Tierleidfreie Bratwurscht

#vegan #pflanzlich #fettfrei #proteinreich #selbstgemacht #AbwechslungÂ đŸŒ­đŸŒ±

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Fleischersatzprodukte sind ein no-go! Sagt wer?

Bestimmt nicht wir.

Aber gerade von extrem unsicheren Carnivoren wird ja oft wie folgt argumentiert: „Wer kein Fleisch essen mag, soll auch auf Fleischersatzprodukte verzichten. Denn wer Fleisch ablehnt, darf auch nichts essen was wie Fleisch aussieht und danach schmeckt und in echt gar kein Fleisch enthĂ€lt.“

Aha. Sagt nochmal wer?

Solche Argumente sind wenig hilfreich und fĂŒhren auch zu nichts.

Es geht darum, wo immer möglich sinnloses Leid und ĂŒberflĂŒssige Umweltbelastungen zu verhindern. Beides findet im Zusammenhang mit der Fleischproduktion jedoch statt. Wenn es daher mit Hilfe von gesunden Ersatzprodukten möglich ist, Leid und Umweltbelastung zu verringern, warum nicht? Übrigens marschiert auch Wurst nicht auf vier Beinen durch die Landschaft sondern wird aus Endloszutaten und unter schlimmsten Qualbedingungen der Tiere erst hergestellt. Hier, schön zusammengefasst.

Es ist also fĂŒr den Menschen völlig normal, dass er seine Mahlzeiten aufwĂ€ndig zubereitet und vor dem Verzehr verĂ€ndert. Ob man daher bei Lust auf etwas herzhaft GewĂŒrztem zu einem Produkt aus Tofu greift oder zu einem aus Fleisch, spielt somit keine Rolle. Rein am Aufwand gemessen. Was die Verhinderung von Mord und Totschlag betrifft hingegen schon. Wir haben alle eine Verantwortung unseren lieben tierischen Freunden gegenĂŒber. Lasst sie uns wahrnehmen und uns fĂŒr die Gerechtigkeit einstehen.

Falls ihr nichts gegen Saitan habt und es Euch gesundheitlich auch nicht beeintrĂ€chtigt, machen wir mit Euch heute eine pflanzliche, kohlenhydratarme, fettfreie Bratwurst. Ganz ohne ZusĂ€tze. Vielleicht liebĂ€ugeln da auch einmal die Ersatzprodukt-Gegner und springen ĂŒber ihren Schatten. Wer weiß das schon. Uns wĂŒrde es freuen, denn was gibt es besseres als eine „normale“ Mahlzeit zu sich zu nehmen, abseits von Leid und Schmerzen. FĂŒr uns das einzig Wahre. Mit den Inhaltsstoffen kann unendlich variiert werden: Von GemĂŒse, ĂŒber Kichererbsen bis Linsen und Bohnen. Diesmal haben wir uns fĂŒr die Kombination aus Saitan und Seidentofu entschieden. Probiert es doch mal aus.

Unsere Bratwurst ist OHNE: Qual, Grausame Tierhaltung, Massentierhaltung, Tierleid, Tier, Schwein, Rind, Kalb (Baby-Kuh), Schafdarm, Speck, Tier-Backen, Rohwurst, Ei, Milch, Casein, Kutterhilfsmittel, Dextrose, Gen-Soja, Di-und Triphosphat E450, E451, E575, AscorbinsÀure E300, Mono- und Diglyceride von SpeisefettsÀuren E471, Natriumascorbat E301, Aroma, GeschmacksverstÀrker E 621, jodiertes Nitritpökelsalz, Antibiotika, Gen-Futter, Phosphate, SÀuerungsmittel, tödliche Keime.

Unsere Bratwurst ist MIT: Liebe, Zuversicht, Saitan, Seidentofu, Bio-Sojasoße, Wasser, GemĂŒsebrĂŒhe, GewĂŒrze.

Nun lasst uns voller Freude, GlĂŒck und Frohsinn in unsere tierleidfreie Wustproduktion starten.

