Kategorie: Gedanken

Tag der Philosophie ✩

#Philosophie #Sinn #Interpretation #Auseinandersetzung #Wissen #Denken #Freigeist ✩⭐🌟✨👑

Heute ist der Welttag der Philosophie, welcher die Aufmerksamkeit auf philosophische Fragen und auf die Philosophie als Disziplin lenken soll.

Mein erster Gedankengang zum Thema trifft mich wie ein Blitz: „Der kleine Prinz“ von Saint-Exupéry. Die kindliche Philosophie für Erwachsene. In dieser Geschichte setzt sich der Autor mit dem Sinn des Lebens auseinander. Er fragt sich, was das Leben bestimmt. Seine Antwort ist glasklar: Es ist der Geist. Der Geist ist das schöpferische Wesen, das Verbindungen zu den Dingen und Menschen knüpft. Der Geist beseelt die Dinge und macht sie einzigartig und unverwechselbar. Der Geist schafft Bedeutung. Der Körper dagegen ist nur eine Hülle, die der Geist überdauert. Wenn der Körper abgestreift wird, lebt der Geist in den von ihm geknüpften Verbindungen fort. Letztendlich verleiht der Geist dem Leben Sinn. Durch den Fuchs lernt der kleine Prinz, was den Geist ausmacht. Er lehrt: »Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.« Der Geist ist das verborgene Wesen der Dinge. Er wird geschaffen durch Freundschaft und Liebe, durch unsere Entscheidungen, durch unseren Eifer, unsere Opferbereitschaft und durch das Zuwenden zu etwas oder zu jemandem. Und wer mit dem Herzen sieht, wer den Geist entdecken will, muss alle Sinne bemühen. Ich habe dieses Buch in meiner Jugend verschlungen und liebe es heute noch.

Die Menschen bei dir zu Hause“, sagte der kleine Prinz, „züchten fünftausend Rosen in ein und demselben Garten… und doch finden sie dort nicht, was sie suchen…“

„Sie finden es nicht“, antwortete ich…

„Und dabei kann man das, was sie suchen, in einer einzigen Rose oder in einem bisschen Wasser finden…“

„Ganz gewiss“, antwortete ich.

Und der kleine Prinz fügte hinzu:

„Aber die Augen sind blind. Man muss mit dem Herzen suchen.“

Das Verzwickte an philosophischen Fragen ist, dass es für sie keine Lösungen gibt. Und trotzdem behaupte ich, dass gewisse ethisch bezogene philosophische Grundsätze nur EINE Antwort zulassen.

Große Fragen

Wer/was bin ich?

Ich bin die Summe meiner Erfahrungen. Trotzdem füge ich hinzu, dass ich der Mensch bin, der im Einklang mit sich, der Umwelt und den Mitlebewesen ist. Die großen Menschen sind deshalb so verwunderlich, weil sie ständig mit dem Strom schwimmen, ständig trumpfen wollen und wie der eitle Mann nach ständiger Bewunderung suchen. Das brauchen wir alles gar nicht. Wir brauchen nur unser empathisches Herz und den Willen, den stimmlosen Wesen zu helfen.

Was ist Nichts?

Die Abwesenheit von Materie.

Gibt es Schicksal?

Unter Schicksal wird entweder der Verlauf eines Lebens verstanden oder eine Vorherbestimmung, der Menschen nicht entweichen können. Eigentlich umschreibt Schicksal einfach das tatsächliche Geschehen im Leben. Viele Aspekte der eigenen Existenz können beeinflussen werden, aber vielleicht doch nicht alle? Äußere Faktoren lassen sich jedenfalls nicht vorherbestimmen. Mir fallen hier Unfälle oder Umweltkatastrophen ein. Aber auch Krankheiten. Ist das alles vorherbestimmt, oder kann ich es mit Herz und Verstand beeinflussen?

Ist der Konsum von Fleisch ethisch zu rechtfertigen?

