Autor: Jens

Poesie zum Spahn-Sinn!

Die Menschen fressen Fledermaus
und dadurch bricht der Virus aus!

Das RKI schreit PANDEMIE,
der Staat verfällt in Hysterie!

Die Zahl der Infizierten steigt enorm,
doch ist die Rechenweise nicht konform.

Es wird vermischt was gerade geht,
Hauptsache der SPAHN-sinn sich weiterdreht.

All die, die das dann hinterfragen,
sind Ignoranten, sozusagen!

Verschwörungstheoretiker werden sie genannt,
wer Kritik äußert, wird verbannt.

Scharlatane, Querulanten und so weiter,
die stößt die Lobby von der Leiter!

Liebe Menschheit wacht endlich auf,
sonst geht zugrunde der freie Lebenslauf!

Corona ist nun mal kein Krieg,
auch wenn es Spahn so gerne sieht.

Natürlich solln wir uns die Hände waschen,
um uns nicht mit Viren krankzumachen.

Denn wie bei der Influenza-Welle auch,
gibt’s einen unterschiedlichen Verlauf.

Doch auch hier wird rumge-“Spahnt“,
und mit Panik vor dem Tod gewarnt!

Drum ihr Pharma-Marionettentheater,
geht bitte zügig zum Psychiater.

Hört auf mit dem Panik-Geschrei
und lasst die Menschen wieder frei.

Nur mit Freiheit ist das Leben schön
und lässt die schlimmste Krankheit überstehn!

Stadttauben-Not 🕊

#Corona #Krise #Stadttauben #Hungertod #Massensterben #Leid #Mitleid 🕊🌱

Durch die momentane Krise und die damit leer gefegten Städte, droht den Stadttauben der elende Hungertod. Infolge von Fütterungsverboten der Verwaltungsbehörden, ernähren sich die Tiere im Allgemeinen von Essensresten und Abfällen der Gastronomie und der Bevölkerung.

Aber was passiert nun, wenn dies alles wegfällt?

Die Folgen der nahezu menschenleeren Innenstädte und die Schließung von Restaurants, Cafés und Imbissbuden werden sein, dass die Tiere in den nächsten Wochen somit keinerlei Möglichkeiten haben, etwas Fressbares zu finden. Das führt bei den aktuell bereits stark untergewichtigen Tieren zu einem regelrechten Verhungern.

Hier tatenlos zuzusehen, steht im Widerspruch zum Tierschutzgesetz.

Auch der Deutsche Tierschutzbund fordert die Städte in der aktuellen Situation dazu auf, ausreichend kontrollierte Fütterungsstellen einzurichten, an denen den Tauben artgerechtes Futter, wie Mais, Körner oder Sämereien zur Verfügung gestellt wird.

Für die Versorgung der Tiere könnte die Stadt Einzelpersonen beauftragen, wie zum Beispiel MitarbeiterInnen des Ordnungsamts, TierschützerInnen oder andere freiwillige HelferInnen.

Allgemeine Fütterungsverbote, wie sie in vielen Städten gelten, sind ohne ein alternatives Futterangebot aus Tierschutzsicht generell tierschutzwidrig. In der aktuellen Notsituation wäre zu empfehlen, Verstöße gegen Fütterungsverbote ausnahmsweise nicht zu verfolgen, sofern artgemäßes Futter verwendet wird. Die Tiere vor dem drohenden Hungertod zu bewahren muss jetzt oberstes Gebot sein. Nachzulesen hier.

Wir jedenfalls halten nichts von diesen Fütterungs-Verboten. Denn Leben geht vor. Auch, oder vor allem, das der Tiere. Also geben wir Ihnen artgerechte Nahrung. Zum überleben!

Strassentaube-und-Stadtleben

Stadttauben-Projekt Stuttgart

Stadttauben-Oberhausen

Fazit: Zu guter Letzt – Es gibt laut Tierschützer keine Hinweise dafür, dass Tiere, in diesem Falle Tauben, das Coronavirus übertragen. Leider hält sich dieses Gerücht hartnäckig und stellt damit auch eine Belastung für die Tierheime und Taubenschutzprojekte dar, wenn besorgte Menschen aus Angst einem verletzten Tier nicht helfen oder gar ihr Haustier im Tierheim abgeben. Füttert aber bitte artgerecht und keinen industriellen Müll. 🕊🌱

Die Krise als Chance

#Krise #Krankheit #Spiritualität #Nachdenken #Lernen #Arbeiten #Disziplin ❁ ✾ ✽ ❃ ❋

Verdonnert zu Hause zu bleiben…oder die Chance, einer grundlegenden Lebensstiländerung. Die Umkehr alter Verhaltensmuster, in neuentdeckte, fast grenzenlose Tagesstrukturen.

Unbekannt ist uns das wahrlich nicht, denn es sind Lebensweisen, die wir tief in unserem Innern verankert haben. Was unsere Seele beschrieben mit sich gebracht hat. Als Kinder dürfen wir dies mehr oder weniger ausleben, bis uns das Staatssystem und das Umfeld den Weg vorgibt. Dann wird das Leben rationaler und nüchterner.

„Je oberflächlicher man bleibt, desto mehr verdichtet sich das Sein in ein bestimmtes Etwas.
Je tiefer man blickt, desto formloser, wesentlicher und bedeutender wird das, was man findet.“

Philosophieren, Gedankenspielereien…

Als Kind war ich felsenfest davon überzeugt, dass die Seele aus dem Schwabenländle kommt und hier ihren Ursprung hat. Das ist natürlich Quatsch mit Soße. Das -le ist einfach die Verkleinerungsform, welche das Individuum beseelt, in dem Fall das Wasser, die See. Sehen wir dahinter den Ozean, der sinnbildlich für das allumfassend Ganze steht, entspringt und endet hier wohl alles. Auch wir.

Die Seele ist dem Wasser also wesensgleich. Weil Wasser aber alle Formen annehmen kann, unterscheidet es sich nur in seiner Gestalt, bleibt seinem Wesen jedoch immer treu.

Die schönste Vorstellung dabei sind für mich die Tierleins, welche aus dem See entstammen und sich dort tummeln: Kaulquappen, Fische, Wasserschnecken, Frösche, Larven und Libellen. Sie, wie auch wir, haben unseren Ursprung genau hier.

Aber auch unsere Tierfreunde an Land sind beseelte Wesen. Sie empfinden Angst und Lebensfreude, spezifische Gefühle und Bewusstseinslagen, weshalb es für uns Zauberwaldkobolde absurd ist, diese Spezies zu essen. Undenkbar, mit diesem Wissen.

Jeden Tag erleiden viele 100 000 Tiere einen schmerzlichen Tod, nach einem qualvollen, unwürdigen Leben, wie wenn es sich um Waren handelt. Aber es sind beseelte Wesen.

Sie entstammen dem gleichen Sumpf/Teich wie wir.

Da der Begriff Psyche im altgriechischen Hauch | Atem bedeutet, wird wohl unser aller letzter Atemzug grenzenlos und uneingeschränkt in das Luftmeer übergehen. Die Beschreibung des Todes wird somit als ein Aushauchen der Seele verstanden. Ausgehaucht, nicht ausgelöscht, denn sie kehrt zu ihrem Ursprung zurück, dem Ozean | Luftmeer. Wir alle werden uns hier wiedertreffen.

Da das Christentum von der Unsterblichkeit des Menschen ausgeht, ist es mir nicht ersichtlich, wieso hier die Tiere nicht mit einbezogen werden.

»Denn jedem Lebewesen wohnt eine Seele inne«

So ist mein Vorschlag, dass sich die Religionen tatsächlich mit dem Wesen der Seele befassen und das Verständnis dafür auch begreifen. Denn durchaus stehen bei den Christen zwar die Tiere als Geschöpfe den Menschen besonders nahe. Allerdings haben die Menschen Verfügungsgewalt über sie, essen die armen Kreaturen und nutzen sie als Opfertiere. So kann ich mich keiner Glaubensgruppe zugehörig fühlen.

Seit 1990 besagt das Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 90a): »Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt.«

Empathische Menschen würden keine Paragrafen benötigen, die den Umgang mit einem Tier regeln müssen. Denn wir wissen, dass diese Wesen den Seelenzustand eines Menschen fühlen können. Auch sie können empathisch sein. Wie soll es auch anders sein?

Wir alle entstammen doch dem gleichen Sumpf.

