Kategorie: Vegan sein

Obsternte

#Obst #Wiese #Natur #kostenlos #umsonst #gratis #Dankbarkeit ❀ ✿ ❁ ✾ ✽ ❃ ❋

Umgeben von weiten Wiesen und wildwachsenden Bäumen und Sträuchern eröffnet sich uns ein Gabentisch, frei zugänglich, von Mutter Natur. Diese robusten, meist recht anspruchslosen Bäume und Sträucher liefern vielfältig nutzbare Früchte für zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse und das völlig umsonst.

Oft schon haben wir uns gefragt, warum die meisten Menschen lieber in den Laden gehen, um dort Kirschen zu kaufen, anstatt einen schwer beladenen, wilden Baum von seiner Last zu befreien. Da faulen die wunderbar schmeckenden roten Perlen einfach so vor sich hin und der Mensch möchte lieber sein Geld dafür ausgeben.

Nun gut, eines unterscheidet die Kirschen im Laden zu denen auf dem wilden Baum: Die Zuchtware gleicht einem Bildnis. Alle haben die gleiche Form, Größe und Farbe. Das kann man von dem wildgewachsenen Obst wohl eher nicht behaupten. Außerdem ist scheinbar das Interesse nicht so groß, eigenhändig in stacheliges Geäst hineinzugreifen und Früchte zu pflücken, für die es irritierenderweise auch gar keine schriftlichen Angaben gibt: Keine Sortenbezeichnung, keine Handelsklasse, kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Kann man so etwas essen?

Naja, das war wohl jetzt etwas überzogen, aber wenn wir uns die prallgefüllten Bäume so ansehen, kommen solche Gedankengänge zustande.

Wer sich beim nächsten Spaziergang in seiner Stadt oder der Natur genau umsieht, wird allerlei essbare Köstlichkeiten entdecken. Prinzipiell ist Pflücken erlaubt, jedoch sollten einige Regeln beachtet werden.

Beachtet auf jeden Fall die Eigentumsrechte. Das ist sehr wichtig, damit ihr hier keine Probleme bekommt. In Reutlingen werden beispielsweise weiße Schleifen um die Bäume gebunden, welche signalisieren sollen, dass hier umsonst geerntet werden darf. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz darf man wild wachsende Früchte und Pilze „in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnehmen und sich aneignen“. Bayerns Landesverfassung zum Beispiel erlaubt in Artikel 141 ausdrücklich „die Aneignung wild wachsender Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang“. Diese Gesetze….! Aber um auf der sicheren Seite zu sein macht es Sinn sich mit diesem Thema etwas zu beschäftigen, um nicht in ein Fettnäpfchen zu treten.

Online werdet ihr bestimmt fündig werden, was es in Eurer Gegend an Obst zu ernten und daher zu retten gibt. Auf mundraub.org beispielsweise findet ihr Standorte wildwachsender Früchte aller Art verzeichnet. Es ist eine mitmachende Community, welches die Seite ausmacht. Schaut doch mal rein.

Für uns ganz bedeutsam: Geht behutsam mit Baum, Strauch und Natur um. ღ

Hier schenkt uns die Natur wunderbar schmeckende lila Zwetschgen. Wir nehmen nur so viel mit, wie wir zwei Zauberwaldbewohner für den Eigenbedarf zuhause verbrauchen können.

Ein prall gefüllter Apfelbaum. Am liebsten suche ich den Boden ab und wähle die Früchte aus, die noch nicht von unseren Wurmfreunden bewohnt sind.

Reife Holunderbeeren.

Klee schmeckt wunderbar zusammen mit einem Apfel.

Auch Mirabellen landen bei uns im Körbchen.

Fazit: Vielleicht motiviert Euch das da draußen. Wir danken Mutter Natur und lassen es uns schmecken. 🍏🍎🍐 Go vegan. 🌱

Unser veganer Leitfaden

#vollwertig #vegan #Individuell #pflanzlich #vollerLiebe #Seelenverwandschaft #Gesundheit ❁ ✾ ✽

Für uns ist es das einfachste der Welt: Aus Überzeugung leben wir vollwertig vegan. Und das, seit bereits  6 + 9 Jahren. Hossa, wie die Zeit vergeht und vorallem, wie die Anzahl der geretteten Tiere dadurch in die Höhe schießt.
Wieviele Tiere durch Dich weiterleben dürfen und welche klimarelevanten Mengen Du einsparst, kannst Du auf den folgenden Seiten berechnen lassen:
Veganrechner
Blitzrechner

Aber wie schaut es denn bei Euch da draußen aus? Wollt Ihr etwas an Eurem Lebensstil verändern? Im besten Fall ohne tierische Produkte? Werdet Ihr Euch so langsam bewusst, dass das Ausbeuten von Mitlebewesen zum stillen Eures Hungers nicht mehr zu rechtfertigen ist? Machen sich die ersten körperlichen Ziperleins bemerkbar?

Unser aller Ziel sollte es sein, Prävention mit unserem Essen zu betreiben, um unsere Gesundheit zu schützen. Aber auch gleichzeitig dem Tier- und Umweltschutz zu dienen.

Wir geben Euch einen kleinen Einblick, in unseren Speiseplan. Mit welchen Lebensmitteln wir uns wohl fühlen. Ganz wichtig: Nehmt nichts als die ultimative Wahrheit einfach so an, sondern hinterfragt, ob es für Euch passt und experimentiert damit. Jeder Körper hat eine andere Vorgeschichte und andere Bedürfnisse. Erstaunlich auch für uns, welch wunderbare Nahrungsmittel wir uns einverleiben.

Hier das Inhaltsverzeichnis dieses Beitrages:

Gewürze

Erst mein Gemüsekobold brachte mir die Künste des Würzens bei. Verzauberte mich mit all diesen geschmacklichen Facetten und Geschmacksnuancen und wir lernen auch nach diesen gemeinsamen Jahren jedes Mal neu hinzu, wenn wir ein uns noch unbekanntes Gewürz gemeinsam testen. Die Kombinationsmöglichkeiten scheinen schier unendlich.

Achtet beim Kauf darauf, dass die Gewürze ohne Geschmacksverstärker, künstliche Zusatzstoffe, billige Füllstoffe und Zuckerzusätze auskommen. Außerdem gibt es Monogewürze, aber auch Gewürzmischungen, welche sich im Alltag rentieren, falls ihr eine bestimmte Geschmacksrichtung erhalten wollt.

Zu unserem fast täglichen Gebrauch gehören:

KurkumaKnoblauch, Zwiebeln, Pepperoni/Chili, Ingwer, Meerrettich, Schwarzer Pfeffer, Cumin Kreuzkümmel, Bockshornklee, Koriander, Majoran, Curry, Muskatnuss, Oregano, geräucherte Paprika, Kala Namak,  Garam Masala.

Hier unsere liebsten Lebensmittel

Grüne Salate

Aus unseren Rezeptbeiträgen kennt Ihr unseren täglichen Gebrauch des wunderbaren Grüns in all seinen Facetten. Salate in allen Variationen ist unsere Chlorophyll-Quelle in diesem Bereich. Aufgepimpt mit Wildkräutern und knackigem Gemüse eine wahre Bereicherung für uns.

Gartenkräuter

Gartenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Salbei, Basilikum, Majoran, Oregano und Thymian.

Grünes Gemüse

Wir lieben unsere Grundgemüse, welche mehrmals in der Woche bei uns vorzufinden sind. Dazu zählen an aller ersten Stelle unser heiß geliebter Brokkoli. Gefolgt von Rosenkohl, Spinat, Grünkohl, Bohnen, Blumenkohl, Lauch/Porree, Erbsen, Chicoree, Fenchel, Gurke, Schwarzwurzeln, Sellerie, Spargel, Topinambur und Wirsing.

Aber auch Champignons werden bei uns in großen Mengen verspeist. Ob roh oder angebraten, beides hat seine Vorzüge.

Hier seht ihr roh marinierte Pilze, welche nicht über 45° erhitzt wurden und demnach all ihre Inhaltsstoffe vorweisen können. Ab und zu eine schöne Alternative zu den herkömmlichen Kochverfahren.

Farbenfrohes Gemüse

Unser buntes Gemüse füllt unsere Zellen mit Pflanzenenergie. Wir lieben die bunte Farbenvielfalt und sind jedesmal verzaubert über die verschiedenen Farbnuancen. Gelber-, roter- und pinkfarbener Mangold, Kohlrabi, Süßkartoffeln, Zucchini und Kürbis.

Aber auch verschiedene Paprika-, Radieschen– und Tomatensorten, am liebsten aus dem eigenen Garten.

Und nicht zu vergessen: Lila-farbenes Gemüse wie Spitz-, weiß-, und Rotkraut, rote Zwiebeln, orangefarbene und lila Urkarotten und natürlich RoteBeete.

