Kategorie: Nachhaltigkeit

Foodsharing | Café Raupe Immersatt 🐛

#Foodsharing #Lebensmittelrettung #Armut #Reichtum #Wiederverwendung #Rettung #Unterstützung #Hilfe 🌱🐛

Foodsharing rettet Lebensmittel: Gemeinschaftlich, nachhaltig & wertschätzend. Im Juni 2019 eröffnet am Hölderlinplatz Stuttgart das Foodsharing – Café Raupe Immersatt und wir haben heute das Glück diesen wunderschönen Laden zu entdecken.

Aber was bedeutet denn nun foodsharing?

Foodsharing rettet genießbare Lebensmittel vor dem Müll und führt diese dem menschlichen Verzehr wieder zu. Im Café Raupe Immersatt ist ein foodsharing Fair-Teiler integriert. Hier kann jede Person kostenlos Lebensmittel teilen und davon genießen.

Besonders gut gefällt uns, dass hier im Café Wert auf regionale Ware gelegt wird. Neben Demeter-Limonaden und Öko-Bier gibt es auch Bio-Kaffee. Der zwar nicht ganz regional ist, aber unfassbar lecker und fair. Es wird grundsätzlich darauf geachtet, dass die angebotenen Getränke keine langen Transportwege hinter sich bringen mussten. Denn der immense Ausstoß von Treibhausgasen lässt das Klima immer wärmer werden. Da möchten die Betreiber der Raupe Immersatt nicht noch unnötig selbst dazu beitragen und setzen daher auf Regionalität. Nachlesen könnt ihr dies hier. Preise für die Getränke gibt es nicht, wir dürfen hier selbst bestimmen was uns die Bestellung wert ist!

Die Lokalität ist sehr behaglich. Die Getränke werden auf Holzbrettchen dargereicht und dazu wird uns ein buntes Mosaik-Teelicht angezündet. Gemütlichkeit macht sich breit. Es ist so zwanglos leger und wir sind unheimlich froh, dieses Konzept unterstützen zu dürfen.

Die Foodsharing-Regale werden ständig mit neuen Lebensmittelangeboten erneuert. Nie geht etwas aus, ständig ist dem Gast etwas geboten. Hier dürfen wir uns bedienen, frei und mit gutem Gewissen, sofern wir etwas tierleidfreies entdecken.

Raupe Immersatt

Johannesstraße 97

70176 Stuttgart

Öffnungszeiten: täglich 10 – 21/22 Uhr, Dienstag ist Ruhetag

Jens Eindruck:

Gemütlichkeit, Freundlichkeit und eine schöne Atmosphäre zeichnet dieses Café aus. Dazu das Konzept der Lebensmittelverteilung und die freie Preiswahl bei den Getränken. Einfach wunderbar und bedarf unser aller Unterstützung.
Ich habe nur meine Bedenken bei der freiwilligen Preiswahl, das einfach hier von den Gästen zuwenig bezahlt wird.
Auf  Nachfrage bei der Bedienung kommt es aber nur ganz selten vor. Wenn der freiwillige Betrag in diesen Fällen doch zu gering ausfällt, wird freundlich nachgefragt ob es nicht etwas mehr sein kann.
Die Getränke müssen ja gekauft und Personal und Pacht bezahlt werden. Der Gast soll sich an den marktüblichen Preisen orientieren, dann geht das Konzept auf. Da das Solidaritätsprinzip dahintersteht, können hier auch weniger betuchte Menschen in den Genuss kommen. Im Gegenzug können, bzw. sollen Gäste, die es sich leisten können, auch mal mehr geben.
Gelebte soziale Solidarität ist etwas schönes und sollte viel öfter umgesetzt werden.

Geben ist seliger als nehmen!

Fazit: Besucht das Café und unterstützt bitte das Konzept dahinter. 🌱🐛

Print Friendly, PDF & Email

Jammern der Landwirte, die keine mehr sind!

Was ist los mit diesen Personen?

Begreifen die nichts aus reinem Egoismus?

Die Erde brennt, massenweises Artensterben, verseuchtes Grundwasser, usw. und sie jammern, weil endlich mal etwas für den Naturschutz umgesetzt wird.

50% der deutschen Bodenflächen wird für die Landwirtschaft genutzt. Davon wiederum ca. 60% für den Futteranbau der Nutztierhaltung verschwendet. Nur 20% dienen der Herstellung von pflanzlichen Lebensmitteln für den Menschen. Wenn nun die Umwandlungsrate von pflanzlichen in tierische Kalorien beachtet wird, sollte jedem ersichtlich sein, was für eine Ressourcenverschwendung nur der Bodennutzfläche durch diese sogenannten Landwirte stattfindet. Gehen wir im Mittel von positiven 5:1 aus und rechnet dies auf die Fläche um, wird klar, dass wir um die gleiche Kalorien zu erreichen, ein Vielfaches für die Nutztierhaltung benötigen.

