einen konditionalen Vegetarismus zusammengetragen, das heisst für einen Vegetarismus unter den Bedingungen der modernen industriellen Fleischproduktion, unter den Bedingungen ausreichender Nahrungsalternativen – wir sind nicht auf den Verzehr von (viel) Fleisch angewiesen – und unter den Bedingungen, dass wir die Haltung einzelner Tiere nicht selber kontrollieren können. Ich glaube, dass damit im Wesentlichen alles gesagt ist.“

Ethisch ist der Konsum von Fleisch mit keinem Argument zu rechtfertigen. „Es fehlen den Menschen die Wurzeln“, sagt der kleine Prinz. „Hätten sie diese, könnten sie viel selbstbewusster Entscheidungen zum Thema Tierwohl treffen und sich dem Mitläufertum entziehen“, sage ich.

Gibt es einen freien Willen?

Laut Recherche sind nur sehr willensstarke Menschen fähig einen eigenen Willen zu haben und diesen zum Ausdruck zu bringen, weil sie hinterfragen, anstatt zu akzeptieren, weil sie Informationen sammeln, die sie miteinander vergleichen. Und ich behaupte, weil sie ein gesundes Herz haben mit Empathie und Fürsorge für andere.

Denn der Wille vieler Menschen ist lediglich eine Programmierung. Die meisten Menschen werden beeinflusst, von Kindesbeinen an. Sei es religiös, politisch, bildungstechnisch, im Umgang mit Tieren oder sonst wie. Diese haben dann dieselbe Meinung wie die die ihnen eingetrichtert wurde, glauben jedoch trotzdem eine eigene Meinung und einen eigenen Willen zu haben.

Bezogen auf das vorherrschende Tierleid und die umweltbezogene Notwendigkeit einer Lebensstil-Änderung ist mir hier jedoch nicht verständlich, warum Menschen weiterhin mit Scheuklappen an ihrer krankmachenden, weltvernichtenden Lebensweise festhalten. Denn zum jetzigen Zeitpunkt sind mittlerweile die Informationen über den Zustand unserer Mutter Erde jedem zugänglich. 🌍

Willensfreiheit schließt ein Anderskönnen und Wollen jedenfalls ein. Jedoch scheint das Verständnis und die Existenz von Willensfreiheit in der Philosophie weitaus komplexer verstanden zu werden.

Wann ist der Mensch gut?

Der Mensch ist gut, wenn er moralisch gut ist. Das Richtige also tun und das Falsche einfach sein lassen.

Aber was ist denn nun richtig und was ist falsch?

Vor über 2200 Jahren formuliert der römische Dichter Titus Maccius Plautus (ca. 254–184 v.Chr.) in seiner Komödie „Eseleien“: „Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf.“
Der Philosoph Jean-Jacques Rousseau (1712–1778): „Der Mensch ist von Natur aus gut“. Er verteufelt deshalb die Umwelt und die Gesellschaft. Am Bösen, an den Verbrechen und den Kriegen, am Neid und am Hass, an der Missgunst und der Gehässigkeit – daran seien die nur äußeren Einflüsse Schuld.
Imanuel Kant
erkennt den guten Willen als Quelle der Moral. Er glaubt fest an ihn. Jeder Mensch will gut sein ist seine These.
Friedrich Nietzsche hingegen sieht das anders. Er erklärte ein Jahrhundert nach Kant, Moral sei etwas für Schwächlinge, und ruft den „Übermenschen“ aus, der sich seine eigenen Gesetze schreibt, so wie er will. Das tut übrigens auch Donald Trump.

Trotz dem es im Alltag meist so schwer fällt, da werden mir alle Tierschützer und Weltverbesserer zustimmen können, möchte ich den Glauben an das Gute im Menschen nicht verlieren. Unzählige Beispiele sprechen dafür, dass es die feinfühligen, liebevollen, herzlichen und empathischen Menschen auf der Welt braucht, um etwas positiv zu verändern.