Wildkräuter

Eine Besonderheit stellen die Wildkräuter dar. Kraftvoll wachsen sie aus dem Boden empor. Gleich ob Beton- oder Wiesengrund, die zarten und doch kraftstrotzenden Pflanzen gedeihen überall. Köstlich sind sie und ranken sich uns entgegen. Danke möchten wir sagen, für alle wirksamen Stoffe darin, die uns helfen, gesund zu bleiben.

Vogelmiere, Brennnessel und Löwenzahn, Giersch, Gundermann, Kapuzinerkresse, Klee, Ackerschachtelhalm, Vogelmiere und Garten-Ampfer.

Aber auch Bärlauch, Gänseblümchen und Veilchen.

Für die Wintermonate lassen sich die Wildkräuter trocknen und werden dann von uns pulverisiert und/oder klein gezupft. So haben wir auch in der kalten Winterzeit kein Nährwertdefizit in diesem Bereich.

Fermentation

Bei der Fermentation wandeln Mikroorganismen oder Enzyme organische Stoffe um. Sie zersetzen Zucker zu Ethanol, so wie es bei der alkoholischen Gärung von Wein oder Bier geschieht. Bei der Milchsäuregärung wandeln die Bakterien den Zucker in Lactose um. So entstehen zum Beispiel Sauerkraut, Kefir, Tofu oder Kimchi.

Fermentiertes Gemüse

Wie ihr bestimmt durch unsere Rezeptvorschläge erfahren habt, spielt fermentiertes Gemüse in unserem Zauberwald-Küchenalltag eine große Rolle. Undenkbar, dass wir ohne auskommen sollen. Wir sind stark davon überzeugt, dass die Kulturen darin, unseren Darm und somit unser Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Joghurt

Aber auch verschiedene tierleidfreie Joghurt- und Quarkspezialitäten kommen bei uns regelmäßig auf den Tisch. Gerade jetzt im Frühjahr und Sommer, wenn die sprießenden Kräuter einen gewürzten, pflanzlichen Kräuterquark in seiner Nährwertzusammensetzung positiv beeinflussen, möchten wir diese Speise nicht mehr missen. Mittlerweile werden die Joghurts auch teilweise mit Vitamin B12 und/oder Calcium angereichert. Wir wechseln hier bewusst zwischen Soja-, Mandel-, und Lupinenzubereitung

Vitamine

Zitronen verwenden wir sehr gerne frisch über unseren Gerichten. Vitamin C ist wichtig für unseren Körper. Weitgehendst versuchen wir jedoch möglichst regionale Produkte zu kaufen, um unseren innerländlichen Anbau zu fördern.

An vitaminreichem Obst haben wir hier aus dem Garten und der Region Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Pflaumen, Mirabellen, Quitten, Himbeeren, Brombeeren und Träuble/Johannisbeeren. Ab und zu gönnen wir uns eine Bio-Orange aus dem Bioladen, welche wir in vollen Zügen genießen können. Gerade getrocknete Aprikosen sind wichtig, auch als Eisenquelle. Ansonsten kommen wir sehr gut ohne exotische Fruchtimporte aus. Im Grunde verspeisen wir hier in der Zauberwaldküche Obst nur in homöopathischen Dosen. Das könnt ihr selber handhaben, wie es Euch gut tut. Hört auf Euren Körper.

Keimlinge

Durch den Keimprozess steigt die Konzentration an essentiellen Aminosäuren in Hülsenfrüchten und Getreiden. Deshalb auch hier immer wieder verschiedene Zubereitungsarten testen.

Eine optimale Proteinversorgung ist also in einer veganen Ernährung problemlos möglich und lässt sich mit gekeimten Getreide noch optimieren. Die Biologische Wertigkeit steigt dadurch an.

Am Anfang werdet ihr Euch am Einfachsten mit ganz normalen, fast geschmacksneutralen Alfalfa-Sprossen tun, welche Euren Körper mit gesunder Energie versorgt. Alfalfa bedeutet aus dem Arabischen übersetzt „Vater aller Nahrung“ was sich auf den erstaunlichen Nährwert dieser Nahrung begründet. In einem Keimglas angesetzt, könnt ihr bereits nach ein paar Tagen davon naschen. Im weiteren Verlauf könnt ihr die Sorten der Keimsaaten von der Fensterbank erweitern und nehmt peu á peu auch Grünkohl, Kichererbsen, Fenchel, Erbsen, Bockshornklee, Brokkoli und auch Buchweizen hinzu. Alles natürlich in „Keimsaat“-Qualität. Bald werdet ihr herausschmecken, was Euch am liebsten mundet, wie ihr es mit den anderen Lebensmitteln geschmacklich kombinieren und somit regelmäßig in Euren Speiseplan etablieren könnt.

Proteine

Zum Thema pflanzliches, hochwertiges Eiweiß, aber natürlich auch zu den anderen Themen empfehlen wir Euch das Buch von Niko Rittenau „Vegan – Klischee ade!“. Daraus haben wir die folgenden Zahlen entnommen: Zur Berechnung des eigenen optimalen Proteinbedarfs empfiehlt die WHO 0,83 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Wir gehen dabei von dem idealen, also theoretischen Normal- bzw. Idealgewicht aus und nicht von dem tatsächlichen Gewicht.

Bei einer kalorisch passenden Energiedichte und einer vollwertig pflanzenbasierten Ernährungsform ist es absolut möglich die Zufuhrempfehlung an Proteinen zu erreichen. Das heißt, ein Proteinmangel ist in den meisten Fällen durch einen Kalorienmangel hervorgerufen, außer es liegen andere organische Gründe vor.

Hülsenfrüchte sind ernährungsphysiologisch sehr wertvoll und unabdingbar bei einer pflanzenbasierten Ernährungsform. Mitunter auch, weil der relativ hohe Gehalt an der essenziellen Aminosäure Lysin von großer Bedeutung ist. Dieser ist relevant für den Aufbau von Muskelprotein, einigen Hormonen und Enzymen sowie für die Wundheilung und den optimalen Kalzium– und Eisenstoffwechsel im Organismus. Laut WHO benötigt der Mensch 37 mg Lysin pro kg Körpergewicht.

Die Zubereitungsform spielt auch eine gewisse Rolle, da sie die Proteine zum Beispiel aufwertet, aber auch eine Veränderung der Verdaulichkeit in Gang setzt. So kann das Kochen von pflanzlichen Proteinträgern wie den Hülsenfrüchten einige der verdauungshemmenden Stoffe wie Enzym-Inhibitoren drastisch reduzieren und die Verdaulichkeit im Umkehrschluss erhöhen.

Unser pflanzliches Protein decken wir also mit ausreichend Hülsenfrüchten. Anders ist das schier unmöglich. Gekochte rote Linsen schmecken einfach phänomenal, aber auch weiße Bohnen, rote Bohnen, Kichererbsen und gering verarbeitete Produkte wie Sojabohnen, Tofu und Tempeh.

Hülsenfruchtpasta in den verschiedensten Sorten bringen Abwechslung in den Speiseplan.

Gleichwohl auch Sojamilch im Müsli oder Sojajoghurt mit Haferflocken zum Frühstück geben einen guten Start in den Tag.

Vollkorngetreide ist ein wichtiger Bestandteil in der veganen Ernährung. Vollkornhaferflocken setzen wir gerne für Plätzchen ein, welche ein hochwertiges, pflanzliches Fingerfood für unterwegs darstellen.

Vergesst auch nicht die wertvolle Hirse in Eurem Speiseplan.

Vitamin B12

Vegan lebende Menschen sind nicht die einzige Personengruppe, der unter anderem Vitamin B12 fehlt und die diese als Nahrungsergänzungsmittel zuführen sollte. Das liegt an der heutigen Anbauweise, bzw. der durch Pflanzenschutzmittel zerstörten Bodenqualität. Das natürliche Bakterium B12 kann daher über die ursprüngliche Nahrung nicht mehr in ausreichender Menge im Darm aufgenommen werden. Das gilt auch für die Nutztiere, welche B12 und andere Vitamine/Nährstoffe/Mineralien daher supplementiert bekommen um diese dann dem Menschen über ihr Fleisch zuzuführen. Wie paradox! Denn die von der konventionellen Ernährung strapazierte und verklebte Darmoberfläche, ist nicht mehr in der Lage ausreichend Vitamine und Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen. Weshalb die B12 Zufuhr gerade auch bei Tierqual-Verzehrern hier nicht gewährleistet ist.

Weitere wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie zum Beispiel Vitamin B2,Vitamin D, Kalzium, Zink, Selen, Jod, und Eisen entnehmt ihr bitte lobbyunabhängiger Fachliteratur.