Gesamtfläche Deutschland 360.000 km²
Landwirtschaftliche Nutzfläche (ca. 50%) 180.000 km²
Tierhaltung (Futter, Weide, usw.) 108.000 km² Kalorien 5:1 (Mittelwert *)
Nahrungsmittel (pflanzlich) 36.000 km² Kalorien 1:1
* Verhältnis schwankt im Idealfall zwischen 2:1 bei Geflügel, 3:1 bei Schweinen, Zuchtfischen, Milch und Eiern und 7:1 bei Rindern

Wenn dies nun in Landfläche umgerechnet wird, könnten wir 86.000 km² einsparen. Also um die gleiche Kalorienzahl rein pflanzlich zu erzeugen, würden nur 58.000 km² benötigt anstatt 142.000 km²!
Es ist natürlich nicht so einfach, da bei einer bio-veganen Landwirtschaft auch wiederum etwas mehr Land benötigt wird. Hierbei werden Felder in der Regel 2 Jahre bewirtet und dann gibt es ein Jahr Pause. Desweiteren wird nur Gründüngung verwendet, welche ebenfalls Land benötigt. Trotzdem wird bei weitem nicht soviel Land verschwendet, keine gen-manipulierten Futterpflanzen ausgesät und der Boden und die Pflanzen mit Chemie verseucht! Es entstehen wieder neue unbenutzte Flächen für die heimische Tierwelt und auch auf den genutzten Böden können sich die Tiere wohlfühlen und die Natur, ihre Natur genießen. Schädlinge werden durch Nützlinge ferngehalten. Es funktioniert, das beweisen viele Betriebe in verschiedenen Regionen und es gibt auch ein großes Unternehmen, mit Ladengeschäften und bundesweitem Versand. Auch wenn dieser gerne schlecht geredet wird, wir lieben ihn. Es handelt sich um „Lebe Gesund“, bitte mal in Marktheidenfeld besuchen. Religiöse Sekte, nein! Glauben, ja. Aber absolut kein aufdringliches Verhalten, wie bei manch anderen Glaubensgemeinschaften.

Wenn nun noch der CO² Faktor mit eingerechnet wird, sollte die karnivore Lebensweise für jeden klar denkenden Menschen nicht vertretbar sein. Deutschland ist in Europa das Land mit dem höchsten CO² Ausstoß. Dabei wird aber vergessen, dass wir auch für den CO² Ausstoß im Ausland verantwortlich sind. Durch unseren unverhältnismäßig hohen und extrem egoistischen Konsum, beeinflussen wir die Umweltverschmutzung weltweit. Auch hier natürlich wieder ganz besonders aufgrund der tierleidlastigen Ernährung. Es wird Gen-Soja, Palmfett, Fleisch usw. importiert und dadurch beeinflussen wir auch in den Herstellungsländern den CO² Ausstoß! Aber auch hier muss ich eingestehen, dass es doch einige Veganer gibt, die das vernachlässigen. Es gibt so viele importierte Produkte, die zwar immer noch umweltschonender sind, als die aus der Tierqualindustrie, aber trotzdem unnötig!

Was sollten wir daraus lernen? Die Menschheit muss runter kommen von ihrem Trip! Dieser Fleisch- und Milchwahnsinn, der unseren Planeten zerstört und das Leben vieler unschuldiger Lebewesen nimmt, gehört verboten.

Bezugnehmend zur Überschrift:
Ich wende mich mit dieser Aussage an die kommerziellen Landwirte, die nichts mehr mit ihrer Berufsbezeichnung gemeinsam haben. Massentierhaltung, vollautomatische Melkmaschinen, genmanipulierte und glyphosatresistente Futterpflanzen, jaucheverseuchte Böden, Umweltvernichtungsmittel und vieles andere hat nichts mehr mit Landbewirtung zu tun. Diejenigen die bio-vegane Landwirtschaft betreiben, sind ebenso Landwirte und diese habe ich natürlich nicht gemeint. Auch solche, die bewusst mit den Ressourcen und den Tieren umgehen, möchte ich nicht pauschal die Herzlosigkeit und Profitgier unterstellen, aber dies ist die Minderheit. Subventionen, um den Planeten zu ruinieren, einkassieren ist heuchlerisch und egoistisch. Mit dem dicken Traktor umherfahren und einen auf dicke Hose tun, ist in meinen Augen auch nur der Nachweis von Minderwertigkeitskomplexen. Denn wer anderen Lebewesen die Freiheit und das Leben nimmt, denkt nur an sich und nicht an unseren Planeten!
Infos zu bio-veganer Anbauweise gibt es bei Ariwa oder auch direkt bei einer bioveganen SoLaWi.
Außerdem bei unserem Lieblings-Shop Lebe Gesund

