…… über die Gesellschaft wundern!

Es ist sehr verwunderlich wohin unsere sogenannte Zivilisation hinsteuert. Ich meine jetzt nicht umweltpolitisch und so.
Wenn ich Nachrichten höre, Zeitungen lese und auch vieles selbst erlebe, zweifle ich an einigen Dingen.
Folgende drei Themen beschäftigen mich besonders.

GENDER
Mich nervt dieses Gendergehabe! Soll ich jetzt anstatt 10 Zeilen 2 Seiten schreiben, nur um diesem Geschlechterwahnsinn gerecht zu werden? Für mich und auch den meisten Menschen, davon bin ich überzeugt, stehen hinter Wörtern keine geschlechtsspezifischen Bedingungen. Mir ist es vollkommen egal ob eine Frau oder Mann hinter dem Begriff „Arzt“ steht. Ich gehe zum Arzt, es sei denn ich sage, dass ich bei einer Ärztin war. Dafür gibt es unsagbar viele Wörter und genau dass sind sie, nur Wörter!
Gleichberechtigung und Emanzipation lernt man durchs er- und vorleben, nicht durch irgendwelche Rechtschreibungen und Ausdrucksweisen! Absoluter Nonsens, ein von irgendwelchen egozentrischen Personen, die meinen sich wichtig tun zu müssen!

VERROHUNG UND GEWALTBEREITSCHAFT
Das nächste ist die Verrohung der Gesellschaft. Es gibt keine Hemmschwelle mehr, Respekt und Achtung sind schon lange Fremdwörter geworden. Es gab schon immer Schlägereien und auch Gangkriege, welche brutaler waren. Allerdings sehe ich heutzutage diese Gewaltbereitschaft und das Inkaufnahmen von schwersten Verletzungen bis hin zur Todesfolge, als besorgniserregend. Mutproben, die das Leben kosten können, Späße in Gruppen auf Kosten anderer, egal was für Schäden davongetragen werden. Zerstörung und Verschandelung von fremdem Eigentum!
Es sind alles Themen, die immer mehr in Erscheinung treten und ich weiß nicht warum. Gibt es keine Werte mehr in der Gesellschaft? Woher kommt das?
In der Bringschuld sehe ich da die Politik, die Justiz und Gesetzgebung. Gesetze müssen bei allen Straftaten, die anderen körperlichen und oder seelischen Schaden zufügen, mit aller Härte angewandt werden. Keinen großen Spielraum haben und auch die Bewährung sollte äußerst bedacht eingesetzt werden. Dies gilt ab dem Jugendalter (15), denn wer seine Rechte einfordert der sollte auch für seine Pflichtverletzungen verantwortlich gemacht werden. Natürlich ist es wichtig, gerade bei jungen Menschen abzuwägen, allerdings sind sie auch in der Lage die Konsequenzen der Taten abzuschätzen. Wenn ich mit Feuer spiele, kann ein großer Brand entstehen, steche ich mit dem Messer, kann das Opfer sterben, usw., das begreift man schon mit 15. Und besonders im Jugendalter ist es wichtig, Wertschätzung gelehrt zu bekommen. Das Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ hat seine Berechtigung.
Allerdings auch Persönlichkeiten, wie Musiker, Sportler und andere Personen des öffentlichen Lebens, an denen sich die Jugend orientiert, müssen sich über ihrer Verantwortung bewusst sein.

MULTI-KULTI
Ich liebe die Kulturvielfalt, aber nur, wenn sie sich gegenseitig respektiert und achtet. Denn das ist der entscheidende Punkt hier und in allen Ländern wo man sein neues Leben aufbauen möchte. Das in dem Land geltende Gesetz mit allen Pflichten sollte respektiert und gelebt werden. Erst dann hat man meiner Meinung nach Anspruch auf seine Rechte! Wenn man dafür nicht bereit ist, sollte man das Gastland verlassen und in seine Heimat zurückzukehren. Die vorherrschende Kultur muss geachtet und darf nicht mit Füßen getreten werden. Man soll seine eigene Herkunft nicht verleugnen, jedoch darf man diese nicht über seine neue Wahlheimat stellen, dann sollte man in seiner Heimat bleiben.
In Bezug auf die Flüchtlingsproblematik ist die Situation etwas anders, da diese Menschen nicht gerade freiwillig ihre Heimat verlassen. Jedoch gilt für sie das gleiche. Wenn sie sich ein Land aussuchen, was von der ganzen Lebensart so unterschiedlich ist, sollten sie sich damit auseinandersetzen und wissen, dass ihr Leben dort ganz anders verläuft. Als Pflicht des asylleistenden Staates sehe ich allerdings, dass den Flüchtlingen mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten die Migration ermöglicht wird. Hierzu ist viel Personal erforderlich um die Menschen auf ihr Leben hier einzustellen. Man kann sie damit nicht allein lassen. Es ist aber auch kontraproduktiv, die Flüchtlinge zu isolieren und in riesigen Unterbringungen einzupferchen. Zur Erstaufnahme und Dokumentation ok, aber dann sollten sie in betreuten Wohngemeinschaften ins Leben migriert werden. Dann sehe ich kein Problem mit Multikulti.
Wenn aber festgestellt wird, dass keine Bereitschaft zur Migration vorhanden ist, dann sollte es ganz einfach möglich sein, die entsprechenden Personen wieder auszuweisen, egal ob in ihrem Land Krieg herrscht oder nicht. Sie haben die Chance hier ein gutes Leben zu bekommen, wenn sie diese nicht nutzen wollen, dann nicht. Jeder ist seines Glückes Schmied.

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