Unsere Klimabilanz 🌍

#Klimanotstand #SOS #Welt #Hilfe #Bevölkerung #Menschen #Wegsehen #Verantwortung #VerstĂ€ndnis 🌍

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Unsere alltĂ€gliche Entscheidung – unser aller Leben!

Fragt ihr Euch auch, wie ihr mit Eurem Lebensstil den Klimawandel beeinflusst?  Wir haben fĂŒr Euch unsere eigenen wichtigsten Klima-Punkte zusammengefasst. Jeder setzt seinen Fokus anderweitig, jedoch sind fĂŒr uns gerade diese Punkte ausschlaggebend fĂŒr eine klimaneutrale, saubere und faire Umwelt.

Vegane pflanzliche ErnÀhrung

Tierleidfrei und völlig im reinen mit uns und unserer Umwelt. Es ist die Überzeugung, dass wir mit unserer Lebensweise das Leid unserer Mitlebewesen verringern und der Welt ein StĂŒckchen weit helfen können. Es gibt nichts anderes, außer diese verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen. Es ist mir mittlerweile völlig unklar, warum es Menschen gibt, die diesen Schritt nicht durchfĂŒhren können oder nicht wollen. Kauft wenn möglich bio veganes Obst und GemĂŒse, damit die Erde sich erholen kann und damit die Nahrungsmittel gekauft werden, welche die Kraft vom Leben in sich tragen. Wir brauchen keine gĂŒllegetrĂ€nkten Felder. Nein, das wollen wir nicht. Schaut Euch die Äcker an: Kein einziges Wildkraut wĂ€chst darin, weil Glyphosat alles zunichte gemacht hat. Wollt ihr das wirklich konsumieren? Wir möchten das nicht.

Palmöl

Wir verzichten weiterhin auf sĂ€mtliche Produkte, die Palmöl enthalten. FĂŒr uns das absolute No-Go und nicht zu rechtfertigen. Glaubt auch keinen Herstellerangaben, die Euch davon ĂŒberzeugen wollen ihr Produkt sei fair gehandeltes Bio-Palmöl. Das gibt es nicht. Punkt.

Soja

Beim heutigen Einkauf haben wir im Tegut Stuttgart mit dem Filialleiter ein ca. halbstĂŒndiges wirklich kompetentes GesprĂ€ch ĂŒber den Konsum von Nahrungsmitteln und deren Folgen gefĂŒhrt und sind sehr erfreut darĂŒber. Ausschlaggebend war von uns die Nachfrage nach dem österreichischen Produkt Vegini, welches rein auf der Basis von Erbsenprotein hergestellt wird und auch die weiteren Zutaten darin regional sind. Die Produkte werden folgendermaßen beworben: Aus Erbsen, ohne Soja und Gentechnik, extrem proteinreich, ohne Zusatzstoffe, glutenfrei, laktosefrei, rein natĂŒrlich und eine bessere CO2 Bilanz. Kurz gesagt: Gut fĂŒr die Umwelt, das Klima, die Tiere und fĂŒr uns selbst. Das hört sich alles sehr stimmig an. NatĂŒrlich gibt es auch andere Marken, welche sich in diesem Bereich etablieren. Nichtsdestotrotz dĂŒrft ihr Euch von den Menschen, die behaupten, wir Veganer wĂŒrden durch den Verzehr von Soja den Regenwald zerstören, auf keinen Fall verunsichern lassen. Mittlerweile weiß auch der letzte Otto hinter dem Berg, dass dieses regenwaldvernichtende Soja in der Massentierhaltung ihren Einsatz hat. Schaut mal hier, da hat mein lieber Jens Euch ein paar Stellungnahmen zum Thema „Herkunft vom Soja“ einiger Herstellerfirmen zusammengestellt. Alles ist sehr positiv und kontaktfreundlich verlaufen.

Avocado

Dann kommt das Thema Avocado auf und wir können dem Marktleiter darauf antworten, dass wir diese Frucht nicht konsumieren. Momentan als Superfood in aller Munde, genießen nicht nur Veganer und Vegetarier dieses grĂŒne FrĂŒchtchen, sondern auch Allesesser. Doch Vorsicht: Die Ökobilanz ist verheerend und es werden Unmengen an Ressourcen verbraucht bis sie endlich bei uns hier im Handel angeboten werden kann. Ein Avocado-Baum benötigt ĂŒberdurchschnittlich viel Wasser. Das finde ich ganz furchtbar. Ich kann so etwas nicht essen und verzichte mit gutem Gewissen darauf. Den Hype darum verstehe ich null Komma null.