Go Vegan und kauft pflanzliche Produkte aus der EU, natürlich Bio 💚🌱

Print Friendly, PDF & Email

Nachhaltiges Verpacken

#Nachhaltigkeit #Geschenk #Miteinander #Feiern #Leben #Umwelt #Liebe 🎁📃📦♻

In Anbetracht dessen, dass die Welt zugemüllt wird und wir regelrecht dabei zuschauen müssen, ist es uns ein Anliegen im Alltag so zu handeln, dass die Welt nicht noch mehr von uns als Familie belastet wird. Aber gerade auch jetzt, in der besinnlichen Weihnachtszeit, werden Berge von Müll produziert, einfach durch unachtsames handeln. Unser Konsum birgt dies einfach in sich, doch mit etwas Kreativität und Vorstellungskraft kann auch hier entgegengewirkt werden.

Wenn ich mich zurück erinnere, wurden bei uns in der Familie die Geschenke niemals aufgerissen. So schön sich dies bestimmt auch anfühlen mag und in den Hollywood-Filmen immer vorgeführt wird, konnten wir das Geschenkpapier dann später zusammenfalten und aufbewahren, um es bei der nächsten Feier abermals zu verwenden.

Nachhaltiges Schenken beginnt zu aller erst natürlich an der Wurzel: Dem Geschenk. Jedoch möchte ich hier in diesem Blogeintrag auf das kreative Gestalten eingehen und mich somit der Verpackung widmen.

Alternativen zum Geschenkpapier gibt es allemal.

Gut geeignet sind Verpackungsmaterialien wie Zeitungspapier, Broschüren, Prospekte, Pappe, alte Bildbände, Tapetenreste, zerrissene Kleidungsstücke oder Geschirrtücher. Und bevor diese Utensilien direkt im Müll landen einfach kurz besinnen, für welchen Zweck sie noch dienen könnten. Am Liebsten arbeite ich mit dem geknüllten Papier, welches als Füllmaterial in Paketen mitgeschickt wird. Dieses lässt sich auf dem Boden ausbreiten und glattstreichen. Oftmals lege ich ein paar Bücher darauf, um die widerspenstigen Stellen zu beschweren. Heutzutage werden hier meist Papiere versandt mit dem „blauen Engel“, dem Nachhaltigkeitssiegel für Papier. Das ergibt dann ein besonders nachhaltiges und selbstgemachtes Geschenkpapier.

„Der blaue Engel“

Unsere derzeitigen Geschenkpapier-Bestände werden von uns jedoch momentan erst einmal abgebaut. Bei alten „Resten“ können die Motive ausgeschnitten werden und als Verzierung dienen. Beschenkte erfreuen sich meist sehr daran,weil einfach auch die Mühe und die Zeit für das Gestalten wahrgenommen werden.

alte Geschenkpapierreste

Mit diesen Papierresten beklebe ich übrigens auch alte Kaffeedosen oder dergleichen und habe im Alltag ein kunterbuntes Aufbewahrungssystem erschaffen. Hier bewahre ich zum Beispiel meine Stifte, Scheren, Kleber, Pinsel und Kreiden auf:

buntes Aufbewahrungssystem

Kinder haben eine Freude daran am Einpacken mitzuhelfen. Sie sind die wahren Verpackungskünstler. Oft rollen sie selbstgebastelte Geschenke in ihre dafür eigens gemalten Bilder. Wie oft sammeln sich auch über Jahre solche Bilder aus Kindergarten und Schule an. In Absprache mit den Kindern können diese dann zusammengeklebt und als selbstgemachtes Geschenkpapier verwendet, oder für die nächste Feier aufbewahrt werden. Auch hier ist der Kreativität kein Ende gesetzt.

Wir können mit dieser Haltung guten Gewissens schenken. So ist Weihnachten für uns etwas ganz Besonderes, weil wir auch an diesem Tag Nachhaltigkeit leben. Nichts anderes kommt für uns in Frage.

Fazit: Ein gelungenes Weihnachtsfest ist nicht vom Konsum abhängig. Wir feiern es OHNE Weihnachtstanne, OHNE Tierleid und möglichst OHNE Umweltverschmutzung. Dafür mit sehr viel Liebe, Geselligkeit, Lachen, Freude, Familie, Freunden und reinem Gewissen.

Print Friendly, PDF & Email

Achtung Bauern, Verstand wird durch Gülle stark eingeschränkt!

….anders kann ich mir den ganzen Nonsens nicht erklären, der aus Euren Mündern kommt.