Prof. Dr. J.-C. Wolf von der Universität Freiburg beantwortete die Frage folgendermaßen:

„Der Fleischkonsum ist moralisch problematisch, weil wir leider meistens nicht hinreichend kontrollieren können, wie Tiere gehalten und getötet wurden. Darüber hinaus ist der Fleischkonsum eine Vergeudung von Ressourcen, die wir – anstatt sie an Tiere zu verfüttern – selber essen könnten. Es ist demnach ein moralisches Gebot, den Fleischkonsum zu reduzieren. Der australische Philosoph Peter Singer hat bereits in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts einige der wichtigsten Argumente für einen konditionalen Vegetarismus zusammengetragen, das heisst für einen Vegetarismus unter den Bedingungen der modernen industriellen Fleischproduktion, unter den Bedingungen ausreichender Nahrungsalternativen – wir sind nicht auf den Verzehr von (viel) Fleisch angewiesen – und unter den Bedingungen, dass wir die Haltung einzelner Tiere nicht selber kontrollieren können. Ich glaube, dass damit im Wesentlichen alles gesagt ist.“

Ethisch ist der Konsum von Fleisch mit keinem Argument zu rechtfertigen. „Es fehlen den Menschen die Wurzeln“, sagt der kleine Prinz. „Hätten sie diese, könnten sie viel selbstbewusster Entscheidungen zum Thema Tierwohl treffen und sich dem Mitläufertum entziehen“, sage ich.

Gibt es einen freien Willen?

Laut Recherche sind nur sehr willensstarke Menschen fähig einen eigenen Willen zu haben und diesen zum Ausdruck zu bringen, weil sie hinterfragen, anstatt zu akzeptieren, weil sie Informationen sammeln, die sie miteinander vergleichen. Und ich behaupte, weil sie ein gesundes Herz haben mit Empathie und Fürsorge für andere.

Denn der Wille vieler Menschen ist lediglich eine Programmierung. Die meisten Menschen werden beeinflusst, von Kindesbeinen an. Sei es religiös, politisch, bildungstechnisch, im Umgang mit Tieren oder sonst wie. Diese haben dann dieselbe Meinung wie die die ihnen eingetrichtert wurde, glauben jedoch trotzdem eine eigene Meinung und einen eigenen Willen zu haben.

Bezogen auf das vorherrschende Tierleid und die umweltbezogene Notwendigkeit einer Lebensstil-Änderung ist mir hier jedoch nicht verständlich, warum Menschen weiterhin mit Scheuklappen an ihrer krankmachenden, weltvernichtenden Lebensweise festhalten. Denn zum jetzigen Zeitpunkt sind mittlerweile die Informationen über den Zustand unserer Mutter Erde jedem zugänglich. 🌍

Willensfreiheit schließt ein Anderskönnen und Wollen jedenfalls ein. Jedoch scheint das Verständnis und die Existenz von Willensfreiheit in der Philosophie weitaus komplexer verstanden zu werden.

Wann ist der Mensch gut?

Der Mensch ist gut, wenn er moralisch gut ist. Das Richtige also tun und das Falsche einfach sein lassen.

Aber was ist denn nun richtig und was ist falsch?

Vor über 2200 Jahren formuliert der römische Dichter Titus Maccius Plautus (ca. 254–184 v.Chr.) in seiner Komödie „Eseleien“: „Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf.“
Der Philosoph Jean-Jacques Rousseau (1712–1778): „Der Mensch ist von Natur aus gut“. Er verteufelt deshalb die Umwelt und die Gesellschaft. Am Bösen, an den Verbrechen und den Kriegen, am Neid und am Hass, an der Missgunst und der Gehässigkeit – daran seien die nur äußeren Einflüsse Schuld.
Imanuel Kant
erkennt den guten Willen als Quelle der Moral. Er glaubt fest an ihn. Jeder Mensch will gut sein ist seine These.
Friedrich Nietzsche hingegen sieht das anders. Er erklärte ein Jahrhundert nach Kant, Moral sei etwas für Schwächlinge, und ruft den „Übermenschen“ aus, der sich seine eigenen Gesetze schreibt, so wie er will. Das tut übrigens auch Donald Trump.

Trotz dem es im Alltag meist so schwer fällt, da werden mir alle Tierschützer und Weltverbesserer zustimmen können, möchte ich den Glauben an das Gute im Menschen nicht verlieren. Unzählige Beispiele sprechen dafür, dass es die feinfühligen, liebevollen, herzlichen und empathischen Menschen auf der Welt braucht, um etwas positiv zu verändern.