Für Kinder ein wunderbares Thema, da sie unsere aller Seelenherkunft gar nicht unterteilen. Sie machen keine Unterschiede zwischen sich und den Tieren.

Erst die Erwachsenen zerstören dies, denn wenn Kinder den Zusammenhang, zwischen dem Fleisch, das sie essen und den Tieren, die sie kennen, herstellen, geht ein Stück Unschuld verloren.

Deshalb dürfen wir uns hier auf Augenhöhe der Kinder begeben und unsere eigene Handlungsweise hinterfragen.

Es ist Sally, die sich bei uns auf diese Gedankengänge einlassen kann und mit dem Herzen versteht, um was es hier geht. Etwas bedrückt, aber hoffnungsvoll, dass durch diese Krise die Erwachsenen aufwachen. Das ist ihr Hoffnungsschimmer.

Bewusstseinsveränderung

Die Vorstellungskraft, dass die Natur die Möglichkeit geschenkt bekommt, durch diese, unsere Krise, sich von menschgemachter Zerstörung zu erholen ist mit Worten nicht zu beschreiben.

Meereslebewesen holen sich endlich ihren natürlichen Lebensraum zurück. Delfine werden in Häfen gesichtet, Fische finden in brachgelegten Kanälen neue Lebensräume.

  • Durch gestrichene Flüge, atmet der Himmel auf und gewinnt blaue Farbnuancen zurück. Ruhe kehrt ein, die Luft wird sauber und rein.
  • Müllberge reduzieren sich, denn die Touristengebiete kommen zur Ruhe, liegen brach.
  • Die Erde atmet auf, schließlich vergiften wir tagtäglich ihre Lungen. Nun hat sie Zeit weitgehend saubere Luft einzuatmen und Kraft zu tanken.
  • Könnt ihr Euch vorstellen autark mit Umwelt, Tieren und untereinander friedlich zu leben?

Werden wir uns bewusst, dass dies nur pflanzlich, ohne Tierleid und ohne Tierqualprodukte möglich ist. Probiert es aus. 🌱

Fazit: An alle Menschen da draußen: Müssen wir wirklich wachgerüttelt werden, durch solche selbstgemachten Probleme? Warum sind wir nicht bereit vorab selbst unsere Lebensweise umzustellen? Es geht doch um unsere aller friedfertige Zukunft und vor allem auch die unserer Kinder. Denn das kann doch alles kein Zufall sein. Das ist jetzt unsere gemeinsame Aufgabe: Rückschlüsse ziehen und Lebensstiländerungen zum Wohle unserer selbst, unserer Familie und allen Tieren dieser Erde vorzunehmen. Das ist die Message dieser Kriese! Bleibt gesund!🌱 ☯ ☮

 

Unser veganer Leitfaden

#vollwertig #vegan #Individuell #pflanzlich #vollerLiebe #Seelenverwandschaft #Gesundheit ❁ ✾ ✽

Für uns ist es das einfachste der Welt: Aus Überzeugung leben wir vollwertig vegan. Und das, seit bereits  6 + 9 Jahren. Hossa, wie die Zeit vergeht und vorallem, wie die Anzahl der geretteten Tiere dadurch in die Höhe schießt.
Wieviele Tiere durch Dich weiterleben dürfen und welche klimarelevanten Mengen Du einsparst, kannst Du auf den folgenden Seiten berechnen lassen:
Veganrechner
Blitzrechner

Aber wie schaut es denn bei Euch da draußen aus? Wollt Ihr etwas an Eurem Lebensstil verändern? Im besten Fall ohne tierische Produkte? Werdet Ihr Euch so langsam bewusst, dass das Ausbeuten von Mitlebewesen zum stillen Eures Hungers nicht mehr zu rechtfertigen ist? Machen sich die ersten körperlichen Ziperleins bemerkbar?

Unser aller Ziel sollte es sein, Prävention mit unserem Essen zu betreiben, um unsere Gesundheit zu schützen. Aber auch gleichzeitig dem Tier- und Umweltschutz zu dienen.

Wir geben Euch einen kleinen Einblick, in unseren Speiseplan. Mit welchen Lebensmitteln wir uns wohl fühlen. Ganz wichtig: Nehmt nichts als die ultimative Wahrheit einfach so an, sondern hinterfragt, ob es für Euch passt und experimentiert damit. Jeder Körper hat eine andere Vorgeschichte und andere Bedürfnisse. Erstaunlich auch für uns, welch wunderbare Nahrungsmittel wir uns einverleiben.

Hier das Inhaltsverzeichnis dieses Beitrages:

Gewürze

Erst mein Gemüsekobold brachte mir die Künste des Würzens bei. Verzauberte mich mit all diesen geschmacklichen Facetten und Geschmacksnuancen und wir lernen auch nach diesen gemeinsamen Jahren jedes Mal neu hinzu, wenn wir ein uns noch unbekanntes Gewürz gemeinsam testen. Die Kombinationsmöglichkeiten scheinen schier unendlich.

Achtet beim Kauf darauf, dass die Gewürze ohne Geschmacksverstärker, künstliche Zusatzstoffe, billige Füllstoffe und Zuckerzusätze auskommen. Außerdem gibt es Monogewürze, aber auch Gewürzmischungen, welche sich im Alltag rentieren, falls ihr eine bestimmte Geschmacksrichtung erhalten wollt.

Zu unserem fast täglichen Gebrauch gehören:

KurkumaKnoblauch, Zwiebeln, Pepperoni/Chili, Ingwer, Meerrettich, Schwarzer Pfeffer, Cumin Kreuzkümmel, Bockshornklee, Koriander, Majoran, Curry, Muskatnuss, Oregano, geräucherte Paprika, Kala Namak,  Garam Masala.

Hier unsere liebsten Lebensmittel

Grüne Salate

Aus unseren Rezeptbeiträgen kennt Ihr unseren täglichen Gebrauch des wunderbaren Grüns in all seinen Facetten. Salate in allen Variationen ist unsere Chlorophyll-Quelle in diesem Bereich. Aufgepimpt mit Wildkräutern und knackigem Gemüse eine wahre Bereicherung für uns.

Gartenkräuter

Gartenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Salbei, Basilikum, Majoran, Oregano und Thymian.

Grünes Gemüse

Wir lieben unsere Grundgemüse, welche mehrmals in der Woche bei uns vorzufinden sind. Dazu zählen an aller ersten Stelle unser heiß geliebter Brokkoli. Gefolgt von Rosenkohl, Spinat, Grünkohl, Bohnen, Blumenkohl, Lauch/Porree, Erbsen, Chicoree, Fenchel, Gurke, Schwarzwurzeln, Sellerie, Spargel, Topinambur und Wirsing.

Aber auch Champignons werden bei uns in großen Mengen verspeist. Ob roh oder angebraten, beides hat seine Vorzüge.

Hier seht ihr roh marinierte Pilze, welche nicht über 45° erhitzt wurden und demnach all ihre Inhaltsstoffe vorweisen können. Ab und zu eine schöne Alternative zu den herkömmlichen Kochverfahren.

Farbenfrohes Gemüse

Unser buntes Gemüse füllt unsere Zellen mit Pflanzenenergie. Wir lieben die bunte Farbenvielfalt und sind jedesmal verzaubert über die verschiedenen Farbnuancen. Gelber-, roter- und pinkfarbener Mangold, Kohlrabi, Süßkartoffeln, Zucchini und Kürbis.

Aber auch verschiedene Paprika-, Radieschen– und Tomatensorten, am liebsten aus dem eigenen Garten.

Und nicht zu vergessen: Lila-farbenes Gemüse wie Spitz-, weiß-, und Rotkraut, rote Zwiebeln, orangefarbene und lila Urkarotten und natürlich RoteBeete.

Wildkräuter

Eine Besonderheit stellen die Wildkräuter dar. Kraftvoll wachsen sie aus dem Boden empor. Gleich ob Beton- oder Wiesengrund, die zarten und doch kraftstrotzenden Pflanzen gedeihen überall. Köstlich sind sie und ranken sich uns entgegen. Danke möchten wir sagen, für alle wirksamen Stoffe darin, die uns helfen, gesund zu bleiben.

Vogelmiere, Brennnessel und Löwenzahn, Giersch, Gundermann, Kapuzinerkresse, Klee, Ackerschachtelhalm, Vogelmiere und Garten-Ampfer.