Aktuell die Forderung nach Milliarden Euro Hilfe, aufgrund der mit selbst produzierten Trockenheit. Ich kann doch nicht für Schäden selber verantwortlich sein und dann Hilfe zur Regulierung einfordern.

Diese extreme Trockenheit und Hitze ist ein Zeichen des Klimawandels. Natürlich gab es schon immer Wetterextreme und auch das Klima wandelte sich im laufe der Zeiten. Aber dieser rasante Umschwung ist nichts natürliches mehr. Die Menschheit trägt durch ihre Lebensweise den größten Teil dazu bei und es interessiert keinen. Die Massentierhaltung und die Monokulturen für deren Futter genau wie die Abholzung der Regenwälder, tragen unaufhaltsam zum Exidus des Klimas und des Planten bei. Die Verseuchung der Felder und des Wassers durch Gülle der Tierhaltung ist noch ein weiterer trauriger Nebenschauplatz.

Somit wäre es strafbar, den Verursachern auch noch Hilfe zu gewähren. Wenn sie sich entscheiden würden, ihre Produktionstechniken in eine biovegane Landwirtschaft umzustellen, soll jeder Betrieb die Kosten erstattet bekommen, die dies ermöglichen. Bezahlbar wird es, da der Staat und Krankenkassen unheimlich viel Geld einsparen würden.

Also liebe Bauern, macht Eurem Namen des dummen Bauern nicht die Ehre, sondern blickt in die Zukunft für uns alle! Ihr könnt so viel bewirken, habt den Mut und geht den Schritt! Go Vegan 🌱

Ich möchte hier aber nicht nur die Landwirtschaft an den Pranger stellen. Es gehört mehr dazu, es sind unter anderem auch die wunderschönen Urlaubsreisen per Flugzeug oder Kreuzfahrtschiff. Sie alle übertrumpfen den in Missgunst geratenen Autoverkehr bei weitem. Natürlich sollte hier jede Autofahrt überlegt sein. Also es gibt soviele Bereiche, an denen wir Verbraucher Einfluss nehmen können und müssen, jedoch traut sich kaum einer, seine Gewohnheiten zu überdenken. Aber vergesst nicht, jeder Regen fängt mit einem winzigen Tropfen an!

Print Friendly, PDF & Email

Werbung für Nachhaltigkeit! Handelt auch so!

Zuerst ein paar Definitionserklärungen von der Seite Nachhaltigkeit:

  • Als „Vater“ der Nachhaltigkeit wird oftmals der Freiberger Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz (1645–1714) gehandelt, der den Gedanken der Nachhaltigkeit auf die Waldwirtschaft übertrug. Um ein nachhaltiges Handeln umzusetzen, sollte nach Carlowitz in einem Wald nur so viel abgeholzt werden, wie der Wald in absehbarer Zeit auf natürliche Weise regenerieren kann. Das Prinzip der Nachhaltigkeit sollte also sicherstellen, dass ein natürliches System in seinen wesentlichen Eigenschaften langfristig erhalten bleibt. Mit diesem Ansatz war der Grundstein des nachhaltigen Denkens und Handelns gelegt.
  • Brundtland-Berichtes der Vereinten Nationen von 1987. In dieser heißt es: „Humanity has the ability to make development sustainable – to ensure that it meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their iwn needs.“, (Hardtke/Prehn 2001, S.58). Frei Übersetzt bedeutet dies: „Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die gewährt, dass künftige Generationen nicht schlechter gestellt sind, ihre Bedürfnisse zu befriedigen als gegenwärtig lebende.“ (Hauff 1987, S.46)
  • Einer wirtschaftlich ausgerichteten Definition zufolge, bedeutet Nachhaltigkeit beispielsweise „[…] nicht Gewinne zu erwirtschaften, die dann in Umwelt- und Sozialprojekte fließen, sondern Gewinne bereits umwelt- und sozialverträglich zu erwirtschaften.“ (Pufé 2014, S.16).
  • Ein ökologisch geprägter Erklärungsversuch erfolgte durch Herman Daly. Der ehemalige Senior Economist im Environment Department der Weltbank, nahm in Anbetracht der Definitionsflut einen Versuch vor die zentralen Elemente der Nachhaltigkeit zu präzisieren.
    Dabei zog er folgende Schlüsse:

    • Das Niveau der Abbaurate erneuerbarer Ressourcen, darf ihre Regenerationsrate nicht übersteigen.
    • Das Niveau der Emissionen darf nicht höher liegen als die Assimilationskapazität.
    • Der Verbrauch nicht regenerierbarer Ressourcen muss durch eine entsprechende Erhöhung des Bestandes an regenerierbaren Ressourcen kompensiert werden. (Hardtke/Prehn 2001, S.58)

    Diese Zusammenfassung impliziert nicht nur den Schutz natürlicher Ressourcen, sondern bezieht auch die begrenzten Kapazitäten von Mensch und Natur mit ein. Anders als bei wirtschaftlichen Definitionsansätzen steht hier die Natur im Vordergrund.

