Internationaler Tag des Eies đŸ„š

#HĂŒhner #Leiden #Legebatterien #KĂŒkenschrettern #Tod #Gefangenschaft #Angst #Traurig đŸ„šđŸŁđŸ„đŸ“Â 

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Heute ist der internationale Tag des Eies.

Dieser Tag darf und soll eine ganz wunderbare Symbolik haben: Das Ei als Lebenssymbol, weil es werdendes Leben, das aus ihm hervortritt, umschließt; und es trĂ€gt die Vorstellung von Wiedergeburt und VerjĂŒngung im Lebenskreis in sich, was auch seine Gestalt ohne Anfang und Ende ausdrĂŒckt.

Jedoch: Neues Leben bedeutet Leben, keine Ausbeutung.

Der Welt-Ei-Tag findet immer an jedem zweiten Freitag im Oktober statt und hat als Hauptziel einzig und allein den Eierkonsum anzukurbeln. Der Welt-Ei-Tag wurde 1996 von der „International Egg Commission“ (internationaler Verband der „Eierproduzenten“) im Rahmen des damaligen Welt-Ei-Kongresses in Wien initiiert. Das sagt wohl schon alles.

Dieser Tag soll auf die gesundheitlichen Vorteile von Eiern als Nahrungsmitteln aufmerksam machen. Das eierproduzierende Gewerbe ruft dazu auf, an diesem Tag ganz bewusst Eierspeisen zu verzehren und Veranstaltungen zum Thema zu besuchen. Und manch einer frĂ€gt sich dabei wo sich das “gesunde Ei vom glĂŒcklichen Huhn” verbirgt: Bodenhaltung versus Bio oder vielleicht doch Regionalerzeugnis?

Fakt ist, das die Eierbranche hier den Eierkonsum fördern möchte und hierfĂŒr hanebĂŒchene Theorien an den Tag legt. Folgende Ziele werden genannt:

 „Jedes Mitglied unserer Branche kann dazu beitragen, dass die ganze Welt Eier als wertvolle Proteinquelle in jeder Lebensphase betrachtet. Am Welt-Ei-Tag möchten wir ganz gezielt die spezifischen Vorteile von Eiern fĂŒr wichtige Verbrauchergruppen hervorheben – von vor der Geburt, im Kindesalter, im Erwachsenenalter und bis ins hohe Alter. Ob Sie jung oder alt sind, Eier können erhebliche Auswirkungen als wertvolle, wichtige Proteinquelle haben. Durch gemeinsame Projekte, verschiedene Kommunikationswege, Sonderveranstaltungen und vor allem die sozialen Medien streben wir dieses Jahr ein noch grĂ¶ĂŸeres Publikum an.“

Aha. Das sagt eine Firma, die Eierverpackungen produziert und fĂŒhrend ist in Technologie und Produktion. Etwas anderes könnten sie auch gar nicht formulieren, denn die verdienen ihr Geld mit Eiern. đŸ„šđŸ„šđŸ„š

Stellt Euch das mal vor. Was soll an dem enorm hohen Eierkonsum der Menschheit heute denn noch angekurbelt werden? Es geht wie immer ums Geld. Um viel Geld. Doch was passiert dabei mit den Tieren?

Die RealitĂ€t hinter dem Ei: Um zu verstehen, warum Eier Tierleid bedeuten, muss man sich ins GedĂ€chtnis rufen, dass HĂŒhner schlicht Vögel sind, die Eier legen, um sich fortzupflanzen. Die heutige „Legeleistung“ von ĂŒber 300 Eiern pro Huhn und Jahr ist keineswegs natĂŒrlich. Das wildlebende Haushuhn wĂŒrde demnach nur 20 Eier im Jahr legen.

Damit jeder Deutsche im Schnitt aber weit ĂŒber 200 Eier im Jahr konsumieren kann, wird das Huhn durch Qualzucht und Leistungsfutter zu einer „Legemaschine“ degradiert, die fast jeden Tag ein Ei legt. Hierbei handelt es sich um die sogenannte „Legelinie“. Im Gegensatz dazu steht die „Mastlinie“, also jene HĂŒhner, die innerhalb kurzer Zeit besonders viel Fleisch ansetzen mĂŒssen.

Alle Tiere in der Lebensmittelproduktion sind dem Leid ausgesetzt – von der „freilaufenden” Henne bis hin zur „human aufgezogenen“ Kuh, deren Kalb an einen Kalbfleischproduzenten verkauft wird. Die einzig wirklich tierfreundliche Lösung ist der Konsum veganer Alternativen zu Fleisch, Eiern und Milchprodukten, die heutzutage in großer Vielfalt im Handel erhĂ€ltlich sind.