Die Sojalüge

Das Thema Soja spaltete die Gemüter. Wer überhaupt keinen Bezug zu der Sojabohne findet und sich damit nicht anfreunden möchte, kann auf andere Produkte zurückgreifen, wie Erzeugnisse auf Basis von Erbsenprotein und entöltem Sonnenblumenkernmehl, oder auch auf Pflanzenjoghurts, aus Mandel oder Lupinen, zurückgreifen.

Die Sojabohne an sich ist eine Hülsenfrucht unter vielen, die jedoch im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten mehr Protein, mehr Fett und weniger Kohlenhydrate enthält. Durch die darin enthaltenden Isoflavone, steht von mancher Quelle der Vorwurf im Raum, dass die Sojabohne negative, gesundheitliche Effekte mit sich bringt.

Auf der gesundheitlichen Ebene spielt es jedoch überhaupt keine Rolle, auf Soja zu verzichten. Wir empfehlen Euch dringend, Euch in die Fachliteratur einzulesen. Niko Rittenau widmet diesem Thema ein ganzes Kapitel in seinem Buch. Erkundigt Euch.

Vorallem Gegner der veganen Lebensweise, bringen hanebüchene Thesen über die Zerstörung des Regenwaldes, aufgrund der veganen Lebensweise und dessen überdimensionalen Konsum heraus. Ein durchschnittlicher Bürger bei uns verzehrt jedoch einen verschwindend geringen Teil als  Sojaprodukte. Wir können das als überlangjährige Veganer durchaus bestätigen.

Keiner der gängigen Produzenten von Tofu, Sojamilch und anderen Sojaprodukten für den menschlichen Verzehr bezieht Soja aus Gebieten des Regenwaldes.

Der allergrößte Teil des von dort stammenden Sojas wird zur Fütterung von Nutztieren für die Fleisch-, Milch-, Käse-, und Eierproduktion verwendet und somit nur indirekt vom Menschen verbraucht. „Direkt“ in unseren Augen jedoch, wenn sich jeder Tierleidernährer darüber bewusst ist. Denn dadurch findet die Zerstörung der Tropen statt. Nur so!

Gesunde Fette

Fakt ist: Das Wissen rund um die Omega-3-Fettsäure namens Alpha-Linolensäure und der Omega-6-Fettsäure namens Linolsäure ist äußerst wichtig, denn diese beiden Fettsäuren müssen in ausreichender Menge und im richtigen Verhältnis über die Nahrung zugeführt werden, um die Gesundheit zu gewährleisten.

Niko Rittenau beschreibt die wichtigsten Zusammenhänge in seinem Buch, weshalb wir Euch dringend dazu raten, Euch mit diesem Thema auseinanderzusetzen. So empfielt er ein Mikroalgenöl. Die Berechnung des Mindestbedarfes an ALA entnehmt ihr bitte der vorgeschlagenen Lektüre. Das würde den Rahmen hier sprengen.

Nüsse und Samen sind im Rahmen einer vollwertigen pflanzlichen Ernährung der ideale Fettlieferant und sollten isolierten Pflanzenölen vorgezogen werden. Pflanzenöle müssen bei gesunden Menschen nicht aus dem Speiseplan gestrichen werden, aber sie sollten im Rahmen der Kalorienbilanz nicht zu Lasten des täglichen Nuss- und Samenverzehrs gehen.

Nehmt also Nüsse und Samen in Euren Speiseplan mit auf. Kürbiskerne, Sesam, Pistazien, Mandeln, Haselnüsse, Hanf– und Leinsamen beinhalten wervolle Fettsäuren. Aber auch Sonnenblumenkerne und vorallem Walnüsse.

Dr. Michael Greger schlägt hier übrigens vor, Eier in Rezepten durch ein Leinsamenei zu ersetzen. Das funktioniert tatsächlich und ist deshalb auch sehr interessant, da den geschroteten Leinsamen darin, trotz Hitze beim Backen, der Großteil der Omega-3-Fettsäuren und der Lignane erhalten bleiben. Probiert es aus.

Seitan

Seitan bekommt uns gut und wir stellen mit dem Pulver sehr viel selber her. Gleichwertige Fertig-Produkte sind etwas teurer, jedoch in großer Vielfalt in unterschiedlichsten Formen zu kaufen.

Weitere Zaubermittel in unserer Küche

Hefeflocken, Bio-Sojasoße, BalsamicoEssig, GemüseBrühe, Kichererbsen-, Hanf-, und Hirsemehl, Bio-Erdmandeln, pflanzliches Proteinpulver, La Vita-Saft, Vitamin D, Vitamin B12.

Zubereitungsformen

In seinem Buch „How Not to Die“ beschreibt Dr. Michael Greger eine Methode, die als Hacken- und Warten-Technik beschrieben wird. Dabei können alle Personen, die auch über gekochten Brokkoli oder Rosenkohl die Maximalmenge an ITC´s, die sogenannten Isothiocyanate, erhalten wollen, profitieren.

Im Grunde sind ITC´s natürliche Pestizide zum Schutz der Pflanze vor Mikroorganismen und Insekten. Wie sich aber herausgestellt hat, profitieren auch wir Menschen gesundheitlich davon. Es handelt sich um Senföle. Diese Stoffe sind nachgewiesener Maßen antiviral und sollen den Krankenverlauf bei manchen Krebsarten positiv unterstützen.

Das Ziel  in der Gemüsezubereitung sollte also lauten: So viel als möglich ITC´s in den Kreuzblütlern entstehen zu lassen, um gesundheitlich zu profitieren.

Zwischen dem Schneiden und der weiteren Erhitzung sollen dabei 40 Minuten vergehen, damit die Kreuzblütler ausreichend ITC´s bilden können. Eine zeitsparendere Methode wäre es, einfach in das gekochte Gemüse, etwas rohe Kreuzblütler zuzugeben. Dann geht ihr auf jeden Fall auf Nummer sicher. Gebt am Ende wie immer bei uns etwas Zitronensaft oder Essig über das Essen. Das Verstärkt den Effekt. Das Buch ist übrigens sehr empfehlenswert, wenn ihr Euch mit dem Thema näher befassen möchtet.

Unsere Ernährungsrichtlinien

Durch krankheitsbedingte Vorgeschichten, halten wir uns überwiegend an die Empfehlungen und Ernährungsrichtlinien von Dr. Neal D. Barnhard, der uns mit seiner allumfassenden Ernährungsmethode überzeugt und uns körperliches Wohlbefinden damit beschert. Sein allgemeiner Grundsatz beruht auf folgender Empfehlung: „Kaufen Sie Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs. Vermeiden Sie alle tierischen Produkte und verwenden Sie pflanzliche Öle nur in minimalen Mengen. Bevorzugen Sie Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index (GI)“.

Dr. Esselstyn ist einer der bekanntesten Ärzte weltweit, der auch schwerste Herzerkrankungen mit einer speziellen Ernährung heilen kann. Mit seinem Ernährungskonzept lassen sich Herzerkrankungen vorbeugen, das Fortschreiten stoppen und die Folgen tatsächlich wieder rückgängig machen. Die Ernährung ist rein pflanzlich, sehr fettarm und äußerst nährstoffreich. Den Erfolg seines Ernährungskonzepts hat Dr. Esselstyn in mehreren Langzeitstudien beweisen können. Wir lieben seine Bücher und haben uns zu Anfang hier Inspirationen geholt. Vorallem haben auch seine Tochter und seine Frau an den Rezeptbüchern mitgeschrieben. Nach einer Weile geht die Zubereitungsform in Herz und Blut über, weshalb wir zum jetzigen Zeitpunkt frei aus der Zauberwaldfeder in der Küche experimentieren.

Inwieweit diese Konzepte zu Euch passen, solltet Ihr für Euch herausfinden. In unserem Bücher- und Filmeregister sind einige hervorragende Bücher aufgeführt. Schaut hier gerne nach.

Bio

Der Kauf von Bio-Produkten macht Sinn. Sowohl für unsere Gesundheit, als auch für unsere Mutter Erde. Das staatliche Bio-Siegel setzt das Mindestmaß fürs Öko-Essen. Demeter-Hersteller leisten mit der Biodynamischen Wirtschaftsweise erheblich mehr als die EU-Bio-Verordnung vorschreibt. Das kommt auch hier der Qualität der Lebensmittel ebenso zu Gute wie der Umwelt. Trotzdem werden hier Tiere benutzt. Zwar kommen Biologisch-Dynamische Präparate aus Kräutern und Mineralien zum Einsatz, aber eben auch Kuhmist. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte unterstützt den veganen friedfertigen Landbau bei Lebe-Gesund, oder kauft bei Landwirten, die ihren Hof auf tierleidfrei umgestellt haben, denn die bio-vegane Landwirtschaft kommt komplett ohne Nutztiere und ohne tierische Produkte aus. Erkundigt Euch, ob es in Eurer Wohnortnähe vielleicht eine bio-vegane SoLaWi gibt.