Diese Informationen sind frei zugänglich, jeder kann sie lesen und sie sind auch gut zu begreifen.
Ich frage mich allerdigs, warum niemand dieses Wissen nutzt?
Warum wird nichts davon angenommen und umgesetzt?

In der Werbung wird bei der Milch- und Fleischreklame auf die Nachhaltigkeit hingewiesen und oft als Schlagwort genutzt. Aber wenn man das oben aufgeführte Wissen anwendet, wie kann das dann als nachhaltig eingestuft werden? Das betrifft ebenso die Pharma-, Bekleidungs-, Auto- und viele andere Industrien.
All diese Produktionszweige verbrauchen viel mehr Ressourcen, als zur Verfügung stehen. Es wird einfach auf Kosten der Umwelt produziert.
Wen interessiert schon wie unsere Kinder mal leben sollen?
Es geht nur darum, die maximalen Gewinne zu erzielen. Herz, Verstand, Empathie, Liebe, Respekt, das sind alles Fremdwörter in der heutigen Zeit. Erst wenn nichts mehr da ist, begreifen sie, dass man von Aktien nicht satt wird.

Wer kann dieses aber ändern, wer hat soviel Macht?
Es ist ganz einfach, es sind die Verbraucher, die mit jedem Einkauf den Weg vorgeben können. Denn alles was produziert wird, hat das Ziel, von den Verbrauchern konsumiert zu werden. Wenn aber diese Ware nicht mehr gekauft wird, dann muss umgedacht werden. Somit können Unternehmen gesteuert werden, man glaubt es kaum und sie können sogar ruiniert werden, Kaufboykott!

Liebe Menschheit wacht auf! Die Ressourcen sind endlich und wir haben diese Erde nur geborgt.
Unser Planet ist Millionen von Jahre alt und hat soviel überstanden, aber die jetzige Generation ist dabei, ihn zu zerstören!

Helft ihn zu erhalten, es ist ganz einfach.

VEGAN 🌱

Print Friendly, PDF & Email

„Nachhaltig einkaufen – Netto?“

Die Verbesserung des Tierwohls ist eine komplexe, gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie kann nur gelingen, wenn alle Partner in der Wertschöpfungskette – Landwirtschaft, Fleischwirtschaft, der Lebensmitteleinzelhandel und letztlich auch der Verbraucher – gemeinsam konkrete Veränderungen in Gang setzen. Die Initiative Tierwohl startete 2015 und versteht sich als Motor dieses Prozesses…so die aktuelle Beschreibung.


Finanziert wird die Initiative Tierwohl vom teilnehmenden Lebensmitteleinzelhandel. Die teilnehmende Unternehmen führen pro verkauftem Kilogramm Schweine- und Geflügelfleisch und -wurst 6,25 Cent an die Initiative ab. Mit diesem Geld, jährlich rund 130 Millionen Euro, werden Tierhalter für die Umsetzung von Tierwohlmaßnahmen honoriert.

Warum dieses Tierschutz-Projekt bisher keinem gerecht wird:
Die Initiative Tierwohl muss gleichzeitig die Interessen von Fleischwirtschaft, Handel und Bauernverband erfüllen. Bislang führte das vor allem zu halbherzigen Plänen. Doch jetzt hat man eine neue Strategie. Wenn es die berühmte eierlegende Wollmilchsau gäbe – also ein Universalwesen für fast alle Zwecke –, so würde die Initiative Tierwohl ihr recht nah kommen. Die vor drei Jahren von Bauernverband, Fleischwarenindustrie und Handel gegründete Organisation hat viele Aufgaben. Sie soll das kurze Leben des Schlachtviehs erleichtern, den Bauern die Kosten dafür vergüten, das Image des Nahrungsmittels Fleisch verbessern und dabei die Pläne der hinter ihr stehenden Lobbys tunlichst berücksichtigen. Das alles bitte zu überschaubaren Kosten.

Der Mix unterschiedlicher Ziele führt dazu, dass immer der kleinste gemeinsame Nenner der jeweiligen Interessen maßgeblich ist.
Der Tierschutzbund wirft der Initiative Tierwohl jedoch Verbrauchertäuschung vor, denn laut diesem basiert das Konzept der Initiative Tierwohl ausschließlich auf Massenbilanzierung. Die Nachverfolgbarkeit eines konkreten Produktes spiele dabei gar keine Rolle. Zwar könne nun bei frischen Geflügelfleisch der Mastbetrieb bestimmt werden, bei Wurst oder marinierten Produkten sowie bei Schweinefleisch sei dagegen nach wie vor nicht klar, ob das Fleisch aus einem Stall mit mehr Tierwohl kommt – oder eben nicht.