Im Übrigen sind für mich Kinder die einzig wahren Philosophen. Mit ihnen lässt sich ganz leicht und unbekümmert über Gott und die Welt sinnieren. So lernen Erwachsene und Kinder im gemeinsamen Gespräch verschiedene Ansichten kennen, dabei wird nach Begründungen gesucht und neue Ideen entwickelt. Manchem Erwachsenen eröffnen sich hier Welten. Hier habt ihr die Möglichkeit Euch zum Thema Träumen und Philosophieren mit Kindern einzulesen. Auch das Thema Tier- und Umweltschutz fällt im Übrigen darunter.

Fazit: „Aber die Augen sind blind. Man muss mit dem Herzen suchen“ ist für mich der heutige Leitsatz, um den Konsum von Tieren und tierischen Produkten in Frage zu stellen. Ganz im Innern weiß jeder Mensch auf der Erde wie Tiere artgerecht leben und wie sie von Natur aus leben sollten, wie mit ihnen jedoch tatsächlich umgegangen wird und das wir jeden einzelnen Tag die Entscheidung über Leben und Tod unserer vierbeinigen Freunde treffen. Wir sehen und wissen es, handeln aber nicht nach unserem Herzen. Das ist Karnismus pur. Lasst Eure Herzen sprechen. Go vegan.🌱👑

Süße Lillyfee-Tatzen 🐾

#fettfrei #einfach #ungebacken #Family #schokoladig #Winter #Advent #Sinnlichkeit #Liebe 🕯❄⛄🐈

Wir möchten einen einfachen, gesunden Teig, den wir auch pur essen können. Mit möglichst wenigen Zutaten und ungebacken, um alle Inhaltsstoffe zu bewahren. Dafür ziehen wir uns in unsere Zauberwald-Kreativküche zurück und mit dem Zauberspruch „Simsalabim, dreimal schwarzer Kater, hex, hex“, kommt ein Schokoteig-Rezept zutage, welches Euch umhauen wird.

Die Grundzutat ist der Buchweizen, welcher erst einmal heimisch ist und in einigen Betrieben in Bio- oder Demeterqualität angebaut wird. Desweiteren handelt es sich hierbei um ein Pseudogetreide, welches auch über die Wirkung von Blutdruck- und Blutzuckersenkung verfügen soll. Gekeimter Buchweizen ist sogar noch wertvoller, weil durch den Keimprozess die Vitalstoffe nahezu explodieren und die darin enthaltenen Enzyme und die Proteine leichter verdaulich werden. Die Keimlinge werden dadurch im Übrigen auch basisch verstoffwechselt.

Im Spätsommer haben wir dafür unseren Buchweizen ca. 1 Stunde in unserem Keimglas eingeweicht, um ihn dann zwei Tage lang, unter immer wiederkehrender Spühlvorgängen, keimen zu lassen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auf den Dörrgittern trocknen wir die Keimlinge für den späteren Gebrauch. Für unsere Katzen-Tatzen mixen wir die getrockneten Körner zu feinem Mehl.

Zutaten

  • 100 g gekeimtes Buchweizenmehl
  • ½ TL Tapioka Stärke
  • 12 Softpflaumen und/oder ein paar Rosinen
  • 4 TL Kakao oder Carob
  • 2 TL Quittengelee oder Xilit oder Zucker

………………………………………………..

20 g gesalzene Erdnüsse (optional) *
1 EL Hanfsamen

*Wir haben also zusätzlich noch Erdnüsse mit ein paar Hanfsamen püriert, eine Art tierleidfreier Erdnussbutter und einem Teil des Teiges untergearbeitet. Es war mein persönlicher Experimentier-Wunsch und Prinzessinnen kann man doch nichts ausschlagen. Zumindest mein allerliebster Mann möchte das nicht. Deshalb spreche ich hier meinen Dank aus und freue mich, Euch dieses Königsrezept präsentieren zu dürfen. Dekorieren könnt ihr mit ein paar ganzen Erdnüssen. Die Kombination aus sanft salzig und süß ist legendär!