Pflanzliche Lebensweise

Eine aktuelle amerikanische Studie besagt, dass mit dem Veganismus 390 Millionen mehr Menschen ernährt werden könnten. Das sind ungreifbare Zahlen. Bislang geht ein Drittel der Lebensmittel, die von Landwirten in den USA produziert werden, durch Verderb oder ineffektive Lieferketten verloren. Ein weiterer Faktor, der zur Lebensmittelverknappung führt ist natürlich die hohe Nachfrage an Tierfuttermitteln. Der Anbau von Futterpflanzen in Kombination mit der Tierhaltung selbst frisst die meisten Ressourcen. Nachzulesen (auf englisch) hier und hier.

Fazit: Das Ergebnis daraus besagt, dass die USA alle 327 Millionen Amerikaner (plus hypothetische 390 Millionen mehr) ernähren könnte, wenn sie auf eine vegane Ernährung umstellen würde!

In Deutschland wurden im Jahr 2017 57,2 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen für den Anbau von Futterpflanzen genutzt, nur 26,9 Prozent für pflanzliche Nahrungsmittel. Viele Länder in Europa, darunter auch Deutschland, können ihren Bedarf an Futtermitteln nicht im eigenen Land decken und müssen Futtermittel aus dem Ausland importieren. Die Fleischproduktion beansprucht deshalb auch Agrarflächen in Übersee. Im Zentrum steht hier vor allem die Produktion von Soja in Südamerika. Deutschland beanspruchte im Jahr 2015 durch den Import von Futtermitteln für die eigene Nutztierhaltung im Ausland insgesamt fünf Millionen Hektar. Man spricht hierbei von einem Flächenimport oder einem „virtuellen Landhandel“, das gleiche gilt auch für Wasser! Nachzulesen hier und hier!
Vergessen darf man hierbei nicht die Verschmutzung von Böden und Grundwasser durch die Entsorgung der Exkremente auf die Felder. Nitrate, Arzeneimittelrückstände und andere Stoffe gelangen in großen Mengen ins Grundwasser und müssen aufwendig herausgefiltert werden. Doch auch der Boden wird durch Überdüngung zerstört, bis er nicht mehr zur Erzeugung von Nahrungsmitteln genutzt werden kann.

Dies sind nur zwei Paradebeispiele. Umzuwälzen selbstverständlich auf alle anderen Länder auch!

Nein danke

Palmöl ist für uns das absolute no-go unter den Zutatenlisten. Unverständlich wie manche Hersteller dieses immer noch verwenden. Haltet auch hier Eure Augen auf, denn es geht wie immer um viel Geld. Sehr viel Geld. Und die Produzenten behalten es teilweise immer noch bei. Als Beispiel die Nuss Nougat Creme Nutwave von Attila Hildmann. Hier habt ihr eine Schoko-Creme komplett ohne Palmöl. Mit gerade Mal vier Zutaten. Im Umkehrschluss schafft es dann die Firma Veganz nicht ihre Schokocreme palmölfrei herzustellen. Und nicht nur bei diesem Produkt. Also lest Euch bitte auch bei bio veganen Produkten immer die Zutatenlisten durch. So etwas sollte nicht unterstützt werden.

Auch Avokados spielen bei unserer überzeugten Lebensweise absolut keine Rolle, da wir diese Frucht weder konsumieren, als auch jemals kaufen werden. Zu negativ ist hier die Ökobilanz. Wir verstehen den Hype darum überhaupt nicht. 

Convenience-Produkte

Verarbeitete vegane Produkte sind, wie ihre mit Tierleid produzierten „Originale“, aufgrund ihres oftmals hohen Gehalts an Salz, zugesetzten Fetten, Weißmehl und Zucker sowie ihrer oft hohen Kaloriendichte bei gleichzeitig niedriger Nährstoffdichte, stark zu reduzieren. Jedoch gilt auch hier: „Die Dosis macht das Gift“.

Für den Einstieg in die tierleidfreie Lebensform, gibt es pflanzenbasierte Alternativen. Auch wir nutzen diese, wenn uns danach ist und beobachten die Entwicklung in diese Richtung sehr positiv. Lasst Euch bitte nicht von den Medien beeinflussen, dass diese Produkte aus so vielen Zutaten bestehen und aus dem Chemiebaukasten stammen. Auch wenn es mehr Zutaten sind, so sind diese doch pflanzlich, ohne Genmanipulation, ohne Arzneimittelreste, ohne Hormone und somit keinesfalls ungesünder wie die Tierqualprodukte.

Noch eine Bitte zum Thema der öffentlichen Berichterstattung zur pflanzlichen Ernährung: Hört nicht auf diese von der Tierquallobby verbreiteteten Falschinformationen. Eine  ausgewogene pflanzliche Ernährungsform ist für jedes Alter und jede Lebensphase geeignet und am gesündesten. Da diese aber für Umsatzeinbußen in den entsprechenden Tierqualbetrieben und der Pharmaindustrie sorgt, wird Vegan als gefährlich und ungesund dargestellt. Schaut einfach mal offen ins Netz und besonders virtuell über den Teich nach Amerika, dort sind sie in diesem Bereich viel weiter und in der größten Ernährungsgesellschaft wird diese unsere Lebensweise uneingeschränkt empfohlen.

Ein liebevolles Miteinander 

„Gemeinsam im Alltag 5e gerade sein lassen“. Wenn zu viele Vorhaben beim Umstieg auf die vegane Lebensweise von jetzt auf gleich umgesetzt werden sollen und auch von der Außenwelt wenig hilfreiche Tipps kommen, geraten manche Menschen ins Straucheln, was gar nicht sein muss. Mut zur Lücke und vor allem Menschen um einen, die diesen liebevollen Weg schon eingeschlagen oder den Umstieg schon hinter sich haben. Das gibt Kraft und Sicherheit im eigenen Tun. Es gibt in jeder Gegend Tierrechtsbewegungen, oder vegane Gruppen, die sich über neue Gesichter freuen. Die Euch dabei unterstützen, wenn ihr Hilfe im Alltag benötigt. Auch im Netz findet Ihr viel Unterstützung, Schaut zum Beispiel bei Veganstart, Veganuary nach. Zu empfehlen ist auch Provegan von Dr. med. Heinrich mit vielen Hintergrundinformationen. Habt Euch gern. 

Hoffentlich konnten wir Euch weiterhelfen und motivieren, die vollwertig, individuell fettfreie, pflanzenbasierte Lebensweise auszuprobieren. Und nun, viel Spaß beim experimentieren und genießen, mit vielen positiven Erfahrungen die Ihr dadurch erleben werdet. 🌱

 

Veganuary 2020 | ♡

#vegan #tierleidfrei #Gemeinschaft #Umwelt #Liebe #Empathie #Gesundheit ♡🐒🐧🐦🐥🦆🦅🦉🦇🐝🦋🐌🐞🐜🕷🐢🐍🦎🦀🐠🐊🐅🦓🦍🐘🦛🐪🦒🦘🐄🐎🐖🐏🐑🐕🐈🐓🐇🐁🐀🐿🦔🌱

Habt ihr schon Eure Vorsätze für das kommende Jahr? Hier gibt es eine ganz wunderbare Challenge für Euch: Vegan sein für einen Monat oder im besten Fall auch länger. Meldet Euch per Email einfach dazu an und ihr bekommt 31 Tage lang vegane Unterstützung, leckere Rezepte und hilfreiche Tipps.

Hier die Einladung dazu, von den ganz wunderbar engagierten Menschen von Veganuary 2020:

„Probier’s vegan. Diesen Januar. Mit Veganuary.

Es ist soweit – Veganuary kommt erstmalig auch nach Deutschland! Seit 2014 motivieren wir mit unserer Kampagne, die ihren Ursprung in Großbritannien hat, Menschen dazu, sich für einen Monat im Jahr rein pflanzlich zu ernähren. Warum? Ganz einfach: Weil es keinen besseren Neujahrsvorsatz gibt, um der eigenen Gesundheit etwas Gutes tun können, Tierleben zu verschonen und gleichzeitig den Planeten zu entlasten.

Mehr als eine Viertelmillion Menschen aus über 150 Ländern haben im vergangenen Jahr an Veganuary teilgenommen.

Dieses Jahr wollen wir weltweit 350.000 Menschen zum Mitmachen inspirieren.