Aktuell als Werbung zu finden übrigens im Netto-Katalog.


Das Sigel „Initiative Tierwohl“ ist für den Gulli….den Tieren hilft es kaum!!! Schaut Euch die Preise an…! Schämt Euch!
„Gemeinsam Gutes tun?“…nicht Euer ernst? Lasst das tote Fleisch weg, ernährt Euch pflanzlich, vegan, wie auch immer ihr es nennen wollt. Alles andere ist doch Ironie auf Kosten anderer Lebewesen….!“

Fazit: Das bedeutet doch keine Verbesserung des Tierwohls! Haltet Ihr uns für so eingeschränkt, dass wir uns mit solchen Werbeanzeigen zufriedengeben? Ich bin sprachlos über solch eine Volksverdummung auf Kosten der Tiere. Pfui! 🐾

Print Friendly, PDF & Email

Kartoffeln in Plastik

#Plastik #Umweltzerstörung #Tiersterben #Umwelt #Erde #Verseuchung #Krankheit #Sterben #Tod 🌏🌱

Einzeln abgepacktes, geschältes Obst landet heutzutage in Plastik – ob Ananas oder Melone, sogar geschälte Äpfel, es gibt nichts, was es nicht gibt. Denn obwohl die Kokosnuss bereits eine harte Schale hat, umhüllt man diese ebenfalls mit Plastik. Auch Bananen werden in Plastik gehüllt angeboten. In dem Bericht über die eingepackte Kartoffel hieß es, sie wäre vorgekocht. Weshalb die Verpackung gerechtfertigt sei zwecks der Frische. Hallo? Warum nimmt man sich nicht die Zeit die Kartoffeln selber zu kochen, wenn man sie denn essen möchte. Ein großes Fragezeichen verbleibt bei uns. Plastik ist ein gefährlicher und langer Begleiter auf dieser Erde, da es nicht biologisch abbaubar ist. Jährlich sterben etwa eine Million Seevögel, weil sie irrtümlicherweise Plastikteile als Nahrung aufnehmen. Der Verdacht besteht, dass auch bei Menschen der Umgang mit Plastik zu Krebs, Unfruchtbarkeit, Autismus oder Allergien führen kann. Besonders problematisch ist der Stoff Bisphenol A. Mehr als sechs Milliarden Tonnen Giftstoffe liegen in den Weltmeeren, auf dem Land oder auf der Mülldeponie. Unfassbar.

Fazit: So etwas kauft man einfach nicht. Punkt. Genauso wenig wie eingeschweißte Gurken, Zucchini, Paprika, Bananen usw. 🌏🌱

Print Friendly, PDF & Email

Sikkim, das Bio-Wunderland

#Bio #Natur #Tiere #Menschen #Gesundheit #Liebe 🌱🌾🌿🐾

Mir schlägt tatsächlich vor Freude das Herz höher: 100 Prozent Bio-Landbau. Der Bericht im aktuellen Schrot und Korn Heft über das Dorf Sikkim zeigt dies auf. Shri Pawan Chamling, ein Bauernjunge aus Sikkim, heute Ministerpräsident des Bundesstaats, hatte die Vision vom „100 Prozent Bio-Landbau“ und setzte dies innerhalb von 15 Jahren um. Viele Menschen hielten ihn anfangs für verrückt, denn die Farmen in Sikkim sind klein und zahlreich. Es gibt 65 000 Bauern und im Schnitt bewirtschaftet jeder von ihnen nur um die 1,5 Hektar Acker. Die Bauern mussten also erst einmal überzeugt und im Bio-Landbau geschult werden. Das war eine echte Herausforderung bei den vielen kleinen Höfen. Kluge Strategien waren gefragt und bald auch gefunden. So wurde Kunstdünger nicht einfach verboten, sondern unattraktiv gemacht, indem die staatliche Subvention für Chemiedünger jährlich um zehn Prozent gekürzt wurde. Bereits nach ein paar Jahren war kein Bauer mehr an Kunstdünger interessiert. Auch wurden die Bauern geschult Kompost herzustellen und damit ihre Felder zu düngen.