Aber auch Bärlauch, Gänseblümchen und Veilchen.

Für die Wintermonate lassen sich die Wildkräuter trocknen und werden dann von uns pulverisiert und/oder klein gezupft. So haben wir auch in der kalten Winterzeit kein Nährwertdefizit in diesem Bereich.

Fermentation

Bei der Fermentation wandeln Mikroorganismen oder Enzyme organische Stoffe um. Sie zersetzen Zucker zu Ethanol, so wie es bei der alkoholischen Gärung von Wein oder Bier geschieht. Bei der Milchsäuregärung wandeln die Bakterien den Zucker in Lactose um. So entstehen zum Beispiel Sauerkraut, Kefir, Tofu oder Kimchi.

Fermentiertes Gemüse

Wie ihr bestimmt durch unsere Rezeptvorschläge erfahren habt, spielt fermentiertes Gemüse in unserem Zauberwald-Küchenalltag eine große Rolle. Undenkbar, dass wir ohne auskommen sollen. Wir sind stark davon überzeugt, dass die Kulturen darin, unseren Darm und somit unser Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Joghurt

Aber auch verschiedene tierleidfreie Joghurt- und Quarkspezialitäten kommen bei uns regelmäßig auf den Tisch. Gerade jetzt im Frühjahr und Sommer, wenn die sprießenden Kräuter einen gewürzten, pflanzlichen Kräuterquark in seiner Nährwertzusammensetzung positiv beeinflussen, möchten wir diese Speise nicht mehr missen. Mittlerweile werden die Joghurts auch teilweise mit Vitamin B12 und/oder Calcium angereichert. Wir wechseln hier bewusst zwischen Soja-, Mandel-, und Lupinenzubereitung

Vitamine

Zitronen verwenden wir sehr gerne frisch über unseren Gerichten. Vitamin C ist wichtig für unseren Körper. Weitgehendst versuchen wir jedoch möglichst regionale Produkte zu kaufen, um unseren innerländlichen Anbau zu fördern.

An vitaminreichem Obst haben wir hier aus dem Garten und der Region Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Pflaumen, Mirabellen, Quitten, Himbeeren, Brombeeren und Träuble/Johannisbeeren. Ab und zu gönnen wir uns eine Bio-Orange aus dem Bioladen, welche wir in vollen Zügen genießen können. Gerade getrocknete Aprikosen sind wichtig, auch als Eisenquelle. Ansonsten kommen wir sehr gut ohne exotische Fruchtimporte aus. Im Grunde verspeisen wir hier in der Zauberwaldküche Obst nur in homöopathischen Dosen. Das könnt ihr selber handhaben, wie es Euch gut tut. Hört auf Euren Körper.

Keimlinge

Durch den Keimprozess steigt die Konzentration an essentiellen Aminosäuren in Hülsenfrüchten und Getreiden. Deshalb auch hier immer wieder verschiedene Zubereitungsarten testen.

Eine optimale Proteinversorgung ist also in einer veganen Ernährung problemlos möglich und lässt sich mit gekeimten Getreide noch optimieren. Die Biologische Wertigkeit steigt dadurch an.

Am Anfang werdet ihr Euch am Einfachsten mit ganz normalen, fast geschmacksneutralen Alfalfa-Sprossen tun, welche Euren Körper mit gesunder Energie versorgt. Alfalfa bedeutet aus dem Arabischen übersetzt „Vater aller Nahrung“ was sich auf den erstaunlichen Nährwert dieser Nahrung begründet. In einem Keimglas angesetzt, könnt ihr bereits nach ein paar Tagen davon naschen. Im weiteren Verlauf könnt ihr die Sorten der Keimsaaten von der Fensterbank erweitern und nehmt peu á peu auch Grünkohl, Kichererbsen, Fenchel, Erbsen, Bockshornklee, Brokkoli und auch Buchweizen hinzu. Alles natürlich in „Keimsaat“-Qualität. Bald werdet ihr herausschmecken, was Euch am liebsten mundet, wie ihr es mit den anderen Lebensmitteln geschmacklich kombinieren und somit regelmäßig in Euren Speiseplan etablieren könnt.

Proteine

Zum Thema pflanzliches, hochwertiges Eiweiß, aber natürlich auch zu den anderen Themen empfehlen wir Euch das Buch von Niko Rittenau „Vegan – Klischee ade!“. Daraus haben wir die folgenden Zahlen entnommen: Zur Berechnung des eigenen optimalen Proteinbedarfs empfiehlt die WHO 0,83 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Wir gehen dabei von dem idealen, also theoretischen Normal- bzw. Idealgewicht aus und nicht von dem tatsächlichen Gewicht.

Bei einer kalorisch passenden Energiedichte und einer vollwertig pflanzenbasierten Ernährungsform ist es absolut möglich die Zufuhrempfehlung an Proteinen zu erreichen. Das heißt, ein Proteinmangel ist in den meisten Fällen durch einen Kalorienmangel hervorgerufen, außer es liegen andere organische Gründe vor.

Hülsenfrüchte sind ernährungsphysiologisch sehr wertvoll und unabdingbar bei einer pflanzenbasierten Ernährungsform. Mitunter auch, weil der relativ hohe Gehalt an der essenziellen Aminosäure Lysin von großer Bedeutung ist. Dieser ist relevant für den Aufbau von Muskelprotein, einigen Hormonen und Enzymen sowie für die Wundheilung und den optimalen Kalzium– und Eisenstoffwechsel im Organismus. Laut WHO benötigt der Mensch 37 mg Lysin pro kg Körpergewicht.

Die Zubereitungsform spielt auch eine gewisse Rolle, da sie die Proteine zum Beispiel aufwertet, aber auch eine Veränderung der Verdaulichkeit in Gang setzt. So kann das Kochen von pflanzlichen Proteinträgern wie den Hülsenfrüchten einige der verdauungshemmenden Stoffe wie Enzym-Inhibitoren drastisch reduzieren und die Verdaulichkeit im Umkehrschluss erhöhen.

Unser pflanzliches Protein decken wir also mit ausreichend Hülsenfrüchten. Anders ist das schier unmöglich. Gekochte rote Linsen schmecken einfach phänomenal, aber auch weiße Bohnen, rote Bohnen, Kichererbsen und gering verarbeitete Produkte wie Sojabohnen, Tofu und Tempeh.

Hülsenfruchtpasta in den verschiedensten Sorten bringen Abwechslung in den Speiseplan.

Gleichwohl auch Sojamilch im Müsli oder Sojajoghurt mit Haferflocken zum Frühstück geben einen guten Start in den Tag.

Vollkorngetreide ist ein wichtiger Bestandteil in der veganen Ernährung. Vollkornhaferflocken setzen wir gerne für Plätzchen ein, welche ein hochwertiges, pflanzliches Fingerfood für unterwegs darstellen.

Vergesst auch nicht die wertvolle Hirse in Eurem Speiseplan.

Vitamin B12

Vegan lebende Menschen sind nicht die einzige Personengruppe, der unter anderem Vitamin B12 fehlt und die diese als Nahrungsergänzungsmittel zuführen sollte. Das liegt an der heutigen Anbauweise, bzw. der durch Pflanzenschutzmittel zerstörten Bodenqualität. Das natürliche Bakterium B12 kann daher über die ursprüngliche Nahrung nicht mehr in ausreichender Menge im Darm aufgenommen werden. Das gilt auch für die Nutztiere, welche B12 und andere Vitamine/Nährstoffe/Mineralien daher supplementiert bekommen um diese dann dem Menschen über ihr Fleisch zuzuführen. Wie paradox! Denn die von der konventionellen Ernährung strapazierte und verklebte Darmoberfläche, ist nicht mehr in der Lage ausreichend Vitamine und Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen. Weshalb die B12 Zufuhr gerade auch bei Tierqual-Verzehrern hier nicht gewährleistet ist.

Weitere wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie zum Beispiel Vitamin B2,Vitamin D, Kalzium, Zink, Selen, Jod, und Eisen entnehmt ihr bitte lobbyunabhängiger Fachliteratur.

Die Sojalüge

Das Thema Soja spaltete die Gemüter. Wer überhaupt keinen Bezug zu der Sojabohne findet und sich damit nicht anfreunden möchte, kann auf andere Produkte zurückgreifen, wie Erzeugnisse auf Basis von Erbsenprotein und entöltem Sonnenblumenkernmehl, oder auch auf Pflanzenjoghurts, aus Mandel oder Lupinen, zurückgreifen.

Die Sojabohne an sich ist eine Hülsenfrucht unter vielen, die jedoch im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten mehr Protein, mehr Fett und weniger Kohlenhydrate enthält. Durch die darin enthaltenden Isoflavone, steht von mancher Quelle der Vorwurf im Raum, dass die Sojabohne negative, gesundheitliche Effekte mit sich bringt.

Auf der gesundheitlichen Ebene spielt es jedoch überhaupt keine Rolle, auf Soja zu verzichten. Wir empfehlen Euch dringend, Euch in die Fachliteratur einzulesen. Niko Rittenau widmet diesem Thema ein ganzes Kapitel in seinem Buch. Erkundigt Euch.

Vorallem Gegner der veganen Lebensweise, bringen hanebüchene Thesen über die Zerstörung des Regenwaldes, aufgrund der veganen Lebensweise und dessen überdimensionalen Konsum heraus. Ein durchschnittlicher Bürger bei uns verzehrt jedoch einen verschwindend geringen Teil als  Sojaprodukte. Wir können das als überlangjährige Veganer durchaus bestätigen.

Keiner der gängigen Produzenten von Tofu, Sojamilch und anderen Sojaprodukten für den menschlichen Verzehr bezieht Soja aus Gebieten des Regenwaldes.

Der allergrößte Teil des von dort stammenden Sojas wird zur Fütterung von Nutztieren für die Fleisch-, Milch-, Käse-, und Eierproduktion verwendet und somit nur indirekt vom Menschen verbraucht. „Direkt“ in unseren Augen jedoch, wenn sich jeder Tierleidernährer darüber bewusst ist. Denn dadurch findet die Zerstörung der Tropen statt. Nur so!

Gesunde Fette

Fakt ist: Das Wissen rund um die Omega-3-Fettsäure namens Alpha-Linolensäure und der Omega-6-Fettsäure namens Linolsäure ist äußerst wichtig, denn diese beiden Fettsäuren müssen in ausreichender Menge und im richtigen Verhältnis über die Nahrung zugeführt werden, um die Gesundheit zu gewährleisten.

Niko Rittenau beschreibt die wichtigsten Zusammenhänge in seinem Buch, weshalb wir Euch dringend dazu raten, Euch mit diesem Thema auseinanderzusetzen. So empfielt er ein Mikroalgenöl. Die Berechnung des Mindestbedarfes an ALA entnehmt ihr bitte der vorgeschlagenen Lektüre. Das würde den Rahmen hier sprengen.

Nüsse und Samen sind im Rahmen einer vollwertigen pflanzlichen Ernährung der ideale Fettlieferant und sollten isolierten Pflanzenölen vorgezogen werden. Pflanzenöle müssen bei gesunden Menschen nicht aus dem Speiseplan gestrichen werden, aber sie sollten im Rahmen der Kalorienbilanz nicht zu Lasten des täglichen Nuss- und Samenverzehrs gehen.

Nehmt also Nüsse und Samen in Euren Speiseplan mit auf. Kürbiskerne, Sesam, Pistazien, Mandeln, Haselnüsse, Hanf– und Leinsamen beinhalten wervolle Fettsäuren. Aber auch Sonnenblumenkerne und vorallem Walnüsse.

Dr. Michael Greger schlägt hier übrigens vor, Eier in Rezepten durch ein Leinsamenei zu ersetzen. Das funktioniert tatsächlich und ist deshalb auch sehr interessant, da den geschroteten Leinsamen darin, trotz Hitze beim Backen, der Großteil der Omega-3-Fettsäuren und der Lignane erhalten bleiben. Probiert es aus.

Seitan

Seitan bekommt uns gut und wir stellen mit dem Pulver sehr viel selber her. Gleichwertige Fertig-Produkte sind etwas teurer, jedoch in großer Vielfalt in unterschiedlichsten Formen zu kaufen.

Weitere Zaubermittel in unserer Küche

Hefeflocken, Bio-Sojasoße, BalsamicoEssig, GemüseBrühe, Kichererbsen-, Hanf-, und Hirsemehl, Bio-Erdmandeln, pflanzliches Proteinpulver, La Vita-Saft, Vitamin D, Vitamin B12.

Zubereitungsformen

In seinem Buch „How Not to Die“ beschreibt Dr. Michael Greger eine Methode, die als Hacken- und Warten-Technik beschrieben wird. Dabei können alle Personen, die auch über gekochten Brokkoli oder Rosenkohl die Maximalmenge an ITC´s, die sogenannten Isothiocyanate, erhalten wollen, profitieren.

Im Grunde sind ITC´s natürliche Pestizide zum Schutz der Pflanze vor Mikroorganismen und Insekten. Wie sich aber herausgestellt hat, profitieren auch wir Menschen gesundheitlich davon. Es handelt sich um Senföle. Diese Stoffe sind nachgewiesener Maßen antiviral und sollen den Krankenverlauf bei manchen Krebsarten positiv unterstützen.

Das Ziel  in der Gemüsezubereitung sollte also lauten: So viel als möglich ITC´s in den Kreuzblütlern entstehen zu lassen, um gesundheitlich zu profitieren.

Zwischen dem Schneiden und der weiteren Erhitzung sollen dabei 40 Minuten vergehen, damit die Kreuzblütler ausreichend ITC´s bilden können. Eine zeitsparendere Methode wäre es, einfach in das gekochte Gemüse, etwas rohe Kreuzblütler zuzugeben. Dann geht ihr auf jeden Fall auf Nummer sicher. Gebt am Ende wie immer bei uns etwas Zitronensaft oder Essig über das Essen. Das Verstärkt den Effekt. Das Buch ist übrigens sehr empfehlenswert, wenn ihr Euch mit dem Thema näher befassen möchtet.

Unsere Ernährungsrichtlinien

Durch krankheitsbedingte Vorgeschichten, halten wir uns überwiegend an die Empfehlungen und Ernährungsrichtlinien von Dr. Neal D. Barnhard, der uns mit seiner allumfassenden Ernährungsmethode überzeugt und uns körperliches Wohlbefinden damit beschert. Sein allgemeiner Grundsatz beruht auf folgender Empfehlung: „Kaufen Sie Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs. Vermeiden Sie alle tierischen Produkte und verwenden Sie pflanzliche Öle nur in minimalen Mengen. Bevorzugen Sie Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index (GI)“.

Dr. Esselstyn ist einer der bekanntesten Ärzte weltweit, der auch schwerste Herzerkrankungen mit einer speziellen Ernährung heilen kann. Mit seinem Ernährungskonzept lassen sich Herzerkrankungen vorbeugen, das Fortschreiten stoppen und die Folgen tatsächlich wieder rückgängig machen. Die Ernährung ist rein pflanzlich, sehr fettarm und äußerst nährstoffreich. Den Erfolg seines Ernährungskonzepts hat Dr. Esselstyn in mehreren Langzeitstudien beweisen können. Wir lieben seine Bücher und haben uns zu Anfang hier Inspirationen geholt. Vorallem haben auch seine Tochter und seine Frau an den Rezeptbüchern mitgeschrieben. Nach einer Weile geht die Zubereitungsform in Herz und Blut über, weshalb wir zum jetzigen Zeitpunkt frei aus der Zauberwaldfeder in der Küche experimentieren.

Inwieweit diese Konzepte zu Euch passen, solltet Ihr für Euch herausfinden. In unserem Bücher- und Filmeregister sind einige hervorragende Bücher aufgeführt. Schaut hier gerne nach.

Bio

Der Kauf von Bio-Produkten macht Sinn. Sowohl für unsere Gesundheit, als auch für unsere Mutter Erde. Das staatliche Bio-Siegel setzt das Mindestmaß fürs Öko-Essen. Demeter-Hersteller leisten mit der Biodynamischen Wirtschaftsweise erheblich mehr als die EU-Bio-Verordnung vorschreibt. Das kommt auch hier der Qualität der Lebensmittel ebenso zu Gute wie der Umwelt. Trotzdem werden hier Tiere benutzt. Zwar kommen Biologisch-Dynamische Präparate aus Kräutern und Mineralien zum Einsatz, aber eben auch Kuhmist. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte unterstützt den veganen friedfertigen Landbau bei Lebe-Gesund, oder kauft bei Landwirten, die ihren Hof auf tierleidfrei umgestellt haben, denn die bio-vegane Landwirtschaft kommt komplett ohne Nutztiere und ohne tierische Produkte aus. Erkundigt Euch, ob es in Eurer Wohnortnähe vielleicht eine bio-vegane SoLaWi gibt.