Mit Veganuary 2020 haben wir uns nicht nur wortwörtlich in die weite Welt gewagt, – neben Deutschland startet die Kampagne auch in den USA, Südafrika und Lateinamerika – sondern erhalten auch die Unterstützung zahlreicher Prominenter. Hollywood-Schauspieler Joaquin Phoenix, Alicia Silverstone, Mayim Bialik und Evanna Lynch rufen zum tierfreien Januar auf; in Deutschland haben sich der Kampagne Kaya Yanar, Rezo, Ralf Moeller, Jana Pallaske, Marie Wegener, Ariane Sommer, Tim Bengel, Jamie-Lee Kriewitz, Patrik Baboumian, Andreas Luthe und viele weitere Persönlichkeiten angeschlossen.

Hollywood-Star Joaquin Phoenix, der aktuell im Kino in dem oscarverdächtigen Film „Joker“ glänzt, ruft wie folgt zur Kampagne auf:

„Wenn man die Klimakrise oder die Missstände in unserem Lebensmittelsystem betrachtet, kann einen schnell ein Gefühl der Hilflosigkeit überkommen. Doch es gibt etwas, das man sofort dagegen tun kann: Mach mit und probier’s diesen Januar vegan.“

Comedian Kaya Yanar pflichtet seiner Botschaft bei:

„Ein Mensch, der sich vegan ernährt, spart täglich Wasser, Regenwald und Tierleben! Versucht es mal für einen Monat, dann habt Ihr schon eine Menge bewirkt.“

Neben vielen Überraschungen, die wir vorbereitet haben, wird einer der Höhepunkte unserer diesjährigen Kampagne ein TV-Spot sein. Zwischen Weihnachten und Neujahr werden wir ihn in Deutschland, Großbritannien und den USA ausstrahlen. Seid gespannt!

Alle, die sich dem Neujahrsvorsatz von Veganuary anschließen möchten, können sich direkt hier auf unserer Webseite kostenlos dafür anmelden und erhalten den gesamten Januar über täglich eine E-Mail mit hilfreichen Infos, Tipps, Rezepten, Filmempfehlungen und mehr zum Thema Vegan. Damit wollen wir es allen Teilnehmenden erleichtern und sie beim Ausprobieren einer rein pflanzlichen Ernährung unterstützen.

Die Grundlagen

Viele Grundnahrungsmittel, die du bereits kaufst, sind vegan: Nudeln, Reis, Brot (meistens), viele Müslis, Gemüsebrühe, Dosentomaten, Erdnussbutter, Marmeladen, Bohnen, Kartoffeln, Kokosmilch, viele Currypasten, Kräuter, Gewürze, Tomatenketchup, Senf, Gurken, Olivenöl, pflanzliche Öle, Sojasauce, Fruchtsaft, Tee, Kaffee, viele Kekse, Cracker, Knäckebrote und Chips, und natürlich Obst und Gemüse – sowohl frisch, getrocknet als auch gefroren.

Die pflanzliche Version wählen

Es gibt mittlerweile für fast jedes Lebensmittel (oft sogar mehrere) vegane Versionen. In den meisten Supermärkten findest du eine Reihe von pflanzlichen Milchprodukten (aus Hafer, Soja, Mandeln, Kokosnuss, Hanf, Reis und mehr), darunter auch in verschiedenen Geschmackssorten. Joghurts gibt es ebenfalls auf pflanzlicher Basis (z. B. Kokosjoghurt, Mandeljoghurt, Sojajoghurt) sowie Käse (Scheiben, Blöcke, gerieben, Frischkäse).

Im Tiefkühlbereich findest du Burger, Brat– und Grillwürstchen, Sojaschrot, vegane Fischstäbchen und weitere Produkte, die du gerne isst, die jedoch keine tierischen Produkte enthalten. Vergiss nicht, im Supermarkt einen Blick in die Kühltruhe zu werfen. Schokoladeneis, Eiskonfekt etc. ist bereits auch vegan erhältlich.

In vielen Supermarktregalen findest du unter anderem vegane Mayonnaise, Schokolade, Vanillepudding, (Sprüh-)Sahne und zahlreiche weitere Produkte, die du kennst.

Melde dich an und starte in deinen veganen Monat!

Es ist kostenlos und du kannst dich jederzeit abmelden.

Macht mit und lasst uns den Januar zum größten Neujahrs-Spektakel des Jahres machen. Für uns, die Tiere und den Planeten.“

Fazit: Veganuary 2020 hat begonnen! Probiert es doch bitte aus. Es ist bei weitem nicht teurer als Eure bisherige Ernährung. Wäre es nicht phänomenal, wenn wir gemeinsam alle tierischen Produkte in den Regalen ignorieren und uns an der pflanzlichen Alternative bedienen? Lasst uns dies gemeinsam tun. Ihr werdet großartiges spüren und Euer Körper wird voller Liebe sein. Go vegan. ★🌱

Mein Weg zu einem empathischen und glücklichen Leben!

Meine lieben Mitbürger!

Nun muss ich mich mal zu der Intuition bezüglich meiner Beiträge äußern, die auch ab und an nicht immer so freundlich geschrieben sind.

Seit ungefähr 5 Jahren lebe ich vegan, mit einer kleinen Umstellungsphase von ca. 6 Monaten vegetarisch. Vorher habe ich über 40 Jahre genauso gelebt, wir die Mehrzahl der Menschen.

Kopf in den Sand, sämtliche Hinweise und Studien auf Qual, Umweltverschmutzung und Gesundheit mit voller Kraft ignoriert und dabei mir selber mit scheinheiligen Ausreden ein gutes Gewissen eingeredet. Dies ist die Lebenseinstellung der meisten Menschen, das erkennt man daran, dass sich so wenig ändert. Es wird an diesen anerzogenen Denkweisen festgehalten und bloß nicht hinterfragt, ist ja so bequem. Und wenn man alles unterdrückt und die Schuld auf andere schiebt, solange geht es einem doch gut.

So habe ich auch gelebt, bis ich meine Lebenseinstellung und meine Gesundheit mit der Ernährung hinterfragt habe. Ich wollte Gewicht verlieren und befasste mich mit Ernährungsarten. Schnell wurde ich fündig und mir wurde klar, dass Fleisch von Schwein und Rind nicht unbedingt zur Gesundheit beiträgt. Zum Anfang schwenkte ich dann auf das ja so gesunde Hühnchenfleisch um, fettarm und voller toller Inhaltsstoffe. Naja, aber da ich nun auf dem Info-Trip war, forschte ich weiter. Also verschwand auch dieses Fleisch von meiner Speisekarte und ich begab mich auf dem Weg der vegetarischen Ernährung.

Allerdings war mittlerweile der Punkt gekommen, wo es nicht nur um meine Gesundheit ging, es kam der noch viel wichtigere Punkt EMPATHIE hinzu. Zumindest halbherzig, da mit der vegetarischen Ernährung den Tieren auch nicht viel geholfen ist. Es gibt so viele Ersatzprodukte, die auf Milch- oder Hühnereiweiß aufbauen und auch nicht schlecht schmecken. Doch ich durchwühlte weiter das Netz, um mich mit Fakten zu füttern und den ganzen Zusammenhang zu begreifen. Zum Glück gibt es mittlerweile diese Informationsmöglichkeiten und wenn jeder nur 10% seiner Internetzeit damit verbringen würde, dürfte keiner mehr so leben wie er es jetzt macht. Für mich war dann nach einer relativ kurzen vegetarischen Zeit klar, wenn ich mit meinem Herzen und Verstand lebe, ist vegetarisch nicht besser wie sich omnivor zu ernähren. Hühner und Kühe werden massenweise benutzt, sogar noch mehr, als wenn man ein Stück Fleisch ist. Denn zur Produktion dieser vegetarischen Produkte werden tonnenweise Eier oder Milch benötigt. Und was passiert mit den Tieren, wenn sie die Leistung nicht mehr erbringen? Ab ins Schlachthaus!

Wenn man sich erstmal mit diesem ganzen Thema befasst, kann kein Mensch der Herz und Verstand hat, anders Leben als VEGAN. Wenn die Menschen sich bewusst werden, dass jeder einzelne für sein Handeln verantwortlich ist und nicht die Schuld auf andere verteilt, erst dann wird sich unsere Gesellschaft ändern. Der Mensch ist bequem geworden, Einstellungen ändern, warum? Es gibt ja Menschen, die mir schon sagen was gut ist, wie die Ärzte (die auch keine Ahnung haben), oder die Politiker, die schon Gesetze verabschieden werden, um mich zu lenken (leider sind es nur Marionetten der Industrie)! Verantwortung abgeben, um sich reinzuwaschen ist die Devise! Und an diesem Punkt ist die Mehrzahl der Menschen, dass erkennt man an deren Reaktionen, wenn man sie darauf anspricht oder mit den Auswirkungen ihres Lebens konfrontiert.