Der erste Eindruck des Autors Bernward Geier beim Besuch des Kleinstaates Sikkim:
„Bäume, viele Bäume und Affen. Es ist weder laut noch hektisch und auf den Straßen liegt kein Plastikmüll. Ich muss in einem anderen Indien sein. Es gibt viel Wald, unzählige Bäche, Flüsse und Seen – und Wasserfälle mit kristallklarem Wasser. Die Affen sind frech wie überall. Sie säumen mit ihren Clans die Hauptstraße und posen gerne mit den Neuankömmlingen für einen Schnappschuss. Mich faszinieren die idyllisch anmutenden Terrassenfelder und die Bauernhöfe, die an steilen Hängen in schwindelerregender Höhe zu sehen sind. Kaum zu glauben: Bio-Landbau soweit das Auge reicht.“ Der weise Spruch des leider verstorbenen Esprit-Gründers und Umweltschützers Doug Tompkins findet hier seine beste Bestätigung:

„Wenn etwas schön ist, kann man davon ausgehen, dass es gut und richtig ist. Wenn aber etwas hässlich ist, dann ist es sicher falsch.“

Auch beeindruckend sind die strengen Regeln, die den Tieren und der Umwelt zugutekommen: In Sikkim darf weder gejagt noch gefischt werden. Auch das Fällen von Bäumen ist strengstens verboten. Als Strafe für einen gefällten Baum muss der Täter zehn neue Bäume pflanzen. Einmal im Jahr wird mit dem Projekt „10 Minuten für Mutter Erde“ das ganze Land mobilisiert. Dann pflanzt quasi die ganze Nation Bäume. 🌳🐾

★ 

Die Energieversorgung erfolgt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Der Strom aus Wasserkraft- und Solaranlagen wird sogar exportiert und trägt maßgeblich zum Staatshaushalt bei. Das Vermeiden von Müll und Recycling sind in Sikkim beinahe Staatsziele. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Plastik. Bei allen staatlichen Institutionen und öffentlichen Anlässen wird Wasser nur aus Glasflaschen und in Gläsern serviert.

Fazit: 100 Prozent Bio sind tatsächlich machbar. Würden sich doch nur alle Politiker von Ministerpräsident Shri Pawan Chamling inspirieren lassen!

Print Friendly, PDF & Email

Säge nicht an dem Ast, auf dem Du sitzt!

Unsere wunderschöne Erde, was haben wir aus ihr gemacht.
Wetterchaos mit extremen Unwettern, Wetterberichte, die trotz modernster Technik gerade mal bis zum nächsten Tag stimmen. Ein erneuter Lebensmittelskandal mit verseuchten Eiern. Täglich Berichte über Tierquälerei in der Nutztierhaltung, sogar bei Betrieben von Landwirtschaftsministern /in! Antibiotikaresistente Erreger und neue Krankheiten! …usw. Und was passiert? Nichts!
Dem größenwahnsinnigen und realitätsfremden US Präsident ist die Umwelt egal, er will die Wirtschaft ankurbeln, Amerika first! Doch wir sind nicht besser, subventionierte Massentierhaltung, Bauern- und Pharmavertreter in der DGE um deren Interessen zu vertreten. Doch wofür?
Geld kann man nicht atmen, nicht essen, an seinem Anblick kann man sich nicht erfreuen. Nur die Natur gibt uns alles, was das Leben ausmacht. Natur, die wir mit Füßen treten. Wir treiben so unsagbaren Raubbau, vergiften und zerstören  sie. Wir stehlen anderen Lebewesen ihre Heimat, sind verantwortlich dafür, dass viele aussterben. Verbrennen und vergiften die Wälder und Felder. Doch warum? Das geschieht zum allergrößten Teil, um die tierquallastige Ernährungsweise zu befriedigen. Es werden medikamentös verseuchtes Fleisch und Milchprodukte verschlungen. Das Futter ist genmanipuliert und stammt von durch Pestiziden und Jauche verseuchten Böden. Auch das eigentlich gesunde Obst und Gemüse wird so behandelt. Wir essen also mit jedem Bissen auch Kuhfäkalien und Unmengen Chemie.

Werdet doch endlich wach! Jeder einzelne kann soviel tun.
Fangt endlich an, auf die pflanzliche Ernährung umzusteigen. Fördert durch den Einkauf die biovegane Landwirtschaft,  sie ist ganz ohne Tierleid und Chemie. Ja, es funktioniert. Denn mit soviel Fläche, wie für Fleisch benötigt wird, kann man ohne Probleme die ganze Menschheit ernähren und gleichzeitig  die Natur schützen.
Was spricht also dagegen? Der Mensch muss sich nur mal hinterfragen und nicht auf die Lügengeschichten der ganzen Lobbyisten reinfallen. Es ist so ersichtlich, dass das ganze auf einem Kartenhaus voller Lügen aufgebaut ist.
Doch kaum jemand will das hören oder wahrhaben. Ein neuer Skandal, kurzes Aufhorchen und nach ein paar Tagen ist wieder alles vergessen. Wenn die Welt gerettet werden soll, muss der Mensch sich ändern. Es ist noch nicht zu spät etwas zu ändern, doch wer die Augen offen hat sollte merken, dass es fünf vor zwölf ist!