Der Konsum exotischer FrĂŒchte

Der Maßvolle Genuss: Zur Nachhaltigkeit gehört auch ein wenig Verzicht. Erdbeeren im Winter braucht zum Beispiel niemand und es mĂŒssen auch nicht jeden Tag fĂŒnf Bananen in den Smoothie kommen. Wenn ihr darauf nicht verzichten wollt, achtet zumindest auf bio und fair: Damit verhindert ihr Pestizidbelastung, Monokulturen und soziale MissstĂ€nde. Im Übrigen halte ich es fĂŒr unangebracht und nicht gesundheitsfördernd, Unmengen an sĂŒĂŸen FrĂŒchten zu konsumieren. Wir haben so viel eigenes regionales Obst wie Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Trauben, Mirabellen und vielem mehr, das reicht doch vollkommen aus.

Der Weg zum Einkaufsmarkt

Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder wie wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Lebensmittelladen zu fahren, wirkt sich positiv auf die Klimabilanz aus. Wir haben Euch im Dezember 2018 an dem Verkauf unseres Autos teilhaben lassen und sind seit diesem Zeitpunkt Bus und Bahnfahrer. Oft legen wir unsere Strecken aber auch zu Fuß zurĂŒck. Es ist die Überzeugung dahinter, der Umwelt etwas Gutes zu tun und demnach auch fĂŒr uns selbst. Das möchte ich niemals mehr missen. Jeden Tag bin ich glĂŒcklich darĂŒber nicht in einer Kiste im Stau zu stehen und dabei die Umwelt zu verpesten. FĂŒr den Transport unserer EinkĂ€ufe haben wir uns einen Einkaufstrolley zugelegt. Damit ist die Beförderung ganz leicht.

Reisen

Mittlerweile wisst ihr, dass wir leidenschaftliche Zugfahrer sind und in diesem Fortbewegungsmittel auch unsere Reisen bewĂ€ltigen. Wir besteigen kein Flugzeug und werden mit keinem Kreuzfahrtschiff jemals fahren. Nicht einmal die vegane Kreuzfahrt wĂŒrden wir fĂŒr alle GĂŒter der Welt buchen. Das passt einfach nicht zusammen. Trotzdem nehmen wir uns heraus, mit einem Ausflugsschiff einen See zu erkunden. Jedoch informieren wir uns vorher wie die Reederei ihre Boote umwelttechnisch ausrĂŒstet. Das betrifft die Abgasreinigung und den verwendeten Brennstoff. Da kann Euch der Eigner oder BootsfĂŒhrer weiterhelfen. Falls das Ergebnis fĂŒr uns nicht zufriedenstellend ist verzichten wir darauf und planen anderweitig unseren Tag. Wir sind sehr flexible Menschen.

Pflanzen/BĂ€ume/WĂ€lder

Wir sind verwurzelt,

sagen die alten BĂ€ume,

sonst wÀren wir nicht.

© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Pflanzt Bienenblumen und lasst Euren Garten verwildern fĂŒr die kleinen Insekten.

Doch nicht nur der Regenwald wird wie oben beschrieben abgeholzt, sondern auch bei uns mĂŒssen tagtĂ€glich viele BĂ€ume Bebauungsmaßnahmen oder Straßen- und Schienenerweiterungen weichen. Jedoch sind natĂŒrliche WĂ€lder enorm wichtig fĂŒr den Natur- und Artenschutz. Angesichts steigender Temperaturen stehen aber vor allem die Auswirkungen auf das Klima im Fokus. Jeder Baum ist entscheidend fĂŒr die Klimabilanz. Ich möchte Euch zu diesem Thema die Idee „I plant a Tree“ vorstellen. Hier könnt ihr selbst BĂ€ume pflanzen, es online als Auftrag beantragen oder FlĂ€chen zur Wiederaufforstung in Auftrag geben. Außerdem könnt ihr mit der Ecosia-Suchfunktion das Baumpflanzen auf der Welt unterstĂŒtzen. 🌳

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Trommelwirbel und Paukenschlag đŸ„đŸŽș🎉, Eure Aufmerksamkeit wird nun gefordert: Mit unserer jetzigen tierleidfreien und umweltkonformen Lebensweise und den oben beschriebenen BerĂŒcksichtigungen haben wir uns unseren eigenen, persönlichen Fußabdruck hier und hier ausrechnen lassen:

Tipps fĂŒr den Bereich ErnĂ€hrung

Fleisch- und Wurstverzehr

Super, Du isst kein Fleisch! Das ist gut fĂŒr die Umwelt und Deinen ökologischen Fußabdruck. Vielleicht können andere von Deinen Erfahrungen profitieren und Du kannst ihnen vegetarischen Genuss schmackhaft machen?

