Autor: Nadl

Kunterbunte Ei-Gemüsespieße

#pflanzlich #tierleidfrei #fettfrei #veganesEi #farbenfroh #bunt #guteLaune 🥚🌱 ❀ ✿ ❁ ✾ ✽ ❋

Wir möchten Eure Augen zum Strahlen bringen. Deshalb gibt es bei uns heute ein farbenprächtiges Gute-Laune-Essen aus kunterterbunten Gemüsespießen mit selbstkreierten Ei-Würfeln.

„Ei ohne Ei?“ fragt Ihr Euch. Aber sicher! Es steht hier einfach die Überzeugung im Vordergrund, dass für unsere Geschmacksknospen kein einziges Lebewesen leiden soll. Für Familienmitglieder und Freunde, die diesem Weg noch fragend gegenüberstehen, bieten sich jedoch auch für uns Alternativen an, welche herkömmliche Tierqualprodukte einfach imitieren. Zu kaufen heutzutage in unendlichen Variationen in Bioläden und Diskountern. Wir jedoch möchten es aus einfachen Lebensmitteln selbst herstellen, um Euch eine Auswahlmöglichkeit zu bieten. Lasst Euch überraschen. ♡

Zutaten

Ei-Würfel

  • 120 g Kichererbsenmehl
  • 2 Zwiebeln
  • 1 TL Kurkumapulver
  • 200 g Wasser mit Brühe
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Nama-Nubuk-Salz

Für die Spieße

  • 1 Zucchini
  • Cocktailtomaten
  • Unsere Ei-Würfel
  • Paprika verschiedene Farben wie gelb, orange, rot
  • 1 Schale Champignons
  • Pfefferonen

Knoblauchmarinade

  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Gemüsebrühe
  • 1 EL Bio-Soja-Soße
  • 1 EL Xylit
  • Saft einer halben Zitrone

Außerdem

  • Holz- oder Metallspieße

Zubereitung

Die Karotte schälen, die Zucchini waschen und mit einem Sparschäler feine längliche Streifen von beiden Gemüsesorten schneiden.

Das Wasser für das Ei erhitzen und das Mehl mit den Gewürzen und den klein geschnittenen Zwiebeln einrühren. Kräftig rühren! Dann den Teig in eine gefettete Auflaufform geben und Abkühlen lassen. Des späteren in Würfel schneiden.

Etwas Gemüsebrühe-Wasser in einem Topf erhitzen und die Gemüsestreifen darin ca. 1-2 Minuten garen, bis sie biegsam sind. Danach mit kaltem Wasser abschrecken.

Für die Marinade den Knoblauch schälen, fein hacken und mit Gemüsebrühe, Xylit, Bio-Soja-Soße und Zitronenensaft verrühren. Jens hat vor dem Auftragen auf die Spieße alles schön abgeseiht, damit Nadl ja nicht aus versehen auf den Knobi beißt. ツ

Je einen Karotten– und zwei Zucchini-Streifen wellenförmig auf die Grillspieße stecken. Auch alle weiteren Gemüsezutaten und die Ei-Würfel. Dann die Ei-Würfel-Spieße mit der Knoblauchmarinade bestreichen und von jeder Seite ca. 4-6 Minuten im Backofen wärmen.

Vom Vortag haben wir noch Tofu-Würstchen im Kühlschrank und spießen auch diese mit auf. Desweiteren paniert Jens einen Teil des Rühreies und brät ihn in der Pfanne an. Falls ihr also gesund seid und Euch etwas Öl bekommt, könnt ihr dies gerne nachkochen, denn auch das schmeckt vorzüglich und wird Eure Familienmitglieder und Freunde bestimmt überzeugen. Hier könnt ihr sehen, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt Tierqualprodukte friedfertig nachzubauen. Hauptsache pflanzlich und für uns, die Tiere und die Welt verträglich.

Desweiteren macht Jens ein Rührei aus fast denselben Zutaten als Beilage und für unser Picknick am nächsten Tag. 

Zutaten

  • 120 g Kichererbsenmehl
  • 2 Zwiebeln
  • 1 TL Kurkumapulver
  • 1 TL Paprikapulver
  • Schnittlauch
  • Gemüsebrühe
  • 2 Stangen Frühlingszwiebeln
  • 2 kleine Tomaten
  • Nama Nubuk Ei Salz
  • 200 ml Wasser

Dafür bestreichen wir Wraps mit einer Bolognese-Soße und geben darauf Paprika, Champignons, Sauerkraut- und Rotkraut-Salat. Die Zwiebeln, Tomaten und Frühlinszwiebeln haben wir kurz davor in der Pfanne angeschwitzt.

Außerdem befüllen wir die Wraps mit Salat, unserem Rührei und etwas Balsamico-Creme. Ein Spritzer Zitronensaft schadet auch nicht.

Das Rührei kann auch wie von mir einfach mit Salat gegessen werden.

Fazit: Im Fokus liegt unser Kichererbsen-Ei-Ersatz. Jedoch ist hier Eurer Ideenvielfalt und Kreativität keine Grenzen gesetzt. Gerade jetzt, wo wir langsam, aber gemächlich auf das Frühjahr und den Sommer zusteuern, können diese Spieße mit unendlich vielen Gemüsevariationen bestückt werden. Auch könnt ihr dann die Regenbogen-Spieße auch auf den Grill legen. Dazu Stockbrot mit den Jüngsten ist ein Erlebnis für die Ewigkeit. Mit gutem Gewissen und voller Empathie. Go vegan. 🌱

Rapunzel | Buchweizen-Spaghetti

#Buchweizen #pflanzlich #tierleidfrei #Nudeln #Pasta #bio #keineAckergifte #Glutenfrei #Vollkorn 🌱

Wir testen die Buchweizen-Spaghetti von der Marke Rapunzel. Erworben haben wir sie im Bio-Laden. Informiert haben wir uns über die Homepage. Gefallen hat uns folgendes Statement:

Ackergifte? Nein Danke!

Das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft ist aktiv – Rapunzel als Gründungsmitglied beteiligt sich für den Erhalt von pestizidfreien Lebensmitteln. 100 % »Bio« ist möglich.

Gesunde Böden und artenreiche Feld­gemein­schaften sichern die Zukunft.

Eigene Beschreibung der Firma: Das wunderbar nussige Aroma macht diese Pasta aus dem Pseudogetreide zu einer besonderen Delikatesse. Ohne Gluten und mit perfektem al-dente Biss ist sie eine gute Alternative zu Getreide-Pasta. Die Spaghetti sind reich an Thiamin, Magnesium und Zink und eine Proteinquelle. Spaghetti aus Buchweizen enthalten nur wenige Kohlenhydrate und sind perfekt für eine kohlenhydratreduzierte Ernährung und Menschen die auf Gluten verzichten möchten geeignet.

Zutaten:

Vollkorn-Buchweizenmehl*

* = Zutaten aus ökol. Landbau

Preis: 2,99 €

Ein stolzer Preis, aber ich habe hier leider keine Vergleichswerte.

Zubereitungshinweis: Pro 100 g Nudeln 1 Liter Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen. Nudeln hineingeben und vorsichtig umrühren. Nach Ende der Kochzeit Nudeln abgießen. Schüssel oder Teller vorwärmen bevor die Nudeln hineingegeben werden. Kochzeit: 8 Minuten.

Herstellung: RAPUNZEL Pasta Speciale wird aus 100% vermahlenem Buchweizen hergestellt. Unter Zugabe von Wasser wird der Rohstoff zu einem Teig verknetet, der durch eine Matrize in die jeweilige Nudelform gepresst wird. Anschließend wird die Nudel schonend getrocknet.

Vitamine & Mineralien:
bezogen auf 100g (% der Referenzmenge)

Thiamin (Vitamin B1):  0,52 mg (47%), Riboflavin (Vitamin B2): 0,17 mg (12%), Vitamin B6: 0,15 mg (11%), Eisen: 3,15 mg (23%), Magnesium: 225 mg (60%), Zink: 2,60 mg (26%)

Da wir heute das grüne Depot in unseren Zellen auffüllen möchten, werden wir die Buchweizen-Spaghetti mit einer Broccoli, Spinat, Lauch, Käse-Sahne-Sauce zubereiten. Auf das Gemüse, fertig, los…!

Zutaten
(für 2 Personen)

  • 250 g Buchweizennudeln
  • 150 g Spinat
  • 430 g Brokkoli (2 Stauden ca.)
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Dose Erbsen
  • 2 Zwiebeln
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • 3 Zehen Knoblauch (wir übertreiben hier immer ツ)
  • Paprika-, Chili-, Pfeffer-, und Kurkumapulver

Zutaten Käse-Sahne-Sauce hier

Zubereitung

Schneidet bei den Brokkolistauden die kleinen Röschen ab. Auch den Stängel befreie ich von der Schale und koche sie mit. Auch dieser Teil des Gemüses schmeckt vorzüglich.

Unser Bio-Spinat ist recht kompakt und alles andere als zart. Deshalb entferne ich vorab die Stängel und schneide ihn dann in mundgerechte Stücke.

Den Lauch in feine Scheiben schneiden.

Alle drei Gemüsesorten in der Gemüsebrühe weich kochen. Nicht zu lange, damit alle Nährstoffe erhalten bleiben. Für die verschiedenen Gemüse-Koch-Vorgänge verwenden wir ein und dasselbe Wasser. Nur so als kleine Info. Das hat den Hintergrund, dass die lösbaren Gemüsenährstoffe sich genau darin befinden. Diese möchten wir aber lieber gerne unseren eigenen Zellen schenken, als den Abguss damit zu füttern. So werden wir das leckere Reste-Koch-Wasser unserem Gericht am Ende noch hinzufügen.

Liebe ist….wenn Nadl ihrem über alles geliebten Jens den Knoblauch reibt. ♡ Im ernst: Der ist zwar übelst gesund, aber für mich gewöhnungsbedürftig. ツ

Die Zwiebeln mit dem Knobi anbraten, das fertige Gemüse hinzugeben. 

Mit unserer Käse-Sahne-Soße bedecken. Wir hatten eigens hergestellte tierleidfreie Bratwürstchen übrig und haben diese dann noch beigegeben. Alles ganz optional und nicht notwendig.

Die Buchweizen-Spaghetti nach Anleitung kochen und dem Power-Nährstoff-Topf beifügen.

Ab jetzt, dürft ihr einfach nur genießen. ♡

Die doch nährstoffreiche Mahlzeit wünscht sich als Beilage lediglich einen leichten, bunten Salat. So sind wir froh. ♡

Fazit: Wir essen wenn, dann meist Gemüse-Nudeln. Deshalb kommt uns das Experiment Buchweizen-Nudeln sehr entgegen. Und was sollen wir sagen? Ihr werdet es auf den Bildern schon erkennen: Eine bunte, ausgewogene Mahlzeit. Die Nudeln schmecken wie „echte“ Vollkornnudeln mit nussigem Beigeschmack. Auch nach dem Abkühlen behalten sie ihre Festigkeit und können auch pur genossen werden, zumindest von Jens…ツ ♡ 🌱

Sprache und Denken

#Sprache #Denken #Kinder #Tiere #Erwachsene #Menschen #Lernen #Verstehen

„Die Sprache ist Zeichen und Gleichnis für die seelischen Vorgänge, die Schrift wieder für die Sprache. Und wie nicht alle dieselben Schriftzeichen haben, bringen sie auch nicht dieselben Laute hervor. Die seelischen Vorgänge jedoch, die sie eigentlich bedeuten sollen, sind bei allen die gleichen und auch die Dinge, die jene Vorgänge nachbilden, sind die gleichen.“ (Aristoteles)

Die vorliegende persönliche Arbeit steht unter dem Thema „Sprache und Denken“, ein Teilbereich des Bildungs- und Erziehungsfeldes Sprache. Um diesen Bereich besser verstehen zu können werde ich mich dem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zuwenden. Sprache ermöglicht es dem Kind, seine Emotionen auszudrücken. Inwiefern hängen jedoch Sprache und Denken zusammen?

