Bio-veganes GemĂŒse vorziehen đŸŒ±

★

Die wertvollsten Lebensmittel sind die aus dem eigenen Garten. Regionaler, saisonaler und vor allem frischer geht es nicht. Die nötige Wandlung muss einfach bei uns beginnen. Es geht um ein ganzheitliches, ökologisches, die ganze Schöpfung einbeziehendes Bewusstsein und auch um nachhaltiges Denken in KreislĂ€ufen. Deshalb werden wir dieses Jahr unsere Pflanzen vom Samen bis zum fertigen GemĂŒse begleiten. Jedoch: Augen auf beim Samenkauf. Unsere AnsprĂŒche sind hoch. Im Grunde sehr hoch, denn wir möchten KEINE Hybridsamen, sondern Saatgut von samenfesten, alten Sorten.

Wir haben fĂŒr den Erwerb von genau diesen Wunschpflanzen einen Kontakt, der uns alte Tomaten-, Kartoffel- und GemĂŒsesorten ermöglichen kann. Falls Ihr hier Interesse habt, schreibt uns einen Kommentar oder eine kurze Nachricht, dann lassen wir Euch die Daten zukommen.

FĂŒr den Anfang wĂ€hlen wir Salat, Radieschen, Zucchini, Gurken, GrĂŒnkohl, Schnittlauch, Petersilie und Tomaten.

Die richtige Erde wirkt Wunder: Samenkörner sind zarte Wesen und benötigen besondere Umgebungsbedingungen um zu keimen und zu gedeihen. Ihre Wurzeln bleiben gesund, wenn die Erde wenig DĂŒngesalze und viel Feuchtigkeit enthĂ€lt. Außerdem ist es uns wichtig, dass die Erde keine tierischen Bestandteile aufweist. Manche AbfĂŒller verwenden fĂŒr ihre Erden als StickstoffdĂŒnger tatsĂ€chlich Horngriess, teils auch Blutmehl, Tierhaarmehl, SchlachtabfĂ€lle und Knochenmehl. Wenn wir uns das alles vor Augen fĂŒhren, haben wir gar keine Lust mehr, „normales“ GemĂŒse, geschweige denn Bio-GemĂŒse im Laden zu kaufen, um es zu essen.

Hier ein Geheimtipp fĂŒr das GĂ€rtnern mit Kindern:

Leere Saftkartons oder kleine PĂ€ckchen eignen sich hervorragend als Blumentöpfe. Bemalt entstehen daraus sogar regelrechte Kunstwerke. Bitte piekst kleine Löcher in den Boden, damit sich kein Wasser staut. Anschließend könnt Ihr die vegane Erde einfĂŒllen und die Samen vorsichtig einsetzen. Wichtig ist, dass pro Karton nur eine Samensorte verwendet wird, dann gedeihen die PflĂ€nzchen ganz toll.

Licht ist unentbehrlich fĂŒr das Wachstum der kleinen Triebe. Damit sie gleich von Anfang an genug davon bekommen, stellen wir sie direkt an unsere Fensterfront. Anfangs noch an der Heizung, ist die Lichtquelle bei uns nicht direkt zu Beginn gegeben. Nun hoffen wir trotzdem auf ein positives Wachstum unserer nun doch recht großen und hageren Mini-Pflanzen. 

Dank des Ideenreichtums meines Engels, haben wir uns dieses Jahr fĂŒr vegane Kokostabletten als Basis unserer Samen entschieden. Diese gießen wir und lassen sie fĂŒnf Minuten quellen, um dann die Samen einzubringen. Ein Angießen ist nicht nötig, da das Substrat bereits feucht ist.

Dann heißt es warten
.. đŸŒ±

Nach einigen Tagen entdecken wir das erste zarte GrĂŒn: Die KeimblĂ€tter! Und das ist der momentane Stand unserer Pflanzenaufzucht. Wir freuen uns. đŸŒ±

–> Raus ins Freie dĂŒrfen die Jungpflanzen ĂŒbrigens erst im Mai nach den Eisheiligen. Dies vermerkt Ihr Euch gut.

★

Fazit: Wenn aus einem winzigen Saatkorn langsam eine Pflanze heranwĂ€chst, stehe ich mit leuchtenden Augen davor und empfinde das als kleines Wunder. Es ist unbeschreiblich. Wir wĂŒnschen Euch viel Spaß beim AussĂ€en und gutes Gelingen! â˜…đŸŒ±đŸ„ŹđŸ„’đŸ…

Print Friendly, PDF & Email

Das könnte Dir auch gefallen!

Hinterlasse doch bitte eine Antwort!

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darĂŒber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.