Weltkatzentag

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Es ist der Internationale Tag der Katze, an welchem Katzenfreunde das Zusammenleben mit der als Haustier beliebten Hauskatze feiern. Wir kennen diesen Tag gar nicht, obwohl wir selbst einen Freigänger haben.

Im Prinzip eine schöne Idee. Unsere Gedanken kreisen darum. Im Grunde sollte wenn dann jedes Tier von der Spinne bis zum Elefanten einen solchen Gedenktag bekommen.

Aber sollte es nicht auch ein Tag sein der dazu dient, an die mit der Katzenhaltung verbundene Verantwortung zu erinnern und gerade auch auf Missstände in der Katzenhaltung hinzuweisen? Das Bewusstsein für Themen wie Tierschutz und Qualzucht kann damit geschärft werden, was natürlich auch alle anderen Tierarten betrifft.

Zudem wird dieser Katzenfeiertag meist von Tier- oder Umweltschutzorganisationen zum Anlass genommen, um auf die Problematik bedrohter Wild- und Großkatzen aufmerksam zu machen. Eine gute Gelegenheit.

Eine ganz wichtige Aussage finde ich im Netz: „Es gibt keinen Weltkatzentag. Für gute Katzenhalter ist jeder Tag ein Feiertag den man mit seinen Samtpfoten verbringen kann.“ Das fühlen wir auch so.

Um diesen Beitrag mit Bildern zu schmücken und Euch unsere Erzählungen vor Augen zu führen machen wir uns auf die Suche nach passendem Bildmaterial. Es dauert nicht lange bis wir fündig werden. Sowohl aktuelle Bilder von unserer Lillyfee können wir Euch präsentieren, als auch Erinnerungen, die durch das ansehen der Fotos wieder in den Vordergrund rücken. Das war sehr emotional und wir haben Euch passend zu dem heutigen Weltkatzentag ein paar typische Eigenschaften, Gewohnheiten und Gefühlsausdrücke unseres Vierbeiners notiert.

Zärtlichkeit/Nähe

Im Prinzip sucht die Katze die Nähe des Menschen und nicht anders herum. Katzen haben ihren eigenen Kopf und ein sehr sensibles Gespür für Sympathie.

Eigenarten/Marotten

Zu den Eigenschaften der Hauskatze kann vieles gehören: Sie kann scheu sein oder sehr anhänglich, verschmust oder sehr frech. Auch hat jeder kleine Tiger seine Eigenarten und Marotten. Unsere Lillyfee quetscht sich zum Beispiel liebend gerne in Kartons, selbst wenn diese nicht ihrer Größenordnung entsprechen. ツ

Liebe

Ein Blick, der alles sagt. Lillyfee hat sich ihren Lieblingsmenschen herausgesucht. Sie vergöttert ihn regelrecht. Dies zu Beschreiben ist fast unmöglich. Diese Anhänglichkeit und Verschmustheit Jens gegenüber übertrifft wirklich alles. Aber gut, bei einem so tollen Mann kann ich das natürlich nachvollziehen. ღ

Katzen spüren immer, ob der Mensch es ernst meint oder nicht. Getäuscht werden kann keine Katze. Auch lässt sich die Liebe von ihr nicht erkaufen. Das machen diese Tiere nicht mit. Sie selbst entscheiden es.

Gelassenheit

GelassenheitGleichmutinnere Ruhe oder Gemütsruhe ist beim Menschen eine innere Einstellung und trifft auf unseren Vierbeiner absolut zu. Lillyfee ist ein ausgeglichenes Wesen, welches mit einer gewissen Seelenruhe zu umschreiben ist.

Spielen

Wenn Katzen etwas nicht passt, dann können sie schon einmal kratzen, beißen, knurren und fauchen. Gerade in Spielsituationen kommt das Raubtier in ihnen heraus.

Schlafen

Katzen sind die größten Schläfer unter den Säugetieren. Sie lieben Ruhe und Entspannung und halten ständig Dauerschläfchen über den Tag verteilt. Unsere Lillyfee mit ihren 14 Jahren Lebenserfahrung toppt dies, indem sie fast ausschließlich schläft. Schnarch Geräusche sind übrigens nicht selten dabei zu vernehmen.

Während die kleinen Tiger schlafen, arbeitet ihr Gehirn weiter und registriert und analysiert Reize aus seiner Umgebung. Nach dem Aufwachen ist herzhaftes Gähnen und ausgiebiges Recken und Strecken angesagt.