Im Übrigen sind für mich Kinder die einzig wahren Philosophen. Mit ihnen lässt sich ganz leicht und unbekümmert über Gott und die Welt sinnieren. So lernen Erwachsene und Kinder im gemeinsamen Gespräch verschiedene Ansichten kennen, dabei wird nach Begründungen gesucht und neue Ideen entwickelt. Manchem Erwachsenen eröffnen sich hier Welten. Hier habt ihr die Möglichkeit Euch zum Thema Träumen und Philosophieren mit Kindern einzulesen. Auch das Thema Tier- und Umweltschutz fällt im Übrigen darunter.

Fazit: „Aber die Augen sind blind. Man muss mit dem Herzen suchen“ ist für mich der heutige Leitsatz, um den Konsum von Tieren und tierischen Produkten in Frage zu stellen. Ganz im Innern weiß jeder Mensch auf der Erde wie Tiere artgerecht leben und wie sie von Natur aus leben sollten, wie mit ihnen jedoch tatsächlich umgegangen wird und das wir jeden einzelnen Tag die Entscheidung über Leben und Tod unserer vierbeinigen Freunde treffen. Wir sehen und wissen es, handeln aber nicht nach unserem Herzen. Das ist Karnismus pur. Lasst Eure Herzen sprechen. Go vegan.🌱👑

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Muss man für den Glauben unbedingt zahlendes Mitglied sein?

Seit dem ich vegan aus ethischen Gründen lebe, stelle ich mir immer öfter die Frage, was bewegt mich Mitglied in der Kirche zu sein?

Eigentlich gibt es für mich keinen Grund mehr, Steuern für diese Institutionen zu zahlen. Was habe ich davon? Nichts!

Um an Gott zu glauben benötige ich keine scheinheiligen Prediger oder Kirchengänge.

Wer Frieden, Freiheit, Glück und Leben predigt, aber dies nur auf die Spezies Mensch beschränkt, der hat für mich das Wesentliche der gepredigten Nächstenliebe nicht begriffen. Jedes Lebewesen hat ein Recht auf Leben, auf ein freies und ein glückliches Leben.

Da unsere Kirchen dies nicht umsetzen und sogar das Tierleid unterstützen, habe ich entschlossen aus der Kirche auszutreten.
Besonders in der heutigen Zeit kann ich nicht nachvollziehen, wie die Kirche dieses Unheil noch unterstützen kann. Die wunderbare und von Gott geschaffene Erde wird ausgenutzt und vernichtet und die Heiligen schauen tatenlos zu. Der Aufruf an den Papst sich wenigstens erstmal während der Fastenzeit vegan zu ernähren prallt am Egoismus des angeblichen Vertreter Gottes ab, es wird sogar ins lächerliche gezogen. Wenn sogar die Hüter der Erde keinen Respekt vor allem Leben haben und es schützen, wie sollen es dann deren Schäflein tun?

Daher sage ich jetzt dieser heuchlerischen Gemeinschaft servus und lebe mein Glauben mit meiner Liebsten nach unserem bestem Wissen und Gewissen unter Achtung jedes Lebewesens ohne Unterschied der Hautfarbe, Aussehens und Spezies!

Für Gott sind alle Lebewesen gleich und haben die gleichen Rechte auf ein erfülltes Leben!

Go Vegan 🌱 + 🙏

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Vandalismus, ein Zeichen fehlenden Verstandes?

Egal wo man hinschaut, überall fällt einem der sinnlose Vandalismus auf, ob irgendwelche Schmierereien < hat nichts mit Graffiti zu tun > oder pure Zerstörung. Was geht in den Köpfen vor? Es handelt sich um fremdes Eigentum und mir wurde gelehrt, dass man davor Respekt haben und es nicht mutwillig zerstören sollte!

Es sorgt bei mir Wut und ich fordere für öffentliche Plätze eine Videoüberwachung um diese Idioten irgendwie dingfest machen zu können. Ich würde sie dann solange putzen lassen, bis alles wieder glänzt und wenn es mit der Zahnbürste wäre. Für Zerstörungen müssten sie natürlich aufkommen und wenn kein Geld da ist, dann eben zur Mülleinsammlung oder so eingesetzt werden.

Es sieht einfach grauenhaft aus, denn es ist nur Geschmiere! Kunst ist anders!

In Berlin auf der Plattform des Bunkers konnte man teilweise auch keine Beschreibungen mehr lesen! Was hat es für einen Sinn?

Manchmal denke ich, dass diejenigen auch kein Sinn in ihrem Leben haben und auch kein Hirn! Einfach nur Scheiße bauen ohne nachzudenken. Ich hoffe, dass die keine Kinder in die Welt setzen, was sollte aus denen denn werden. Sie leben die totale Anomie und treten die Gemeinschaft mit Füßen. Aber Sozialleistungen und so, dafür muss der Staat schon herhalten.