Deshalb ist AufklÀrung unabdingbar. In KindergÀrten, Schulen und WeiterbildungsstÀtten sollte dies zum Pflichtprogramm werden. Erkennt bitte die Maschinerie hinter diesen Qualprodukten und wacht auf.

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Nehmen wir das Thema KinderbĂŒcher. Als Beispiel das Buch „Wer legt das schönste Ei!“. „Ich bin ein klasse Huhn!“, gackert Frieda den lieben langen Tag auf dem Hof herum. Schließlich ist sie etwas ganz Besonderes: Sie ist grĂŒn. Mit ihrer HochnĂ€sigkeit macht sich Frieda natĂŒrlich keine Freunde bei den anderen Hennen. Als es darum geht, wer das schönste Ei legt, da sieht auch Friedas Ei aus wie jedes andere. Am Ende steht die einfache und doch wichtige Botschaft: Wir sind alle gleich.

Und darum geht es doch: Wir sind selbstverstĂ€ndlich alle gleich. Unsere lieben HĂŒhner mit inbegriffen. Aber an dieser Stelle endet meist das pĂ€dagogische VerstĂ€ndnis. Denn wĂŒrden wir diese Botschaft von Herzen verbreiten wollen, wĂŒrden wir auch auf die tatsĂ€chliche Eierproduktion eingehen. Wir wĂŒrden mit den Kindern zusammen in Frage stellen, warum andere Lebewesen fĂŒr uns in ProduktionsstĂ€tten leben mĂŒssen. Warum sie zu Hochleistungsmaschinen umfunktioniert werden und das, obwohl wir doch alle gleich sind. FĂŒr mich eine Verniedlichung bezĂŒglich dieses grausamen Themas.

Den Kindern wird eine gute Moral vermittelt und sie sollen auf diesem Wege erkennen, dass es um die inneren Werte geht und jeder auf seine Art eine besondere Person ist. Aber die Botschaft ĂŒber Toleranz und Akzeptanz gilt auch fĂŒr das Tierreich.

NatĂŒrlich möchte ich Euch auch ein positives Kinderbuch vorstellen, bei welchem eine Legebatterie tatsĂ€chlich gezeigt wird: „Freimut: Ein Huhn gibt nicht auf“. Hier liegt es an jedem einzelnen Erwachsenen feinfĂŒhlig und prompt das Thema aufzugreifen und die Kinder in ihren Überlegungen zu unterstĂŒtzen.

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Als Erzieherin kann ich Euch sagen, dass unsere kleinsten Zwerge in der Kita mit IrrtĂŒmern der Tier- und HĂŒhnerhaltung und den daraus resultierenden falschen Festlichkeiten konfrontiert werden. Alles wird auf Traditionen aufgebaut, nichts hinterfragt. Jeder lĂ€uft mit, keiner dagegen und alles im Namen der armen Geschöpfe. Ich bereue, dass ich vieles stillschweigend hingenommen und zu spĂ€t bemerkt habe, dass es mich krank macht und dem Leid der Tiere keinen Deut weiterhilft. Wenn ich die Zeit zurĂŒckdrehen könnte, wĂŒrde ich dies tun. Nun aber werde ich alles daransetzten, dass auch in den letzten Winkeln der Menschheit die Wahrheit ĂŒber die Tierausbeutung zutage kommt. Fragt Euch ehrlich: „Was vermittle ich den kleinen, feinfĂŒhligen Menschen?“,“ Hinter was stehe ich als Mensch/Individuum?“, „Handel ich aus Überzeugung oder nur weil es von mir verlangt wird?“.

Mittlerweile bin ich frei davon. Mein Mann ist mir meine grĂ¶ĂŸte Hilfe und steht mir in allem beiseite. Das heißt, unsere Lebensphilosophie wird von uns tagtĂ€glich von Herzen gelebt und wir fĂŒhlen uns damit rundum glĂŒcklich. Das ist empathisches Leben voller Liebe.

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Fazit: Die Bilder zeigen Euch unsere HĂŒhner aus der Tierrettung. Sie genießen nun das Leben und die Freiheit nach den oben beschriebenen Traumata. Wacht bitte auf, seid ehrlich zu Euch und betrachtet Aussagen der Lebensmittelindustrie immer kritisch. Stellt Euch vor ihr seid das Huhn, welches fĂŒr Euch in der Massenproduktion Eier legen muss. WĂŒrdet ihr so leben wollen? Ich nicht. Wir brauchen keine tierischen Produkte. â˜…đŸ„š Go vegan.đŸŒ±

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