Stadttauben-Not 🕊

#Corona #Krise #Stadttauben #Hungertod #Massensterben #Leid #Mitleid đŸ•ŠđŸŒ±

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Durch die momentane Krise und die damit leer gefegten StĂ€dte, droht den Stadttauben der elende Hungertod. Infolge von FĂŒtterungsverboten der Verwaltungsbehörden, ernĂ€hren sich die Tiere im Allgemeinen von Essensresten und AbfĂ€llen der Gastronomie und der Bevölkerung.

Aber was passiert nun, wenn dies alles wegfÀllt?

Die Folgen der nahezu menschenleeren InnenstĂ€dte und die Schließung von Restaurants, CafĂ©s und Imbissbuden werden sein, dass die Tiere in den nĂ€chsten Wochen somit keinerlei Möglichkeiten haben, etwas Fressbares zu finden. Das fĂŒhrt bei den aktuell bereits stark untergewichtigen Tieren zu einem regelrechten Verhungern.

Hier tatenlos zuzusehen, steht im Widerspruch zum Tierschutzgesetz.

Auch der Deutsche Tierschutzbund fordert die StĂ€dte in der aktuellen Situation dazu auf, ausreichend kontrollierte FĂŒtterungsstellen einzurichten, an denen den Tauben artgerechtes Futter, wie Mais, Körner oder SĂ€mereien zur VerfĂŒgung gestellt wird.

FĂŒr die Versorgung der Tiere könnte die Stadt Einzelpersonen beauftragen, wie zum Beispiel MitarbeiterInnen des Ordnungsamts, TierschĂŒtzerInnen oder andere freiwillige HelferInnen.

Allgemeine FĂŒtterungsverbote, wie sie in vielen StĂ€dten gelten, sind ohne ein alternatives Futterangebot aus Tierschutzsicht generell tierschutzwidrig. In der aktuellen Notsituation wĂ€re zu empfehlen, VerstĂ¶ĂŸe gegen FĂŒtterungsverbote ausnahmsweise nicht zu verfolgen, sofern artgemĂ€ĂŸes Futter verwendet wird. Die Tiere vor dem drohenden Hungertod zu bewahren muss jetzt oberstes Gebot sein. Nachzulesen hier.

Wir jedenfalls halten nichts von diesen FĂŒtterungs-Verboten. Denn Leben geht vor. Auch, oder vor allem, das der Tiere. Also geben wir Ihnen artgerechte Nahrung. Zum ĂŒberleben!

Strassentaube-und-Stadtleben

Stadttauben-Projekt Stuttgart

Stadttauben-Oberhausen

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Fazit: Zu guter Letzt – Es gibt laut TierschĂŒtzer keine Hinweise dafĂŒr, dass Tiere, in diesem Falle Tauben, das Coronavirus ĂŒbertragen. Leider hĂ€lt sich dieses GerĂŒcht hartnĂ€ckig und stellt damit auch eine Belastung fĂŒr die Tierheime und Taubenschutzprojekte dar, wenn besorgte Menschen aus Angst einem verletzten Tier nicht helfen oder gar ihr Haustier im Tierheim abgeben. FĂŒttert aber bitte artgerecht und keinen industriellen MĂŒll. đŸ•ŠđŸŒ±

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