Eine weitere Marotte von Lillyfee ist es auch, sich nachts neben Jens zu kuscheln. Dabei sucht sie aktiv den Körperkontakt. Im Endeffekt sieht das dann so aus, dass während der Nachtstunden wir alle immer weiter auf die Endseite des Bettes rutschen, weil Lilly immer aufrückt, wenn Jens sich etwas von ihr wegbewegt. So liegt sie morgens wie ein langer Lulatsch meist quer und wir beiden Menschleins liegen eng aneinander gekuschelt am Rand des Bettes. So erziehen Vierbeiner ihre Herrschaften. ツ

Träumen

Die Traumfähigkeit auch bei Katzen findet nachweislich während der Tiefschlafphasen statt. Die Katze träumt dann, wenn sich, wie bei Hunden auch, Pfoten und Krallen bewegen, wenn Schnurrbarthaare und Ohren zucken.

Höhenflug

Katzen sind kleine Abenteurer und lieben die Freiheit, schließlich stammen sie von der Wildkatze ab. Wenn eine Haltung mit Freigang schon nicht möglich ist, sollten sie unbedingt innerhalb der Wohnung genug Platz zum Toben haben.

Da Katzen die Verhaltensweisen ihrer wilden Vorfahren nicht verlernt haben, sind sie gute Kletterer, geschickte Läufer und sie sehen und hören sehr gut, auch wenn es dunkel ist. Lillyfee hat von Jens eine selbstgebaute Konstruktion geschenkt bekommen, an der sie sich regelmäßig ausprobiert und die verschiedenen Höhenunterschiede genießen kann.

Vertrauen

Ich möchte schon fast Urvertrauen dazu sagen, denn Lillyfee lässt im Grunde alles zu was wir machen, weil sie spürt, dass wir ihr helfen möchten. An diesem Beispiel haben wir ihr die Ohren säubern müssen, weil sie einen ständigen Juckreiz darin verspürte. Wir konnten ihr in aller Seelenruhe den Ohrenschmalz entfernen, ohne dass die Lady in Panik verfallen wäre. Und Ohren sind sehr empfindliche Organe, da ist doch jeder sehr empfindlich.

Kletteraffe

Naja, etwas überzogen ist die jetzige Überschrift. Aber wenn Katzen die Möglichkeiten haben auf Bäume und in diesem Fall auf den Kratzbaum zu klettern dann machen sie das und sind glücklich. Auch klettert Lillyfee überall hoch. Bergziege fällt mir dazu ein und das ist nicht abwertend gemeint.

Neugierde

Katzen sind unwahrscheinlich neugierig. Das führt im Freien oft dazu, dass sie in Schuppen durch Zufall eingesperrt werden, oder in Verstecke kriechen, aus denen sie nicht mehr entkommen können. Höhlen sind die Leidenschaft von Lilly. Überall dort, wo sich so etwas auftut, beispielsweise beim Trocknen einer Decke über den Gartenstühlen, schlüpft sie hinein.

Gerade für Euch da draußen, die ihr mit dem Gedanken spielt einer Katze ein Zuhause zu schenken, ist es wichtig zu wissen, dass ihr vorab Euer Außengelände inspiziert. Gefahrenquellen lauern überall, an erster Stelle stehen hier die Autos, denn sie können die Geschwindigkeit davon nicht einschätzen.

Gemeinschaft

Zwar werden Katzen oft als Einzelgänger charakterisiert, doch haben sie ebenso eine ausgeprägte Fähigkeit zur Geselligkeit und dem Gemeinschaftsleben. Äußerst unkompliziert scheint die Platzwahl also von statten zu gehen. Völlig angstfrei legt sie sich während der Büroarbeit in unseren kleinen Karton, in welchem wir Brief Couvere aufbewahren.

Auch werden alle neuen Gegenstände akribisch untersucht. Hier wird unser neuer Fahrradanhänger unter die Lupe genommen. Fast möchte man meine, sie möchte mit uns die erste Tour damit drehen.

Dazu muss aber gesagt werden, dass Katzen KEINE Veränderungen mögen. So führt das Heraufholen von unseren Koffern aus dem Keller zu den ersten Verhaltensänderungen bei unserem Mädchen. Auch werden Möbelumstellungen innerhalb der Wohnung schwer ertragen. Das kann mal mehr, mal weniger Auswirkungen haben, je nachdem wie empfindsam die Katze ist.

Offenheit

Die Offenheit gegenüber Neuem beindruckt uns immer wieder. Trotz des hohen Alters unserer Madame staunt sie immer noch über Dinge und zeigt sich äußerst interessiert. So ein wunderbares Wesen ist sie doch!

Aufmerksamkeit

Wenn Katzen aufmerksam sind stellen sie ihre Ohren auf und die Augen scheinen heraus zu kugeln, so weit sind sie geöffnet. Wenn bei uns die Haustüre aufgeht und Lillyfee dieses Geräusch nur vernimmt ist genau diese Körperhaltung zu vernehmen. Wir sagen dann immer „Aufpassen Lilly“, weil es scheint, dass sie wie ein kleiner Wachhund ihr Revier verteidigen möchte.