Ich war ja genau so und möchte deswegen die Menschen schütteln und ihnen zurufen:
Wacht auf, ihr seid für jeden Schritt und jede Konsequenz eures Handelns selbst verantwortlich! Ihr könnt Euch nicht Euer Leben lang verstecken und mit reinem Herzen leben. Glaubt es mir und vielen anderen, die es begriffen und umgesetzt haben. Ich lebe frei und kann jedem Lebewesen und unserer Mutter Erde mit gutem Gewissen und voller Achtung gegenüberstehen. Kein schlechtes Gewissen, was mich im Inneren belastet und krank macht. Hört in Euch hinein, erkennt die Grausamkeiten, die Ihr anrichtet und erkennt die Schuld endlich an, denn nur Ihr seid verantwortlich für Qual, Leid und Tod unserer Mitlebewesen und unseres blauen Planeten, der kurz vor dem Klimakollaps steht.

Wenn Ihr es begriffen habt, dann versteht Ihr die Ohnmacht und auch hoffentlich die Haltung meiner Vorgehensweise und auch die der anderen Aufgewachten! Wer mit dem Herzen sieht und damit lebt, kann bei diesem Elend nicht einfach über den Egoismus des Einzelnen hinwegsehen. Manchmal möchte ich dann halt mit dem Kantholz dafür sorgen, dass die Menschen aufwachen!

PS: Wenn Ihr diesen Schritt auch gehen wollt, versucht es für einen Monat bei dieser Challenge:
https://de.veganuary.com/
Es machen so viele mit, unter anderem auch viele Berühmtheiten, die die Dringlichkeit erkannt haben. Und bitte informiert Euch im Netz und durch Filme und Reportagen über die Auswirkungen der fleisch- und milchbasierten Lebensweise. Ich gebe Euch gerne Infos wo Ihr was findet. Keine Angst, heutzutage braucht Ihr auf nichts mehr zu verzichten, es gibt für den aufkommenden Heißhunger genügend Alternativen!

Go VEGAN …
… für Dich, für uns, für die Tiere und für unsere Umwelt! ♡🌱

Unrecherchierte antivegane Kommentare in Zeitungen 😡

Hier möchte ich meinen Leserbrief veröffentlichen, mit der Hoffnung, dass er auch gedruckt wird.
In zwei Zeitungen kam der gleiche Artikel, der leider in die Richtung geht, die ich absolut nicht akzeptieren kann.

 

Bevor man solche oder ähnliche Berichte zu der veganen Ernährung veröffentlicht, sollte man sich „richtig“ erkundigen! Mittlerweile dürfte es für jeden ein Kinderspiel sein, sich über die vegane Lebensform und deren positiven Eigenschaften für Mensch, Tier und Umwelt zu informieren.

Es ist unumstößlich, dass eine rein pflanzliche Ernährungsform den besten klimatischen Fußabdruck besitzt. Sogar wenn die Waren eingeflogen würden, entsteht weniger CO² wie bei dem Verzehr von Tierqualprodukten. Zu den Inhaltsstoffen gibt es auch nicht viel zu sagen, denn wenn alles was in Fleisch enthalten ist aufgeführt würde, die Liste wäre lang. Was ist mit den ganzen Antibiotika die verabreicht werden müssen, das genmanipulierte Zusatzfutter, usw.!!!! In den veganen Fleischalternativen gibt es natürlich Produkte mit Inhaltsstoffen, die aber alle zugelassen und nicht gesundheitsschädlich sind. Natürlich bedeutet vegan nicht immer gesund, denn auch wenn ich den ganzen Tag Pommes und Chips esse, ist es vegan. Daher ist es für jemanden, der die vegane Lebenseinstellung für sich entdeckt, unumgänglich, sich mit der abwechslungsreichen und vollwertigen Pflanzenkost zu beschäftigen. Dies sollte allerdings für jede Ernährungsform gelten, wird aber nicht gemacht, denn sonst gäbe es 80% der Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ II, Adipositas, Arteriosklerose usw. nicht. Im Regelfall kennen sich diese Menschen besser mit der Ernährung aus, wie manche Ärzte oder Ernährungsberater, die sich nur auf die unsinnige und überholte Vorgabe der DGE berufen.

Die USA ist in vielen Dingen für mich absolut nicht als Vorbild zu sehen, aber dort sind viele Ärzte und auch deren Gesellschaft für Ernährung, die die Vorzüge der pflanzenbasierten Ernährung begriffen haben, ebenso Kanada. Dazu gibt es unzählige Studien von den unterschiedlichsten Wissenschaftlern und Universitäten, die bekannte Suchmaschine hilft da.

Zu der Publicity wirksamen Aussage mit dem Soja und dem Regenwald, da kann ich nur noch lachen!  Der Regenwald wird für folgende Dinge abgeholzt und verbrannt: Weiden für Massenrinderhaltung, genmanipulierter Sojaanbau für die Futterindustrie und Industrie wie Bergbau und Holzverarbeitung! Das Soja, welches für den menschlichen Verzehr bestimmt ist, kommt bei den meisten Produkten aus Europa, auch aus Amerika und China, allerdings wird hierfür kein qm Regenwald vernichtet!

Ich kann ja verstehen, dass es für die Menschheit schwer ist, sich mit den neuen Begebenheiten auseinanderzusetzen, aber wenn sie es nicht tut und weiter alles tierische in sich hineinstopft, dann wird es bald nichts mehr geben. Der Mensch denkt an seine Nachkommen und spart für seine Enkelkinder, aber es nützt nichts, wenn es keine funktionierende Natur mehr gibt. Von Geld kann man nicht leben, Papier und Münzen haben da einfach zu wenige Nährstoffe.

Also liebe Berichterstatter, habt doch keine Angst dass ihr verhungert oder Mangelerscheinungen bekommt. Dies sind Märchen der Pharmaindustrie, die von all dem ganzen profiliert. Schaut Euch die Glyphosat verseuchten Felder an, es wächst nur was genmanipuliert und resistent gegen diese Chemiebombe ist. Die Jauche, die auf die Felder gebracht wird, verseucht unser aller Grundwasser und es müssen immense Kosten aufgebracht werden, um die Schadstoffe auszufiltern.

Es ist alles nichts neues, aber der brave deutsche Michel verschließt seine Augen und der Landwirt jammert. Die Politik ist der Lobby hörig und traut sich auch nicht einzugreifen. Also steuert die Menschheit einem grauenhaften Szenario entgegen und keiner will es wahrhaben.
Und wenn dann eine Schwedin Namens Greta die Öffentlichkeit und die Politik aufrütteln will, hagelt es Kritik.

Wir hatten schon mal eine Zeit, wo die Menschheit der Führungsetage blind gefolgt ist und so ist es auch heute. Den Menschen wurde Herz, Verstand, Empathie und all diese schönen Eigenschaften in die Wiege gelegt, warum nutzen sie sie nicht? Bequemlichkeit, eingebildeter und anerzogener ungesunder Geschmack, Sturheit und Ignoranz, das bestimmt die heutigen Essgewohnheiten. Wacht doch bitte auf und wenn ihr auf den angeblichen Fleischgeschmack nicht verzichten wollt, probiert diese pflanzlichen Alternativen und lasst euch darauf ein.

Ihr werdet dann feststellen, dass Fleisch auch nur ein Träger für die Gewürze und Röstaromen ist, jedoch lässt sich dies einfach austauschen.
Vom Geschmack mal abgesehen, tut ihr euch etwas Gutes, denn es fehlen die ganzen ungesunden Eigenschaften der Leichenteile!

Probiert es bitte, wenn nicht für euch, dann für eure Nachkommen. Ihr habt diese Erde für eure Lebenszeit nur ausgeliehen und habt die Verantwortung ihnen das Bestmögliche zu hinterlassen!

Sommerzeit = Grillzeit = Massenvernichtungszeit

Die Sonne und die warmen Temperaturen lassen dieses besondere Sommer-Feeling aufkommen.
Lebensfreude, Urlaubsstimmung, Feiern und genießen, einfach wunderschön diese Zeit.
Leider ist diese Jahreszeit, genau wie bestimmte Feiertage, die schlimmste Zeit für unsere Mitbewohner, besonders der sogenannten „Nutztiere“ {ich hasse diesen Sprachgebrauch} dieses Planeten.
Es beginnt das Massenschlachten um die perversen Gaumenfreuden zu befriedigen.

Ich habe früher ebenso an diesem grauenhaften egoistischem Treiben teilgenommen und alles ausgeblendet, was einem mit Empathie lebendem Menschen niemals passieren würde. Da ich aus eigener Erfahrung spreche, ist es nun für mich umso unverständlicher, dass dies so weitergelebt wird. Die Menschheit schaltet ihren Verstand aus und übersieht alle Auswirkungen auf Tier und Umwelt. Es wird von Evolution und Weiterentwicklung gesprochen, aber alles was die Spezi Mensch in ihrem egoistischem Genuss- und Wohlfühlleben einschränkt, wird rigoros ignoriert und man verfällt ins steinzeitliche Denken. Es ist eine Heuchlerei die seinesgleichen sucht.