Pflanzliche Lebensweise

Eine aktuelle amerikanische Studie besagt, dass mit dem Veganismus 390 Millionen mehr Menschen ernährt werden könnten. Das sind ungreifbare Zahlen. Bislang geht ein Drittel der Lebensmittel, die von Landwirten in den USA produziert werden, durch Verderb oder ineffektive Lieferketten verloren. Ein weiterer Faktor, der zur Lebensmittelverknappung führt ist natürlich die hohe Nachfrage an Tierfuttermitteln. Der Anbau von Futterpflanzen in Kombination mit der Tierhaltung selbst frisst die meisten Ressourcen. Nachzulesen (auf englisch) hier und hier.

Fazit: Das Ergebnis daraus besagt, dass die USA alle 327 Millionen Amerikaner (plus hypothetische 390 Millionen mehr) ernähren könnte, wenn sie auf eine vegane Ernährung umstellen würde!

In Deutschland wurden im Jahr 2017 57,2 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen für den Anbau von Futterpflanzen genutzt, nur 26,9 Prozent für pflanzliche Nahrungsmittel. Viele Länder in Europa, darunter auch Deutschland, können ihren Bedarf an Futtermitteln nicht im eigenen Land decken und müssen Futtermittel aus dem Ausland importieren. Die Fleischproduktion beansprucht deshalb auch Agrarflächen in Übersee. Im Zentrum steht hier vor allem die Produktion von Soja in Südamerika. Deutschland beanspruchte im Jahr 2015 durch den Import von Futtermitteln für die eigene Nutztierhaltung im Ausland insgesamt fünf Millionen Hektar. Man spricht hierbei von einem Flächenimport oder einem „virtuellen Landhandel“, das gleiche gilt auch für Wasser! Nachzulesen hier und hier!
Vergessen darf man hierbei nicht die Verschmutzung von Böden und Grundwasser durch die Entsorgung der Exkremente auf die Felder. Nitrate, Arzeneimittelrückstände und andere Stoffe gelangen in großen Mengen ins Grundwasser und müssen aufwendig herausgefiltert werden. Doch auch der Boden wird durch Überdüngung zerstört, bis er nicht mehr zur Erzeugung von Nahrungsmitteln genutzt werden kann.

Dies sind nur zwei Paradebeispiele. Umzuwälzen selbstverständlich auf alle anderen Länder auch!

Nein danke

Palmöl ist für uns das absolute no-go unter den Zutatenlisten. Unverständlich wie manche Hersteller dieses immer noch verwenden. Haltet auch hier Eure Augen auf, denn es geht wie immer um viel Geld. Sehr viel Geld. Und die Produzenten behalten es teilweise immer noch bei. Als Beispiel die Nuss Nougat Creme Nutwave von Attila Hildmann. Hier habt ihr eine Schoko-Creme komplett ohne Palmöl. Mit gerade Mal vier Zutaten. Im Umkehrschluss schafft es dann die Firma Veganz nicht ihre Schokocreme palmölfrei herzustellen. Und nicht nur bei diesem Produkt. Also lest Euch bitte auch bei bio veganen Produkten immer die Zutatenlisten durch. So etwas sollte nicht unterstützt werden.

Auch Avokados spielen bei unserer überzeugten Lebensweise absolut keine Rolle, da wir diese Frucht weder konsumieren, als auch jemals kaufen werden. Zu negativ ist hier die Ökobilanz. Wir verstehen den Hype darum überhaupt nicht. 

Convenience-Produkte

Verarbeitete vegane Produkte sind, wie ihre mit Tierleid produzierten „Originale“, aufgrund ihres oftmals hohen Gehalts an Salz, zugesetzten Fetten, Weißmehl und Zucker sowie ihrer oft hohen Kaloriendichte bei gleichzeitig niedriger Nährstoffdichte, stark zu reduzieren. Jedoch gilt auch hier: „Die Dosis macht das Gift“.

Für den Einstieg in die tierleidfreie Lebensform, gibt es pflanzenbasierte Alternativen. Auch wir nutzen diese, wenn uns danach ist und beobachten die Entwicklung in diese Richtung sehr positiv. Lasst Euch bitte nicht von den Medien beeinflussen, dass diese Produkte aus so vielen Zutaten bestehen und aus dem Chemiebaukasten stammen. Auch wenn es mehr Zutaten sind, so sind diese doch pflanzlich, ohne Genmanipulation, ohne Arzneimittelreste, ohne Hormone und somit keinesfalls ungesünder wie die Tierqualprodukte.

Noch eine Bitte zum Thema der öffentlichen Berichterstattung zur pflanzlichen Ernährung: Hört nicht auf diese von der Tierquallobby verbreiteteten Falschinformationen. Eine  ausgewogene pflanzliche Ernährungsform ist für jedes Alter und jede Lebensphase geeignet und am gesündesten. Da diese aber für Umsatzeinbußen in den entsprechenden Tierqualbetrieben und der Pharmaindustrie sorgt, wird Vegan als gefährlich und ungesund dargestellt. Schaut einfach mal offen ins Netz und besonders virtuell über den Teich nach Amerika, dort sind sie in diesem Bereich viel weiter und in der größten Ernährungsgesellschaft wird diese unsere Lebensweise uneingeschränkt empfohlen.

Ein liebevolles Miteinander 

„Gemeinsam im Alltag 5e gerade sein lassen“. Wenn zu viele Vorhaben beim Umstieg auf die vegane Lebensweise von jetzt auf gleich umgesetzt werden sollen und auch von der Außenwelt wenig hilfreiche Tipps kommen, geraten manche Menschen ins Straucheln, was gar nicht sein muss. Mut zur Lücke und vor allem Menschen um einen, die diesen liebevollen Weg schon eingeschlagen oder den Umstieg schon hinter sich haben. Das gibt Kraft und Sicherheit im eigenen Tun. Es gibt in jeder Gegend Tierrechtsbewegungen, oder vegane Gruppen, die sich über neue Gesichter freuen. Die Euch dabei unterstützen, wenn ihr Hilfe im Alltag benötigt. Auch im Netz findet Ihr viel Unterstützung, Schaut zum Beispiel bei Veganstart, Veganuary nach. Zu empfehlen ist auch Provegan von Dr. med. Heinrich mit vielen Hintergrundinformationen. Habt Euch gern. 

Hoffentlich konnten wir Euch weiterhelfen und motivieren, die vollwertig, individuell fettfreie, pflanzenbasierte Lebensweise auszuprobieren. Und nun, viel Spaß beim experimentieren und genießen, mit vielen positiven Erfahrungen die Ihr dadurch erleben werdet. 🌱

 

Fankultur oder Fanatismus!

Zurzeit wieder in aller Munde, was in den Stadien so passiert. Ausgrenzung, Hassparolen und weitere absolut unsoziale und antidemokratische Äußerungen machen die Runde und gehören mittlerweile dazu, wenn man Fußballspiele anschaut.

Aber wofür sind die Fangruppierungen eigentlich im Stadion? Für mich sind sie für die Stimmung verantwortlich und nicht um Politik zu machen. Natürlich können Sie Missstände ansprechen, aber nicht ihren Fan-Egoismus über Menschenrechte stellen.
Hoffenheim zum Beispiel hat eben keine 120 jährige Tradition, aber der Verein wurde aufgepäppelt und zwar ohne Schwarzgeld und sonstige Schiebereien. Da spielt es auch keine Rolle, ob das Geld von einem einzigen kommt, oder von vielen Sponsoren. Ohne die ganzen Geldgeber stände der FCB auch nicht da, wo er jetzt steht. Wenn dann wegen so etwas Menschen ins Fadenkreuz genommen werden, sorry, das ist das Allerletzte. Gerade der FCB steht für Toleranz und Respekt und das gilt für Alle. Aber die sogenannten Fans machen da doch wohl Unterschiede und treten ihren Verein mit Füßen!

Konzentriert auf Euch auf die wunderbare Fankultur und beschert den Zuschauern und Spielern damit Gänsehaut. Dafür gibt es Anerkennung und um eure Stimmung ins Stadion zu bringen, bekommt ihr die Kurventickets für wenig Geld. Das ist die Anerkennung des Vereins für eure unzähligen Stunden, die ihr für ihn opfert.