Print Friendly, PDF & Email

Wenn schon Fleischesser, dann aber richtig!

Ich höre, bzw. lese immer öfters, dass wir Veganer so überheblich,
von oben herab und aggressiv sind.

Das mag vielleicht so scheinen, weil wir all die Sachen ansprechen, die jeder normal denkende, fühlende Mensch, selber wissen sollte. Doch es wird ignoriert und somit sind wir böse.

Doch was sprechen wir an? Sagen wir so schlimme Dinge?
Wir sagen doch nur die unverblümte Wahrheit, ohne wenn und aber.

Was tun wir Veganer der Menschheit an?
Durch unsere Lebensweise:
– sparen wir tausende Liter Wasser
> 20.000l > Fleischesser, 2000l > Vegan
– werden Unmengen an Land effektiv genutzt
> 2 ha Land > 1 Fleischesser > 80 Veganer
> 45 Prozent der eisfreien Landflächen dieser Erde werden für die Viehhaltung benutzt
– wird kein Regenwald abgeholzt, keine Monokultur betrieben!
> für den Anbau von Soja als Mastfutter für europäische Tiere

  > für mehr Weideflächen für südamerikanische Rinder.
– wird die Nahrung effektiver umgesetzt
  > Um eine Kilokalorie Nahrung aus tierischen Lebensmitteln zu erzeugen, werden durchschnittlich
  7  pflanzliche Kilokalorien benötigt
– erzeugen wir viel weniger Emissionen
  > Die Viehzucht ist für bis zu 51 Prozent aller Treibhausgase verantwortlich
– sorgen wir für saubere Böden und sauberes Grundwasser
  > durch ein Kilogramm Fleisch entstehen circa 6 Kilogramm Gülle
  > tonnenweise Unkrautvernichtungsmittel werden auf die Felder gesprüht
– sparen wir den Krankenkassen Unsummen an Ausgaben durch weniger Krankheiten
> Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes II, Übergewicht, Osteoporose, Alzheimer, diverse Krebsarten

– ersparen wir unsägliches Tierleid
  > Massentierhaltung, Tiertransporte, Mutterraub, Ausbeutung, Dressurqualen, Platzmangel, usw.

Wen schädigen wir denn nun?
Die Pharmaindustrie, die Tierqualindustrie, Lebensmittelkonzerne, alles gesteuert durch skrupel- & gefühlslose Geldgierige Gestalten.

So und nun zum Thema des Beitrages.
Wir Veganer machen die Menschheit darauf aufmerksam, dass die Fleischesser die Welt auffressen! Sie schaden allen Lebewesen dieser Welt und dass kann nicht wahr sein. Wir werden auch manchmal etwas überheblich oder aggressiv in unseren Aussagen, weil wir es nicht begreifen können, dass dies alles ignoriert wird. Erst wenn mir der Fleischesser ins Gesicht sagt, dass ihm diese ganzen Konsequenzen vollkommen egal sind, dann akzeptiere ich seine Meinung. Allerdings ist er für mich dann noch unerträglicher, denn dann ist er ein purer Egoist. Und diese Aussagen, dass es so viele arme Menschen gibt, die zur Tafel gehen müssen und so. Was ist mit den Menschen in anderen Ländern, denen die Lebensmittel weggenommen werden um hier die Nutztiere zu füttern? Und der Spruch „Leben und Leben lassen“ ist ebenso einfach nur arrogant und dumm.

Es gibt einen passenden Satz des Investmentbankers Philip Wollen: „Jeder Bissen Fleisch ist der Schlag in das Gesicht eines hungernden Kindes!“

Zu dem Thema gibt es natürlich viele weitere Aussagen bekannter Tier- & Umweltaktivisten, wie z.B. Albert Schweitzer, Dr. Helmut F. Kaplan, Gandhi, usw.
Nun sollte der Sinn und das Handeln der Veganer doch verständlich sein und bei dieser Ernsthaft- und Dringlichkeit ist auch unsere Art und Weise mehr als gerechtfertigt.
Denn ich als Veganer fühle mich von den ignoranten Fleischessern um die Zukunft unserer Erde beraubt und somit direkt angegriffen.

Zu meinen Aussagen könnt ihr gerne Google befragen, dort gibt es massenweise Infos und Studien von unabhängigen und nicht Lobbyfinanzierten Untersuchungen die diese belegen. Auch diese Seite gibt sehr gut Auskunft mit entsprechenden Verweisen

Print Friendly, PDF & Email

error: Nana :-)
%d Bloggern gefällt das: