Veganes Erdnuss-Curry 🥜

#Erdnüsse #Herbst #Curry #Wärme #Gemütlichkeit #Freunde #Liebe #Zweisamkeit ★🥜

Also eins möchte ich Euch vorab erzählen: Die Erdnuss gehört gewiss nicht zu dem Hauptbestandteil unserer Nahrungskette und zählt deshalb zu dem von uns am wenigsten konsumierten Nahrungsmittel. Grundsätzlich möchten wir uns regional und saisonal ernähren. Dazu gehören Erdnüsse, Cashews etc. nicht wirklich. Wir haben einen Walnussbaum im Garten, der drei Familien bis ins Frühjahr ernährt und einige Haselnussbäume im Umkreis. So versuchen wir unsere Rezepte möglichst auf diese vorhandene heimische Nüsse umzuschreiben. Wir verwenden solche Lebensmittel einfach sehr bewusst und mit Bedacht. Nichtsdestotrotz waren wir heute voller Vorfreude, auf dieses wundervolle, sämige Gericht und haben den Geschmack der Peanuts sehr genossen. Apropos Peanuts…

Die Kultserie Peanuts zeigt die Widersprüchlichkeiten menschlichen Lebens anhand einer Gruppe US-amerikanischer Vorstadtkinder auf.

Charlie Brown ist in gewissem Sinne die Hauptfigur unter den Peanuts. Er besitzt den Hund Snoopy, dessen Verrücktheit und Versponnenheiten er gutmütig erträgt. Charlie Brown ist ein ewiger Verlierer und Pechvogel, dessen Baseballmannschaft mit ihm als Manager nur ein einziges Mal gewinnt. Außerdem landen seine Drachen regelmäßig im „drachenfressenden Baum“. Charlie Brown ist das Opfer böser Streiche aller Mädchen und ganz besonders Lucys, diese ist jedoch auch diejenige, die ihn psychologisch berät, obwohl sie für seine psychischen Probleme maßgeblich verantwortlich ist. Charlie Brown ist hoffnungslos in ein kleines, rothaariges Mädchen verliebt. Deswegen bemerkt er nicht, dass sowohl Marcie als auch Peppermint Patty in ihn verliebt sind. Er ist im Großen und Ganzen ein ernsthaftes, unglückliches Kind. Meistens liegt sein Beagle auf dem Dach seiner Hundehütte und geht philosophischen Gedanken nach, während er auf das Essen wartet. Dies erinnert uns irgendwie an unsere Lillyfee, deshalb lasst uns nicht lange warten und voller Glück mit unserem Curry beginnen.ツ🥜

Zutaten

  • 1 Stk. Paprika, rot
  • 1 Stk. Paprika, gelb
  • 1 Stk. Zwiebel
  • 1 Stk. Knoblauchzehe
  • 3/4 Packung Kokosmilch
  • 300 g Erdnüsse
  • 250 g Natur-Tofu
  • 2 TL Kokosöl
  • 1 TL Kurkuma
  • Currypulver
  • 1 Prise Chilipulver
  • 1 Prise Zimt
  • 2 EL Nama-BioTamari
  • 1/2 Zitrone

Anleitung

Die Paprika und Zwiebel in Würfel schneiden und die Knoblauchzehe fein hacken oder pressen. Tofu in Würfel schneiden.

Nun bitte Curry, Curry und nochmals Curry beimischen.

In einer Pfanne ein TL Kokosöl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Paprika, Knoblauch, Kurkuma, Chili und Zimt hinzufügen und unter Rühren kurz mitbraten.

Vorab die Erdnüsse mit einem Teil der Kokosmilch im Hochleistungsmixer pürieren. Mit Kokosmilch die Zutaten in der Pfanne ablöschen und die durchgemixte Kokosmilch-Erdnuss-Mischung beigeben. Den Tofu in einem Esslöffel Kokosöl anbraten und hinzufügen und alles für 10 – 15 Minuten köcheln lassen. Gegen Ende der Kochzeit mit einem Schuss Sojasoße und Zitronensaft abschmecken. 

Seht ihr, wie sich durch das Curry das Gericht in einen safranfarbenen, goldenensaharagelben Traum verwandelt? Wie in tausend und einer Nacht. ☆

Fazit: Unser veganes Erdnuss-Curry schmeckt einfach himmlisch. Hier gibt es für uns keinerlei Verbesserungsvorschläge. Einzig war im Originalrezept von Erdnussbutter die Rede. Da wir aber möglichst versuchen, die Urzustände der Zutaten zu verwenden, haben wir uns die Erdnüsse einfach mit Kokosmilch selbst zu einem Erdnussmus gemixt und es hat für uns fantastisch geschmeckt. Auch haben wir einen Naturtofu, statt einen Räuchertofu verwendet. Da Jens dieses Gericht gekocht hat, stimmt alles zu 100% mit dem Rezept überein, was man von mir als Speisenzubereiterin nicht immer behaupten kann.🙈 Die Abweichungen sind Euch bekannt und Salz könnt ihr bei allen unseren Gerichten zusätzlich hinzufügen, da dies bei uns nicht zum Einsatz kommt. Danke mein wunderbarer Mann und Lieblingskoch. Macht es nach, es ist so lecker.★🥜

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