Tierische Produkte

Respekt: Du kommst ganz ohne tierische Produkte aus. Vielleicht kannst Du helfen anderen ihre BerĂŒhrungsĂ€ngste vor veganer ErnĂ€hrung zu nehmen.

Fischverzehr

Du isst kein Fisch. Gut! Da freut sich der Fisch und Dein Fußabdruck.

Bio Lebensmittel

Dir ist bio wichtig! Vielleicht kannst Du anderen Tipps geben, wie sie ihren Bio-Anteil am leichtesten vergrĂ¶ĂŸern können. Wie wĂ€re es mit GemĂŒse, Obst oder KrĂ€utern im Garten oder auf dem Balkon?

Regional und saisonal

Du isst regional und saisonal. Das braucht eine Menge Wissen. Organisiere doch einen saisonalen Kochkurs und gib etwas davon weiter!

Lebensmittelverschwendung

Wenn Lebensmittel wirklich verdorben sind, muss man sie wegschmeißen. Achte jedoch darauf, dass sich solche FĂ€lle nicht hĂ€ufen! Fordere auch den Lebensmittelhandel auf, Verschwendung zu vermeiden!

Tipps fĂŒr den Bereich Wohnen

WohnflÀche

Eine kleinere WohnflĂ€che ließe sich gĂŒnstiger heizen.

Heizung

20 Grad sind eine optimale Raumtemperatur fĂŒr Wohn- und Kinderzimmer. In KĂŒche, Schlafzimmer und Zimmern, in denen Du Dich weniger aufhĂ€ltst, kannst Du aber auch weniger heizen.

Tipps fĂŒr den Bereich MobilitĂ€t

Bus und Bahn

Bahn- und Busfahrten belasten die Umwelt weniger als das Auto. Außerdem kannst Du beim Fahren lesen, quatschen oder Dir Geschichten ausdenken. Trotzdem gilt: Am umweltfreundlichsten ist das Vermeiden weiter Strecken.

Auto

Gar nicht Autofahren verdient Respekt. Wenn Du das freiwillig machst, kannst Du anderen verraten, wie es geht und dass es okay ist.

Flugzeug

Fliegen ist richtig ĂŒbel fĂŒr das Klima. Toll, dass Du ohne auskommst.

Tipps fĂŒr den Bereich Konsum

Fuhrpark

Fahrradfahren hĂ€lt fit und ein Leben ohne Auto schont die Umwelt. Sparsame Elektroroller können mit Ökostrom betrieben werden.

Einrichtung

Achte bei Neuanschaffungen auf Umweltfreundlichkeit. Das meint auch Langlebigkeit, FunktionalitĂ€t und Ästhetik. Nicht alles muss man in der eigenen Wohnung rumstehen haben. FĂŒr viele Dinge ist „Nutzen statt Besitzen“ eine praktische Möglichkeit.

KonsumgĂŒter

Du kannst Dein Geld mit Vorteil fĂŒr die Mitwelt nutzen, indem Du Dir hochwertige, langlebige, bio-faire Produkte leistest. Sparen kannst Du durch Tauschen, Leihen, Teilen, Schenken, Selbstmachen, Reparieren und konsumfreie Hobbys.

MĂŒll

Abfallvermeidung schont Umwelt und Betriebskosten: unverpackte Ware kaufen, Zeitschriften leihen und teilen, Kleinportionsverpackungen vermeiden, Recyclingpapier nutzen.

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Fazit: Das Ergebnis unserer eigenen persönlichen Klimabilanz ist laut diesen zwei verschiedenen Programmen verbesserungswĂŒrdig. Jedoch sind die Angaben sehr oberflĂ€chlich. Als Beispiel das Thema Zeitung: Wir haben nur die Freitag- und Samstag-Ausgabe und verwerten diese weiter fĂŒr unseren BiomĂŒll, anstatt TĂŒten zu kaufen. Das wird bei der Umfrage beispielsweise nicht berĂŒcksichtigt. Auch das wir kein Auto besitzen, nur in Deutschland Urlaub machen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind und uns rein pflanzlich ernĂ€hren beeinflusst das Ergebnis nicht wie erhofft. Allerdings wird in den persönlichen Fußabdruck auch ein gesellschaftlicher Grundbeitrag mit eingerechnet, welcher zu dem Resultat fĂŒhrt. Nichtsdestotrotz nehmen wir die VerbesserungsvorschlĂ€ge als Motivation an hier weiterzumachen und dran zu bleiben. Vielleicht spornt Euch unsere Klimabilanz-Zusammenstellung an, Euch selbst zu reflektieren und Änderungen im ein oder anderen Lebensbereich vorzunehmen. Es lohnt sich immer! â˜…đŸŒđŸŒ±

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