Nachhaltiges Verpacken

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In Anbetracht dessen, dass die Welt zugemĂŒllt wird und wir regelrecht dabei zuschauen mĂŒssen, ist es uns ein Anliegen im Alltag so zu handeln, dass die Welt nicht noch mehr von uns als Familie belastet wird. Aber gerade auch jetzt, in der besinnlichen Weihnachtszeit, werden Berge von MĂŒll produziert, einfach durch unachtsames handeln. Unser Konsum birgt dies einfach in sich, doch mit etwas KreativitĂ€t und Vorstellungskraft kann auch hier entgegengewirkt werden.

Wenn ich mich zurĂŒck erinnere, wurden bei uns in der Familie die Geschenke niemals aufgerissen. So schön sich dies bestimmt auch anfĂŒhlen mag und in den Hollywood-Filmen immer vorgefĂŒhrt wird, konnten wir das Geschenkpapier dann spĂ€ter zusammenfalten und aufbewahren, um es bei der nĂ€chsten Feier abermals zu verwenden.

Nachhaltiges Schenken beginnt zu aller erst natĂŒrlich an der Wurzel: Dem Geschenk. Jedoch möchte ich hier in diesem Blogeintrag auf das kreative Gestalten eingehen und mich somit der Verpackung widmen.

Alternativen zum Geschenkpapier gibt es allemal.

Gut geeignet sind Verpackungsmaterialien wie Zeitungspapier, BroschĂŒren, Prospekte, Pappe, alte BildbĂ€nde, Tapetenreste, zerrissene KleidungsstĂŒcke oder GeschirrtĂŒcher. Und bevor diese Utensilien direkt im MĂŒll landen einfach kurz besinnen, fĂŒr welchen Zweck sie noch dienen könnten. Am Liebsten arbeite ich mit dem geknĂŒllten Papier, welches als FĂŒllmaterial in Paketen mitgeschickt wird. Dieses lĂ€sst sich auf dem Boden ausbreiten und glattstreichen. Oftmals lege ich ein paar BĂŒcher darauf, um die widerspenstigen Stellen zu beschweren. Heutzutage werden hier meist Papiere versandt mit dem „blauen Engel“, dem Nachhaltigkeitssiegel fĂŒr Papier. Das ergibt dann ein besonders nachhaltiges und selbstgemachtes Geschenkpapier.

„Der blaue Engel“

Unsere derzeitigen Geschenkpapier-BestĂ€nde werden von uns jedoch momentan erst einmal abgebaut. Bei alten „Resten“ können die Motive ausgeschnitten werden und als Verzierung dienen. Beschenkte erfreuen sich meist sehr daran,weil einfach auch die MĂŒhe und die Zeit fĂŒr das Gestalten wahrgenommen werden.

alte Geschenkpapierreste

Mit diesen Papierresten beklebe ich ĂŒbrigens auch alte Kaffeedosen oder dergleichen und habe im Alltag ein kunterbuntes Aufbewahrungssystem erschaffen. Hier bewahre ich zum Beispiel meine Stifte, Scheren, Kleber, Pinsel und Kreiden auf:

buntes Aufbewahrungssystem

Kinder haben eine Freude daran am Einpacken mitzuhelfen. Sie sind die wahren VerpackungskĂŒnstler. Oft rollen sie selbstgebastelte Geschenke in ihre dafĂŒr eigens gemalten Bilder. Wie oft sammeln sich auch ĂŒber Jahre solche Bilder aus Kindergarten und Schule an. In Absprache mit den Kindern können diese dann zusammengeklebt und als selbstgemachtes Geschenkpapier verwendet, oder fĂŒr die nĂ€chste Feier aufbewahrt werden. Auch hier ist der KreativitĂ€t kein Ende gesetzt.

Wir können mit dieser Haltung guten Gewissens schenken. So ist Weihnachten fĂŒr uns etwas ganz Besonderes, weil wir auch an diesem Tag Nachhaltigkeit leben. Nichts anderes kommt fĂŒr uns in Frage.

★ Fazit: Ein gelungenes Weihnachtsfest ist nicht vom Konsum abhĂ€ngig. Wir feiern es OHNE Weihnachtstanne, OHNE Tierleid und möglichst OHNE Umweltverschmutzung. DafĂŒr mit sehr viel Liebe, Geselligkeit, Lachen, Freude, Familie, Freunden und reinem Gewissen.

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