Für eine weitgehendst fettfreie Keksversion belasst ihr es einfach bei den erst genannten Zutaten und dekoriert später nicht mit Schokolade.

Zubereitung

Für den Teig das Buchweizenmehl abwiegen und mit den anderen Zutaten vermixen. Gebt Wasser als Feuchtigkeitsquelle hinzu, damit Euch der Mixer alles schön fein püriert.

Katzentatzen formen und mit jeweils 4 halben Erdnüssen bestücken.

In den Dörrautomaten geben und trocknen lassen. Bei uns war wieder der Backofen im Einsatz, weshalb wir Euch keine Zeitangabe liefern können. Aber ihr werdet die Fertigkeit der Schoko-Tatzen bestimmt richtig einschätzen.

Nach dem Fertigstellen der Plätzchen, rührt ihr Euch aus etwas Kokosöl, Kakao und Xilit (wir haben sogar Quittengelee hinzugegeben, weil es uns zu bitter war) eine Schokoglasur an. Bedenkt dabei bitte, dass der Kakao sehr bitter ist und ihr mit den Süßungsmitteln gut abschmecken müsst. Gerade wenn auch Zwerge mitnaschen möchten. Alternativ nehmt ihr hier einfach Carob, der sehr viel milder schmeckt.

Formt damit den Katzenballen, ganz wie bei den Stubentigern.

Falls ihr die Tatzen zeitgleich verspeisen wollt, gebt sie doch kurz in den Kühlschrank, damit die Glasur zügig fest wird.

Seid erst einmal happy, wenn sich Eure Mannschaft zuhause nicht so dermaßen über das Teig-Ergebnis her macht, dass für die Katzen-Pfötchen nichts mehr übrig bleibt. Denn dem fettfreien Schokoladenteig kann sich kaum jemand entziehen. So könnt ihr ihn im Grunde auch in kleine Förmchen füllen und als Dessert anrichten.

Uiuiui, welches Pfötchen stibitzt denn da ein Tätzchen…? ツ🐈

Zum Fussballspiel möchte ich meinem Engel natürlich ein paar Glücksbringer zaubern. Dazu forme ich runde Schoko-Plätzchen und versehe sie mit einer Puderzucker- Zitronen-Glasur, um nach dem Trockenprozess den Fussball darauf noch mit der Schokolade zu verzieren. Meine Exemplare sind…speziell, aber zumindest erkennbar. Mein lieber Mann hat sich trotz alledem sehr darüber gefreut und wir können es Euch verraten: Es ist eine Geschmacksexplosion. So ein bisschen wie Nougat und After-Eight von der Konsistenz her zusammen. Unbeschreiblich. Und das ohne tierische Zusätze, 100% vegan.🌱 

Achtet darauf, dass die Fussballplätzchen schön rund werden, damit uns der Sieg auch garantiert ist. ツ⚽

Mit den Worten „Schlangenei und Krötendreck, was hier grad war, das ist jetzt weg!“ zeigen wir Euch auf, dass ihr alle zaubern könnt und Euch nicht wundern müsst, wenn die Backvorräte so schnell verschwinden. ツ

Fazit: Euch wird dieses tierleidfreie Schoki-Keksrezept bestimmt so gut schmecken wie uns. Probiert es einfach aus. Seid nur etwas vorsichtig wenn ihr Dörrpflaumen nicht gewohnt seid, zwecks eurem Bäuchlein. Gerade auch wenn ihr mit kleineren Zwergen backt. Hier könnt ihr gerne statt der Pflaumen etwas mehr Rosinen hinzugeben, oder einen Teil davon mit einem anderen Süßungsmittel nach Wahl ersetzen. Go vegan ★🌱 🕯❄⛄🐈

Die Pharmaindustrie bedankt sich bei Herrn Spahn 💉💀💊

Ich bekomme mal wieder einen Hals, wenn ich diese Regierungsmitglieder sehe und was sie beschließen. Dann dieser so gern fremdgesteuerte deutsche Michel, der immer brav mit seinem Kopf nickt, bis sein Genick bricht!

Aktuell zum Thema Impfpflicht aber auch bei allen anderen Themen, in dem irgendeine Lobby ihre Finger, oder eher den ganzen Arm, im Spiel hat. Der für diesen Eingriff ins Persönlichkeitsrecht verantwortliche Herr Spahn, hat für eine Lobbyagentur der Pharmaindustrie gearbeitet und es kann dann wohl bestimmt nicht mehr von Unabhängigkeit und zum Wohle der Bürger geredet werden!

Warum kann mich der Staat zwingen, Stoffe zu injizieren, deren Wirkung nicht 100% erwiesen ist und mir zu 100% garantieren kann, dass keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen auftreten? Informieren könnt Ihr Euch unter anderem hier: Impfkritik

Es ist ein extremes Thema, das sehr kontrovers behandelt wird und sich die Pro & Kontra Gruppen immer in den Haaren liegen. Ich bin dagegen, weil ich dem Spuk nicht vertraue und der Mensch erstmal sein Immunsystem auf Trap bringen sollte. Aber durch die heutige Lebensweise ist dies praktisch nicht mehr vorhanden. Selbstheilungskräfte, die in einem guten körperlichen Klima vorhanden sind, gibt es aufgrund der Ernährungsweise fast nicht mehr. Auch dafür sorgt die Industrie, denn mit Medikamenten, darunter gehören auch die Impfpräparate, lässt sich viel Geld verdienen. Nur ein kranker Mensch sorgt für volle Kassen! Und nur darum geht es, da das System so aufgebaut wurde! Denn sonst müsste man fragen:

– Warum zwingt der Staat nicht zu einer Lebensweise die für Gesundheit und Klima- & Naturschutz steht?

– Warum zwingt der Staat nicht, aus klimatötenden Industriezweigen auszusteigen?

Warum, warum, warum…….?

Weil die Regierung nicht unabhängig ist, weil sie nicht zum Wohl der Bürger regiert!
Sie ist der Handlanger der Industrie und deren Lobby!
Es ist eine Theaterinszenierung, in der die Regierungsmitglieder die Marionetten der Lobbyisten sind!

Ich hoffe auf die selbstdenkende unabhängige Jugend, die endlich beginnt, Dinge zu hinterfragen und nicht so zu leben, wie es die aktuellen Generationen machen! Kopf in den Sand, die Oberen werden es schon richten, auch wenn es der Abgrund ist!

Fazit: Wacht auf! Lasst Euch nicht von den Interessenvertretern der Industriebonzen um den Finger wickeln und gebt auf Euch und Eure Gesundheit acht!

Omi Liselottes Vanillekipferl

#fettfrei #einfach #roh #Family #saisonal #Winter #Advent #Sinnlichkeit #Liebe 🕯❄⛄

Unsere Polo-Omi – ein Backgenie. In ihre Fußstapfen werde ich backtechnisch wohl niemals treten. Deshalb werden wir das Ur-Rezept etwas abwandeln und fast rohköstlich, zumindest ohne backen und mit tierleidfreien, gesunden Lebensmitteln umsetzen. Omi Liselotte wäre begeistert, weil sie glückselig wäre zu wissen, dass wir unserer Gesundheit etwas Gutes tun. Und das ist der Plan. ♡

Unsere Grundzutat ist die Erdmandel, welche viele naturheilkundlich orientierte Ärzte und Heilpraktiker als eine Art Überlebensnahrung bezeichnen, da schon 2 Esslöffel täglich ausreichen würden, um den Körper mit vielen wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Die Erdmandel zeichnet sich durch einen ungewöhnlich hohen Ballaststoffanteil aus. Sie spendet wertvolles, leicht verdauliches, pflanzliches Eiweiß, zahlreiche Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Magnesium und Zink sowie Fett mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Gleichzeitig liefert die Erdmandel das zellschützende Vitamin E sowie Biotin und Rutin.