„Gesagt ist noch nicht geklärt, geklärt ist noch nicht verstanden, verstanden ist noch nicht einverstanden, einverstanden ist noch nicht angewendet, angewendet ist noch lange nicht beibehalten“ (Prof. Dr. Armin Krenz)

Es ist unabdingbar, dass ich als pädagogische Fachkraft mein eigenes Sprach- und Sprechverhalten regelmäßig reflektiere. Fragen wie: „Was trage ich dazu bei, dass ein Kind wirklich hört und versteht, was ich sage?“, „Empfange ich die Nachrichten der Kinder genauso, wie sie es von sich preisgeben?“ erfordern Gelassenheit, Ruhe und einen grundsätzlichen Optimismus dem Kind die Zeit zu geben, über das Gehörte nachzudenken, zu überlegen, die Gefühle zu sortieren um sich auf das Thema einzulassen.

Ich bin mit Büchern, Schrift, Sprache und Papier groß geworden. In der eigenen Druckerei durften wir schon als Kinder die Setzkästen mit Drucklettern bestückten. Obwohl mir Sprache nicht fremd ist, hatte ich zu Anfang schon Berührungsängste was das Thema in Bezug zur Elementarpädagogik betrifft: Ein großes Gebiet und doch eingeschränkt in den Teilbereich „Sprache und Denken“, der einiges an Recherche erforderte und mich manchmal schon wieder in andere Gebiete abschweifen lies. Mit der Zeit und sehr viel Lektüre und Fachliteratur eröffnet sich mir jedoch schließlich das Themengebiet und ich empfinde es persönlich als eine Bereicherung mich diesem Thema zu erschließen. Dieses möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Thema: Sprache und Denken

Denken ist Sprechen, ist das „innere Gespräch der Seele mit sich selbst“  Platon (Sophistes 263e)

Folgende Fragen treten bei der Auseinandersetzung zum Teilbereich Sprache und Denken auf: „Wird unser Denken von der Sprache geformt?“, „Gibt es ein sprachfreies Denken?“, „Denken wir in verschiedenen Sprachen?“, „Werden unsere Gedanken nur durch Sprache vermittelt?“, „Steuern denn Wörter unsere Gedanken?“.

Unterschiedliche Ansätze

Um der Frage auf den Zusammenhang zwischen Sprache und Denken nachzugehen, gibt es verschiedene Theorien, deren Erarbeitung hierfür herangezogen werden können.

Die Sapir-Whorf-Hypothese: Benjamin Whorf entwickelte in den 1950er Jahren eine Hypothese, die sich auf den Sprachwissenschaftler Edward Sapir beruft. Die Sapir-Whorf-Hypothese, setzt sich aus zwei Thesen zusammen: dem Prinzip der sprachlichen Relativität und der Abhängigkeit der Begriffsbildung von der Sprache. Geht man von einem linguistischen Determinismus aus, folgt daraus eine prinzipielle Unübersetzbarkeit fremdsprachlicher Texte. In der Linguistik besagt die Sapir-Whorf-Hypothese somit, dass die Art und Weise, wie ein Mensch denkt, stark durch Grammatik und Wortschatz seiner Muttersprache beeinflusst oder bestimmt wird.  Das würde heißen, dass es bestimmte Gedanken einer einzelnen Person in einer Sprache gibt, die von jemandem, der eine andere Sprache spricht, nicht verstanden werden könnten. Die Idee, dass Sprachunterschiede die Kognition beeinflussen, ist an sich jahrhundertealt. In Deutschland vertraten sie vor allem Johann Gottfried Herder (1744–1803) und Wilhelm von Humboldt (1767–1835). Später wurde sie dann den amerikanischen Linguisten Edward Sapir (1884–1939) und Benjamin Lee Whorf (1897–1941) zugeschrieben. Die beiden untersuchten die Grammatik nordamerikanischer Indianer und mutmaßten: Wenn Menschen grundverschieden sprechen, dann denken sie auch unterschiedlich. Edward Sapir beschreibt es so, dass die Umwelt erst durch die Sprache wahrgenommen wird. Die Theorie der Sapir-Whorf-Hypothese besagt also, dass Sprache die Kognition bestimmt und somit die Wahrnehmung der Umwelt beeinflusst.

Der linguistische Determinismus: Die Form unserer Sprache beeinflusst unser Denken.

Die linguistische Relativität: Verschiedene Sprachen erzeugen unterschiedliche Weltanschauungen.

In der Schlussfolgerung ergibt sich daraus, dass die Interaktion zwischen Sprache und Kognition komplex ist: Sprache scheint einen Einfluss auf bestimmte kognitive Prozesse zu haben, aber es ist möglich, auch ohne Sprache zu denken.

Kinder, die noch nicht sprechen, haben kognitive Fähigkeiten und auch Tiere können bestimmte Probleme lösen. In diesem Zusammenhang muss hier ganz klar auch Jean Piaget (ab 1920) genannt werden. Laut seiner Theorie bestimmt die kognitive Entwicklung auch die sprachliche Entwicklung. Sprache entsteht, weil sie die Denkprozesse instrumentalisieren muss. Dem gegenüber steht Lew Wygotsky (1934) mit seiner Theorie, dass Sprache und Kognition unabhängig voneinander entstehen. Sprache und Denken sind bei Kindern unter 3 unabhängig, danach sind sie miteinander verbunden. Sprache bestimmt teilweise die weitere kognitive Entwicklung.

Noam Chomsky (1965) beschreibt es so, dass die Sprache unabhängig von der Kognition, angeboren und biologisch vorprogrammiert sei. Es gäbe angeborene Mechanismen zum Spracherwerb.

Wie die Sprache das Denken formt

Menschen leben in unterschiedlichen Kulturen und sprechen die verschiedensten Sprachen. Deren Strukturen prägen in ungeahntem Ausmaß die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen. Die Menschen kommunizieren miteinander auf vielfältige Weise, und jede der schätzungsweise 7000 Sprachen verlangt von denen, die sie verwenden, ganz unterschiedliche Leistungen. Die Wörter haben also Einfluss auf die Gedankengänge der Personen und deren gesagtem Wort.

Raum- und Zeitvorstellungen

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben Stephen C. Levinson vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nimwegen – Niederlande und John B. Haviland von der University of California in San Diego nachgewiesen, dass Menschen, die Sprachen mit absoluten Richtungen verwenden, auffallend gut in unbekannten Gegenden oder Gebäuden zurechtkommen. Sie orientieren sich besser als Personen, die dort zu Hause sind, aber nicht solche Sprachen sprechen, ja sogar besser. Die Erfordernisse dieser Sprachen erzwingen und trainieren demnach eine erstaunliche kognitive Fertigkeit. Wer anders über den Raum denkt, hat vielleicht auch eine andere Zeitvorstellung.

Aber was formt denn nun was?

Die Sprache das Denken oder gar anders herum? Rufen nun Sprachunterschiede unterschiedliches Denken hervor – oder ist es eher umgekehrt? Wie sich zeigt, trifft beides zu: Unsere Denkweise prägt die Art, wie wir sprechen, aber der Einfluss wirkt auch in der Gegenrichtung. Bringt man Menschen zum Beispiel neue Farbwörter bei, verändert dies ihre Fähigkeit, Farben zu unterscheiden. Lehrt man sie, auf eine neue Weise über Zeit zu sprechen, so beginnen sie, anders darüber zu denken. Man kann sich der Frage auch anhand von Menschen nähern, die zwei Sprachen fließend sprechen. Nachweislich ändern bilinguale Personen ihre Weltsicht je nachdem, welche Sprache sie gerade verwenden. Wie zwei Studien 2010 zeigten, hängen sogar grundlegende Vorlieben und Abneigungen von der Sprache ab, in der danach gefragt wird. Selbst wenn Menschen einfache Aufgaben lösen, etwa Farbflecken unterscheiden, Punkte auf einem Bildschirm zählen oder sich in einem kleinen Raum orientieren, brauchen sie die Sprache. Die Fähigkeit sinkt, solche Aufgaben auszuführen, wenn man den Zugriff auf die Sprachfertigkeit einschränkt. Dies lässt sich bewerkstelligen, indem man die Versuchsperson zugleich mit einer anspruchsvollen verbalen Aufgabe wie dem Wiederholen einer Nachrichtensendung konfrontiert.

All diesen Forschungsergebnissen zufolge wirken die Kategorien und Unterscheidungen, die in speziellen Sprachen existieren, stark auf unser geistiges Leben ein. Was die Forscher „Denken“ nennen, ist offenbar in Wirklichkeit eine Ansammlung linguistischer und nichtlinguistischer Prozesse. Demnach dürfte es beim Erwachsenen kaum Denkvorgänge geben, bei denen die Sprache keine Rolle spielt. Ein Grundzug menschlicher Intelligenz ist ihre Anpassungsfähigkeit – die Gabe, Konzepte über die Welt zu erfinden und so abzuändern, dass sie zu wechselnden Zielen und Umgebungen passen.

Eine Folge dieser Flexibilität ist die enorme Vielfalt der Sprachen. Jede enthält eine Art und Weise, die Welt wahrzunehmen, sie zu begreifen und mit Bedeutung zu füllen – ein unschätzbarer Reiseführer, den unsere Vorfahren entwickelt und verfeinert haben.

Indem Wissenschaftler erforschen, wie die Sprache unsere Denkweise formt, enthüllen sie, wie wir Wissen erzeugen und die Realität konstruieren. Diese Erkenntnis wiederum hilft uns zu verstehen, was uns zu Menschen macht.

Denken hat mit Sprache nichts zu tun

Wie ist denn nun das Verhältnis von Sprache und Denken? Laut Steven Pinker (Kognitionswissenschaftler) ist die Frage leicht zu beantworten: Sprache hat mit Denken überhaupt nichts zu tun! „Die Vorstellung, Gedanken und Sprache seien ein- und dasselbe, ist gewissermaßen eine konventionelle Absurdität“. Der Geist denkt vielmehr ‚mentalesisch‚`(Gedankensprache‘). Sprache hat nur eine Art von Zulieferfunktion für den Geist. Die Wahrnehmung von Sprache vermittelt Inhalte mit denen dann gedacht wird. Und dann braucht man die Sprache wieder für den Abtransport der Fertigprodukte: Das was man sich ausgedacht hat, muss gewöhnlich irgendwie mitgeteilt, also gesagt oder aufgeschrieben werden. Aber das „eigentliche“ Denken findet unsprachlich, ‚mentalesisch‘, statt. Und diese Auffassung teilt Pinker z.B. mit Albert Einstein: „Die Worte oder die Sprache, in schriftlicher oder gesprochener Form, scheinen in meinem Denkmechanismus keine Rolle zu spielen“.

Ganz im Einklang damit meinte Sir Francis Galton: „Es ist für mich ein ernstes Hindernis beim Schreiben und noch mehr beim mündlichen erklären, dass ich mit Worten nicht so leicht denke wie sonst“. Und Schopenhauer erklärte drastisch: „…, dass Gedanken in dem Moment sterben, da sie durch Worte verkörpert werden“.  Mir persönlich geht das auch so, dass meine geschriebenen Gedanken die weiteren Verbindungen in andere Gedankengänge teilweise unterbinden. Ich also aufhöre, tiefgründiger darüber nachzudenken und mich dann auf die geschriebene Aussage konzentriere.

Da die sprachliche Kommunikation eng verbunden mit den Wahrnehmungsprozessen ist, gehören die sensomotorischen Erfahrungen zur Grundvoraussetzung für die Entwicklung der Sprache.

Ein mögliches Denkmodell hierfür wäre in der Gestaltkreistheorie von Weizsäckers (1939) zu finden, laut Olbrich. Beide Gestaltkreise stehen im Prinzip nicht in direktem Kontakt, sondern koordinieren sich gegenseitig. 

Denken und Sprache hat somit Auswirkung auf den Gestaltkreis Bewegung und Sprache, so wie auch andersherum: Alle Bereiche bedingen und aktivieren sich gegenseitig. Dr. phil. Felicie Affolter (Psychologin und Therapeutin) entwickelte 1978 das Affolter Modell, welches ein neurophysiologisches Konzept darstellt und bei Menschen zur Anwendung kommt, die aufgrund von Schädigungen des Zentralen Nervensystems (ZNS) unter Wahrnehmungsstörungen leiden. Statt nun am Endpunkt des Entwicklungsprozesses, nämlich der Sprache anzusetzen, empfiehlt sie, auf der Ebene der vorsprachlichen Entwicklung anzusetzen und die Sprachentwicklung über Bewegung und Wahrnehmung zu fördern. Das ungestörte Zusammenwirken aller sensorischen Systeme ist für die Entwicklung von Wortverständnis, Sprache und Sprechen wichtig. Kindliche Sprachentwicklung ist also kein isolierter Prozess, sondern steht innerhalb der Gesamtpersönlichkeitsentwicklung des Kindes in Wechselwirkung mit anderen Bereichen. So sind z.B. Sehen und Hören, Fein- und Grobmotorik eng miteinander verbunden und weisen unmittelbare Beziehungen zur Sprachentwicklung auf.

Für mich als pädagogische Fachkraft äußerst wichtig: Das Zusammenspiel von Denken, Sprechen, Bewegen und Wahrnehmen. Es wäre unbedacht bei der Sprachförderung nur im Bereich „Sprechen“ die Angebote zu setzen, sondern das Zusammenspiel aus den unterschiedlichen Gebieten wird der Entwicklung hier positiv entgegenwirken.

Begriffsklärung von Sprache und Kognition

Die empirische Erforschung und theoretische Modellierung des kindlichen Spracherwerbs ist ein interdisziplinäres Projekt. Bereits die Anfangsphase der Forschung ist durch Beiträge der Psychologie, Pädagogik, Sprachwissenschaft und Medizin gekennzeichnet. Richtungsweisend in diesem Kooperationsfeld waren über lange Zeit die Arbeiten der Sprachpsychologie. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts betrachtete die Kindersprachforschung die Entwicklung von Sprache und Denken als einheitlichen Prozess. Im Gegensatz dazu vertritt die Psycholinguistik heute überwiegend die Ansicht, dass beide Leistungsbereiche in enger Wechselwirkung stehen und in der Entwicklungsforschung nicht getrennt werden sollten. In der frühen Kindersprachforschung wurde Sprache aus der Blickrichtung traditioneller Schulgrammatiken betrachtet. Die Grammatiktheorien zeigen Sprachstrukturen wie Phonologie, Morphologie, Syntax und Semantik auf, so wie wir das heute kennen. Doch sind diese Theorien ausschließlich auf die verbalen Aspekte ausgerichtet, basieren also auf einer engen Definition von Sprache. „Denken“ wurde früher als umgreifende Bezeichnung für intellektuelle Leistungen eingesetzt. Heute hat sich „Kognition“ eingebürgert, worunter im engeren Sinne interne Informationsverarbeitungsprozesse verstanden werden, also etwa Problemlösen, Wissen und Gedächtnis.  Die Bezeichnung Kognition wird auch an Schulen verwendet. Sprachliche Entwicklung kann unterschiedlich gesehen werden: Als kontinuierlicher Vorgang im Sinne gleichmäßiger Leistungssteigerung oder als diskontinuierliche Folge im Sinne einer Reihe von Stufen.

Beide Betrachtungsweisen haben ihre Berechtigung. Von Stern & Stern (1922) wurden sie um die Jahrhundertwende aufgezeigt. Kontinuität sahen sie in der Intellektualisierung der Sprache. Die sprachliche und kognitive Entwicklung des Kindes wird in fünf Stadien aufgeteilt. Die Stadien-Folge zeigt die Entwicklung eines gesunden Kindes. Die Zeitangaben sind Durchschnittswerte und hiervon kann die Entwicklung des einzelnen Kindes deutlich abweichen.

Vor der Geburt

Hier stellt sich wieder die Frage: Ist Sprache ein genetisch gesteuerter Reifungsprozess oder ist sie als umweltgesteuerter Lernprozess zu verstehen? Ohne eine gewisse „Grundausstattung“ ist der Erwerb von Sprache und Kognition aber nicht möglich. Zur Anlage gehören: Biologische Reifungsdispositionen (wie Körperwachstum und Hirnreifung) Sensorische und kortikale Ausstattung (wie Wahrnehmungssysteme, Hirnkapazität) Reflexsysteme (wie Saugen und Greifen) Zeitverarbeitungssysteme (Innere Uhren, etwa zur Registrierung von Ereignisfolgen). Wahrscheinlich gehören kognitive Universalien zur Anlage. Das heißt, zwei aufeinanderfolgende Ereignisse werden als Ursache und Wirkung aufgefasst. Danach ist das Essentielle der Sprache dem Menschen mitgegeben und das so ausgestattete Kind muss sich nur noch den spezifischen Eigenschaften seiner Muttersprache zuwenden. Soweit diese Theorie. Forschungen zum pränatalen Lernen zeigen etwas Anderes auf: Im dritten bis vierten Monat hat der Fötus ein funktionsfähiges Gehör ausgebildet. Nachweislich reagiert er auf laute Umweltgeräusche. In sehr abgedämpfter Form hört der Fötus die Sprache der Mutter. Selbstverständlich versteht er die Sprache nicht, aber er wird vertraut mit dem Sprachklang, der Betonungscharakteristik und nimmt wahrscheinlich auch starke, mit Sprache verbundene Emotionen wahr. So gewinnt der Begriff Muttersprache eine tiefere Bedeutung. Experimente zeigen, dass Neugeborene ihre Muttersprache von Fremdsprachen unterscheiden können.

Erstes Lebensjahr

Die sprachlichen Leistungen des ersten Lebensjahres sind nicht begrifflich. Sie dienen also allein der Kommunikation, und nicht auch dem Denken. Hier zeigt sich die folgende Entwicklung: Affektive Bindung an den Betreuer. Die Mutter wendet sich dem Kind mit sehr emotionaler Stimmführung zu, wobei es auf den Inhalt des Gesagten nicht ankommt. Das Kind reagiert mit Zuwendung, Lächeln etc. Entwicklung der Symptom- und Signalfunktion. Bewegungen, Mimik, Weinen, Schreien etc. kennzeichnen die Befindlichkeit des Kindes. Schon nach einigen Monaten hat die Mutter den Eindruck, sie führe mit dem Kind Gespräche. Es gibt einen Wechsel in der gegenseitigen Zuwendung im Sinne des späteren Sprecher-Hörer-Wechsels. Auch ist das Kind in der Lage, das „Gesprächsthema“ zu bestimmen. Das mag es selbst sein oder vielleicht ein Gegenstand in seiner Greif- und Sichtweite. Lallen und Echosprache. Nach einem halben Jahr beginnt das Kind artikulierte sinnlose Laute, einfache Silben zu produzieren und häufig spielerisch zu wiederholen. Einige Monate später kann es einfache vorgesprochene Wörter ansatzweise imitieren. Die kognitiven Leistungen des ersten Lebensjahres sind nicht-sprachlich. Sie dienen also allein dem Verstehen der Umwelt und schlagen sich nach Piaget nicht im Kommunikationsverhalten nieder.  Hier zeigt sich die folgende Entwicklung: Reflexbegründete Umwelterkundung. Saug-, Greif- und Augenreflexe ermöglichen die ersten aktiven Umweltkontakte. Ohne diese Reflexsysteme könnte das Neugeborene nicht überleben.

Zweites Lebensjahr – Erste Hälfte

Auch im zweiten Lebensjahr verläuft die Entwicklung von Sprache und Kognition zunächst getrennt. Es bilden sich aber im Übergang zum zweiten Lebensjahr im Sprachlichen wie im Kognitiven komplexe Funktionen zur Symbolbildung heraus, auf denen das spätere Zusammenwirken beider Bereiche aufbaut. Das Auftreten der ersten Wörter ist in dieser Phase entscheidend. Während auch Tiere mit ihren Kommunikationsmitteln die Symptom– und Signalfunktion erfüllen, gelangt der Mensch nun zur kommunikativen Symbolfunktion. Zuvor konnte das Kind nur seine Regungen und Strebungen mit der Symptom- und Signalfunktion ausdrücken, jetzt kann es Gegenstände und Sachverhalte darstellen.

Die Symbolfunktion gibt dem Kind zunehmend die Möglichkeit, sich aus dem Hier-und-Jetzt zu lösen. Es kann sich auf Dinge beziehen, die anderswo sind, mit denen es gestern zu tun hatte oder die es morgen erwartet. Nun kann Sprache allein, also unabhängig von der momentanen Situation, zum Bedeutungsträger werden. Das Kind erwirbt die funktionsunterscheidenden Merkmale. Es beginnt mit dem Aufbau des Phonemsystems, das den Lauten seiner Sprache zugrunde liegt. Gegen Ende dieser Phase verfügt das Kind über 20 bis 30 Wörter. Mit diesem recht geringen Wortschatz lässt sich bereits viel ausdrücken. Denn diese ersten Wörter sind bereits Sätze, nur eben Einwortsätze. Schwierigkeiten in der Kommunikation ergeben sich einerseits aus der kindlichen Artikulation, die gemessen an den Normen der Erwachsenen noch sehr ungenau ausfällt, und andererseits aus zu breiter, zu enger oder wechselnder Wortverwendung. Durch unbewusste, aber auch zielorientierte Intervention führt der Erwachsene das Kind zu den Artikulationsnormen der Umgebungssprache und zu einem stabilen Wortgebrauch. Dieser Prozess gründet auf Konditionierung über Bekräftigung, die vom Erwachsenen eingesetzt. Insgesamt sind die kognitiven Leistungen des Kindes in dieser Phase durch ganzheitliches Erfassen und Schätzstrategien gekennzeichnet.

Zweites Lebensjahr – Zweite Hälfte

In dieser Phase bahnt sich die Verknüpfung von Sprache und Kognition an. Im Grunde handelt es sich um eine Verzahnung der kommunikativen und der kognitiven Symbolfunktion. Wörter werden zu Trägern von Begriffen. Wesentlich auffälliger als die Entwicklung von Phonemsystem und Wortschatz ist der Übergang vom Einwort- zum Zweiwortsatz. Ein Zeichen hat genau eine Bedeutung, und mehrere Zeichen können nicht zu einer komplexeren Bedeutung verknüpft werden. Der Zweiwortsatz ist nicht einfach die beliebige Reihung zweier Wörter, sondern die Kombination von zwei Wörtern nach Regeln. Inhaltswörter können zum Beispiel beide Positionen einnehmen, z. B.: Mama da, Puppe da, Ball da. Aus der Syntax des Zweiwortsatzes entwickelt sich das komplizierte Regelwerk der Zielsprache. Der Erwachsene hat an der Sprachentwicklung des Kindes einen entscheidenden Anteil. Der Erwachsene wendet sich dem Kind nicht nur freundlich zu, gibt ihm vielleicht etwas, sondern spricht auch mit ihm. Hierbei verwendet er eine vereinfachte, kindgerechte Sprache, wodurch er sich am Entwicklungsstand und an der Sprache des Kindes orientiert. Die Erwachsen-Kind-Interaktion fördert nicht nur die sprachliche, sondern auch die kognitive Entwicklung.

Drittes Lebensjahr

In dieser Phase kommt es zur nicht mehr trennbaren Verbindung von kognitiver und kommunikativer Funktion der Sprache. Diese Erscheinung ist nicht direkt zu beobachten. Das Kind entwickelt sich im Verlauf dieser Phase zum echten Gesprächspartner, mit dem schon viel besprochen werden kann, der auch häufig Einsicht in Vernunftgründe zeigt und oft seinen eigenen Willen formuliert. Einher geht dies mit der Herausbildung des Ich-Bewusstseins. Merkbar in der Verwendung von ICH anstatt des eigenen Namens. Zu Anfang des dritten Lebensjahres kann das Kind den Gesprächspartner schon in sein eigenes Denken und Handeln einbeziehen, sich aber nicht wirklich auf ihn einstellen.  Bei fördernder Umgebung tritt bereits in dieser Phase der indirekte Worterwerb auf, was ich für mich als Fachkraft bedeutend finde. Sprache und Denken bezieht sich auf das real Erfahrene, ist also durch die Beschaffenheit der Umgebung begrenzt.

Viertes Lebensjahr bis Schuleintritt

In dieser Phase werden an die meisten Kinder starke kognitive und soziale Anforderungen gestellt. Anlässe hierfür sind einerseits die Entwicklungsfortschritte des Kindes, andererseits gesellschaftliche Normen. Vom Kind wird erwartet, dass es selbständig, einsichtig und kooperationsbereit ist. Es soll sich ebenso allein sinnvoll beschäftigen wie friedfertig in eine Gruppe einfügen können. Ihm wird schrittweise die Verantwortung für die eigene Körperhygiene übertragen. Großer Wert wird auf das Einhalten von Tischsitten und Höflichkeitsformen speziell bei der Begrüßung und Verabschiedung gelegt. Die Entwicklung von Kognition und Sprache ist also aus der Sicht des Erwachsenen auf gesellschaftliche Anpassung angelegt. Anpassung kann durch Drill und Dressur erzeugt werden. Für die Entwicklung bekömmlicher sind Einstellungs- und Verhaltensveränderungen, die auf Einsicht beruhen.

Nun setzt Einsicht gerade im sozialen Umgang die Fähigkeit voraus, sich in den anderen hineinzuversetzen, also die Perspektive des Partners zu übernehmen. Hier wird das Kind häufig überfordert, da sein Denken noch weitgehend egozentrischen Charakter aufweist. Dies zeigt sich bereits in der gegenständlich-räumlichen Orientierung. Die kognitive Verarbeitung des Vorschulkindes ist egozentrisch, d.h. es kann nicht die Perspektive eines anderen einnehmen. Das egozentrische Denken hat Einfluss auf das soziale Verhalten. Somit wird das Sprachvermögen des Kindes immer reicher. Die Artikulationsentwicklung kommt weitgehend zu ihrem Abschluss. Das Vorschulkind weist eine Eigenart auf, die das Schulkind nicht mehr zeigt. Bis zu fünfzig Prozent seiner Äußerungen sind erkennbar nicht an einen Gesprächspartner gerichtet. Früher nannte man diese Erscheinung egozentrisches Sprechen und führte sie auf das egozentrische Denken zurück, das ja nicht partnerbezogen ist. Tatsächlich ist dieses Sprechen meist handlungsbegleitend. Das Kind kommentiert, was es gerade tut, fasst also Handlungsabläufe in Sprache.

Nach dem Schuleintritt geht dieses hörbare handlungsbegleitende Sprechen in die innere Sprache über. Diese Sprache ist gegenüber der kommunikativen Sprache verkürzt und dient der Problemlösung, Handlungsplanung und Handlungskontrolle, hat also kognitive Funktionen. Für mich ist diese Erkenntnis hier sehr bedeutend, denn es beschreibt sehr deutlich die Verbindung von Sprache und Denken. Das Vorschulkind entwickelt aufbauend auf seinen Erfahrungen konkrete Denkoperationen. Hier möchte ich gerne die Eindimensionalität konkreter Denkoperationen nach Piaget aufführen: Gießt man eine Flüssigkeit aus einem hohen in ein flaches Gefäß, ändert sich ihre Form. Der Erwachsene weiß, dass trotz der Umformung, die Masse erhalten bleibt. Das Kind kommt zu dem Schluss, dass nun weniger Wasser vorhanden ist. Erst in der Schulzeit und der weiteren Ausbildung gelangt der Mensch zum echten Begriff. Die Form der Begriffssysteme liefert die Sprache, die sich im Verlauf der Menschheits-, Kultur- und Zivilisationsgeschichte herausgebildet hat, und nicht nur zwischen Mensch und Mensch, sondern auch zwischen Mensch und Welt vermittelt.

Wir können so viel Gutes in der Familie, der Gesellschaft und im Kindergartenalltag bewirken, indem wir nur kleine Veränderungen vornehmen um den Zwergen den Zugang zu Sprache und Denken zu ermöglichen.

Themenbegründung

Von den  von mir beobachteten Kindern, stammen 7 Kinder aus mehrsprachigen Familien, in welchen Deutsch die Zweitsprache darstellt und insgesamt 10 Kinder weisen vermehrt Sprachdefizite auf. Im Umgang mit der beschriebenen Situation stellt sich mir nun genau diese Frage: „Was ist Denken? Und inwiefern beeinflusst das Denken den Umgang mit der sprachlichen Situation in unserer Kindergruppe?“ Die Tatsache, dass Denken ein Produktionsprozess darstellt verknüpft nun die Schnittstelle Sprache und Denken. Denn Denken produziert Pläne und „Weltsichten“. Pläne sind mögliche Wege zu einem Ziel. Denken als Planproduktion, als Problemlösen, ist in der Psychologie am meisten beachtet worden. Problemlösen besteht darin, dass man einen Weg findet von einem Startpunkt zu einem Ziel. Allerdings ist nicht jedes Finden eines Weges Problemlösen. Ein Problem liegt dann vor, wenn man den Weg zunächst nicht kennt. Denken als Problemlösen besteht darin, dass man mögliche Wege in betracht zieht.

Wenn man sich an den Weg zu einem Ziel nur erinnern muss, da man ihn schon kennt, so ist das kein Denken, sondern „nur“ Erinnern! Auf der anderen Seite sind Erinnerungsprozesse Bestandteile des Denkens. Sie liefern das Material.  Für mich hier ganz bedeutend die Tatsache, dass die Arbeit mit Kindern unbedingt diese Aspekte beinhalten. Die Gedanken, Pläne und Erinnerungen der jungen Menschen sind bedeutend für die Bildung der eigenen Sprache. Anknüpfend an dieses Wissen erfolgt die Sprachbildung schon im alltäglichen Umgang miteinander: Dem gemeinsamen Zuhören, auf Augenhöhe. Beim aktiven Zuhören nach Carl Rogers liegt der besonderen Wert auf der Begegnung: Sie schließt nämlich die emotionale Ebene, nonverbale Äußerungen und gegenseitiges prinzipielles Wohlwollen ein. 

Beim Einsatz des aktiven Zuhörens sollen gegenseitiges Vertrauen aufgebaut und ein würdigender Umgang gefördert werden. Der kognitive Anteil wird hier stark beansprucht. Es ist für mich im Alltag nicht immer ersichtlich, dass dies auch tatsächlich umgesetzt wird. Da werden zwar Maßnahmen für Sprachförderprogramme in die Wege geleitet, Schulblätter zum Ausfüllen vorbereitet und einmal die Woche ausgefüllt und viel darüber gesprochen, wie sich die sprachliche Situation vom Großteil der Gruppe auf den restlichen Teil der Kinder auswirkt, aber die einfachsten Maßnahmen wie das bewusste Zuhören werden oft außer Acht gelassen. Hier setzt doch sprachliche Förderung erst an. Dass Denken und Sprechen dasselbe sind, können wir in diesem Zusammenhang leicht nachvollziehen. Wenn die Kinder über irgendetwas nachdenken, z.B. darüber, wohin ihr Spielauto mit der Spielfigur als nächstes reisen wird: „Vielleicht nach Italien? Da ist die Anreise zwar etwas weit, auf der anderen Seite gibt es tolle Restaurants in welchen man Spaghetti essen kann. Und teuer wird es dort bestimmt auch nicht sein, da reicht das Taschengeld bestimmt…“ So erfahren sie sich selber beim Denken; sie beschreiben sich etwas, malen sich etwas aus, fragen sich nach den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Urlaubsziele und wägen dies gegeneinander ab.

Ein kurdisches Mädchen (5) aus meiner Einrichtung wirft hier das Argument ein, dass es einfach sei zu ihr nachhause zu fliegen, da die Reise mit dem Flugzeug erfolgte und deshalb ganz schnell ginge. Ein italienischer Junge (5) widersprach dem, da er darlegt, dass sein Vater mit dem getunten BMW schneller am Ziel sei als des Mädchens Flugzeug. All das geschieht sprachlich. Es geschieht in Kommunikation mit dem Gegenüber. Aber auch ist Denken eine Art von innerer Zwiesprache mit sich selbst und damit ist das Mit-sich-selbst-Sprechen eben das Denken.

Steven Pinker (1996) weist darauf hin, dass z.B. Gärtner 30 bis 40 Apfelsorten kennen und die verschiedenen Apfelbäume am Wuchs unterscheiden können. Bislang sind Gärtner aber keineswegs als besonders abartige Denker hervorgetreten, die die Welt ganz anders sehen als andere und sich mit dem Rest der Welt gar nicht mehr verständigen können, da ihre Begriffswelt völlig neben der der anderer Menschen liegt. Vielmehr können wir von ihnen lernen. Sie können uns erklären, wie sich die verschiedenen Apfelbäume unterscheiden.

Wenn wir genügend Geduld aufbringen, können wir dann auch selbst aufgrund der Wuchsform sagen, dass es sich bei diesem Baum zweifellos um einen ‚Edler von Berlepsch‘ handelt und nicht um einen ‚Cox Orange‘. Was für Gärtner gilt, gilt auch für Fliesenleger, Betonfacharbeiter und Spezialisten für Marienhymnen in den Klöstern des nördlichen Frankreichs im 13. Jahrhundert. Im Grund lebt jeder Einzelne von uns in einer Welt, die sich begrifflich von der Welt jedes anderen unterscheidet. Dennoch können wir uns miteinander verständigen und oft mit etwas Geduld unsere Welten aneinander angleichen.  Dieses Beispiel soll verdeutlichen, dass das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen in Bezug auf meine Kindergartengruppe und den vorhandenen Sprachproblemen demnach viele positive Aspekte beinhaltet. Wir können voneinander lernen, uns unsere Weltsichten, Pläne und verschiedene kulturellen Gedanken eröffnen und gleichzeitig unseren sprachlichen Wortschatz erweitern.

Christopher Hallpike (britischer Anthropologe 1979) berichtet, dass die Kinder der Kpelle in Westafrika durch den Besuch einer französischen Missionsschule und den damit verbundenen Erwerb der französischen Sprache plötzlich „intelligenter“ wurden. Das ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass die Kpelle-Kinder durch den Erwerb des Französischen mit seiner reich gegliederten Abstraktheitshierarchie es erlernten, diese Abstraktheitshierarchie für Analogieschlüsse nutzbar zu machen. Natürlich wurden sie nicht eigentlich intelligenter, sondern dachten halt in anderer Weise als ihre Eltern, die in den konkreten Begrifflichkeiten ihrer eigenen Sprache gewissermaßen gefangen waren.  Mir fällt speziell im Umgang mit unseren anderssprechenden Kindern ein, dass bei Aufgabenstellungen manches Mal die Anforderungen anders umgesetzt werden. Hier stellt sich mir nun die Frage, ob das Denken tatsächlich sprachabhängig ist. Beziehungsweise die Abstraktion des Denkprozesses. Das ist so interessant, weil dann ja die Schlussfolgerung wäre, dass Lernaufgaben individuell gestellt werden sollten um faire Ausgangssituationen zu ermöglichen. Wenn ich das auf unsere Kindergruppe übertragen würde, wäre das tatsächlich umzusetzen? Wo setze ich überhaupt an, um die Abstraktion des Denkens zu messen?