Also liebe Vandalen, verschandelt Euch selbst, aber lasst die Hände weg von fremden Eigentum. Ich möchte mich an der Welt erfreuen, nicht über Hirnlosigkeit aufregen.

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Der Blutmond

 

★ ✩ ✮ ✯ ✰ ☆


Nicht zu Überlesen war die letzten Tage die Ankündigung der totalen Mondfinsternis in den frühen Morgenstunden am 21.01.2019. Befindet sich der Mond im Kernschatten der Erde, leuchtet er rot, purpurrot. Zwischen den Sternbildern Zwillinge und Krebs findet dieses Spektakel statt. Mein lieber Mann und ich nahmen dies durch eine absolute stille und mystische Dunkelheit war.

Tierspuren im Schnee
von Baumgeistern beobachtet

Die danach aufgehende Sonne taucht die Welt in ein glitzerndes Strahlen. Wie ein Wettlauf mit dem Mond.
Unser Zauberwald erstrahlt in funkelnden Farben und die Sonnenstrahlen weben ein mathematisches Kunstwerk in die Luft.

Unser Zauberwald

Der Waldboden leuchtet indes in verschiedensten Brauntönen und in manchem Baumstumpf und Wurzelwerk scheinen sich Zwerge und Tiere zu arrangieren. Die Gedanken als Kind kreisen um Wichtelfamilien, welche mit den Tieren zusammenleben und sich gegenseitig helfen und unterstützen.

Im Zwergenreich
Elfen, Feen und Geister

Diese heile Welt versprüht heute unser Zauberwald. Im Einklang mit allem: Mit mir selbst, meinem Ich, meinen Entscheidungen und der unendlichen Liebe meines Seelenpartners und Ehemann. Dankbarkeit für jedes Blatt des Baumes und für jede Zelle meines Körpers. Bewunderung für das ausgeklügelte System der Natur und der doch stumpfen Einfachheit des Menschen. Hoffnung, für die zahlreich eingesperrten und gequälten Tiere und der Wunsch, ihnen die Freiheit zu schenken. Das Rauschen des Zauberwaldes trägt meine Gedanken in die Welt. Die Hoffnung bleibt, dass es allen Lebewesen irgendwann einmal gut gehen wird.★🌱

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Tag der Zoo Liebhaber

…da hören wir Antenne Bayern und was bekommt man da um die Ohren gehauen?
Heute ist „Tag der Zoo Liebhaber“ 
Wir wussten gar nicht, dass es so einen Mist gibt.
Macht sich eigentlich irgendeiner bewusst, dass die Tiere in keinen Zoo gehören. Es gibt auch keine artgerechte Tierhaltung, auch keine artgerechte Menschenhaltung. Zoo ist wie Gefängnis, nur mit dem Unterschied, dass die Menschen, die da drin sind, meist selber Schuld haben.
Tiere gehören in die Freiheit und in das Land, aus dem sie stammen. Hätte der „liebe Gott“ gewollt, dass Elefanten oder so in Deutschland leben, dann wären sie hier in der freien Natur!
Der Mensch muss nicht immer alles haben, nur um seinen Ego zu befriedigen. Wir und unsere hiesigen Tiere sind hier geboren und das hat auch seinen Grund. Hier gibt es alles, was unser Leben glücklich macht. Man muss nur mal sein Herz und die Augen öffnen. Es ist auch nicht nötig in irgendwelche Länder dieser Welt auszuwandern, nur weil es dort die tollsten Früchte gibt. In unserer Region gibt es für uns alles, wirklich alles um gesund zu leben, wenn nicht sogar gesünder.
Geht in den Wald, erfreut Euch an den Dingen die es hier gibt.
Macht es wie die kleinen Kinder.
Schaut auf den Boden, in die Bäume und in den Himmel.
Es gibt so viel wunderbares zu entdecken, was vielen nicht mehr auffällt, weil sie immer nach exotischeren, höheren, besseren Dingen streben.
Vielleicht begreift ihr dann auch, dass es unsere Pflicht ist, die Natur und alle noch so kleine und große Tiere zu schützen und nicht auszunutzen und zu essen!
Wagt den richtigen Schritt und ihr werdet sehen, wie schön das Leben sein kann.
 