Durch den hohen Gehalt an Ballaststoffen wird die Verdauung sanft angeregt. Außerdem binden Erdmandeln Stoffwechselgifte oder andere toxische Rückstände im Darm. Sie stärken die natürliche Darmflora und verdrängen gleichzeitig gefährliche Mikroorganismen. Somit unterstützen Erdmandeln die Selbstreinigung des Darms. Jens und ich schätzen am allermeisten die feine Körnigkeit dieses Mehls. Es fühlt sich damit alles so leicht und fein an. Deshalb haben wir das Erdmandelmehl für unsere fast rohen Vanillekipferl verwendet.

Der Clou an dem Rezept sind die getrockneten Aprikosen, welche wir zum süßen einsetzen. Ein wertvoller Nährstofflieferant für unsere Zellen. Die Idee stammt aus Jens Zauberwerkstatt und ist großes Kino. Wir sind glücklich einen Ersatz für die in der Rohkost-Szene immer verwendeten Datteln gefunden zu haben, da sie ökologisch für uns wertvoller sind. Weil wir unser eigenes Quittengelee hinzufügen, ist unser No-Bake-Rezept nicht komplett roh, schmeckt dadurch aber erfrischend nach Zitrone. Ihr könnt das ja individuell einfach mit einem anderen Süßungsmittel ersetzen.

Zutaten
(für ca 12 kleine Vanillekipferl)

  • 80 g Bio-Erdmandelmehl
  • ½ TL Tapioka-Stärke
  • 10 Aprikosen
  • 1 TL eigenes Quittengelee
  • 2 TL Vanille

Falls ihr in der Zutatenliste etwas vermisst, dann können wir Euch tatsächlich mitteilen, dass wir nichts, rein gar nichts vergessen haben, sondern den Teig mit genau diesen überschaubaren Zutaten herstellen. ツ

Zubereitung

Für den Teig das Erdmandelmehl abwiegen und mit den anderen Zutaten vermixen. Gebt Wasser als Feuchtigkeitsquelle hinzu, damit Euch der Mixer alles schön fein püriert.

Nun geht es an das Kipferl formen. Kleine Halbmonde sollen es werden.

Gebt die Kipferl in Euer Dörrgerät oder wie wir, in den auf 50° eingestellten Backofen. Wir können Euch leider keine Zeitangabe vorgeben, weil wir während des Dörrvorganges im Dörrofen auf unseren Backofen ausweichen mussten. Das Gebäck soll letztendlich eine leichte Festigkeit aufweisen, dann ist es fertig.

Wir haben die Vanillekipferl noch mit Puderzucker bestreut, ganz nach dem Omi Liselotte-Originalrezept.

Auch heute sind unsere tierischen Freunde aus der Family ganz herzlich eingeladen und reagieren sehr unterschiedlich auf die Gebäcktafel: Von entzückt, bis eher erstaunt….sagen wir, schon fast sprachlos vor Freude. ツ

Susi ist mehr mit der richtigen Platzsuche am Plätzchentisch beschäftigt,  liebäugelt aber währenddessen nach dem schönsten Keks. ♡🐔

Muffin, das Meerschwein, hat sich für das heutige Zusammensein besonders hübsch gemacht mit seiner Zottelmähne und wartet etwas verlegen, bis endlich alle Gäste eintreffen. ツ♡🐹

Fazit: Falls ihr ein fettfreies, tierleidfreies, verdammt-gutes-Keksrezept sucht, seid ihr hier bei uns richtig. Das Rezept hat übrigens unsere eigene Feder geschrieben. Geht deshalb bitte achtsam mit dem Verteilen um, erwähnt uns und lasst uns Eure Einschätzung zukommen. Merci ★🌱🕯❄⛄

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