Hallpike stützt sich vor allem auf Arbeiten von Wygotski und Chomsky: Sprache sei weder die einzige Äußerung menschlicher Intelligenz, noch beginne das Denken erst mit dem Spracherwerb. Beide hätten dieselben Wurzeln.  Im Krippen- und Kindergartenalter befindet sich das Denken in der voroperatorischen, anschaulichen Phase. Diese ist gekennzeichnet durch unangemessene Verallgemeinerungen, durch Egozentrismus und durch Zentrierung auf einen oder wenige Aspekte. Das Denken des Kindes führt häufig zu Widersprüchen, die dem Kind nicht bewusst sind. Als pädagogische Fachkraft passe ich die Aufgaben, die ich den Kindern stelle, dem Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes an.  Wichtig ist, die Kinder anzuregen sich aktiv an den Geschehnissen zu beteiligen. Je mehr Gespräche stattfinden, je vielfältiger die Themen sind, je komplexer und reichhaltiger die verwendete Sprache ist, umso besser ist der Umgang mit der Sprache. Meine Aufgabe ist es somit, die Interaktionen sprachlich zu bereichern, indem ich z.B. neue oder selten verwendete Wörter einführe oder durch Nachfragen zu einer umfassenderen oder genaueren Darstellung des Gesprächsinhalts anhalte. Auch könnte ich neue, interessante Gesprächsthemen einbringen, insbesondere solche, auf die Kinder nicht von selbst kommen würden. Eine gute Sprachförderung setzt somit große kommunikative Kompetenzen bei mir als Pädagogin voraus. Diese sollten beispielsweise ein Sprachvorbild sein, gut zuhören können und möglichst viele Fragetechniken beherrschen. Da die Kinder noch lernen müssen, korrekt zu sprechen und genau zu beschreiben sind auch die Rückmeldungen von mir von großer Bedeutung. Ich verdeutliche ihnen damit, inwieweit ihre Aussagen und Botschaften verstanden wurden.

Zusammenfassung

Es wurde der Frage nachgegangen wie die Sprache das Denken formt. In der darauffolgenden Themenbegründung konnte ich für mich erfahren, in wie weit der Teilbereich Thema in meiner Kindergruppe ist und mit welchen Voraussetzungen wir uns dem Thema nähern. Ich konnte aufzeigen, dass das Wissen um die Zusammenhänge von Sprache und Denken, die Angebotsplanungen, Sprachförderprogramme und den Umgang im Kindergartenalltag erleichtern können. Die gesamte Kindergartenzeit ist für die sprachliche Entwicklung von Kindern eine wichtige und entscheidende Zeit. Kinder, die im Kindergarten zum ersten Mal mit der deutschen Sprache in Kontakt kommen, fangen nicht bei Null an.

In ihrer Muttersprache haben sie schon wesentliche Entwicklungsschritte gemeistert und ihr kognitiver Entwicklungsstand ist ihren Deutsch-Fähigkeiten weit überlegen. Die Welt hat nicht nur eine Sprache. Sind in der Kita Kinder oder pädagogische Fachkräfte, die eine Fremdsprache beherrschen, kann dies als Chance genutzt werden. Kinder mit Deutsch als Zweitsprache können ihr muttersprachliches Wissen und Können einbringen und die Kinder werden die Sprachen miteinander vergleichen. Dabei abstrahieren sie vom Inhalt, indem sie über die Form der Sprache nachdenken. Das weckt eine Sprachbewusstheit, die förderlich ist für die sprachlich-kognitive Entwicklung.

Quintessenz

Denken ist nicht von Sprache abhängig, aber ein gewisser Einfluss von Sprache auf unser Denken und Handeln besteht. Mehr als das die Forscher dies für möglich gehalten haben. Auch Tiere haben erstaunliche kognitive Fähigkeiten, ein diesen Fähigkeiten entsprechendes Bewusstsein und Formen des Selbstbewusstseins. An unserer Katzenlady täglich zu beobachten. ♡

Dschungel | Bewegungsangebot

#Dschungel #Turnraum #Kinder #Tiere #Kennenlernen #ohnetierqual #Miteinander #Glücklichsein 🐅🐊🐍🐻🐒🍌🥥

Es ist mir wichtig das Kennenlernen und Verstehen wilder Tiere bei den Zwergen in einem Rahmen anbieten zu können, der weder Zoosbesuche, Wildtierparks, exotische Reisen oder Zirkusbesuche voraussetzt. Das soll und muss nicht gefördert werden. Im Gegenteil, viele Länder sprechen hier sogar ihr Verbot für die Wildtier-Haltung aus. Und keine Sorge liebe Eltern und Erzieher_innen: In Büchereien gibt es unendlich viele Bildbände, CD´s und Geschichten über andere Länder und deren Flora und Fauna, da brauchen wir das Tierleid in solchem Rahmen nicht noch zu unterstützen. Obwohl ich mich an Begegnungen mit echten Elefanten nicht erinnern kann, verspüre ich für diese leidenden und vom Aussterben bedrohten Geschöpfe unendliches Mitgefühl und habe viele Plakate in meinem Leben gemalt und gestaltet, um den Menschen bildlich vor Augen zu führen, dass das Sterben dieser Riesen kurz bevor steht. Das heißt im Umkehrschluss für mich, Empathie entsteht nicht nur durch unmittelbares Gegenüberstehen, sondern durch das Wissen darum. Um so wichtiger ist es mir, dass ihr mit Euren kreativen Gedanken eigene Ideen schafft, um den Zwergen trotzdem die Tiere nahe zu bringen. Daher stelle ich Euch mein Gedankengut zu Verfügung. Über eine Rückmeldung, was ihr und die Zwerge für Erfahrungen damit gemacht habt, würde ich mich sehr freuen. Dafür wäre ich Euch dankbar.

Beobachtung

Geprägt ist die Situation momentan durch einen immensen Bewegungsdrang der Zwerge, der sich durch die langanhaltenden Regen-, Schnee- und Kältetage erklären lässt. Diese Beobachtungen im Vorfeld lassen mich die individuellen Ziele der Kinder formulieren. Desweiteren stellt sich mir die Frage: Was würden die Kinder gern im Dschungel machen? Bestimmt haben sie gute Ideen. Möglicherweise möchten sie Lieder über den Dschungel singen, oder wie Tarzan an Lianen springen. Oder eine Schatzsuche machen.

Analyse

Heutige Kindheit ist überwiegend gekennzeichnet durch den Verlust an unmittelbaren körperlichen und sinnlichen Erfahrungsmöglichkeiten und eine immer stärker eingeengte Bewegungswelt. Kinder ohne Bewegungsraum haben somit wenig Chance, eine gute Beziehung zu ihrem Körper aufzubauen.  Die Möglichkeiten für Kinder, sich ihre Umwelt über ihre Sinne, ihren Körper zu bemächtigen sind heutzutage gering, denn Kinder finden in ihrer Umgebung kaum noch freie Räume zum Spielen, Entdecken, Erkunden und sich Bewegen. Die Wahl der unterschiedlichen Altersstufen meiner Kindergruppe ist bewusst gewählt, weswegen ich durch das Bewegungsangebot einen gemeinsamen Nenner finden möchte, um die verschiedenen Entwicklungsstadien der Zwerge hier einfließen zu lassen.

Begründung

Bezugnehmend auf die Gruppensituation sieht das Angebot grundlegende Bewegungserfahrungen wie krabbeln, kriechen, gehen, laufen, springen, balancieren etc. vor. Die verschiedenen Stationen beim Namen nennen, Ideen einbringen und diese dann auch gemeinsam aufzugreifen setzen dies voraus. Um diese Vorstellungen zum Ausdruck zu bringen kommt hier auch die Fantasie mit ins Spiel. Die Kinder brauchen eine direkte Vorstellung dessen, was sie erreichen wollen.

Sachauseinandersetzung

Bewegungsangebot: Dschungel, Reise mit Stationen und Aufgaben zu den dort lebenden Tieren.

Mein Angebot beginnt mit einer kleinen Einführungserzählung, in welcher ich die Kinder behutsam in die Thematik Dschungel und Tiere lenke. 

Gemeinsam werden wir uns also auf die Reise in den Regenwald begeben. Nach einem turbulenten Flug werden wir versuchen die Gebiete so zu durchqueren, dass sich die einheimischen Tiere von uns nicht gestört fühlen. Das wird ein Abenteuer, denn die Tiere sind hellwach und haben gute Augen und Ohren. Umso bedachter müssen wir uns die Routen durch die Steppe auswählen und durchqueren. 

Die Zwerge haben im Vorfeld Tierbilder gemalt, ausgeschnitten und aufgeklebt.

In Bezug auf die Zielsetzung erhoffe ich mir eine Gruppendynamik welche zulässt, dass mit viel Freude an das Thema herangegangen wird. Die Zwerge sollen sich mit Neugierde und Gefallen gemeinsam dem Thema Abenteuer annähern.

Die Bedeutung von Bewegung, Spiel und Sport für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung von Kindern ist heute unumstritten. So gleichen Bewegungsangebote den allgemeinen Bewegungsmangel von Kindern und mit den damit verbundenen negativen Auswirkungen auf Motorik, physische und psychische Gesundheit aus, wirken präventiv und beeinflussen die kognitiven Lernleistungen positiv. Bewegung ist eine zentrale Ausdrucksform des Kindes. Durch sie setzt sich ein Kind mit seiner personalen und materialen Umwelt auseinander, wirkt auf sie ein und versucht die Welt zu verstehen.

Bewegung, Spiel und Sport sind anerkannte wichtige Bestandteile des frühkindlichen Bildungsprozesses, die sowohl die körperliche und motorische als auch die kognitive, psychische und soziale Entwicklung eines Kindes fördern. Der Bewegungsbereich stellt deshalb eine zentrale Säule der Erziehung dar. Die Stärkung der motorischen Fähigkeiten und des Wohlbefindens, sowie die Gewährleistung einer gesunden Entwicklung, gelten in diesem Altersbereich folglich als Hauptziele. 

Ausgewählte Inhalte

Gemeinsam mit den Kindern möchte ich das Thema Dschungel-Tiere thematisieren, denn durch die Geschichten und die Gedanken von ihnen ergeben sich eventuell magische Vorstellungen. Diese Magie möchte ich bewusst jedem Kind gewähren. Die Turn-Elemente ergeben sich aus dem Vorrat der Einrichtung und werden von mir gezielt ausgewählt. um an den Zielformulierungen anknüpfen zu können. Die Stationen werden von den Zwergen frei gewählt und können dadurch stark variieren.

Die Trink- und Essenspause ist zeitlich gegen Ende der Bewegungsstunde gewählt und ist in Bezug auf Salutogenese wichtig.

Für die Sinneswahrnehmung der Kinder stellt die Umwandlung in Tiere keine Problematik dar. Es wird ihnen durchaus möglich sein ihre eigenen Körperbereiche von denen der Tiere zu unterscheiden.

Den Bezug zum Orientierungsplan werde ich hier nicht aufführen. Diesen könnt ihr von mir gerne nach Anfrage erhalten.

Erläuterung und Begründung der gewählten Methode und Medien

-Kennt ihr den Dschungel?

-Welche Tiere leben dort?

