Foodsharing | Café Raupe Immersatt 🐛

#Foodsharing #Lebensmittelrettung #Armut #Reichtum #Wiederverwendung #Rettung #Unterstützung #Hilfe 🌱🐛

Foodsharing rettet Lebensmittel: Gemeinschaftlich, nachhaltig & wertschätzend. Im Juni 2019 eröffnet am Hölderlinplatz Stuttgart das Foodsharing – Café Raupe Immersatt und wir haben heute das Glück diesen wunderschönen Laden zu entdecken.

Aber was bedeutet denn nun foodsharing?

Foodsharing rettet genießbare Lebensmittel vor dem Müll und führt diese dem menschlichen Verzehr wieder zu. Im Café Raupe Immersatt ist ein foodsharing Fair-Teiler integriert. Hier kann jede Person kostenlos Lebensmittel teilen und davon genießen.

Besonders gut gefällt uns, dass hier im Café Wert auf regionale Ware gelegt wird. Neben Demeter-Limonaden und Öko-Bier gibt es auch Bio-Kaffee. Der zwar nicht ganz regional ist, aber unfassbar lecker und fair. Es wird grundsätzlich darauf geachtet, dass die angebotenen Getränke keine langen Transportwege hinter sich bringen mussten. Denn der immense Ausstoß von Treibhausgasen lässt das Klima immer wärmer werden. Da möchten die Betreiber der Raupe Immersatt nicht noch unnötig selbst dazu beitragen und setzen daher auf Regionalität. Nachlesen könnt ihr dies hier. Preise für die Getränke gibt es nicht, wir dürfen hier selbst bestimmen was uns die Bestellung wert ist!

Die Lokalität ist sehr behaglich. Die Getränke werden auf Holzbrettchen dargereicht und dazu wird uns ein buntes Mosaik-Teelicht angezündet. Gemütlichkeit macht sich breit. Es ist so zwanglos leger und wir sind unheimlich froh, dieses Konzept unterstützen zu dürfen.

Die Foodsharing-Regale werden ständig mit neuen Lebensmittelangeboten erneuert. Nie geht etwas aus, ständig ist dem Gast etwas geboten. Hier dürfen wir uns bedienen, frei und mit gutem Gewissen, sofern wir etwas tierleidfreies entdecken.

Raupe Immersatt

Johannesstraße 97

70176 Stuttgart

Öffnungszeiten: täglich 10 – 21/22 Uhr, Dienstag ist Ruhetag

Jens Eindruck:

Gemütlichkeit, Freundlichkeit und eine schöne Atmosphäre zeichnet dieses Café aus. Dazu das Konzept der Lebensmittelverteilung und die freie Preiswahl bei den Getränken. Einfach wunderbar und bedarf unser aller Unterstützung.
Ich habe nur meine Bedenken bei der freiwilligen Preiswahl, das einfach hier von den Gästen zuwenig bezahlt wird.
Auf  Nachfrage bei der Bedienung kommt es aber nur ganz selten vor. Wenn der freiwillige Betrag in diesen Fällen doch zu gering ausfällt, wird freundlich nachgefragt ob es nicht etwas mehr sein kann.
Die Getränke müssen ja gekauft und Personal und Pacht bezahlt werden. Der Gast soll sich an den marktüblichen Preisen orientieren, dann geht das Konzept auf. Da das Solidaritätsprinzip dahintersteht, können hier auch weniger betuchte Menschen in den Genuss kommen. Im Gegenzug können, bzw. sollen Gäste, die es sich leisten können, auch mal mehr geben.
Gelebte soziale Solidarität ist etwas schönes und sollte viel öfter umgesetzt werden.

Geben ist seliger als nehmen!

Fazit: Besucht das Café und unterstützt bitte das Konzept dahinter. 🌱🐛