Wildkräuter pur

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Endlich Frühling. Und mit ihm kommt der Wunsch bei uns auf, unsere Nährstoffdepots mit Enzymen und Mineralien zu füllen. Was liegt da näher, als die Natur um Hilfe zu bitten. Brennnessel, Giersch, wilder Schnittlauch, Bärlauch, Salbei und viele weitere frische Zutaten bietet uns momentan jeder Winkel des Gartens. Aber auch in Wald und Wiesen sind sie frei zugänglich vorzufinden. Achtet nur beim ernten darauf, nichts vom direkten Wegesrand zu pflücken, da hier oft Tierbesitzer mit ihren Hunden spazieren gehen und die Kräuter verunreinigt sein könnten. Nur zur Vorsicht.

Löwenzahn, Giersch und Brennnessel….

Keineswegs braucht ihr jedoch die wilden Powerpflanzen pur zu geniessen, wenn Euch der Geschmack  anfangs zu intensiv ist. Ihr könnt auch einfach Euren Acker-, Römer– oder Eichblattsalat damit aufwerten und damit zauberhafte und vielfältige Frühlingssalate kreieren.

Die „Grüne-Soßen-Kräuter“ Pimpinelle, Petersilie, Kresse, Schnittlauch, Borretsch, Kerbel und Sauerampfer haben wir beispielsweise roh zu unserem Eisbergsalat hinzugegeben. Dafür die Kräuter sehr fein schneiden und unter die Salatmischung geben. Aufgepimpt mit ein Paar Tomaten, Paprika und Radieschen ein Genuss.

Dill, Bärlauch, wilder Schnittlauch und Kresse.

Das vitaminreiche Scharbockskraut und der Sauerklee stärken unser Immunsystem. Das haben wir auch nötig, denn in dieser Übergangszeit ist der Körper besonders anfällig für Viren und Bakterien. Gegen beginnende Erkältungen sowie Husten lassen sich die Blüten der Schlüsselblume, des Huflattichs und des Lungenkrauts sammeln und frisch verarbeiten. Eine Wonne.

Mengenmäßig werdet ihr von diesen Nährstoffbomben sicherlich nicht viel pur genießen können, da die Intensität der Kräuter alle Defizite in Eurem Körper abdecken und die Lust nach Essensstopp einfach zum rechten Zeitpunkt eintritt.

Gerne könnt ihr zu Beginn die Wildkräuter bei vielen unterschiedlichen Smoothie-Rezepten einsetzen. Für Einsteiger optimal geeignet. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn ihr einen reinen „Chlorophyll-Drink“ als zu herb im Geschmack empfindet. Deshalb basieren sehr viele Smoothie-Rezepte auf Beigabe von Obst. Leider zuviel Obst für uns. Für uns langjährigen Wildkräuterkonsumenten ist das alles zu süß geworden, weshalb wir Obst nicht verwenden. Trotzdem geben wir Euch den Ratschlag, zum Start mit Smoothies, ein paar Beeren, Äpfel oder Birnen beizumischen.

Mit euren Lieblings-Gewürzen könnt ihr übrigens auch etwas pepp, in manch bitteren Wildkraut-Saft oder Salat zaubern.

Fazit: Es ist fast schon zu einfach in die Natur zu gehen und sich dort mit wertvollen, grünen Pflanzen zu bereichern. Deshalb vergessen wir das oft in unserem Alltag. Aber es sind genau diese Nährstoffe, die uns gesund halten. Denn das gezüchtete Grün ist durch die kargen, nutzlos gewordenen Böden längst nicht mehr das, was es einmal war. Auf die Inhaltsstoffe bezogen. Falls ihr die Kräuter nicht sammeln wollt, empfehlen wir Euch, sie über einen bio-veganen Anbau zu beziehen. Hier geht ihr, zwecks eurer Gesundheit und Rücksicht auf die Natur, auf Nummer sicher.🌱🌿

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