Tag des Baumes

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„Baumschutz ist BĂŒrgerpflicht!“

Der internationale Tag des Baumes geht auf den amerikanischen Politiker Julius Sterling Morton zurĂŒck. 1872 beantragte er bei der Regierung von Nebraska den Arbor Day und es wurden ĂŒber 1 Million BĂ€ume gepflanzt. Erst 1951 beschlossen die Vereinten Nationen dem Baum einen Tag zu widmen. Ein Jahr spĂ€ter zog auch Deutschland nach und BundesprĂ€sident Theodor Heuss und Bundesminister Robert Lehr (PrĂ€sident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald) pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

Der Tag des Baumes soll die Bedeutung des Waldes fĂŒr den Menschen im Bewusstsein halten.

„Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft!“
-Julius Sterling Morton-

Der erste Tag des Baumes war noch ganz durch die Nachkriegssituation geprĂ€gt. Er richtete sich damals gegen die Übernutzung der WĂ€lder. WĂ€hrend des Krieges und durch den sogenannten Reparationshieb der Alliierten fand auf zehn Prozent der deutschen WaldflĂ€che ein Kahlschlag statt.

In den ersten Nachkriegsjahren wurde zwischen 9 bis 15 x mehr Holz eingeschlagen, als nachwachsen konnte. Anfang der 50er Jahre bestand noch immer eine Kohlekrise. Die zugeteilte Menge von 15 Zentner Kohle je Jahr und Haushalt reichten nicht aus, so dass verstĂ€rkt Brennholz eingeschlagen wurde. Der Tag des Baumes 1952 diente der RĂŒckbesinnung auf die Nachhaltigkeit, einem Prinzip, das seit fast 150 Jahren das Handeln der Forstwirtschaft geprĂ€gt hatte.

In der Bibel wird der Baum als Symbol des Lebens, der Gesetze und der Schöpfung bezeichnet. Die Mythen fast aller Völker und Religionen befassen sich mit dem Baum als wichtiges Thema.

Der Baum als mystisches Wesen: BĂ€ume verbinden Unterwelt, Mittelwelt und Oberwelt miteinander. Sie können sehr alt werden und werden immer als TrĂ€ger großer Weisheit angesehen.

BÀume schenken uns so viel: Sie nÀhren uns, spenden uns Schatten, geben uns Medizin, Material zum Bauen und nicht zuletzt Halt und Trost. Wenn wir einen Waldspaziergang machen, werden wir es wohl am ehesten erfahren: Die Stille und Ruhe, die wir dort vorfinden, kann uns neue Kraft und Ausgeglichenheit verleihen.

Es gibt viele Arten von BÀumen, jeder hat in seiner Eigenschaft sowohl seine eigene Ausstrahlung und Symbolkraft als auch seine heilenden Wirkungen.  Aber noch viel wichtiger: Sie produzieren Sauerstoff und reinigen unsere Luft.

Geh barfuß im Wald und fĂŒhle die Erde unter Deinen FĂŒĂŸen. Umarme einen Baum, leg Deine Wange an seine Borke und sprich mit ihm, laut oder in Gedanken. FĂŒhle das Moos auf dem Stamm und genieße es.

Der Starnberger SchĂŒler Felix Finkbeiner hat im Alter von 9 Jahren die SchĂŒlerinitiative „Plant for the Planet“ gegrĂŒndet. Vorbild ist die „Billion Tree Campaign“ der UN-Umweltorganisation UNEP. Die Idee kommt von der kenianischen FriendensnobelpreistrĂ€gerin Wangari Maathai. Inzwischen wurden von SchĂŒlern in ganz Deutschland ĂŒber 400.000 BĂ€ume gepflanzt. Großes Kino!

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Auch wenn wir keine großen Fans von vielen Gedenk- und Aktionstagen sind, gebĂŒhrt diesem Baumfeiertag eine besondere Rolle zu.

Lasst uns deswegen am heutigen Tag mit den Zwergen ein Baum-Fest veranstalten, zu Ehren der grĂ¶ĂŸten Lebewesen dieser Erde, den BĂ€umen.

Ihr könnt dafĂŒr ein Waldbufett organisieren und Brote mit frischen BuchenblĂ€ttern probieren. Das schmeckt fast wie Petersilie. DafĂŒr die frischen BlĂ€tter einfach in kleinen Streifen schneiden und aufs Brot legen. NatĂŒrlich könnt ihr die BlĂ€tter auch klein hacken und in den Salat oder tierleidfreien Quark geben. Falls ihr mit den Zwergen an dem heutigen Tag in den Wald gehen solltet, stellt vorab bedeutsame Regeln auf, damit der Forst immer geschĂŒtzt bleibt.

  • Wir verhalten uns leise und rĂŒcksichtsvoll.
  • Wir lassen nichts im Wald liegen und nehmen unsere AbfĂ€lle wieder mit.
  • Wir behandeln Pflanzen mit Respekt, das heißt: Keine lebenden Äste und Zweige abbrechen, Pilze nicht zertreten, nicht auf eigene Faust Beeren oder Blumen pflĂŒcken (Gift!).
  • Stöcke werden auf dem Boden gesucht und sind nicht grĂ¶ĂŸer als ich selbst.
  • Wir sind kleinen Tieren gegenĂŒber besonders rĂŒcksichtsvoll: Wenn wir kleine Lebewesen unter die Lupe nehmen wollen, fangen wir sie mit der grĂ¶ĂŸtmöglichen Vorsicht und lassen sie hinterher wieder dort frei, wo wir sie gefunden haben.
  • Wir verabreden ein Zeichen, auf das hin alle Kinder zum Ausgangspunkt zurĂŒckkehren mĂŒssen.

So werden aus Kindern einmal WaldschĂŒtzer.

Denkt daran: Wenn das GelĂ€nde im Wald durch Felsen oder Totholz unĂŒbersichtlich ist, ist eine erhöhte Aufsicht vonnöten. Ein Erste-Hilfe-Set und eine Zeckenzange solltet ihr immer parat haben. Alle Kinder tragen bitte lange Hosen, StrĂŒmpfe und feste Schuhe und sĂ€ubern sich vor dem Essen oder Trinken die HĂ€nde mit feuchten TĂŒchern. Bei Gewitter oder starkem Wind verschiebt ihr das Projekt natĂŒrlich auf einen gĂŒnstigeren Zeitpunkt.

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Fazit: Wir lieben unseren Zauberwald. Es ist der Ursprung unseres gemeinsamen Seins und die Wurzel unserer Liebe. Hoffentlich können wir den WĂ€ldern  und der Mutter Erde helfen, ihre Gesundheit zu bewahren und mit uns gemeinsam gesund zu bleiben. đŸŒČ🌳🌿

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