Blickkontakt

Meist werden Veränderungen der Augen durch Variationen der Lichtstärke erzeugt. Außer diesen Reaktionen auf Licht geben die Augen verschiedene Stimmungssignale. Die Pupillen der Katze werden nicht nur groß und rund wenn sie etwas Angenehmes erblickt, sondern auch dann, wenn sie etwas sehr Bedrohliches sieht.

Lillyfee kann uns mit ihrem Blick immer einfangen. Oft überlege ich, wenn ich nur wüsste, was sie nun denkt. Aber eigentlich versteht sich dieser Blick auch wortlos. Es ist eine stimmlose Kommunikation zwischen Mensch und Tier. Nicht zu beschreiben, aber einzigartig und magisch!

Hungrig

Lillyfee ist eigentlich immer hungrig. Naja, das ist jetzt etwas übertrieben. Sagen wir gefühlt immer hungrig, aber praktisch hat sie ihren gleichen Essensrythmus wie wir Menschen auch. Sind wir vorrübergehend nicht up to date und vergessen die Zeit, macht uns unser Fräulein erst dezent mit Blickkontakt, Miauen und Herumtänzeln darauf aufmerksam.

Überhören wir das, steigern sich die AufmerksamkeitsVersuche und die Tonlage des Miauens bekommt einen regelrechten Unterton. Fordernd! Das ist nicht zu überhören. Außerdem hat Lillyfee sich angewöhnt zu weiteren Mitteln zu greifen, in dem sie an der herumliegenden Arbeitstasche oder in unserem Beispiel am gelben Sack raschelt. Bei den ersten Malen ist ein „Gleich Lilly“ noch akzeptiert. Reagieren wir dann aber immer noch nicht, wird das Rascheln intensiver, lauter, penetranter, bis zum kompletten durschwurschteln dieser gelben Tüte. Da fängt das Kopfkino an, denn irgendwie erinnert mich das an „Simon´s Cat“. Spätestens dann springe ich auf um Lillyfee zu füttern, denn das sonst folgende Küchenchaos möchte ich uns nicht antun. Ihr seht, auch hier hat uns der Vierbeiner im Griff. Wir armen Untertanen.ツ

Beste Freunde

Die Katze hat leider auch Feinde, so wie manches Mal den Hund. Aber der Hund kann auch ihr Freund sein, wenn sie zusammen aufgewachsen sind. In unserem Fall sind das diese beiden Tiere nicht. Sie sind tatsächlich nur Bekannte aus der eigenen Familie, die sich aber von Anfang an mögen. Sie sehen sich nicht oft, gehen dafür aber sehr respektvoll miteinander um. Wie wenn sie sich blind verstehen. Jedoch kommt es auch immer auf die Tagesverfassung von Lillyfee an, wie nahe sie ihre Freundin an sich lässt.

Seid Euch gewiss, dass wenn ihr bereits einen Hund zuhause habt und vorhabt eine Katze aus dem Tierheim zu holen, es niemals sicher ist, dass sich die beiden Tiere jemals verstehen werden. Das liegt nicht im Ermessen des Menschen. Es kann sogar Jahre dauern, bis die beiden in einem Raum verweilen können. Das haben wir alles schon erlebt. Andererseits kann es auch wie bei Jens und mir Liebe auf den ersten Blick sein. Seid Euch darüber bewusst.

Zufriedenheit

Mein Lieblingsbild von unserem Sonnenschein.

Mittendrin

Immer dabei und überall drauf. Solltet ihr Zeitung lesen wollen ist das Eurem Tiger nicht immer lieb, denn ausgerechnet möchte er sich genau darauf jetzt ausruhen. Plant einfach um und verschiebt das Lesen auf einen anderen Zeitraum. Alles andere nützt sowieso nichts. ツ

Tollpatschigkeit

Katzen haben generell Angst vor Wasser. Sie haben auch Angst vor lauten Geräuschen und spüren Gewitter schon weit vor uns. Unverständlich für uns ist es deshalb, warum Lillyfee manches Mal dann nach draußen flüchtet, wenn sie doch solche Angst davor hat. Wie ein gewaschener Pudel kommt sie dann meist nach Hause. Wenn sie dann auch noch gleich schmusen möchte gute Nacht. Erklärt mal einer solchen nassen Lady, dass das gerade keine so gute Idee ist. Da müssen wir Menschen einfach durch. ¯\_(ツ)_/¯

Grazil

Katzen sind edle Wesen. grazil und wunderschön. Im Seitenprofil denke ich mir oft, wie schön nun ein Scherenschnitt von unserer Lillyfee wäre. Das Gesichtsprofil fasziniert uns ganz besonders, weil es so harmonisch ist und Liebenswürdigkeit ausstrahlt.