-Wir werden dort heute hinreisen. Das wird abenteuerlich.

Gestaltungsprozesse werden angeregt, denn die Kinder sollen sich frei im Raum entfalten können und sich aktiv bei der Formung der Stationen und Aufgaben beteiligen. Mit dem Medium Bewegung (Bewältigen der verschiedenen Stationen) kann hier an dem natürlichen Bewegungsdrang, den Voraussetzungen und Bedürfnissen der Kinder angeknüpft werden, nämlich an:

  • der Bewegungsfreude 
  • der Neugierde 
  • dem Verlangen nach kreativen Bestätigungsmöglichkeiten 
  • der Spielfreude und Fantasie
  • der Experimentierfreude
  • der emotionalen Ansprechbarkeit

Mein methodisches Vorgehen beinhaltet also, dass wir im Bewegungszimmer zusammenkommen und uns begrüßen. Danach werden die Kinder ihre Turnsachen an der vorbereiteten Umkleidebank anziehen. Die Kinder ziehen sich Kärtchen, auf welchen Tiere abgebildet sind, welche die Kinder im Vorfeld ja schon selbst gestaltet haben.

Diese Tiere sind in Kreisform in der Mitte des Raumes auf dem Boden angebracht und ermöglicht jedem Kind seinen festen Sitzplatz zu haben. Da ich das letzte Kärtchen ziehen werde, hat jedes Kind die Chance auszuwählen und wird nicht benachteiligt sein.

Vorbereitung

Eine Liste bestückt mit Bewegungsmaterialien wie Tüchern, Reifen, Hütchen, Matten und weiteres, aber auch Dekorationsmaterialien werden von mir organisiert. Die Raumbenutzung und deren Aufteilung wird im Vorfeld überlegt.

Aufwärmphase

  1. Der fliegende Bewegungsraum

Die Spielregeln werden erklärt und jedes Kind sucht sich dann für die Aufwärmphase ein Transportmittel für die Lüfte heraus (Hubschrauber, Segelflieger, Düsenjet, Zeppelin usw.), denn wir wollen gemeinsam in den Dschungel reisen. Alle imitieren ihre Flugmaschinen mit typischen Bewegungen und Geräuschen nach. Ein Zwischenstopp muss zum auftanken eingelegt werden. Wenn alle Maschinen wieder in der Luft sind ertönt nach einer kurzen Zeit das Kommando „Vorsicht Landung“. Alle Zwerge landen auf ihren Plätzen.

  1. Bewequnqsphase

Nach der Landung im Regenwald und der anschließenden Bewegungssphase sollen die Kinder so viel wie möglich selbst entdecken und bekommen Freiräume zur Verwirklichung von eigenen Ideen. Die immer wiederkehrende Erzählung von unserer Erlebnisreise im Dschungel werde ich gemeinsam mit den Kindern gestalten. Ich gebe Ideenvorschläge, diese können sich aber später in eine ganz andere Richtung weiterentwickeln.

Somit lasse ich dem Ko-Konstruktivismus hier freie Entfaltungsmöglichkeit und ich werde damit umgehen können, wenn es anders läuft wie von mir vorgesehen. Mit der Dekoration und Gestaltung des Bewegungsraumes möchte ich eine Atmosphäre zum phantasievollen Bewegen schaffen, wobei die Freude und der Spaß äußerste Priorität hat.

2a.Tiger

Im Dschungel empfängt uns als erstes ein Tiger.

-Wie bewegt sich ein Tiger?

-Ist er schneller oder langsamer als wir?

-Was frisst/jagt ein Tiger?

Die Goldkatzen bewohnen die dichten, feuchtwarmen Regenwälder am Äquator. Tagsüber verstecken sich die Katzen in Baumhöhlen oder hoch oben in den Bäumen. Dort sind sie in ihrer Ruhephase vor Feinden und anderen unliebsamen Überraschungen sicher. Erst in der Dämmerung werden sie aktiv und verlassen ihre schützenden Verstecke, um auf die Jagd zu gehen. Sie sind nachtaktiv und dürfen deshalb auf keinen Fall vom Weg abkommen. Hierfür legen wir die Reifen aus. Entweder von Reifen zu Reifen springen, oder von Reif zu Reif rüber krabbeln.

2b. Krokodil

-Was frisst ein Krokodil?

-Wo lebt es?

-Wie bewegt sich ein Krokodil?

Krokodile leben in Flüssen und Seen. Sie besitzen einen seitlich abgeflachten Schwanz, mit dessen Hilfe sie schnell schwimmen können. Außerdem haben sie hochliegende Augen und Nasenlöcher, so dass sie fast vollständig untertauchen, aber trotzdem noch atmen und aus dem Wasser schauen können. Wir werden versuchen uns vorsichtig über den Fluss hinüberzuziehen: Auf der Turnbank.

2c. Flamingos

-Wie sieht ein Flamingo aus?

-Welche Farben hat er?

-Wie steht ein Flamingo?

Flamingos haben lange, dünne Beine, einen langen Hals und ein rosa Gefieder. Ihre langen Beine ermöglichen ihnen auch noch das Waten in größeren Tiefen. Wir werden versuchen uns auf den roten Balancekissen einbeinig zu halten und in Abwandlung uns dabei nach vorne zu beugen. Oder auch die Noppenseite des Kissens zu benutzen. Ein Zwerg fing dabei zu kichern an, weil es sich unendlich kitzlig anfühlt. ツ Nicht alle Zwerge mögen dies allerdings.

2d. Schlange

-Wie bewegt sich denn eine Schlange?

-Können wir das auch?

Alle Schlangen besitzen einen länglichen und dünnen Körper und haben bis auf wenige Ausnahmen ihre Gliedmaßen vollständig verloren. Häutung: Weil Schlangen, wie alle Reptilien lebenslang weiterwachsen, ihre Haut jedoch nicht kontinuierlich abgeschuppt wird, müssen sie sich regelmäßig komplett häuten. Gemeinsam werden wir die Kegel aufbauen und versuchen uns wie die Schlangen hindurch zu schlängeln.

2e. Bär

-Was fressen Bären?

-Wo schlafen denn die Bären?

–Wir bauen jetzt eine Bärenhöhle. Habt ihr eine Idee?

Nun kommen wir zu den Braunbären. Gemeinsam wollen wir versuchen eine gemütliche Bärenhöhle zu bauen, da wir uns ausruhen wollen.

2f. Affe

-Wo sieht man meistens die Affen herumtoben?

-Schaffen wir es von Blatt zu Blatt auf den anderen Baum zu gelangen?

Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen tummeln sich im Urwald Wir kommen durch das Gebiet der Affen. Bei starkem Regenfall schützen sich die Tiere vor den starken Regengüssen. Blätter (Teppichfließen) können den Tieren Schutz bieten.

Sumpfgebiet durchqueren!

Der erste Zwerg erhält seine Teppichfliese, nur auf diese darf er stehen – er muss also das zweite Blatt immer wieder vor sich hinlegen, um auf die andere Raumseite zu gelangen. Wir können zwei Gruppen bilden, welche gegeneinander oder besser noch miteinander antreten.

3.Ausklang

Ich lasse die Zwerge erzählen, möchte wissen wie es ihnen gefallen hat, wie sie sich fühlen. Vielleicht wollen sie zuhause mit ihren Eltern, Geschwistern und Freunden daran weiterspielen. Das gemeinsame Aufräumen beendet mein Angebot. Zum Schluss dürfen die ausgepowerten Zwerge aus einem Korb mit Früchten eine Banane ziehen um sich entweder zu stärken, oder das Obst mit nach Hause zu nehmen.

Weiterführungsmöglichkeiten

Allein schon beim Thema Tiere ist die Weiterführungsmöglichkeit immens groß. Hier können Bücher eingesetzt werden, aber auch alle anderen Bildungs- und Lernfelder lassen dieses Thema aufgreifen. Hier gibt es fast keine Grenzen. Zeigen die Kinder großes Interesse an der Bewegungsrunde, können auch in einer weiteren Bewegungseinheit weitere Tiere und deren Charaktere aufgegriffen und in passende Körperbewegungen umgesetzt werden. Das heißt, es kann dieses Angebot auch wiederholt aber auch weitergeführt werden. Das Interesse am Regenwald kann auch im Atelier in Form von Bildern farbig aufgegriffen werden, aber auch Basteleien oder Collagen lassen sich hier in Gemeinschaftswerken erarbeiten. Bei mir möchten die Zwerge zum Beispiel unbedingt eine Kokosnuss öffnen, weil im Nachgespräch die Rede darauf fiel. Dies können wir im Werkraum dann auch umsetzen.

Einen Ideenvorschlag habe ich Euch noch: Eine Art Yoga, welches die Zwerge ganz arg mögen. Passend zum Angebot und mit den verschiedensten Tierarten zu kombinieren.

Zur Erklärung: Das Beitragsbild ist eine Tapete, welche ihr hier findet. Sie soll zur Veranschaulichung dienen, dass wir nicht zwingend in fremde Länder reisen müssen, um Erfahrungen sammeln zu können. Das Fenster stellt dies wunderschön dar: Der Blick in die Ferne und das Wissensgut darum, reicht uns vollkommen aus.

Fazit: Die Zwerge sind in ihrem Element. Sie können toben, fauchen, schlängeln, kriechen, hüpfen und viel, viel lachen. Es ist eine Freude hier zu beobachten, wie die Kinder sich in die verschiedenen Rollen einfühlen können und dies eins zu eins auch umsetzen. Je nach ihrem Entwicklungsstand eben. Wir Erwachsenen können uns hier einige Scheiben davon abschneiden, denn so empathisch und liebevoll sind von Herzen nur unsere Sprösslinge. Go vegan. 🐒🐻🐍🐊🐅🌱

Kichererbsen-Pfanne

#Gemüse #tierleidfrei #pflanzlich #fettfrei #Nährstoffe #Gewürze #köstlich ❀ ✿ ❁ ✾ ✽ ❃ ❋

Wie wir unser Zauberessen lieben! Es ist die Komposition aus frischen, vollwertigen Zutaten, dem vermeiden von Tierqual und Umweltzerstörung und die Einheit von Körper, Seele und Geist. Hoppla, denkt ihr bestimmt, wie machen das die beiden nur. Im Prinzip nicht anders als alle anderen Menschen auch, wenn es um das Kochen geht. Mit dem kleinen feinen Unterschied, dass uns die Lebensmittelauswahl bedeutend wichtig ist. Im Endeffekt für uns alle.

Vielleicht inspirieren Euch die Bilder und ihr bekommt ebenfalls Lust auf die enzymreiche Pflanzennahrung. ♡

Zutaten

  • 1 Süßkartoffel
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Schale Champignons
  • 1 Glas Kichererbsen
  • 2 Hände voll Spinat
  • 5 kleine Tomaten (optional)
  • Petersilie
  • 2 Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Kresse
  • Zitrone
  • Gewürze (siehe unten)

Zubereitung

Schneidet die Zwiebeln in feine Würfel. Champignons und Tomaten in Scheiben schneiden. Die Süßkartoffel in mundgerechte Stücke schnippeln. Lasst Eurer Gesundheit zu liebe, zwecks der Ballaststoffe, die Schale dran. Spült die Kichererbsen, falls ihr sie nicht selber kocht, am besten unter lauwarmem Wasser ab. Auch die Petersilie dürft ihr so winzig als möglich in Form bringen. Nun kann es schon los gehen.

Erhitzt Eure Pfanne und gebt dann erst die Zwiebeln ohne Öl hinein. Dr. Esselstyn beschreibt es in seinem Buch wie folgt: „Bratpfanne auf höchster Stufe erhitzen und dabei so heiß werden lassen, dass ein hineingegebener Wassertropfen nicht verdampft, sondern wie eine Perle über den Pfannenboden rollt.“ Wie wundersam! ♡ 

Die Zwiebeln werden auch ohne Öl ganz knusprig und kross. Aber das habt ihr in unseren anderen Menüs ja bestimmt schon erfahren können.