Ich habe nun schon einige vegane Alternativen ausprobiert und ich kann immer wieder nur feststellen, dass es geschmacklich keine Unterschiede gibt. Wie auch! Fleisch ist nur ein Geschmacksträger, der ganz einfach durch Soja, Lupinen oder sonstige pflanzliche Alternativen ersetzt werden kann. Mit Gewürzen und Kräutern kann auch hier alles nach seinen Wünschen angepasst werden.

Nun ging es bisher um die privaten oder hinterwäldlerischen Grillobszönitäten.
Was ich aber noch viel schlimmer finde und an Perversität nicht zu überbieten ist, sind die Grillfeste in den Tierheimen!
Es werden Tiere gerettet und gleichzeitig landet deren Verwandschaft auf dem Grill!
Zum Glück gibt es mittlerweile immer mehr Tierheime, die sich deren Verantwortung und Vorbildfunktion bewusst sind.
Ich hoffe es werden immer mehr und dass sich die so hochentwickelte und trotzdem zurückgebliebene Menschheit mal auf ihr Herz und ihre Gefühle einlässt. Es geht mittlerweile nicht nur um das qualvolle Leiden und Sterben der Tiere, nein die ganze Zukunft dieses Planeten hängt vom Verhalten der Menschheit und deren Essgewohnheiten ab.

Das Bild ist von einer Peta-Aktion, welches ich absolut super finde und den Menschen mal klar machen soll, was er da macht! Dieser Speziesismus ist absolut widerlich und zeigt wie einfach der Mensch in seinem Denken und Handeln ist. Woher nimmt er sich das Recht, ein Leben zu schonen und das Andere auszulöschen? Warum stellt er sich über eine bestimmte Rasse, egal ob Mensch oder Tier. Wir haben die Verantwortung das Beste für diesen Planeten mit all seinen Bewohnern zu tun und zu schützen. Das heutige Handeln entspricht nicht der Notwendigkeit des Überlebens, das gabs vor hunderten von Jahren. Wir brauchen nicht mehr zu töten um Nährstoffe zu erhalten. Das Pflanzenreich schenkt uns alles und wenn nicht (B12), da hat die Pharmaindustrie zumindest etwas sinnvolles entwickelt. Evolution hört nicht auf dem Teller auf, allerdings sorgt Dummheit, Egoismus, Abhängigkeit, Verblendung und Herzlosigkeit dafür, dass der Mensch sich nicht mehr entwickelt und genau das macht, was die Industrie ihnen vorlügt. Ihr seid die Marionetten, aber gleichzeitig auch die Auftragsmörder und Umweltzerstörer! Wir Bürger entscheiden mit unserem Verhalten, was die Industrie mit dem Planeten veranstaltet. Befreit euch aus deren Handlangertätigkeit und zeigt wer die wirkliche Macht hat. Sucht die Schuld nicht bei anderen, schaut in euer Herz!

Liebe Menschheit, es ist ganz einfach und ihr werdet geschmacklich auf nichts verzichten müssen, im Gegenteil. Probiert doch mal die pflanzlichen Alternativen und lasst Euch mal darauf ein. Das zeigt von Intelligenz und Stärke und vergesst die ganzen plumpen dummen und nachweislich falschen Argumente der f___ Fleisch- und Pharmaindustrie! An meine männlichen Artgenossen: kein MANN braucht Fleisch um stark zu sein, das ist krank und zeigt von einer Intelligenzquote kleiner 0, da sind Steine schlauer!
Und liebe Landwirte, ihr werdet nicht arbeitslos, besinnt euch einfach auf die Bedeutung eures Berufes. „Land“ und „Wirt“ sagt alles aus, da steht nichts von Tier- und Umweltausbeutung und Hörigkeit der Pharmaindustrie. Es gibt so viele Möglichkeiten das Land rein pflanzlich und abwechslungsreich zu bewirten, ganz ohne Tierleid. Landflächen werden frei und wieder Natur und Heimat für fast ausgestorbene Tierarten! Es hilft nicht nur der Natur, nein auch eure Gesundheit wird es euch danken.

Go Vegan for the Future 🌱

Alle Vegan, und zwar jetzt sofort?

Oft kommt die Frage auf, wie das funktionieren soll, wenn alle Menschen auf einmal vegan werden.

Dazu kam heute dazu ein passender Post, wie lange es alleine in Deutschland dauern wird, wenn sich pro Tag 100 Menschen entscheiden würden vegan zu leben. Tausende Jahre, haben wir soviel Zeit?

Was passiert mit den vorhandenen Strukturen und wie soll es umgesetzt werden?

Ja, es kommen einige Fragen auf, wie das umgesetzt werden kann und zwar zurecht. Es können doch nicht alle Tiere aus den riesigen Massenhaltungsbetrieben einfach freigelassen werden! Soviel Platz gibt es nicht, auch nicht soviel Nahrungsangebote. Natürliche Feinde sind in dieser Größenordnung ebenfalls nicht vorhanden. Auch auf Lebenshöfen wäre kein Platz für all diese armen Seelen. Was aber tut man dann? Es ist für mich als Veganer ganz schwer diese Gedanken auszusprechen, aber sie kommen zwangsläufig. Kann ich sagen, dass das durch ihre Geburt vorbestimmte Schicksal eintreffen muss. Das bedeutet, dass die Tiere der Massentierhaltung einen Massentod sterben. Im Vorfeld müssten die Landwirte ihrer Berufsbezeichnung gerecht werden und ihr Land für Menschen bestimmte Lebensmittel herrichten. Denn wenn man sagt, dass die Tiere bis zu ihrem natürlichen Tod leben sollen, bleibt der Nahrungsbedarf unberührt. Es ist dann aber kein Platz auf dieser Erde, Lebensmittelanbauflächen für den Menschen bereit zu halten.

Tötet man alle Tiere, kann das übrig gebliebene Futter aber nicht für den Menschen genutzt werden, da es unverträglich ist.

Somit plagen mich Gewissensbisse, da ich nicht weiß, wie dieser sofortige Ausstieg gemeistert werden kann. Aber haben wir Aufgrund der Umweltschäden noch Zeit für einen schleichenden Ausstieg aus dieser Massentierhaltung und Massenumweltzerstörung?

Welche Wege können wir gehen um unsere Zukunft zu schützen und trotzdem kein Leid zu erzeugen?

Vegane Gesellschaft und deren extremistische Formen!

Aktuelle Vegan-News:
MC Donalds bringt einen veganen Burger raus und spaltet die Vegane Szene!
KFC und Burger King ziehen nach und lösen damit einen Krieg unter Veganern aus.
Ist dies das Ziel dieser Unternehmen, damit sich die Veganer gegenseitig zerfleischen?

Aber im Ernst, was ist denn jetzt so schlimm daran?

Mein veganer Lebensweg war folgender:

Zuerst wollte ich nur abnehmen, dazu habe ich mich erstmals mit Ernährung richtig beschäftigt. Bis dahin hatte ich nur das im Kopf, was mir gelehrt und anerzogen wurde. Alles andere habe ich ausgeblendet. Dann kam ich auf die vegetarische Ernährungsform und habe mich erstmals voller Überzeugung mit Tierleid und Ausbeutung beschäftigt. Genau aus diesem Grunde hielt diese Phase nur ganz kurz an und schwenkte komplett auf vegan um. Nun ging mein Extremismus los. Ich wollte die ganze Welt sofort und unverzüglich auf vegan impfen {obwohl Impfpflicht geht nun mal gar nicht 😉}. Jeder der das nicht begreift, müsste ein Idiot sein und hat kein Recht zu leben! Ich denke diese Phase ist am Anfang wohl normal, da damit auch die eigene Schuld und Verdrängungskunst verarbeitet wird.

Je mehr man sich mit Umwelt- und Tierschutz beschäftigt, desto mehr verdrängte Themen kommen hoch. Palmöl, Urlaub, Strom usw. sind auf einmal mitten im Leben und die Gesamtheit bringt einen fast in den Wahnsinn. Ich trage Mitschuld am jetzigen Zustand auf dieser Welt. Das kann nicht sein und ich muss die Natur retten, indem ich alle Menschen meine Meinung aufdränge und überstülpe.
Zum Glück ist der klar denkende Mensch in der Lage, Dinge zu hinterfragen und sein Tun zu überdenken. Juch-hu, ich gehöre dazu und habe mein Vorgehen überdacht. Dies mit ganz besonderer Unterstützung von meiner bezaubernden Frau, die schon länger diesen Weg (für mich am Anfang unverständlich) geht.