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Zutaten

  • 300 g Saitan
  • 200 g Seidentofu
  • 400 ml Wasser
  • 1 Âœ TL BrĂŒhe
  • 1 EL Schnittlauch
  • 1 EL Petersilie
  • Âœ TL Majoran
  • Etwas Pfeffer
  • Sojasoße (optional)

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Vorbereitung

  1. Teilt ein Backpapier in vier Teile
  2. Bereitet Euch in einer etwas lĂ€ngeren Variante alte BaumwolltĂŒcher vor
  3. Falls ihr auf keine BaumwolltĂŒcher ausweichen könnt, Frischhaltefolie vorbereiten
  4. Schneidet Euch BindfÀden zurecht

Zubereitung

Alle Zutaten außer dem Saitan in einem Hochleistungsmixer sĂ€mig mixen.

Die Masse mit dem Saitan nun mit dem Knethaken verrĂŒhren.

Auf die Backpapier-Rechtecke verteilen und in die gewĂŒnschte Form bringen.

Aufrollen und zusĂ€tzlich ein zweites Mal in die TĂŒcher einrollen und an den Enden zubinden.

Wir haben einen Teil unserer WĂŒrschtle statt der TĂŒcher in Frischhaltefolie gewickelt. Hierbei könnt ihr ganz gezielt die Teigmasse zusammenzwirbeln, welche dann im Endergebnis fester erscheinen. HierfĂŒr an beiden Enden gefĂŒhlt endlos gegenzwirbeln und verknoten. Versucht es bei Eurem ersten Versuch erst einmal so. Aus UmweltschutzgrĂŒnden sind wir dann auf BaumwolltĂŒcher umgestiegen und spielen auch theoretisch mit dem Gedanken einer WurstfĂŒll-Maschine mit pflanzlicher SojahĂŒlle. Dann hĂ€tte sich das Umweltproblem gelöst. Wir werden sehen.

Nach 25 Minuten die WĂŒrstle aus dem siedenden Wasser holen und kurz abkĂŒhlen lassen. Die Enden abschneiden, aus dem Baumwolltuch und dem Backpapier ausrollen. Unser Tipp: Schneidet nur eine der beiden Seiden auf, dreht die Bratwurst um und drĂŒckt mit dem Endteil eines Löffels oder Messers die Wurst aus der selbstgebastelten Pelle. Bei uns hat dies reibungslos geklappt.

Die BratwĂŒrste in einer Pfanne mit einem Miniaturklecks Olivenöl anbraten.

Anrichten werdet ihr es so, wie ihr es kennt. Bei mir musste GrĂŒn in Form von Petersilie darĂŒber. Da kringeln sich Jens NĂ€gel, denn er mag es hier heute ganz klassisch mit Senf und/oder Tacos. So können wir Euch nur Beispielbilder liefern. Setzt es nach Eurem Gusto um.

Ja wo ist sie nur die tierleidfreie Bratwurst…? Sie hat sich unter einem Berg von Kichererbsen mit gelber Paprika versteckt. Tststs….. ツ

Tipp von Jens: Falls ihr keinen Seidentofu vorrĂ€tig habt, könnt ihr hier auch auf einen Teil MyEiweiß und ein pflanzliches Vollei ausweichen. Das Ergebnis ist auch hier brilliant. Fragt uns, falls ihr nĂ€here Informationen darĂŒber haben wollt. 

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Fazit: Von der Konsistenz, dem Geschmack und Aussehen nach haben wir uns fĂŒr die „Bratwurst“ als NamenstrĂ€ger entschieden. WĂŒrzt bitte nach Eurem eigenen Empfinden gut nach, da ihr sonst den Saitan-Geschmack zu intensiv empfinden könntet. Da wir die tierleidfreien WĂŒrstle zu unserer Currysauce gereicht haben, war das Geschmackserlebnis fĂŒr uns völlig neutral. Das 1A-GewĂŒrz hierbei ist ĂŒbrigens der Majoran. Lasst es Euch schmecken. đŸŒ­đŸŒ±

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