Hamburg: Altona

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Zwischenstopp auf unserer Reise von Sylt gibt es in Hamburg Altona. Wir haben nicht allzu viel Zeit und möchten uns daher in diesen knapp bemessenen Stunden möglichst viel Sehenswürdigkeiten in Bahnhofsnähe anschauen.

Wir erreichen den Platz der Republik.

Das Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. wurde vom Berliner Bildhauer Professor Gustav Eberlein geschaffen und steht seit 1898 vor dem Altonaer Rathaus, umrahmt von einem Kornblumen-Mosaik.

Es symbolisiert den 50. Jahrestag der Erhebung Schleswig-Holsteins gegen Dänemark – aber auch die Zeit Altonas in Preußen, dem die Stadt seit 1867 zugehörig war. Am Sockel sieht man die beiden Schwestern Schleswig und Holstein sowie einen Jüngling, der die militärische Stärke Preußens repräsentiert.

Dann durchqueren wir den Platz der Republik.

Wir treffen auf den Stuhlmannbrunnen in Hamburg, eine im Hamburger Bezirk Altona (bis 1938 selbständige Stadt Altona/Elbe) imposante, mehrfigurige Brunnenanlage mit Wasserspiel (eingeweiht an Pfingsten 1900). Er steht heute auf dem Platz der Republik, der zentralen Grünanlage zwischen RathausMuseum und Bahnhof Altonas.

Der Gründer der Altonaer Gas- und Wasserwerke, Ludwig Günther Stuhlmann,  vermachte der Stadt Altona in seinem Testament Geld, verbunden mit dem Wunsch, davon u. a. eine repräsentative Brunnenanlage zu errichten, die seinen Namen tragen sollte. Der monumentale Stuhlmannbrunnen, dessen Figuren vom Berliner Bildhauer Türpe entworfen wurden, wurde 1900 eingeweiht. Er zeigt zwei kämpfende Zentauren, die die konkurrierenden Hafen- und Fischereistädte Städte Hamburg und Altona symbolisieren. Im Zuge des Neubaus des Altonaer Bahnhofs wurde der Brunnen in den 1970er Jahren in die Bahnhofssenke versetzt. Seit 2000 steht der restaurierte Brunnen auf dem Platz der Republik.

Aus einem 10 mal 20 Meter großen Becken mit niedriger Einfassung und unterirdischer Brunnenkammer erhebt sich auf einem kleinen Felsen eine siebeneinhalb Meter hohe Figurengruppe, in der zwei Zentauren um einen riesigen Fisch ringen, der zwischen ihnen nach oben herausragt. Einer der beiden Streitenden scheint ins Straucheln geraten und droht zu unterliegen. Auf Podesten am Beckenrand umringen weitaus kleinere Wasserbewohner (TritonNereide und Echsen) die Kämpfenden und speien empört kräftige Wasserstrahlen auf diese Eindringlinge. Aus dem Maul des umkämpften Fisches steigt die Hauptfontäne des Brunnens meterhoch aufwärts.

Nereiden sind in der griechischen Mythologie die 50 Töchter des Nereus und der Doris. Bei Platon hingegen taucht als Anzahl 100 auf, mit der Einschränkung, dass die Anzahl als vermutet bezeichnet wird.

Sie sind Nymphen des Meeres, die Schiffbrüchige beschützen und Seeleute mit Spielen unterhalten. Sie wohnen in Höhlen am Grund des Meeres und sind Begleiterinnen des Gottes Poseidon. Auf vielen altgriechischen Darstellungen reiten die Nereïden auf dem Rücken von Delfinen oder Hippokampen (vorne Pferd, hinten Fisch/Fabelwesen).

Wir bleiben sehr lange in diesem Park. Der Brunnen mit diesen Figuren ist sehr magisch.

Der wohl größte Balkon in ganz Hamburg mit dem eindrucksvollsten Panorama befindet sich am Geesthang in Altona, etwa 27 Meter über der Elbe. Der Altonaer Balkon bietet atemberaubende Ausblicke auf den Großteil des Containerhafens, die imposante Köhlbrandbrücke, den alten Hafenterminal, den Schiffsverkehr sowie das bunte Treiben entlang der Elbe. Der weitläufige Park mit seiner angelegten Plattform ist sowohl für die Hamburger als auch für Besucher der Hansestadt eines der beliebtesten Ausflugsziele, zumal er eine wichtige Verbindung zwischen dem Elbuferwanderweg und dem Fischmarkt sowie dem Grünzug Neu-Altona darstellt.

Hier sehen wir einen festen Bestandteil des Hafens. Es ist kein vorbeifahrendes Schiff, wie wir es zeitgleich erst dachten.

Im Hintergrund ist ein kleiner Teil des Container-Hafens Hamburgs zu erkennen.

Der letzte Blick.

Fazit: Der Abschied fällt uns schwer, da wir so gerne noch weitere Impressionen dieses Stadtteils hätten erleben wollen. Wir kommen bestimmt wieder.

 

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