Dinkel-Vollkorn-Mett

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Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es unzählbar viele Rezepte im Internet, um veganes Mett herzustellen. Auch die Vorgehensweisen der Zubereitung unterscheiden sich teilweise sehr. Deshalb möchten wir unseren eigenen Versuch einfach aus dem Gefühl heraus kreieren, möchten das Rezept aber in der Vollkornversion testen. Dies haben wir so noch nicht entdecken können und sind gespannt auf das Ergebnis.

Bevor sich jetzt ein paar Leser kopfschüttelnd wegwenden: Tatsächlich bräuchten wir dieses tierleidfreie Mett nicht in unserer Zauberwaldküche. Genauso wenig wie imitierte Wurst, Schnitzel, Cordon Bleu, um nur ein paar Fake-Produkte zu benennen.

Jedoch ist es doch für Menschen, die sich der Gesundheit wegen vegan ernähren möchten eine große Hilfestellung, um den Übergang in eine empathische Lebensweise zu erleichtern.

Vielleicht fällt es ethisch orientierten Veganern da etwas leichter mit dem Umstieg. Auch da gibt es natürlich Unterschiede. Jeder Mensch is(s)t anders, im wahrsten Sinne des Wortes. Dafür möchten wir solche Gerichte kredenzen. Es sollte jedem selbst überlassen sein, was er als Pflanzenesser gerne zubereiten möchte. Fakt ist, dass das Zerbröseln von Reiswaffeln weniger diskutiert werden sollte, als das Töten von Lebewesen, für genau dasselbe Produkt.

Lasst uns voller Liebe und Friede beginnen.

Zutaten

  • 100 g Dinkelvollkornwaffeln
  • 150 ml warmes Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • + ca. 40 ml Cornichons-Wasser
  • 4 EL Tomatenmark
  • 1 TL Pfeffer

Zubereitung

Die Reiswaffeln klein bröseln und in eine Schale geben.

Das Gemüsebrühewasser hinzugeben und gut durchkneten. Um die Gemüsebrühe aufzulösen habe ich lauwarmes Wasser verwendet.

Das Gurkenwasser beimischen. Gebt ersteinmal etwas weniger hinzu, damit es Euch nicht zu flüssig wird. Zuschütten geht dann ja immer.

Dann die kleingehackte Zwiebel ebenfalls zu der Reiswaffelmischung geben. Um ein besseres Aroma zu erhalten, haben wir die Zwiebel kurz in der Pfanne ohne Öl angedünstet. 4 EL Tomatenmark dazugeben, dann noch der genannte Pfeffer dazu. Wir schmecken noch mit dem geräucherten Paprika ab. Wobei der Gemüsekobold hier sagt, dass dies nicht zwingend notwendig ist. Dieser ist nämlich sehr intensiv im Geschmack. Dadurch konnten wir das „echte“ Mett nicht zu 100% imitieren.

Bevor ihr es verspeist sollte die Mischung jedoch ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen. Wenn ihr es aushaltet. Das schmeckt einfach so lecker. ツ

Irgendwie sieht das doch gruselig echt aus. Wir zaubern daraus einen veganen Mettigel.

Hier schweifen meine Gedanken ab: Der Mensch tötet ein Schwein, um dann aus dem rohen Endprodukt einen Igel zu Formen. Das macht für mich keinen Sinn. Aber nun gut. Bei uns in der Zauberwaldküche geht es friedlich und empathisch zu, deshalb erfreut uns der Dinkel-Vollkorn-Igel schon ein wenig.

Die Vesperbox für den nächsten Arbeitstag ist gerichtet. War sie… denn die Zauberwaldbewohner konnten das naschen einfach nicht sein lassen und schwups, war die Schale leergefuttert. So was aber auch. ツ

Fazit: Es ist im Grunde völlig egal, wie sich dieser Brotaufstrich nennt. Falls Euch das Wort „Mett“ nicht über die Lippen geht, erfindet ihr Euch einfach einen Eigennamen dafür. Aber probiert den Aufstrich unbedingt aus. 🌱

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