Weise

Katzen werden etwa 14-20 Jahre alt, weshalb wir meinen, dass eine gewisse Lebenserfahrung nach diesem Zeitraum vorliegt. Die Frage die sich mir stellt ist diese: „Ist unsere Lillyfee weise?“. Eulen sind das doch auch, obwohl diese auch bis zu 19 Jahre alt werden. Also lässt sich Weisheit nicht am Alter ausmachen. Bei weitem nicht. Es ist nämlich die durch Lebenserfahrung oder Abgeklärtheit gewonnene innere Reife. Und das hat unsere Old-Lady definitiv. Unsere Lillyfee ist also weise, das zeigt sie uns jeden Tag.

Begrüßungsritual

Wenn ein der Katze vertrauter Mensch in ein Zimmer kommt, in dem die Katze schläft, begrüßt die Katze ihn meist, indem sie sich auf den Rücken rollt, ihre Beine so weit ausstreckt wie nur irgend möglich, gähnt, die Krallen ausstreckt und einzieht und sanft mit der Schwanzspitze wedelt. Dies ist eine passive, freundliche Begrüßung auf Katzenart, die sie nur gegenüber engen Vertrauten anwendet, da diese Position mit dem Bauch nach oben, das Tier im höchsten Grade wehrlos und angreifbar macht. Diese Geste ist in der Tat eine starke Freundschaftsbezeugung und ein Vertrauensbeweis. Bei uns wendet Lillyfee aktiv die Kopf an Kopfberührung sehr intensiv an. Das ist ihr sehr wichtig. Außerdem hebt sie bei uns den Kopf, öffnet den Mund und gibt ein leises Miau von sich. Wie ein „Hallo“ unter uns. Ich liebe das.

Lautsprache

Die Katze hat das größte Laut-Repertoire aller Lebewesen, mit Ausnahme des Menschen. Sie kann mit den verschiedenen Lauten ihre Befindlichkeiten ausdrücken. Dazu gehört Schnurren, Fauchen, Jaulen, Gurren und manches Mal sogar ein regelrechtes Quaken. Wir sagen dazu Entensprache. Katzen sind halt auch Mehrsprachig sagen wir dann schmunzelnd. Die verschiedensten Formen von Miauen versteht sich von selbst. Ein forderndes Maunzen ist nicht selten.

Sauberkeit

Katzen verwenden viel Zeit darauf, ihr Fell zu putzen, nicht nur um sich sauber zu halten. Die Fellpflege bedeutet aber noch mehr. Zusätzlich zur Reinigung von Staub und Schmutz oder den Resten der letzten Mahlzeit hilft das wiederholte Schlecken, das Fell geschmeidig zu halten, damit es bei Kälte und Regen seine isolierende und wasserfeste Wirkung nicht verliert.

Das Wichtigste zum Schluss

Mir liegt auf dem Herzen, dass Ihr Euch da draußen vor Augen führt, dass die Tierheime schier aus allen Nähten platzen. Falls ihr mit dem Gedanken spielt einen Vierbeiner zu Euch zu holen, dann unterstützt bitte die Rettungsstationen und Tierheime vor Ort. Gebt keinem Züchter Geld für ein Tier. Es ist falsch Tiere zu vermehren und Geld damit zu verdienen, wenn es so viele heimatlose Katzen, Hunde und viele andere Tiere auf der Welt gibt.

Außerdem muss Euch im klaren sein, dass Tiere Geld kosten. Im schlimmsten Fall viel Geld. Nicht jede Katze glänzt von Gesundheit. Das ist bei Menschen genauso. Umso öfter muss dann der Tierarzt aufgesucht werden und das kostet einfach ein Batzen Bares.

Denkt auch daran, dass Katzen 14 -19 Jahre alt werden können. Auch, dass ihr durch ein Tier NICHT einfach spontan in den Urlaub fahren könnt, schließlich braucht ihr eine passende Betreuungsperson, welche in manchem Fall dafür auch Geld bekommt.

Das soll Euch alle nicht abschrecken, denn Tierrettung ist so sehr wichtig. Jeder Mensch soll sich aber im Vorfeld im klaren sein, dass es eine verantwortungsvolle Aufgabe im Leben ist, einem Tier eine artgerechte Heimat zu schenken. Da stehen eigene Bedürfnisse nicht immer im Vordergrund, wenn es um das Wohl des Tieres geht.

Fazit: Euch und Euren geliebten Stubentigern einen tollen Weltkatzentag. 🐈