Go Vegan🌱
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KZ und Massentierhaltung, moralisch vergleichbar?

Immer wieder lese ich Vergleiche zwischen den Konzentrationslagern im Dritten Reich und der Massentierhaltung. Die Standpunkte sind sehr kontrovers und wie so oft arten die Diskussionen in übelste Beschimpfungen aus. Doch was ist nun dran an dem Vergleich? Hierzu habe ich mir meine Gedanken gemacht und versuche diese hier zu erläutern. Vorweg möchte ich sagen, dass meiner Meinung nach der Vergleich in mehreren Punkten möglich ist.

• Mensch & Tier = Lebewesen
Das größte Argument der Vergleichsgegner ist, dass es sich bei den Opfern in den Konzentrationslagern um Menschen gehandelt hat. Doch auch wir Menschen sind auf dem Planeten nur Lebewesen, genau wie die Tiere. Denn auch sie trauern um ihre Angehörigen und ertragen unendliches Leid! Somit sehe ich hier keinen Unterschied.
• Ausbeutung
Die menschlichen Opfer wurden in der Militärindustrie, im Straßenbau und vielen anderen Produktionszweigen unter widrigsten Umständen eingesetzt. Was ist bei der Massentierhaltung anders? Die Eier-, Milch-, Woll-, Fellproduktion, Zwangsschwängerung für Frischfleisch! Die Opfer werden ausgebeutet bis sie aus Erschöpfung sterben oder aus Unwirtschaftlichkeit getötet werden!
• Ausrottung – Vernichtung
Im 3. Reich wurden die Opfer aus verschiedenen Gründen umgebracht mit dem Ziel der Ausrottung der Rasse oder der „Krankheit“. Was ist mit den männlichen Küken? Diese werden genauso vernichtet, am liebsten ausgerottet, weil nicht benötigt! Bullenkälber in der Milchwirtschaftsindustrie ebenso. Es ist also eine Massentötung aus ethnischen oder wirtschaftlichen Gründen.
• Haltung

Gibt es da große Unterschiede?
Ich denke nein. Eingepfercht in kleinste „Räume“, Massenhaltung in Hallen und Baracken. Nur das notwendigste zum Überleben. Alte und Kranke werden aussortiert und umgebracht, dazwischen viele Tote.
• Vernichtungsmaschinerie
Es ist die reine Fließbandtötung gewesen und ist es heute auch. Abstechen, Erschießen, Vergasen, Aufschlitzen…, in der Art und Weise des Tötungsvorgehens sehe ich keinen Unterschied. Dazu kommen noch die abartigsten Versuche, die an den Opfern durchgeführt wurden und werden.

Wenn ich mir diese Punkte nun so ansehe, ist für mich kein großer Unterschied vorhanden. Natürlich werde ich keinem Betreiber und deren Mitarbeiter der Massentierhaltungsbetriebe unterstellen, sie seien Nazis.

Doch stellen sie sich nicht über die anderen Lebewesen? Maßen sie sich nicht an über Leben und Tod zu entscheiden? Wie kann ein Mensch dies in so einer Form für gutheißen? Das funktioniert nur, wenn er das Lebewesen als Sache, als Gegenstand oder als Ware sieht.

Das ist weder menschlich noch ethisch vertretbar und doch wurde und wird es geduldet!
Damals wie heute gilt die Aussage eines amerikanischen Korrespondenten des Armee-Magazins „Yank“: „… Die guten deutschen Bürger verschlossen ihre Augen, Ohren und Nasen und sahen, hörten und rochen nichts.“
(Zitat aus dem Artikel „Wie die Deutschen den Holocaust verdrängten“, Welt)

Hauptsache ich lebe und habe Lebensmittel (besser Leichenteile) auf meinem Teller. Denn mit Leben oder Überleben hat es nichts zu tun. Der Mensch braucht es nicht zum Leben!

Das ist meine Meinung und sie wird nicht nur auf Verständnis treffen. Doch die grausame Wahrheit ist nicht immer beliebt und als vegan lebender Mensch trifft man leider oft auf Unverständnis. Schließlich werden die wunden Punkte, die eigentlich jeder Mensch kennt, angesprochen und preisgegeben.

♦ Ich möchte mit diesem Artikel keine Menschen, keine Opfer und deren Angehörigen verunglimpfen und deren Leid und Trauer in Frage stellen ♦

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