Jens schneidet den Knoblauch klitzeklein.

Nun reiben wir den Ingwer, denn wir wollen unser Gericht scharf würzen und unseren Körper mit Vitamin C, Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor überfluten. Das Rhizom darin wirkt übrigens antibakteriell und kann somit zu einer gesunden Darmflora beitragen.

Zu den angebratenen Zwiebel gebt ihr die Champignons, füllt nach einer Weile mit Gemüsebrühe auf und reicht am Ende die wunderbaren Gewürze hinzu.

Die letzten paar Minuten gebt ihr den feinen Spinat hinzu, damit er Euch nicht verkocht. Zu kostbar sind seine Inhaltsstoffe.

Durch die Gewürze schmeckt dieses Gericht ganz sommerlich. Dazu muss ich sagen, dass wir ein Probepäckchen von Sonnentor erhalten haben, welches wir in diesem Rezept zum ersten Mal erprobt haben. Diese Kräuter-Gewürz-Mischung hat es in sich. 

Dazu hat Jens eine pflanzliche Bratensoße kreiert, welche dem Gericht noch den letzten Pfiff gegeben hat. 

Fazit: Seid bei unseren Rezeptvorschlägen einfach pfiffig. Schaut, was ihr zuhause habt und überlegt Euch, was ihr daraus zaubern könnt. Wir sind weit entfernt davon Euch auf das Hundertstel genau Rezepte vorzustellen. Im Gegenteil. Wir erhoffen uns, Euch durch unsere Ideen, weitere Impulse und Einfälle zu entlocken, um einfach und kreativ alle lebenswichtigen Nährstoffe zu erhalten. Das wünschen wir uns, für uns alle. Also: Auf die Kichererbse, fertig, looooos…! ツ🌱

 

 

 

Veganuary 2020 | ♡

#vegan #tierleidfrei #Gemeinschaft #Umwelt #Liebe #Empathie #Gesundheit ♡🐒🐧🐦🐥🦆🦅🦉🦇🐝🦋🐌🐞🐜🕷🐢🐍🦎🦀🐠🐊🐅🦓🦍🐘🦛🐪🦒🦘🐄🐎🐖🐏🐑🐕🐈🐓🐇🐁🐀🐿🦔🌱

Habt ihr schon Eure Vorsätze für das kommende Jahr? Hier gibt es eine ganz wunderbare Challenge für Euch: Vegan sein für einen Monat oder im besten Fall auch länger. Meldet Euch per Email einfach dazu an und ihr bekommt 31 Tage lang vegane Unterstützung, leckere Rezepte und hilfreiche Tipps.

Hier die Einladung dazu, von den ganz wunderbar engagierten Menschen von Veganuary 2020:

„Probier’s vegan. Diesen Januar. Mit Veganuary.

Es ist soweit – Veganuary kommt erstmalig auch nach Deutschland! Seit 2014 motivieren wir mit unserer Kampagne, die ihren Ursprung in Großbritannien hat, Menschen dazu, sich für einen Monat im Jahr rein pflanzlich zu ernähren. Warum? Ganz einfach: Weil es keinen besseren Neujahrsvorsatz gibt, um der eigenen Gesundheit etwas Gutes tun können, Tierleben zu verschonen und gleichzeitig den Planeten zu entlasten.

Mehr als eine Viertelmillion Menschen aus über 150 Ländern haben im vergangenen Jahr an Veganuary teilgenommen.

Dieses Jahr wollen wir weltweit 350.000 Menschen zum Mitmachen inspirieren.

Mit Veganuary 2020 haben wir uns nicht nur wortwörtlich in die weite Welt gewagt, – neben Deutschland startet die Kampagne auch in den USA, Südafrika und Lateinamerika – sondern erhalten auch die Unterstützung zahlreicher Prominenter. Hollywood-Schauspieler Joaquin Phoenix, Alicia Silverstone, Mayim Bialik und Evanna Lynch rufen zum tierfreien Januar auf; in Deutschland haben sich der Kampagne Kaya Yanar, Rezo, Ralf Moeller, Jana Pallaske, Marie Wegener, Ariane Sommer, Tim Bengel, Jamie-Lee Kriewitz, Patrik Baboumian, Andreas Luthe und viele weitere Persönlichkeiten angeschlossen.

Hollywood-Star Joaquin Phoenix, der aktuell im Kino in dem oscarverdächtigen Film „Joker“ glänzt, ruft wie folgt zur Kampagne auf:

„Wenn man die Klimakrise oder die Missstände in unserem Lebensmittelsystem betrachtet, kann einen schnell ein Gefühl der Hilflosigkeit überkommen. Doch es gibt etwas, das man sofort dagegen tun kann: Mach mit und probier’s diesen Januar vegan.“

Comedian Kaya Yanar pflichtet seiner Botschaft bei:

„Ein Mensch, der sich vegan ernährt, spart täglich Wasser, Regenwald und Tierleben! Versucht es mal für einen Monat, dann habt Ihr schon eine Menge bewirkt.“

Neben vielen Überraschungen, die wir vorbereitet haben, wird einer der Höhepunkte unserer diesjährigen Kampagne ein TV-Spot sein. Zwischen Weihnachten und Neujahr werden wir ihn in Deutschland, Großbritannien und den USA ausstrahlen. Seid gespannt!

Alle, die sich dem Neujahrsvorsatz von Veganuary anschließen möchten, können sich direkt hier auf unserer Webseite kostenlos dafür anmelden und erhalten den gesamten Januar über täglich eine E-Mail mit hilfreichen Infos, Tipps, Rezepten, Filmempfehlungen und mehr zum Thema Vegan. Damit wollen wir es allen Teilnehmenden erleichtern und sie beim Ausprobieren einer rein pflanzlichen Ernährung unterstützen.

Die Grundlagen

Viele Grundnahrungsmittel, die du bereits kaufst, sind vegan: Nudeln, Reis, Brot (meistens), viele Müslis, Gemüsebrühe, Dosentomaten, Erdnussbutter, Marmeladen, Bohnen, Kartoffeln, Kokosmilch, viele Currypasten, Kräuter, Gewürze, Tomatenketchup, Senf, Gurken, Olivenöl, pflanzliche Öle, Sojasauce, Fruchtsaft, Tee, Kaffee, viele Kekse, Cracker, Knäckebrote und Chips, und natürlich Obst und Gemüse – sowohl frisch, getrocknet als auch gefroren.

Die pflanzliche Version wählen

Es gibt mittlerweile für fast jedes Lebensmittel (oft sogar mehrere) vegane Versionen. In den meisten Supermärkten findest du eine Reihe von pflanzlichen Milchprodukten (aus Hafer, Soja, Mandeln, Kokosnuss, Hanf, Reis und mehr), darunter auch in verschiedenen Geschmackssorten. Joghurts gibt es ebenfalls auf pflanzlicher Basis (z. B. Kokosjoghurt, Mandeljoghurt, Sojajoghurt) sowie Käse (Scheiben, Blöcke, gerieben, Frischkäse).

Im Tiefkühlbereich findest du Burger, Brat– und Grillwürstchen, Sojaschrot, vegane Fischstäbchen und weitere Produkte, die du gerne isst, die jedoch keine tierischen Produkte enthalten. Vergiss nicht, im Supermarkt einen Blick in die Kühltruhe zu werfen. Schokoladeneis, Eiskonfekt etc. ist bereits auch vegan erhältlich.

In vielen Supermarktregalen findest du unter anderem vegane Mayonnaise, Schokolade, Vanillepudding, (Sprüh-)Sahne und zahlreiche weitere Produkte, die du kennst.

Melde dich an und starte in deinen veganen Monat!

Es ist kostenlos und du kannst dich jederzeit abmelden.

Macht mit und lasst uns den Januar zum größten Neujahrs-Spektakel des Jahres machen. Für uns, die Tiere und den Planeten.“

Fazit: Veganuary 2020 hat begonnen! Probiert es doch bitte aus. Es ist bei weitem nicht teurer als Eure bisherige Ernährung. Wäre es nicht phänomenal, wenn wir gemeinsam alle tierischen Produkte in den Regalen ignorieren und uns an der pflanzlichen Alternative bedienen? Lasst uns dies gemeinsam tun. Ihr werdet großartiges spüren und Euer Körper wird voller Liebe sein. Go vegan. ★🌱

Silvester 2019 | Käsefondue

#Fondue #fettfrei #leichtverdaulich #aufpicksen #dippen #genießen #schlemmen #tierleidfrei #füralle ✩ ✮ ✯ ✰ ☆

Wer uns kennt weiß, dass Traditionen bei uns hinterfragt und wenn nötig, als für nicht ausführbar abgestuft werden. Zumindest wenn dabei andere Lebewesen in Mitleidenschaft gezogen werden oder im entferntesten Sinne auch Menschenleben darunter leiden müssen. Deshalb setzen wir am Jahreswechsel wie gehabt auf die altbewerten Gepflogenheiten wie Spiele, Bleigießen und Glücksbringer aus Marzipan. Doch eines ist selbstverständlich abseits der Norm: Unser typisches Silvesteressen. Es soll ein Käsefondue ohne Tierleid sein. Wir möchten allerdings alles andere als ein Original-Imitat. Das gibt es schon zig Mal auf anderen Rezept-Plattformen. Dort werdet ihr fündig werden.

Unser eigenes veganes und dazu noch fettfreies Käsefondue macht Euer Silvester jedoch zum Ereignis des Jahres.

Die tierleidfreie Käsesauce pimpt ihr einfach mit Weißwein und weißen Bohnen auf und fügt die aufgeführten Gewürze hinzu. Dippen könnt ihr wie wir mit Brot, Broccoli und Pfefferonen. Aber auch alles andere ist denkbar. Je, nach Eurem Gusto.

Zutaten

Fondue

  • 650 g Kohlrabi (ca.4 Stück)
  • 225 g weiße Bohnen (ca. 1 Glas)
  • 6 EL Hanfsamen
  • 4 EL Hefeflocken
  • 200 ml Weißwein
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Kurkuma
  • Zwiebelsalz + Knoblauchsalz
  • ¼ TL Pfeffer
  • ½ TL Salz

Beilagen

  • Broccoli
  • Ein Teil der Kohlrabi
  • Champignons
  • Paprika
  • Pfefferonen
  • Feto vegan

Zubereitung

Die weißen Bohnen abgießen. Die Hanfsamen fein mixen.

Den Kohlrabi und den Broccoli weich köcheln lassen.

Die Beilagen wie Brot, Paprika etc. in mundgerechte Stücke schnippeln und anrichten.

Alle Zutaten des Fondue miteinander vermixen.

Auf dem Herd erwärmen und in den vorbereiteten Fondue-Topf geben. Vergesst nicht das Feuer unter dem Fondue-Topf zu entflammen. Seid vorsichtig dabei. Jens hat den Topf vorab mit Knoblauch eingerieben.

Wir haben uns dazu einen ganz simplen, grünen Salat gemacht.

Fazit: Fondue schmeckt am aller, aller leckersten, wenn garantiert keine Tiere wegen Deinem Käse-Heißhunger leiden müssen. Egal, ob ihr ein „Original“ nachbaut, oder aus gesundheitlichen Gründen nach alternativ-Formen sucht. Probiert das Unsere unbedingt aus. Es wird Euch schmecken und Euch wohl bekommen. Go vegan forever ✩🌱

Wheaty | Vegane Merguez

#Wheaty #vegan #tierleidfrei #pflanzlich #herzhaft #ohnepalmöl #würzig #lecker ♡🌱

Vegane Wurst aus Seitan, geräuchert und feurig scharf.