Nun setzt das doch nicht aufs Spiel, indem ihr meint, Politik machen zu müssen, nur weil euer Ego angekratzt ist. Nachvollziehen kann das eh kein Mensch, was dieser Mist soll. Liebend gerne könnt ihr Banner und Plakate zeigen, die für Achtung, Respekt und Toleranz stehen. Das ist auch ein Statement für die Jugend und sorgt für eine positive Stimmung.

Fußball ist ein Familienfest, macht es nicht kaputt. Feiert mit Pauken und Trompeten, aber immer mit dem nötigen Respekt und ohne Hass. Und ohne dass andere zu Schaden kommen, also auch ohne diese beschissene Pyrotechnik. Die könnt ihr gerne in eurem Zimmer abfackeln, aber sorgt nicht für Atemnot im Stadion!

Liebe Fangruppen, besinnt Euch darauf, euren Verein anzufeuern, im Stadion die Stimmung anzuheizen mit Gesang, Trommelwirbel und atemberaubender Choreografien. Alles andere könnt Ihr gerne mit den Fanbeauftragten oder vor der Geschäftsstelle mit eurem Verein ausdiskutieren.

Aber im Stadion, wo Kinder und Heranwachsende alles mitbekommen, hat der Mist, den ihr da gerade wieder veranstaltet, nichts zu suchen!

Meine Konsequenz, ich werde aus allen Fanclubs austreten, denn ich unterstütze dieses Vorgehen nicht und verzichte lieber auf Karten, die ich sonst entgegen meinem Gewissen erworben hätte! ⚽

Fremdschämen und wütend sein!

Es ist mir so zuwider und ich schäme mich dafür, dass aus der eigenen Familie, solche Kommentare kommen. Es sollte jeder froh sein, dass es in Deutschland eine soziale Grundsicherung gibt und nicht solche rechte Hetze betreiben:

Holt immer mehr ins Land. Langsam frage ich mich sowieso, ob ich noch in Deutschland lebe. Für mich ist das bald Ausland. Alle haben was zu sagen, Gesetze werden ignoriert, Geld falsch eingesetzt. Früher reichte es aus, wenn der Mann arbeiten ging und die Frau für die Familie da war. Heute MUSS die Frau mit arbeiten gehen, der Mann einen zusätzlichen Job ausüben. Sonst ist das kein Leben. Selbst Rentner müssen hinzuverdienen.

Dazu dieses Bild:

Was haben diese Themen mit „Islamistischer Gottesstaat“ zu tun?

Das erinnert stark an Nazi-Deutschland, damals waren ja die Juden schuld an der Situation im deutschen Reich!

Für diese soziale Misslage ist der deutsche Staat mit seinem unsinnigen Bildungssystem verantwortlich und die Wirtschaft mit der asozialen Sucht nach Gewinnmaximierung auf Kosten der Angestellten/Arbeiter. Und natürlich auch die einzelne Person, wenn Sie in der Lage ist für ihren Lebensunterhalt aufzukommen, aber es nicht für notwendig hält und lieber dem Staat zu Lasten liegt. Dann aber beschweren, dass es ja so wenig ist und vergessen, dass man eine Wohnung und Auto hat und genug zum Überleben. Denn genau dafür ist diese Grundsicherung da und nicht um in Saus und Braus zu leben. Ansonsten hat jeder die Chance etwas hinzuzuverdienen. Natürlich gibt es auch krankheitsbedingte Sozialfälle, wobei aber hier zu bedenken ist, ob man da durch eine Änderung seiner Lebens- und Ernährungsweise dies positiv beeinflussen kann. Ich kenne viele Fälle, indem es eher scheint, man ruht sich auf dem Sozialsystem aus und meckert dann noch rum!

Wer gegen Flüchtlinge hetzt, sollte mal sein Leben hinterfragen und warum diese Menschen hierherkommen! Die hochentwickelten westlichen „Industrienationen“ fressen denen ihre Lebensgrundlage auf und zerbomben ihre Heimat! Es ist nicht mehr als gerecht, wenn diese Erdbewohner dann in unserem Land aufgenommen und versorgt werden. Es ist unsere Pflicht!

Dann diese Gejammer wegen finanzieller Unausgeglichenheit mit den „Ausländern“ zu begründen ist doch lächerlich. Wenn man das Elend sieht, was wir den Menschen antun sollten wir vor Scham im Erdboden versinken. Sie verrecken elendig, weil wir alles zerstören und unseren Wohlstand sichern! Dort gibt es keine Grundsicherung, kein ALG II, keine Sozialstationen usw.! Also seid gefälligst froh, dass es sowas hier in Deutschland gibt! Ansonsten rate ich jedem, lebt doch mal für paar Wochen in den Flüchtlingslagern oder zerbombten Städten.

Bildung und Intelligenz scheinen aber vorteilhaft zu sein, um die Zusammenhänge zu begreifen. Denn nur so, kann rechtspopulistischen negativen Kampagnen entgegengewirkt werden.

Und wer sich wünscht, dass alle dahin gehen sollen, wo sie herkommen! Viel Spaß in eurem Leben. Denn dann könnte „Euer“ Deutsches Reich, ähhhh Deutschland, dicht machen!

Fazit: Packt Euch an die eigene Nase und überlegt was ihr für unser aller Land tun könnt. Zeigt nicht auf andere, um die eigene Unfähigkeit zu überspielen! Seid dankbar für das, was in diesem Land möglich ist. Aber dies gilt für alle! ☮ ☯

Wildkräuter-Lasagne

#Wildkräuter #gesund #wild #frei #fastfettfrei #vegan #Heilung #Liebe ✿ ❁ ✾ ✽ ❃ ❋

Die ersten Frühlingskräuter strecken ihre zarten Blätter gen Himmel, um die Kraft der warmen Sonnenstrahlen zu erhaschen. Diese Wildpflanzen eignen sich hervorragend für neue Geschmackserlebnisse. Da wir uns nicht entscheiden können bei all dem frischen Grün, möchten wir heute eine Wildkräuter-Lasagne zubereiten, in welcher wir viele dieser bezaubernden Wildkräuter verarbeiten.

Energie werden wir dadurch erlangen und regelrechte Geschmacksexplosionen erleben.

Wir sammeln dafür Löwenzahn, Brennnessel, Vogelmiere, Salbei und Schnittlauch frisch von der Wiese.

Zutaten

Pastateig
(4 Portionen)

  • 265 g Hartweizengrieß
  • 150 g Weizenmehl
  • 109 ml Wasser kalt
  • 2 EL Olivenöl
  • Prise Salz

Füllung
(2 Personen)

  • Eigene Käse-Sahne-Soße
  • 250 g Spinat nach Gusto
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Schale Champignons
  • 2 Stauden Broccoli
  • 2 Hände Wildkräuter nach Bedarf
  • 2 Zwiebeln
  • Knoblauch, Ingwer, Kurkuma frisch
  • Gewürze
  • Leinsamen (optional)
  • Hefeflocken (optional)

Zubereitung

Alle Teig-Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Hand für ca. 10 min verkneten, bis vom Grieß keine Körner mehr zu spüren sind und ein glatter Teig entstanden ist.

Den Teig zu einer Kugel formen, mit Frischhaltefolie umwickeln und anschließend für eine Stunde ruhen lassen. Am besten bei Zimmertemperatur und nicht im Kühlschrank.

Alle Gemüsezutaten in mundgerechte Stücke schneiden.

Den Spinat mit den Wildkräutern kurz in Gemüsebrühe blanchieren und auch den Broccoli bissfest garen. Wenn ihr mögt, könnt ihr das Wildkräuter-Special-Gemisch gerne im Mixer pürieren. Dann wird es ganz fein und zart. Würzt es mit Kräutern nach Belieben.

Reibt außerdem Knoblauch, Ingwer und Kurkuma.

Die Zwiebeln und Frühlinszwiebeln mit Knoblauch, Igwer und Kurkuma fettfrei in einer gut beschichteten Pfanne anbraten und die Champignons hinzufügen. Gegen Ende den Broccoli beigeben und alles würzen.

Hier seht ihr die Zutaten unserer Käse-Sahne-Sauce.