Es ist wie in einer Beziehung, man kann seinen Partner nicht ändern. Man kann vorleben und hoffen, dass es positiv wirkt und zumindest ansatzweise übernommen wird. Warum gehen denn so viele Beziehungen in die Brüche? Nun, es ist doch bei den Mitmenschen nichts anders. Zwänge ich meine Meinung auf, stößt es ab und sorgt für Spot, Häme und schlimmstenfalls für Hass.
Also wie sollte man vorgehen? Ganz einfach vorleben und immer nur mit sich selbst im Reinen sein.
Bei Firmen anfragen und so das Wort „Vegan“ und damit Tierschutz ins Bewusstsein rufen. Nur so bekommt man diese Personengruppe zum nachdenken und hinterfragen und das ist wichtig!
Ja, es gibt Unternehmensgruppen, die sind absolut nicht mit unserer Lebenseinstellung konform. Und ja, man sollte diese Firmen meiden! Jedoch auch positiv reagieren, wenn sie den richtigen Weg einschlagen und etwas herausbringen was Tierleid mindert.
Ist nicht der Weg das Ziel und wollen wir nicht alles dafür tun, Tierleid zu verringern? Auch wenn es nur ein Tier mehr am Tag ist, was gerettet wird. JEDES einzelne Tier was am LEBEN bleibt zählt!
Es werden weiterhin tausende Menschen nach MCD usw. rennen, jedoch haben sie jetzt die Möglichkeit Vegan zu probieren. Wenn es dann gut ist und der Umsatz steigt, dann werden diese Ketten auch weitere Produkte anbieten und vielleicht irgendwann davon mehr anbieten, als von der Ekelvariante.

Und um da mitreden zu können, habe ich auch diesen Burger probiert und ja, ich finde man kann ihn essen. Noch etwas verbesserungswürdig, aber dies kann ja gerne an MCD weitergegeben werden.

Also meine veganen Mitburger, ähh Mitbürger!
Haltet den Patty flach und überlegt bitte, wie ihr sinnvoll die Menschheit dazu bringen wollt, deren Lebenseinstellung positiv zu beeinflussen! Nicht durch Druck und Hass und Ausgrenzung!
Geduld und positive Ausstrahlung, Vorleben und Verständnis, damit erreicht man diejenigen, die noch auf dem anerzogenen falschen Weg sind.

Wie sagte schon Konfuzius:Steter Tropfen höhlt den Stein!“ 🌱

Ein kleiner aber wichtiger Nachtrag mit einem wunderbaren Spruch aus dem Film „Der Lorax“:

Verändere mit dem Samen die Welt! Und so klein und unwichtig er wirken mag, es geht nicht darum was er ist, sondern was aus ihm werden kann.

Bitte lasst diesen Text auf Euch wirken bevor ihr urteilt!

Ich verstehe die Welt, bzw. die ignorante Menschheit nicht mehr!

Zu diesem Thema habe ich schon etwas geschrieben, allerdings treibt mich die Menschheit mit ihrer Ignoranz immer mehr dazu, sämtlichen Umgang, soweit wie möglich, mit ihr zu vermeiden.
Hierzu möchte ich meine Beweggründe mitteilen und in die Welt hinausschreien: „Wacht endlich auf!“

Mein Verständnis von Intelligenz ist, dass sie eingesetzt werden soll, um sein Überleben und das der ganzen Welt zu sichern.

Das bedeutet nicht, dass wir uns im Keller einschließen und nichts mehr mit der Außenwelt zu tun haben, aber…….
Ich bin froh, glücklich und es mach unglaublichen Spaß mit meiner wunderbaren Frau Dinge zu erleben und zu erkunden. Wir reisen, kehren in Gaststätten ein, besuchen Feste usw., aber wir machen es aus unserem Blickwinkel und sehen nur uns. Wir blenden die anderen aus und lassen unsere Lebensfreude durch nichts trüben. Natürlich sind wir diesbezüglich auch in gewissen Maßen ignorant, aber was ignorieren wir? In meinen Augen blenden wir die Menschen aus, welche das Leben, die Umwelt und die Gesellschaft mit Füßen treten. Diese haben auch kein Recht beachtet zu werden.

Ich habe oben geschrieben, soweit wie möglich. Ja, es geht nicht ohne Kontakt, es sei denn, man schließt sich wirklich im Keller ein. Allerdings muss ich auch Geld verdienen und komme daher zwangsläufig mit Menschen zusammen, die sich nicht bewusst sind, für welche Auswirkungen sie verantwortlich sind. Schlimm ist, dass sie sich auch nicht verantwortlich fühlen. Hier ist nun der Punkt erreicht, wo ich für mich sage, im Dienst kann ich es nicht vermeiden, aber privat möchte ich nichts mit diesen Menschen zu tun haben.

Es gibt nur eine Ausnahme, die eigene Familie. Allerdings sage ich hier meine Meinung oder blende mich aus. Aber ich verstoße sie nicht.

Nun, worum geht es mit meiner Abneigung?

Es geht um die totale Ignoranz der Tatsachen! In allen Medien  wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wir so nicht weiterleben können. Doch es interessiert keinen. Diese Psychoten bestehen auf ihren angeblichen Geschmacks-Orgasmus und den dicken Benz in der Garage! Egal was draußen mit der Umwelt passiert. Reden mit denen geht nicht, da wir ja die extremen Veganer sind. Sie begreifen aber auch nicht, was sie mit ihrem Handeln anrichten. Ob Massentierleid und Tötung, Trinkwasserverseuchung, Boden- und Luftverschmutzung usw., es interessiert nicht. Ich denke, erst wenn vor ihrer Haustüre die Gülle angeschwemmt wird oder sie todkrank sind, fängt das Hirn an zu arbeiten.

Aktuell lesen wir auch immer mehr Berichte über diese idiotischen Hochzeits-Konvois, obwohl Hohlkopf-Konvois eher passt.
Diese Verrohung und Verblödung der Gesellschaft, obwohl ja anscheinend so intelligent, schreitet immer weiter voran.
Wofür hat uns die Evolution und von mir aus auch der liebe Gott Verstand und Hirn geschickt?
Warum setzt keiner diese Gabe ein?

Da ich mit solcher Ignoranz nicht umgehen kann, gehe ich halt diesen Menschen aus dem Weg und freue mich mit meiner Frau durchs Leben zu gehen und dies zu genießen.

In diesem Sinne liebe Menschheit, schaltet euer Hirn und Verstand ein und nutz das dafür, wofür ihr es bekommen habt.
Ethik, Nächstenliebe, Toleranz, Nachhaltigkeit, Mitgefühl, Nachsicht, usw. sind Tugenden, die der Mensch hat, aber nicht einsetzt, da er so egoistisch geworden ist. Besinnt euch auf das Leben und die Liebe.

Go Vegan 🌱

Warum ich (wieder) Tierqualprodukte konsumieren muss!

Ich widme diesen Eintrag einem Thema, welches ja von Karnivoren mit sorgfältiger Recherche bei der lobbygesteuerten DGE, unwissenden Ärzten und ahnungslosen Ernährungsberatern begründet wird. Das ist ja nichts neues und man kann oft nur den Kopf schütteln.

Was mich nun stutzig gemacht hat, war ein FB Eintrag. Dort hat ein Veganer (seit 8 Jahren) Verständnis erhofft, dass er Aufgrund von emotionalen Problemen, wieder auf Tierqualprodukte zugreifen muss. Das, obwohl er mit jedem Bissen schlechtes Gewissen hat und die Qual sieht!

Was soll ich davon halten, besonders von den Kommentaren dazu?

Ich halte davon gar nichts! Denn wer aus ethischen Gründen vegan lebt, der kann nicht, nur weil es einem scheiße geht, auf das Leid der Tiere scheißen! Das ist genau der Egoismus, den wir den Omnis immer vorwerfen. Also entweder ich bin vegan und achte und respektiere alles Leben oder ich bin ein Heuchler! Das hat nichts mit Überveganer zu tun!

Ich kenne auch keinen vernünftigen Grund, der das begründen kann.
Mangelernährung sollte für einen langjährigen Veganer kein Problem sein und auch psychologisch gibt es nichts, was dafür spricht. Denn gibt es eine Lebensform die positiver ist als die Vegane? Wenn dann sowas kommt, wie Erinnerung an die Kindheit, sorry, da bekomme ich einen Hals. Deswegen nehme ich kein Tierleid zu mir. Ich fange ja auch nicht wieder an im Sandkasten zu spielen.

Was ist nun die Message? Wer VeganerIn aus Überzeugung ist, für den gibt es keinen Grund jemals wieder die Tierqual zu unterstützen. Wer kein Veganer ist, der sollte dringend mal überlegen, ob sein Egotrip wirklich die Erfüllung ist. Zumal es mittlerweile tausend Gründe gibt die auch für sein Ego positiv sind!

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