Bio-veganes Gemüse vorziehen 🌱

Die wertvollsten Lebensmittel sind die aus dem eigenen Garten. Regionaler, saisonaler und vor allem frischer geht es nicht. Die nötige Wandlung muss einfach bei uns beginnen. Es geht um ein ganzheitliches, ökologisches, die ganze Schöpfung einbeziehendes Bewusstsein und auch um nachhaltiges Denken in Kreisläufen. Deshalb werden wir dieses Jahr unsere Pflanzen vom Samen bis zum fertigen Gemüse begleiten. Jedoch: Augen auf beim Samenkauf. Unsere Ansprüche sind hoch. Im Grunde sehr hoch, denn wir möchten KEINE Hybridsamen, sondern Saatgut von samenfesten, alten Sorten.

Wir haben für den Erwerb von genau diesen Wunschpflanzen einen Kontakt, der uns alte Tomaten-, Kartoffel- und Gemüsesorten ermöglichen kann. Falls Ihr hier Interesse habt, schreibt uns einen Kommentar oder eine kurze Nachricht, dann lassen wir Euch die Daten zukommen.

Für den Anfang wählen wir Salat, Radieschen, Zucchini, Gurken, Grünkohl, Schnittlauch, Petersilie und Tomaten.

Die richtige Erde wirkt Wunder: Samenkörner sind zarte Wesen und benötigen besondere Umgebungsbedingungen um zu keimen und zu gedeihen. Ihre Wurzeln bleiben gesund, wenn die Erde wenig Düngesalze und viel Feuchtigkeit enthält. Außerdem ist es uns wichtig, dass die Erde keine tierischen Bestandteile aufweist. Manche Abfüller verwenden für ihre Erden als Stickstoffdünger tatsächlich Horngriess, teils auch Blutmehl, Tierhaarmehl, Schlachtabfälle und Knochenmehl. Wenn wir uns das alles vor Augen führen, haben wir gar keine Lust mehr, „normales“ Gemüse, geschweige denn Bio-Gemüse im Laden zu kaufen, um es zu essen.

Hier ein Geheimtipp für das Gärtnern mit Kindern:

Leere Saftkartons oder kleine Päckchen eignen sich hervorragend als Blumentöpfe. Bemalt entstehen daraus sogar regelrechte Kunstwerke. Bitte piekst kleine Löcher in den Boden, damit sich kein Wasser staut. Anschließend könnt Ihr die vegane Erde einfüllen und die Samen vorsichtig einsetzen. Wichtig ist, dass pro Karton nur eine Samensorte verwendet wird, dann gedeihen die Pflänzchen ganz toll.

Licht ist unentbehrlich für das Wachstum der kleinen Triebe. Damit sie gleich von Anfang an genug davon bekommen, stellen wir sie direkt an unsere Fensterfront. Anfangs noch an der Heizung, ist die Lichtquelle bei uns nicht direkt zu Beginn gegeben. Nun hoffen wir trotzdem auf ein positives Wachstum unserer nun doch recht großen und hageren Mini-Pflanzen. 

Dank des Ideenreichtums meines Engels, haben wir uns dieses Jahr für vegane Kokostabletten als Basis unserer Samen entschieden. Diese gießen wir und lassen sie fünf Minuten quellen, um dann die Samen einzubringen. Ein Angießen ist nicht nötig, da das Substrat bereits feucht ist.

Dann heißt es warten….. 🌱

Nach einigen Tagen entdecken wir das erste zarte Grün: Die Keimblätter! Und das ist der momentane Stand unserer Pflanzenaufzucht. Wir freuen uns. 🌱

–> Raus ins Freie dürfen die Jungpflanzen übrigens erst im Mai nach den Eisheiligen. Dies vermerkt Ihr Euch gut.

Fazit: Wenn aus einem winzigen Saatkorn langsam eine Pflanze heranwächst, stehe ich mit leuchtenden Augen davor und empfinde das als kleines Wunder. Es ist unbeschreiblich. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Aussäen und gutes Gelingen! ★🌱🥬🥒🍅

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