Werbung für Nachhaltigkeit! Handelt auch so!

Zuerst ein paar Definitionserklärungen von der Seite Nachhaltigkeit:

  • Als „Vater“ der Nachhaltigkeit wird oftmals der Freiberger Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz (1645–1714) gehandelt, der den Gedanken der Nachhaltigkeit auf die Waldwirtschaft übertrug. Um ein nachhaltiges Handeln umzusetzen, sollte nach Carlowitz in einem Wald nur so viel abgeholzt werden, wie der Wald in absehbarer Zeit auf natürliche Weise regenerieren kann. Das Prinzip der Nachhaltigkeit sollte also sicherstellen, dass ein natürliches System in seinen wesentlichen Eigenschaften langfristig erhalten bleibt. Mit diesem Ansatz war der Grundstein des nachhaltigen Denkens und Handelns gelegt.
  • Brundtland-Berichtes der Vereinten Nationen von 1987. In dieser heißt es: „Humanity has the ability to make development sustainable – to ensure that it meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their iwn needs.“, (Hardtke/Prehn 2001, S.58). Frei Übersetzt bedeutet dies: „Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die gewährt, dass künftige Generationen nicht schlechter gestellt sind, ihre Bedürfnisse zu befriedigen als gegenwärtig lebende.“ (Hauff 1987, S.46)
  • Einer wirtschaftlich ausgerichteten Definition zufolge, bedeutet Nachhaltigkeit beispielsweise „[…] nicht Gewinne zu erwirtschaften, die dann in Umwelt- und Sozialprojekte fließen, sondern Gewinne bereits umwelt- und sozialverträglich zu erwirtschaften.“ (Pufé 2014, S.16).
  • Ein ökologisch geprägter Erklärungsversuch erfolgte durch Herman Daly. Der ehemalige Senior Economist im Environment Department der Weltbank, nahm in Anbetracht der Definitionsflut einen Versuch vor die zentralen Elemente der Nachhaltigkeit zu präzisieren.
    Dabei zog er folgende Schlüsse:

    • Das Niveau der Abbaurate erneuerbarer Ressourcen, darf ihre Regenerationsrate nicht übersteigen.
    • Das Niveau der Emissionen darf nicht höher liegen als die Assimilationskapazität.
    • Der Verbrauch nicht regenerierbarer Ressourcen muss durch eine entsprechende Erhöhung des Bestandes an regenerierbaren Ressourcen kompensiert werden. (Hardtke/Prehn 2001, S.58)

    Diese Zusammenfassung impliziert nicht nur den Schutz natürlicher Ressourcen, sondern bezieht auch die begrenzten Kapazitäten von Mensch und Natur mit ein. Anders als bei wirtschaftlichen Definitionsansätzen steht hier die Natur im Vordergrund.

Diese Informationen sind frei zugänglich, jeder kann sie lesen und sie sind auch gut zu begreifen.
Ich frage mich allerdigs, warum niemand dieses Wissen nutzt?
Warum wird nichts davon angenommen und umgesetzt?

In der Werbung wird bei der Milch- und Fleischreklame auf die Nachhaltigkeit hingewiesen und oft als Schlagwort genutzt. Aber wenn man das oben aufgeführte Wissen anwendet, wie kann das dann als nachhaltig eingestuft werden? Das betrifft ebenso die Pharma-, Bekleidungs-, Auto- und viele andere Industrien.
All diese Produktionszweige verbrauchen viel mehr Ressourcen, als zur Verfügung stehen. Es wird einfach auf Kosten der Umwelt produziert.
Wen interessiert schon wie unsere Kinder mal leben sollen?
Es geht nur darum, die maximalen Gewinne zu erzielen. Herz, Verstand, Empathie, Liebe, Respekt, das sind alles Fremdwörter in der heutigen Zeit. Erst wenn nichts mehr da ist, begreifen sie, dass man von Aktien nicht satt wird.

Wer kann dieses aber ändern, wer hat soviel Macht?
Es ist ganz einfach, es sind die Verbraucher, die mit jedem Einkauf den Weg vorgeben können. Denn alles was produziert wird, hat das Ziel, von den Verbrauchern konsumiert zu werden. Wenn aber diese Ware nicht mehr gekauft wird, dann muss umgedacht werden. Somit können Unternehmen gesteuert werden, man glaubt es kaum und sie können sogar ruiniert werden, Kaufboykott!

Liebe Menschheit wacht auf! Die Ressourcen sind endlich und wir haben diese Erde nur geborgt.
Unser Planet ist Millionen von Jahre alt und hat soviel überstanden, aber die jetzige Generation ist dabei, ihn zu zerstören!

Helft ihn zu erhalten, es ist ganz einfach.

VEGAN 🌱

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