Aus der französischen und südländischen Küche ist diese Wurst scheinbar nicht wegzudenken und somit gibt es die Merguez bei Wheaty auch als vegane Variante. Die nordafrikanische Wurstspezialität schmeckt traditionell schön scharf und würzig. Für exotisch-feuriges Grillvergnügen oder als herzhafte Einlage im Eintopf oder Auflauf  ist sie vielseitig zu verwenden.

Das Produkt kann am Tag des Einkaufs für bis zu 6 Monate bei -18°C eingefroren werden. Nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren.

Eignet sich zum Braten und Grillen. In beiden Fällen mit wenig Öl bestreichen.

Inhalt: 200 g

Preis: 3,69 €

Zutaten

Seitan* (Wasser, WEIZENeiweiß*) 72%, Zwiebeln*, ölsäurereiches (High-Oleic) Sonnenblumenöl*, Gewürze*, Paprika rot*, Hefeextrakt*, Steinsalz, Verdickungsmittel: Agar-Agar*, Guarkernmehl* und Johannisbrotkernmehl*, Rauch** * = aus kontrolliert biologischem Anbau. **= Buchenholzrauch.

Hersteller-Beschreibung „Wheaty“

TOPAS GmbH, Dreifürstensteinstr. 1-3, D-72116 Mössingen

Die veganen Fleischalternativen von Wheaty sind allgemein herzhaft und unglaublich lecker.

Die Rohstoffe werden laut Hersteller möglichst aus der Nähe bezogen. Das Firmen-Versprechen: Für ihre Gewinnung findet keine Naturraumzerstörung statt. Produziert wird mit Öko-Strom. Die Firma unterstützt zudem Tierrechts- und Umweltinitiativen und entsprechende lokale Veranstaltungen. Uns überzeugt die palmölfreie Produktion.

Wir genießen unsere Merguez mit frischem Spinat und Urkarotten. Jens kreiert dazu noch eine Champignon-Bratensoße.

Fazit: Wer es etwas feuriger mag, darf sich die Merguez von Wheaty auf keinen Fall entgehen lassen. Die nordafrikanische Wurstspezialität schmeckt sehr würzig und passt einfach perfekt zu Gemüse. Aber auch für Sauerkraut oder Eintöpfe ist sie bestens geeignet. Wir meinen: Sehr, sehr lecker! ♡🌱

Advent im Wortkino ✩

#Weihnachtszeit #Advent #Theater #Kunst #Bildung #Schule #Kreativ #Gemeinsamkeit ❇ ❈ ❅ ❄ ❆

Wir erreichen die Bühne  „Wortkino“  von Dein Theater in Stuttgart.

Wortkino · Werastraße 6 · 70182 Stuttgart

Am 18. Februar 1999 wurde das Wortkino vom Ensemble des Dein Theater gegründet. Dein Theater ist ein Zusammenschluss freischaffender Künstlerinnen und Künstler. Als Privattheater besteht es seit 1984. Dein Theater ist ein Theater auf Bestellung. Wer Veranstaltungen mit künstlerischen Darbietungen ergänzen möchte, kann Dein Theater bestellen. Fünfzehn Jahre nach Gründung des Theaters auf Bestellung wird eine eigene Spielstätte, das Wortkino, eröffnet.

Erinnern wir uns noch an Friedrich den Großen, Johannes Kepler, Philipp Melanchthon, Martin Luther, Franziska von Hohenheim, die Weiber von Weinsberg, an Hermann Hesse, Ottilie Wildermuth, an Konrad Adenauer, an Rose Ausländer, an deutsche Schlager, an die Weiber von Schorndorf, an Friedrich Schiller, Albert Schweitzer, Dietrich Bonhoeffer, Wilhelm Busch, Sebastian Blau, Selma Lagerlöf, Wolfgang Borchert?

Welche Realitäten verbinden sich mit ihnen? Was verbindet sich für Sie mit Liebe, Eifersucht, Blumen, Wald, Früchten, mit Schlesien, mit Schleswig-Holstein, Bayern, Niedersachsen, Berlin, Brandenburg, Schwaben, Baden, Österreich, Schweiz, England, Frankreich, USA?

Im Wortkino leben Dinge und Menschen in gesprochener Sprache und Gesang, in Bild, Ton, Malerei und Licht auf. Darstellerinnen und Darsteller des Ensembles bereisen Herkunfts- oder Lebensorte verstorbener Dichterinnen, Dichter, Philosophinnen, Philosophen und erzählen aus heutiger Sicht von Ereignisorten und vom Verhältnis zu nicht mehr verfügbaren Menschen, die verfügbare Werke hinterließen.

Im Wortkino erleben wir Begegnungen mit gewesenen Persönlichkeiten, mit signifikanten Sagengestalten, mit bedichteten und besungenen Tieren, Wäldern, Wiesen, Wetterphänomenen, Landschaften, Siedlungen, Ereignisplätzen, mit bedachten Problemen, mit Chaos und Ordnung.

Unser heutiges Stück: Advent im Wortkino

Ein Programm von Hans Rasch

„Im Kind ist Freiheit allein. In ihm ist Frieden; es ist noch mit sich selbst nicht zerfallen. Es kennt die Dürftigkeit des Lebens nicht. Es ist unsterblich, denn es weiß vom Tode nichts.“

-Friedrich Hölderlin, 1770-1843, aus: Hyperion)

Teil 1:

Wie Gott erschien in Warmond

Erzählung von Maarten ´t Hart (*1944)

Warmond ist ein Dorf in der gleichnamigen Gemeinde in den westlichen Niederlanden, nördlich von Leiden in der Provinz Südholland. Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 14,42 km, davon 4,42 km Wasser und hat knapp 5000 Einwohner. Einer davon ist Maarten ´t Hart.

In seiner Erzählung „Wie Gott erschien in Warmond“ fragt ein etwa zehnjähriger Junge am Warmonder Zolltor einen älteren Herrn an der Fahrradampel nach dem Weg zu Gott. Gott wohne in Warmond, erzählt der Junge, er sei schrecklich groß, habe einen mächtigen Bart und weiße Locken auf dem Kopf. Bei ihm wolle er klingen, um Hilfe für seine kranke Mutter zu erbitten. Auf ihren Fahrrädern machen sich der ältere Mann und der Schuljunge in Warmond gemeinsam auf die Suche nach Gott.

Pause

Teil 2:

Die alte Geschichte

Eine musikalisch-literarisches Programm

♪ Alle Jahre wieder ; Friedrich Silcher
● Jedes Jahr im Advent
♪ Es ist für uns eine Zeit angekommen; Schweizer Sterndreherlied aus dem 19. Jahrhundert
● In fast allen Sprachen der Welt
● Das Dekret
♪ O little Town of Behtlehem; England, 16. Jahrhundert
● Fremde in Bethlehem
♪ A las doce de la noche; aus Chile
● Die Hirten I
♪ Engel auf den Feldern singen, Altfranzösisches Weihnachtslied
● Die Hirten II
♪ Kommet, ihr Hirten Böhmische Volksweise 1870
♪ Stille Nacht, heilige Nacht; Oberndorf bei Salzburg 1818
● Die Gelehrten aus weiter Ferne
♪ Melchior und Balthasar, aus Frankreich
● Der König Herodes
♪ Die heiligen drei Könige mit ihrem Stern, Sternsingerlied aus dem 16. Jahrhundert
♪ Dormi, dormi; aus Tessin
● Flucht nach Ägypten
♪ Mariä Wiegenlied; aus Schlesien
● Der Kindermord
♪ Gesú Bambin l´‘e nato; aus dem Piemont
● Im ägyptischen Asyl
♪ Still, still, still; aus dem Salzkammergut um 1800
● Rückkehr nach Nazareth
♪ Oh Du fröhliche, oh Du selige, Marienlied aus Sizilien
● Jedes Jahr im Advent

Musikeinspielungen

Jedes Jahr im Advent,

wenn das Volk nach Waren rennt,

Fragen, die ein jeder kennt,

Friede ist nicht,

nur Zuversicht.

-Hans Rasch (*1939)-

Fazit: Erzählungen, weihnachtliche Episoden und Lieder rund um das Christfest mit Norbert Eilts und Ellen Schubert ist ein neues literarisch-musikalisches Programm zum Advent. Wir möchten Euch motivieren die Kleinkunstbühne zu besuchen und Euch auf den weihnachtlichen Zauber einzulassen. Es lohnt sich. ✩ ✮ ✯ ✰ ☆

Natura | Ei-Ersatz ✩ Saitanschnitzel

#Eipflanzlich #fluffig #cremig #Panade #süß #Versuch #ohnetierqual 🥚

Wir testen den Ei-Ersatz der Firma Natura. Eine vegane, rein pflanzliche Alternative zum Backen und Kochen ohne tierischem Qualprodukt.

Beworben wir das Produkt folgendermaßen: Aufgepasst! Für alle, die auf Eier in Ihren Mahlzeiten verzichten wollen, gibt es hier eine vegane Alternative auf Basis von Süßlupine und Mais. Natura Bio Ei-Ersatz ersetzt das ganze Ei zum Beispiel im Rührkuchen und im Pfannkuchen, in frischen Waffeln und Nudeln, in herzhaften Gratins und süßen Aufläufen. Der Ei-Ersatz ist milchzuckerfrei, hühnereiweißfrei und natürlich glutenfrei. Er enthält kein Sojaeiweiß, keine Hefe, keine Nüsse, keinen Weizen und keinen Sellerie.

Die Verarbeitung ist denkbar einfach: mit einer Portion (1 leicht gehäufter Esslöffel) Ei-Ersatz-Pulver und 30ml Wasser wird ein Vollei ersetzt.

Inhalt: Natura Ei-Ersatz-Pulver, 175g

Preis: 5,99 €

Zutaten: Lupinenmehl* (55%), Maisstärke*, Maltodextrin*, Verdickungsmittel Johannisbrotkernmehl*, Meersalz, Curcuma*

*aus kontrolliert biologischem Anbau

Allergene: Das Produkt enthält Lupine und Mais.

Anwendung

Anstelle eines Eies 1 leicht gehäuften Esslöffel Natura Bio Ei-Ersatz (ca. 7,5 g) mit 30 ml Wasser verrühren. 5 Minuten quellen lassen. Nochmals gut durchrühren und wie ein Ei weiter verwenden. Bei mehr als 4 Eiern im Rezept ist eine Menge von 30 g Natura Bio Ei-Ersatz ausreichend.

Hersteller: Natura-Werk Gebr. Hiller GmbH & Co. KG, Neanderstr. 5, D-30165 Hannover

Wir möchten uns eine Panade für Saitanschnitzel zubereiten.

Zutaten | Schnitzel

  • Saitanpulver
  • Wasser
  • Öl zum Anbraten
  • Semmelbrösel

Zubereitung

Je nach Hersteller gibt unterschiedliche Zubereitungsformen des Saitanpulvers. Haltet Euch am besten exakt an die Vorgaben, damit das Ergebnis für Euch zufriedenstellend ist. 

Die fertigen Saitanschnitzel dann in dem Eiersatz wenden, danach mit den Semmelbröseln panieren.

Unbedingt in Öl anbraten, weil die Panade sonst komplett verbrennt.

Fazit:Im Prinzip kommen wir seit Jahren OHNE Ei-Ersatzprodukte aus. Falls ihr aber am Umsteigen auf eine tierleidfreie Ernährung seid, wäre dies hier ein Produkt, welches Euch den Anfang etwas einfacher gestalten kann. Zumindest bis ihr, wie wir alten Hasen, alles aus dem ff zubereitet und es somit auch einfacher wird. Probiert es doch mal aus. Uns hat die knusprige Panade sehr gut geschmeckt. 🥚

error: Nana :-)