Danach den Teig in vier gleichgroße Teile trennen und mit einer Pastamaschine oder dem Nudelholz verarbeiten.  Unsere eigene Auflaufform ist recht schmal mit den Maßen von 24 cm x 9 cm. Deshalb haben wir die Teig-Platten genau in diese Form gebracht. Mit einer Schablone übrigens.

Wir haben außerdem unsere Lasagne-Platten vorab zwei Minuten in siedendem Wasser köcheln lassen.

Da aus unserem selbst zubereiteten Kräuterjoghurt über Nacht ein feiner Quark entstanden ist, möchten wir unsere Lasagne damit aufpimpen. Das ist aber nicht notwendig und es reicht dafür auch einzig  unserer Käse-Sahne-Sauce.

Schichtet die Lasagne nach herkömmlicher Art in der Auflaufform zusammen: Die Spinat-Kräuter Masse, das Champignon-Brokkoli-Gemüse, dann die tierleidfreie Käse-Sahne-Soße und die selbstgemachten Lasagne-Platten im Wechsel.

Für eine krosse Krusste geben wir frisch geschrotete Leinsamen, Hefeflocken und etwas Wasser über den Auflauf. Frei Schnauze können wir Euch berichten, dass unser Fingerspitzengefühl uns und Euch einen wahren Käseersatz damit präsentieren werden.

Da wir noch einige Wildkräuter-Lasagne-Platten vorrätig haben, wird die darauf folgenden Tage eine tierleidfreie, sozusagen „echte“ Lasagne hergestellt. 

Einen Teil unserer Kräuter geben wir frisch in unseren Salat um einen energiereichen Wildkräutersalat zu erhalten.

Fazit: Die grüne Wildkräuter-Lasagne ist definitiv nicht nur für Ökofreaks angedacht. Das Auge isst einfach mit und erfreut sich dieses Mal bestimmt an den ultra grünen Farbnuancen. Alternativ haben wir Euch eine „klassische“, jedoch tierleidfreie Variante mit unseren grünen Teigplatten präsentiert. Euch wird bestimmt eine der beiden Variationen zusagen. Wir würden uns darüber freuen. Viel Freude damit. Go vegan. 🌱

Low-Carb-Brötchen

#LowCarb #fettfrei #Zauberwald-Erfindung #einzigartig #Proteinreich #simple #knusprig ❁ ✾ ✽ 

Wir lassen Euch heute an einer Testreihe rund um Seitan mitwirken. Wir versichern Euch, dass ihr dieses Rezept sonst nirgends finden werdet, da es zu 100% aus der Zauberwaldfeder entstammt. Deshalb bitten wir Euch auch, es dementsprechend zu würdigen und uns beim Teilen zu erwähnen, da wir auch gerne an den Erfahrungen anderer teilhaben möchten. 

Meistens greifen Menschen auf die üblichen Low-Carb-Rezepte zurück, wenn Ihnen wichtig ist, möglichst kohlenhydratfrei zu leben. Dadurch erhöht sich jedoch auch immer der Fettgehalt extrem. Zumindest bei den üblichen Rezepten. Für uns ein no-go, da wir unsere Zellen nicht verfetten möchten, weshalb wir in der Zauberwald-Küche etwas herumtüfteln, um etwas zu schaffen, was unseren Erwartungen entspricht.

Das Endergebnis ist ein proteinreiches Brötchen oder Baguette, welches wenig Kohlenhydrate und fast kein Fett aufweist. Vielleicht ist dieses Rezept etwas für Euch und ihr wollt es gerne mal testen.

Zutaten

  • 250 g Seitanpulver
  • 300 ml Gemüsebrühe palmölfrei natürlich
  • Paprikapulver
  • Pfeffer
  • Kurkumapulver
  • Chilipulver
  • Zwiebel, und Knoblauchpulver
  • Kräuter: Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Oregano

Zubereitung

Jedes Seitan-Pulver hat eine andere Nährwertzusammenstellung und verhält sich dementsprechend anders. Weshalb wir Euch hier empfehlen Euch an die Zubereitungs-Anleitung auf der Verpackung zu halten. Habt ihr das Pulver jedoch in einem Unverpacktladen erworben, geben wir Euch unsere Zubereitung an die Hand. Probiert es aus und variiert im Notfall mit den Zutaten.

In das trockene Seitanpulver geben wir die genannten Gewürzmischungen und Kräuter

Dann kommt die Brühe hinzu. Vermischt alles mit dem Knethaken oder Euren Händen, bis alles zu einer Masse verschmolzen ist. 

Teilt die Teigmasse in gleichgroße Stücke.

Unser Geheimtipp: Ummantelt Eure Teigportionen kräftig mit geräuchertem Paprikapulver. 

Wir möchten Euch aber auch ein nicht ganz gelungenes Experiment aufzeigen: Mit Sicherheit sehen diese Brötchen perfekt für das Auge aus. Jedoch sind sie innen sehr teigig gewesen. Weshalb wir Euch nicht empfehlen, den Seitan Teig in original Brötchengröße vor dem Backvorgang zu formen. 

Auf dem unteren Bild seht ihr regelrechte Teigklümpchen, welche jedoch zu einem perfekten Ergebnis führen.

Gebt den Teig in den vorgeheizten Backofen, Ober-, Unterhitze bei 190°. Schaut nach 20 Minuten in den Ofen und entscheidet über den weiteren Verlauf. Die Teiglinge brauchen Zeit um aufzugehen, aber auch dann eine gewisse Bräune, für die Knusprigkeit.

Entweder lasst ihr Eure fluffigen Riesenbrötchen einfach blanco…

…oder bestreut sie vor dem Backen mit Sesam, Leinsamen, Hefeflocken und Nüssen.

Die Döner-Füllung bleibt Euch überlassen. Wir haben uns am Original orientiert und dafür viel frisches Gemüse geschnippelt..

Da der Gemüsegnom heute einen unendlichen Bedarf an Proteinen ankündigt, wird noch Seitan-Geschnetzeltes für die Füllung angefertigt.

Außerdem gibt es ein ultra leckeres, tierleidfreies Tzatziki nach Zauberwald-Gusto.

Für jeden Fitnessfreak ist dieser Burger das ultimative Must-have. Falls ihr Euch unsicher seid, probiert es einfach aus. 

Hier haben wir das Seitan-Baguette ganz einfach mit Belugalinsen und einem proteinreichen-Sößchen genossen.

Dazu gibt es wie immer im Zauberwald einen frischen, grünen Salat

Fazit: Die Brötchen verwenden wir als Low-Carb-Version für ein Döner-, oder Burger-Brötchen. Ihr werdet erstaunt sein, wie easy die Zubereitung und Weiterverarbeitung dieser Proteinbombe von Statten geht. Versucht Euch daran und gebt uns Bescheid, ob es Euch gemundet hat. Ein Tipp: Wenn ihr den Seitan ganz klein schneidet, werdet ihr mit derselben Zubereitung tierleidfreie Chicken-Wings erhalten. Verspeist es aber immer noch am gleichen Tag. Ein Tag später ist die Masse zäh und kaugummiartig. Wir sind gespannt auf Eure Erfahrungen dazu. Go vegan. 🌱

Bärlauch-Pralinen

#Pralinen #Bärlauch #tierleidfrei #Hirse #Gemüse #Linsen #Gewürze #Kräuter #Fest ❁ ✾ ✽ ❃ ❋

Die Natur ist im Wandel. Das Frühjahr steht kurz bevor und wir finden die ersten schmalen, hellgrünen und zarten Bärlauchblätter in unserem Zauberwald. Das Knoblauchgewächs erfüllt die Luft mit seinem würzigen Geruch. Bärlauch ist sooo gesund und schmeckt auch noch richtig gut. Erkundigt Euch bitte vor der Ernte dieses Frühlingskrauts, worauf ihr beim Sammeln achten müsst und welche Verwechslungsgefahren mit anderen Wildpflanzen bestehen.

Laut unserer Internet-Recherche kräftigt Bärlauch unseren Körper durch Vitamin C, Magnesium und Eisen. Geschmacklich ähnelt er ja dem Knoblauch, jedoch hinterlässt der Bärlauch wenige, bis fast keine Gerüche. Auch soll die Fließfähigkeit des Blutes verbessert werden. Dank einer Aminosäure bekämpft Bärlauch Magen- und Darmbakterien, ist wirksam gegen Blähungen und krampfartige Schmerzen. Durch die antibakterielle Wirkung beschleunigt die innere und äußere Anwendung zudem die Heilung von Wunden. Das klingt doch prima.

In der Zauberwald-Küche geht es mit unserem geernteten Wildkraut heute kugelrund zu. Pralinen möchten wir zaubern. Jedoch vom Geschmack her deftig, wenig süß. Die Produktion unserer veganen Bällchen aus knackigem Bärlauch, Hirse, roten Linsen, abgerundet mit erlesenen Gewürzen, kann beginnen.

Zutaten
(12-15 Pralinen)

  • 2 Hände voll frischem Bärlauch
  • 100 g Hirse
  • 150 g Rote Linsen
  • 550 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Senf
  • 1 TL Majoran
  • 1/2 TL Kurkumapulver
  • 1 Brise Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Oreganopulver
  • Petersilie

Zubereitung

Den Bärlauch kurz in Gemüsebrühe blanchieren und nach dem Abkühlen in feine Streifen schneiden.

Die Roten Linsen gut abwaschen und ohne vorheriges Einweichen in der doppelten Menge Wasser zum kochen bringen. Nach ca. 5 – 10 Minuten Garzeit sind die orangefarbenen Perlen fertig. Wir haben dem Kochwasser 1 TL Gemüsebrühe beigefügt.

Auch die Hirse waschen und mit der 2,5 fachen Menge Wasser aufkochen lassen. Ca. 15 Minuten köcheln und 15 Minuten nachquellen lassen.

Den Bärlauch mit den Gewürzen und ein paar Esslöffel Roter Linsen fein pürieren. Je nachdem, wie zart ihr die Pralinen mögt. Die Petersilie untermischen.

Den Teig in ein Baumwolltuch geben und die Flüssigkeit darin auspressen. 

Nun kann losgekugelt werden. Formt Euch kleine Pralinen oder auch etwas größere Bällchen aus der Teigmasse. 

Falls Eure Zwerge mitmachen wollen, könnt ihr während der Pralinenherstellung ein Sprüchlein gemeinsam aufsagen. Das Unterstreicht das gemeinsame Schaffen und macht Freude im Herzen. ♡

✩ Rolle, rolle, rolle,
die Schüssel ist ganz volle.
Wir zaubern Bärlauch-Kugeln,
alle Kinder werden jubeln.✩

Ein leichtes, tierleidfreies Bärlauch-Zitronenjoghurt dazu ist ein Gedicht.

Gerne könnt ihr die Bärlauch-Pralinen nach Fertigstellung noch in Sesam, Petersilie, Paprika, Chili, Hanfsamen oder Blüten wälzen und die grünen Powerpakete damit verzieren. Das ist Balsam für das Auge und die Seele.

Das ist dann praktisch die Edelvariante, um auf veganen Potlucks zum Beispiel etwas schönes anzurichten. Für uns ist die rustikale Version völlig ausreichend. Schaut jedoch bei dieser Zubereitung auf einen ganz feinen und zart pürierten Teig, damit sich die Teigstruktur mit den Gewürzen verbinden kann.

Wer möchte, stellt sich zum Dippen einen Bärlauch-Humus her….

…oder belegt sich einen Flammkuchenteig mit den restlichen Bärlauchblättern.

Dazu gibt es bei uns einen grün-bunten Salat mit Bärlauchtopping.

Der Gemüsekobold ist wieder sehr kreativ und waltet seines Amtes als lebensfroher und lustiger Erdbewohner. ツ ♡

Fazit: Ein ganz flinkes Essen, welches auch einen Tag vorher zubereitet werden kann. Die Bärlauch-Pralinen können nämlich zeitnah warm gegessen werden, schmecken jedoch auch gekühlt ganz wunderbar. Serviert die Bällchen am besten mit viel frischem Grün oder einer anderen Gemüsebeilage. Probiert es aus. Go vegan. 🌱

Regenbogen Linsen-Dal

#Linsen #Dal #bunt #vollwertig #tierleidfrei #fettfrei #gesund #günstig #simpel 🌈❈ ❅ ❆

Rote Linsen werden geschält und dabei kommt der rot-orange Kern zum Vorschein. Durch das Schälen zerfallen sie beim Kochen recht schnell und eignen sich deshalb gut für die schnelle Küche. Sie sind süßlicher als braune oder gelbe Linsen und nehmen wegen der fehlenden Schale auch Gewürze besser auf. Bei der Zubereitung werden sie schön cremig und nehmen eine goldgelbe Farbe an. Hinzu kommt, dass Linsen eine hochwertige Quelle für Pflanzeneiweiß darstellen. Außerdem sind Hülsenfrüchte bei uns nicht mehr wegzudenken, seit wir uns mit Dr. Caldwell B. Esselstyn, John Mcdougall und Dr. Neal D. Barnard beschäftigen. Eine Bereicherung für unsere Gesundheit und unser Leben.

Zutaten
(2 Portionen)

  • 250 g rote Linsen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stck. frischer Ingwer (ca. 1 cm)
  • Peperoni rot
  • Spitzpaprika rot
  • 4 Karotten
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 200 g passierte Tomaten
  • 0,5 Tl Chiliflocken
  • 1,5 El Currypulver
  • Kurkuma frisch
  • Petersilie oder Koriander
  • Zitronensaft
  • Sesam

Zubereitung

Die Tomaten, Paprikas und Peperoni klein schneiden.

Auch den frischen Kurkuma schälen und fein reiben. Dieses Gewürz ist eine Besonderheit und nicht mehr wegzudenken aus unserer Küche.

Die Karotten schälen und in feine Scheibchen schneiden. Unsere Regenbogen-Dal entsteht.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. In einem Topf ohne Öl etwa 1 Min. andünsten. Linsen, Kreuzkümmel, Chiliflocken, Kurkuma und Currypulver kurz mitdünsten.

Auch die Karotten-, Paprika-, Pepperoni und Tomatenstücken hinzugeben.

Die Brühe zugießen, Tomatensugo einrühren, etwas Rotwein schadet auch nicht, muss aber nicht sein. Alles zugedeckt bei mittlerer Hitze 10-12 Min. kochen, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen ist und die Linsen weich sind.

Inzwischen die Petersilie, oder wenn ihr mögt den Koriander fein hacken.

Das Regenbogen-Linsen-Dal mit Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Petersilie/Koriander untermischen. Dazu passt im Grunde alles.

Der Gemüsekobold wünscht sich dazu Rote-Linsen-Nudeln. „Simsalabim, dreimal grau getigerte Lillyfee, so soll es geschehen.“ Hier sind sie.

Wir genießen also unser farbenfrohes Linsen-Dal mit ebenso roten Linsennudeln. Ein farbiger Traum. Pasta und Linsen, fragt ihr Euch? Diese Kombination ist doch eher ungewöhnlich, denn zu Linsen erwartet man üblicherweise Reis, zu Pasta gern eine herzhafte Tomatensoße. Dennoch harmonieren diese beiden ganz wundervoll miteinander. Dies liegt vor allem an den roten Linsen. Und an unserer Zauberküche. Hier ist einfach alles möglich.

Aber auch der Salat darf bei uns nicht fehlen. Zusammen mit dem Regenbogen-Dal ein Gedicht.

Unsere heutigen eingeladenen Essensfreunde genießen diese vollwertige Farbenpracht

Lillyfee hat schon bei der Vorbereitung mitgeholfen. Umso mehr kann sie unser Ergebnis genießen. 🐈

Susi überlegt erst einmal kurz, weil sie noch nicht sicher ist, ob ihr die Regenbogenfarben heute zusagen. 🐔

Jedoch ist sie sich relativ rasch sicher, dass sie sich dieses Farbenexperiment auf keinen Fall entgehen lassen kann und probiert ausgesprochen mutig. 🐔

Mit vollem Bäuchlein und höchster Zufriedenheit scheint sie uns mit diesem herzzerreißenden Blick danke zu sagen. 

Gern geschehen liebe tierischen Freunde. Immer und immer wieder gerne. 🐔🐈 ❀ ✿ ❁ ✾ ✽ ❃ ❋

Fazit: Unser absoluter Essensfavorit. Wir können Euch nicht annähernd beschreiben, wie lecker und geschmackvoll wir dieses Mahl empfunden haben. Tierleidfrei, vollwertig, fettfrei und gesund. Ein Träumchen. Go vegan. 🌱

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